Warum heißt das &-Zeichen auf Englisch "ampersand"?

Das &-Zeichen, das seinen Ursprung im lateinischen Wort et (und) hat, wurde in der Spätantike aus den Buchstaben e und t geformt. (In einigen Schriftarten lassen sich beim &-Zeichen auch heute noch die beiden Buchstaben mehr oder weniger deutlich erkennen.)

Anfang des 19. Jahrhunderts war das and-Zeichen der letzte Buchstabe im englischen Alphabet. Wenn es von Schulkindern aufgesagt wurde, endeten sie mit "X, Y, Z and per se and", also „X, Y, Z und und an sich“. (Das per se wurde damals allen Buchstaben vorgesetzt, die auch Wörter sein konnten, z.B. per se I.) Da die Kinder das Alphabet sehr schnell aufsagten, hörte sich das "and per se and" wie "ampersand" an. Ab 1837 wurde dieser Begriff dann offiziell in die englischen Wörterbücher aufgenommen.

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Warum wird in den USA dienstags gewählt?

1845 legte der Kongress den Dienstag nach dem ersten Montag im November als Wahltag auf Bundesebene fest. Damals war das sinnvoll. Denn viele Wähler in ländlichen Gegenden brauchten bis zu zwei Tage, um zu einer Ortschaft und damit zu ihrem Wahllokal zu gelangen, da sie oft weit verstreut auf ihren Farmen lebten. Der Sonntag als heiliger Ruhetag verbat sich allerdings als Reisetag, und am Montag hätte es so mancher nicht zum weit entfernten Wahllokal geschafft. Daher wurde der Dienstag zum Wahltag.

Der Termin Anfang November wurde gewählt, da die Ernte zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen und der Winter in der Regel noch nicht hereingebrochen war. Da der erste Dienstag im November gleichzeitig der 1. November, also Allerheiligen, sein kann, wird am Dienstag nach dem ersten Montag gewählt.

Die Wahlen auf Bundesebene finden immer in geraden Jahren statt, und die meisten Bundesstaaten und Kommunen richten ihre Wahlen aus Kostengründen am selben Tag aus.

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10 Dinge aus dem USA-Alltag, die ihr vielleicht noch nicht gewusst habt

Genossenschaftsladen in den USA

1. In den USA gibt es ca. 280 Lebensmittelläden in Genossenschaftsbesitz, mit einem Gesamtumsatz von rund zwei Milliarden Dollar im Jahr.

2. Die Deutsche Dogge ist in den USA ein "Großer Däne" (Great Dane).

3. Amerikanische Sesamstraßen-Fans sprechen immer von Bert and Ernie (nicht umgekehrt).

4. Der dänische Koch in der deutschsprachigen Version der Muppet Show ist im amerikanischen Original ein schwedischer (Chef-)Koch. (Swedish Chef)

5. Amerikanische Fußballmannschaften der ersten und zweiten Liga steigen nicht auf- oder ab, da beide Ligen von verschiedenen Dachorganisationen getragen werden. (Major League Soccer und United Soccer Leagues)

6. Amerikanische Buchrücken sind von oben nach unten beschriftet. (Bei deutschen Büchern ist es in der Regel umgekehrt.)

7. Während die Deutschen gerne auf kariertem Papier schreiben, verwenden die Amerikaner fast ausschließlich liniertes Papier.

8. Eine handschriftliche Eins wird in Amerika als gerader Strich, ohne Aufwärtshaken, geschrieben. Eine wie in Europa geschriebene Eins wird in den USA als Sieben angesehen, da man diese ohne Querstrich schreibt.

9. In den USA sind Krawatten meistens von links oben nach rechts unten gestreift. In Deutschland laufen die Streifen dagegen fast immer von links unten nach rechts oben.

10. Die Herstellungskosten einer 1-Cent-Münze sind fast doppelt so hoch wie ihr nominaler Wert.

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Eingeschränktes Wahlrecht in Washington D.C.

Die Nummernschilder der in Washington D.C. registrierten Autos weisen gegenwärtig durch den Slogan "Taxation without Representation" darauf hin, dass die Einwohner der Hauptstadt zwar wie alle anderen Amerikaner Steuern an den Bund zahlen müssen, jedoch parlamentarisch nicht repräsentiert sind.

Wie ist das möglich? Alle 50 Bundesstaaten der USA haben Abgeordnete in beiden Häusern des United States Congress, dem House of Representatives und dem Senate. Da das District of Columbia (D.C.) jedoch weder ein Staat noch Teil eines Bundesstaates ist, dürfen sich die ca. 600.000 Einwohner nicht an den diesbezüglichen Wahlen beteiligen und sind im House of Representatives nur durch einen Delegierten ohne Stimmrecht und im Senate überhaupt nicht vertreten.

Durch einen Zusatz in der Verfassung können sich die Hauptstädter seit 1961 wenigstens an der Wahl des Präsidenten beteiligen. Bestrebungen, Washington D.C. entweder zu einem Bundesstaat zu machen oder wieder in den Staat Maryland einzugliedern, waren bisher erfolglos.

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12 USA-Fakten, die euch sicher überraschen werden

Bei den Recherchen für das Buch „USA 151. Das Land der unbegrenzten Überraschungen in 151 Momentaufnahmen“ bin ich auf eine ganze Reihe von interessanten Fakten gestoßen, die ich auch nach 25 Jahren in den USA noch nicht kannte. Um euch auf den Geschmack zu bringen, hier schon mal ein gutes Dutzend:

1. Fakt: 80 Prozent der über Siebzigjährigen in den USA haben noch einen gültigen Führerschein. Alleine in Florida gibt es mehr als 65.000 Autofahrer, die zwischen 91 und 100 Jahre alt sind, sowie rund 500 älter als 100.

2. Fakt: In den USA gibt es mehr öffentliche Bibliotheken (ca. 17.000) als McDonald’s-Filialen (ca. 14.000). Dazu kommen mehr als 3.000 akademische Bibliotheken und rund 98.000 Schulbibliotheken.

3. Fakt: Im Mutterland von Amazon nimmt die Zahl der unabhängigen Buchhandlungen stetig zu. 2009 waren es 1.651, 2018 schon 2.470. Kein Wunder also, dass auch Amazon mittlerweile auf den Geschmack gekommen ist und in mehreren Städten Buchläden eröffnet hat, so wie hier in Chicago:

Amazon Buchladen Chicago

4. Fakt: Aufgrund der hohen Studiengebühren sind fast 45 Millionen Amerikaner verschuldet. Die meisten von ihnen stehen mit 25.000 bis 50.000 Dollar in der Kreide, aber es gibt auch mehr als eine halbe Million Menschen, die über 200.000 Dollar schulden. Und drei Millionen Amerikaner über 60 zahlen immer noch ihre Studienkredite zurück.

5. Fakt: 85 Prozent des Führungspersonals in den größten 500 Unternehmen sind im College einer studentischen Verbindung beigetreten.

6. Fakt: 75 Prozent der festgenommenen illegalen Einwanderer sitzen in privatwirtschaftlich betriebenen Gefängnissen.

7. Fakt: Ein Viertel der Arbeitnehmer im privaten Sektor erhalten weder bezahlten Urlaub noch bezahlte Feiertage.

8. Fakt: 95 Universitäten in den USA betreiben eigene Buchverlage, zum Teil mit Tausenden Titeln.

9. Fakt: Mindestens 70 Prozent der US-Bürger haben keine Waffe.

10. Fakt: 29 Prozent der US-Bevölkerung glauben an die Existenz von Geistern, und 18 Prozent sagen, dass sie einen Geist tatsächlich schon gesehen oder gefühlt haben.

11. Fakt: 17,4 Prozent der arbeitenden US-Bevölkerung sind im Ausland geboren.

12. Fakt: Beinahe ein Drittel der Erwachsenen in den USA leistet ehrenamtliche Arbeit.

USA 151 Falls ihr mehr zu diesen (und vielen weiteren) Themen erfahren wollt, besorgt euch das Buch:

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Ein schonungsloses & zugleich liebevolles Gesellschaftsproträt zum Wahljahr.

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Small Talk und Awkward Silence

Deutsche charakterisieren das freundliche Auftreten von Amerikanern oft als Oberflächlichkeit. Das hat sicher auch damit zu tun, dass viele Amerikaner Meister im small talk sind, d.h. sie können sich aus dem Stehgreif heraus minutenlang über relativ neutrale Themen wie Sport, Wetter oder Straßenverkehr austauschen. Sinn des Ganzen ist natürlich nicht die Vermittlung von tiefgründigen Informationen oder Ansichten, sondern der Aufbau einer freundlichen Atmosphäre zwischen den Gesprächspartnern.

Ganz gleich, ob man jemanden geschäftlich trifft, man kurz mit dem Nachbarn redet oder sich zu einem date verabredet, sollte man das Gespräch mit möglichst neutralen bzw. unterhaltsamen Themen beginnen. Amerikaner nutzen gerne Humor, um das Eis zu brechen. Über ernsthafte Themen, z.B. Politik, sollten man aber nur mit Freunden reden.

Noch ein Tipp in diesem Zusammenhang: Die meisten Amerikaner mögen es nicht, wenn in einem Gespräch eine längere Pause entsteht. Diese von ihnen als unangenehme Stille (awkward silence) empfundenen Momente gilt es so gut wie möglich zu vermeiden bzw. zu überbrücken, zur Not eben mit small talk.

Weitere interessante Dinge über die USA erfahrt ihr in diesem Buch:

Fettnäpfchenführer USA: Mittendurch und Drumherum

"Das Buch ist rundum gelungen. Unterhaltsam und informativ." Zeitzonen.de

"Ein wertvoller Ratgeber für alle USA Ersttäter." USA-Reise.de

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Urlaub in Michigan und an den Großen Seen

Die Great Lakes sind meiner Meinung nach bei USA-Urlaubern noch nicht so richtig als mögliches Reiseziel ins Bewusstsein gedrungen, obwohl ich mit meinem Fettnäpfchenführer USA, der ein fiktives Michigan-Reisetagebuch enthält, versucht habe, da etwas Abhilfe zu schaffen. ;-) Vor einigen Wochen habe ich Stefanie Kulpe kennengelernt, die mit ihrem Unternehmen Michigan Travels Touren mit deutschsprachigen Reiseleitern organisiert. Ich fand das toll und habe sie gebeten, mir einige Fragen zu beantworten:

Kannst du dir vorstellen, dass die Großen Seen eines Tages als Urlaubsziel ähnlich beliebt wie Florida oder New York sind?

Das sind sie doch bereits! Na ja, zumindest in der Sommerzeit bei den Amerikanern des Mittleren Westens. Da gelten die Großen Seen als klassisches Reiseziel. Viele Amerikaner haben hier seit Generationen ein Wochenendhaus im Familienbesitz und verbringen regelmäßig ihre Sommer dort.

Bei den Deutschen glaube ich aber eher nicht, dass die Großen Seen je so beliebt werden wie die gängigen Reiseziele in den USA. Anders als die US-Amerikaner verbinden Europäer keine Geschichten oder Emotionen mit den Großen Seen. Florida und New York sind bekannt aus Filmen und Fernsehserien sowie aus massiver Bewerbung. Die Großen Seen halten sich da eher bedeckt.

Dadurch konnten sie eine wundervolle Ursprünglichkeit bewahren. Es gibt Landstriche, auf denen sich meilenweit nur kleine, unabhängige „Mom & Pop“ Shops finden; große Ketten wie McDonald’s bleiben außen vor. Die historische kulturelle Vielfalt (von zahlreichen Indianerstämmen, frühen europäischen Missionaren und Siedlern, Amishen, bis zu ehemaligen Industriehochburgen und legendären Gangsterbanden) und die einzigartige Landschaft -- eine Mischung aus wundervollen National Parks, weitläufigen landwirtschaftlich geprägten Regionen und beeindruckenden Metropolen, alles umgeben von einem Fünftel des Frischwasservorkommens der Welt, in Seen so groß wie Meere --, zeigen die Vielfalt der USA ohne Zuckerguss und massiver Kommerzialisierung.

Der Tourismus ist hier ein wichtiger Wirtschaftszweig, doch an einem Massentourismus wie in Florida ist hier wohl niemandem gelegen. "Klein, aber fein" lautet die Devise.

Was sollten sich Leute, die zum ersten Mal die Region der Großen Seen besuchen, unbedingt ansehen?

Ich rate jedem dazu, von der Vielfalt der Region zu profitieren. Eine der Metropolen, sei es Chicago oder Toronto, sollte auf jeden Fall auf dem Reiseprogramm stehen. Ich kann auch Detroit empfehlen. Allerdings sollte man sich für Detroit mehr Zeit nehmen, um die Komplexität dieser spannenden Stadt würdigen zu können.

Die Küstenlänge entlang der Großen Seen beträgt knapp 17.000 Kilometer. Ein paar davon sollte man sich da auf jeden Fall ansehen! Insbesondere an der Westküste von Michigan (also auf der Ostseite des Michigansees) gibt es meilenlange schöne, unverbaute Strände mit feinstem Sand und idealen Bedingungen für Wassersportarten aller Art.

Überhaupt: An einen der fünf großen Seen fahren, gucken und staunen. Und dann schwimmen gehen, sonnenbaden, Kajak fahren, was man so macht am Wasser. Abends entweder den Sonnenuntergang am Horizont beobachten oder in einem der zahlreichen Restaurants einen tagesfrischen Fisch genießen. Oder am besten gleich beides miteinander verbinden!

Auch einen der National Parks oder State Parks sollte man sich ansehen. Der Sleeping Bear Dunes National Lakeshore bei Empire ist ebenso beachtlich wie der Picture Rocks National Lakeshore. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die Niagarafälle, die man sowohl von US-amerikanischer als auch von kanadischer Seite erleben kann. Eine Bootsfahrt auf der Maid of the Mist, die einen direkt an die Fälle bringt, ist ein ganz besonderes Erlebnis.

Die Mackinac Brücke fasziniert immer wieder. Die Brücke überquert die Mackinac Straits zwischen Lake Huron und Lake Michigan und verbindet so die beiden Halbinseln, die den Bundesstaat Michigan ausmachen. Die Hängebrücke, manchmal auch „Big Mac“ genannt, misst eine Gesamtlänge von acht Kilometer. Sie ist damit fast drei Mal länger als die Golden Gate Bridge. Ängstliche Autofahrer können gegen eine kleine Gebühr an Ort und Stelle einen Fahrer anheuern, der ihren Wagen sicher über die Brücke bringt.

Es gibt viele weitere sehenswerte Dinge, Orte, Sachen. Wer noch Zeit hat, sollte eines der amischen Dörfer in Indiana besuchen oder auf gut Glück ein paar der vielen kleinen verschlafenen Ortschaften erkunden, die das Gebiet so unvergleichlich macht. Kleine Abenteuer garantiert!

Das kann man natürlich auf eigene Faust machen oder man kann sich einer Reisegruppe anschließen. Was zeichnen die Touren aus, die du anbietest?

Unser Unternehmen ist aus unserer Begeisterung für die Great Lakes Region entstanden. Besonders stolz sind wir auf unsere Kleingruppentouren, die wir mit viel Enthusiasmus und Sorgfalt zusammengestellt haben.

Bei diesen Kleingruppenreisen handelt es sich um Tourenangebote, die sich an Individualreisende richten, die die Region als Teil einer kleinen Gruppe entdecken möchten. Sämtliche Touren bieten eine ausgewogene Mischung aus Kultur, Natur und Erholung. Sie vermitteln einen faszinierenden Eindruck von der Region der Großen Seen und deren Vielfältigkeit.

Da wir ein kleiner, unabhängiger Reiseveranstalter sind, müssen wir keine Attraktionen in unser Angebot aufnehmen oder Hotels buchen, zu denen wir nicht zu 100% stehen. Wir legen Wert darauf, mit familiengeführten, unabhängigen Hotels zusammenzuarbeiten, wo immer es geht.

Wir bringen unsere Kunden auch zu Orten oder Besonderheiten, die wir gar nicht veröffentlichen. Es sind kleine Diamanten, die von der großen Welt unbehelligt bleiben sollen.

Beratung, Touren und Veranstaltungen finden grundsätzlich auf Deutsch statt. Unsere Reiseführer sind entweder Deutsche, die seit vielen Jahren in Michigan leben oder US-Amerikaner aus Michigan, die fließend Deutsch sprechen. Unsere Angebote eröffnen nicht nur einen exklusiven Zugang zu dieser wunderschönen und größtenteils noch unentdeckten Perle der USA, wir berücksichtigen auch die kulturell unterschiedlichen Sichtweisen. Und Sprachbarrieren fallen dabei einfach weg.

Unsere Devise: Wenn schon Urlaub, dann richtig. Unsere Gäste können sich entspannt zurücklehnen und genießen, denn schließlich ist schon alles geplant und fahren tut ein anderer. So kann man sich auf die Landschaft anstatt auf den Straßenverkehr konzentrieren.

Zuguterletzt: „1000 kleine Dinge“ bzw. Fragen („Was hat denn dieses Schild zu bedeuten?“) ergeben sich auf jeder Reise. Unsere Reisebegleiter können 999 kleine und manchmal große Antworten geben.

Kannst du vielleicht doch einen kleinen Geheimtipp für Michigan-Urlauber preisgeben?

Jeder kann sich gerne Inspirationen bei unseren Tourenbeschreibungen holen. Da gibt es sehr viele Tipps zur Tourengestaltung und zu sehenswerten Stopps.

Und eines kann ich noch gerne verraten: Bisher habe ich noch keinen Urlauber gesehen, der Michigan und die Großen Seen zum ersten Mal bereist hat und nicht vollends begeistert war!

Und wer noch mehr Lust auf Michigan, Chicago und die Großen Seen bekommen will, sollte dieses fiktive Reisetagebuch, das an eben diesen Orten handelt, lesen:

Fettnäpfchenführer USA: Mittendurch und Drumherum

"Das Buch ist rundum gelungen. Unterhaltsam und informativ." Zeitzonen.de

"Selbst als erfahrener USA-Reisender werden Sie an dem Buch Gefallen finden." USA-reise.de

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Porto von USA nach Deutschland und umgekehrt

Porto USA DeutschlandDa dieser Blog-Eintrag oft in Suchmaschinen gefunden wird, hier eine Aktualisierung:

Das Porto von einfachen Briefen und Postkarten von den USA nach Deutschland kostet $1.20 (Das gilt für Briefe bis zu einem Gewicht von 1 Ounce.)

Für internationale Briefe und Postkarten gibt es eine runde Briefmarke, auf der kein Wert aufgedruckt ist. Diese Briefmarke gilt unbegrenzt auch in der Zukunft, selbst wenn das Porto erneut erhöht wird. Deshalb steht auf der Briefmarke Forever. (Derartige forever stamps gibt es für das Porto innerhalb der USA schon seit einigen Jahren.)

Das Porto für schwerere und andersformatige Briefe, für Päckchen und Eilsendungen usw. kann man hier berechnen: Postage Price Calculator

Das Porto für einen Brief von Deutschland in die USA kostet 1,10 Euro (bis 20g) bzw. 1,70 Euro (bis 50g), und für eine Postkarte nach Amerika braucht man eine Briefmarke im Wert von 0,95 Euro.

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Auswanderer-Romane über Deutsche in Amerika

Die Idee, einen Roman über die Auswanderung nach Amerika zu schreiben, hat mich viele Jahre lang beschäftigt. Aus der Idee wurde Realität, und mittlerweile gibt bereits drei Bücher in dieser Reihe historischer Auswanderer-Romane. (Band 4 ist in Arbeit.)

"Kai Blums Auswanderer-Krimis heben sich von der Masse der Histo-Krimis und wohl auch der Auswanderer-Romane ab." (Histo-Couch.de)

"Kai Blum glänzt durch fundiertes Hintergrundwissen, exzellentes Gespür für die damalige Zeit und ihre Bedingungen. Er vermittelt dadurch ein Gefühl für die Menschen und ihre Beweggründe, die es von Europa nach Amerika zog." (Zeit für neue Genres - Bücherblog)

In den letzten zwei Jahren habe ich die historischen Auswanderer-Romane "Hoffnung ist ein weites Feld" und "Man erntet, was man sät" geschrieben, die genauer gesagt Krimis sind, in denen es um deutsche Auswanderer geht, die sich in der baumlosen Steppe des Dakota-Gebietes ansiedeln. Die Romane spielen 1881 und 1883, also noch bevor aus diesem Gebiet die Bundesstaaten North Dakota und South Dakota wurden.

Auswanderer RomaneDie beiden Bücher sind der Beginn einer Serie, die das Schicksal der Familie Sievers und ihrer Freunde und Nachbarn bis ans Ende des Zweiten Weltkrieges verfolgen soll.

Ich habe die Bücher als Krimis geschrieben, damit zu dem gründlich recherchierten Hintergrund und die fortlaufende Geschichte der Familie in jedem Buch noch eine gehörige Portion Spannung hinzukommt. Übrigens habe ich in den Neunziger Jahren selbst mitten in der Prärie South Dakotas gelebt und damals noch alte Menschen getroffen, die Kinder und Enkel von Einwanderern waren und die noch Deutsch von ihren Eltern gelernt hatten. Von da an war ich von der Geschichte der deutschen Auswanderer gefesselt.

Lesern und Rezensenten haben die Bücher bisher gut gefallen, worüber ich mich natürlich sehr freue:

"Toller Auftakt zu einer Auswanderer-Krimi-Reihe" (Die Rezensentin)

"Die Seiten fliegen nur so dahin" (Die Liebe zu den Büchern)

"Kurzweilig, spannend und sehr informativ" (Histo-Couch.de)

"Sehr vielschichtig und unglaublich spannend" (Stephis Bücher Blog)

"Ein spannendes Buch, in dem historische Fakten gekonnt ins Krimi-Genre eingebettet werden" (Das Magazin)

Der dritte Band der Auswanderer-Romane ist ebenfalls als E-Book und als Taschenbuch erhältlich.

Dieses Mal stehen die Deutschen in Chicago, die 1886 ein Drittel der Bevölkerung dieser Stadt ausmachten und eine Führungsrolle in der Arbeiterbewegung einnahmen, im Mittelpunkt des Geschehens. Es geht um den Achtstundentag, den 1. Mai und den ersten Bombenanschlag in der Geschichte der USA.

"Wie auch mit den ersten beiden Bänden schaffte Kai Blum es erneut, mich zu begeistern. Authentisch schildert er die historischen Ereignisse und hat die fiktiven Charaktere mit ihren Erlebnissen gekonnt eingebaut." (Annette Lunau, Die-Rezensentin.de)

"Bleibt zu hoffen, dass dieses tolle Projekt fortgesetzt werden kann, denn es bereichert die Landschaft der historischen Romane ungemein." (Annette Gloser, Histo-Couch.de)

Auswanderer Romane in VorbereitungWie geht es weiter mit meinen Auswanderer-Romanen?

Ich befinde mich in der frühen Planungsphase von einem Krimi, der in Chicago handeln wird, und in einem Roman, dessen Schauplatz wieder North Dakota sein wird und an dem ich bereits arbeite. In beiden Büchern, die möglicherweise im gleichen Jahr handeln werden, wird man Figuren aus den Auswanderer-Krimis wieder treffen.

Historische Auswanderer-Romane sind also ein Genre, dem ich auch weiterhin verbunden bleibe, da die Geschichte der Deutschen in Amerika unheimlich viele Themen bietet, die ich noch erkunden möchte. Und natürlich habe ich die Figuren aus den ersten drei Romanen auch liebgewonnen und möchte selber wissen, wie es mit ihnen weitergeht.

Viele Hintergrundinformationen zum Thema deutsche Auswanderer in Amerika und zu meinen Romanen, inklusive viele Fotos von den Schauplätzen, gibt es auf Facebook.

Und hier könnt ihr ein Interview mit mir lesen: Kai Blum: "Deutsche Auswanderer waren meist besitzlose Landarbeiter"

Mit meinen Auswanderer-Romanen möchte ich nicht nur spannende Unterhaltung bieten, sondern mit euch, liebe Leser, in eine Welt eintauchen, die in der deutschen Buchwelt bisher kaum Beachtung fand. Vielen Dank für euer Interesse!

Was ist der 2-Dollar-Schein wert?

2-Dollar-ScheinDen 2-Dollar-Schein, der von 1862 bis 1966 und dann wieder ab 1976 gedruckt wurde, bekommt man nur noch so selten zu Gesicht, dass manche Leute glauben, dass er sich ebenso wie der 500-Dollar-Schein und der 1000-Dollar-Schein gar nicht mehr im Umlauf befindet und daher einen besonderen Wert hat.

Der Schein mit dem Antlitz von Thomas Jefferson macht auch nur etwa ein Prozent aller Dollar-Scheine aus und wird nur selten tatsächlich als Zahlungsmittel genutzt, da ihn viele Leute behalten, sobald sie ihn durch Zufall in die Hände bekommen. Viele 2-Dollar-Scheine werden sicher auch von Touristen mit nach Hause genommen.

Dass der 2-Dollar-Schein einen wirklichen Seltenheitswert hat, täuscht allerdings. Immerhin sind gegenwärtig mehr als 1,2 Milliarden dieser Scheine im Umlauf, jedoch wird mit ihnen nur recht selten bezahlt. Und der Einzelhandel mag den 2-Dollar-Schein nicht besonders, da es für ihn kein Fach in den Kassen gibt. Daher wird er in der Regel auch nicht als Wechselgeld bereit gehalten, obwohl man ihn ohne Weiteres auf der Bank bekommen kann.

Durch den beschränkten Umlauf beträgt die Lebensdauer eines 2-Dollar-Scheines immerhin sechs Jahre, während ein 1-Dollar-Schein im Durchschnitt nur 18 Monate überlebt.

USA 151So, jetzt wisst ihr, was der 2-Dollar-Schein wert ist. Viele weitere interessante Dinge über die USA erfahrt ihr in diesem Buch:

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»USA 151 bietet in Kurzform viel Überraschendes, Unbekanntes, Liebenswertes und auch Merkwürdiges.« (Der Kultur Blog)

»Wer über die Kultur und das Leben in den USA auf eine lockere Art informiert werden möchte, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen.« (Die Rezensentin)

»Wissenswertes und Skurriles in einem schönen Büchlein, welches nicht nur für Amerikareisende interessant sein dürfte.« (TO GO BERLIN)

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Warum sind viele amerikanische Toilettensitze vorne offen?

Amerikanische Klobrille mit LochErst einmal vorweg: In den USA gibt es zwei Standard-Typen bei den Klobrillen:

Regular/Round (normal/rund - ca. 16 1/2 inches lang)
Elongated (gestreckt - ca. 18 1/2 inches lang)

Also, falls ihr in den USA wohnt und eine Neuanschaffung plant: Vor dem Kauf einer Klobrille sollte man sich die heimische Toilette genau anschauen, um festzustellen, welches Format in Frage kommt.

Und dann gibt es da ja noch die Klobrillen öffentlicher Toiletten, die vorne ein Loch bzw. Lücke im Sitz haben. (Diese "open front seats" gibt es ebenfalls in der runden und in der gestreckten Form.)

Es gibt verschiedene Theorien für die Existenz dieser Toilettensitze mit Lücke, z. B. dass sie

  • das Draufpinkeln reduzieren und daher hygienischer sind,
  • Materialkosten bei der Herstellung sparen
  • und leichter sauber gemacht werden können.

Während der wahre Grund ungeklärt ist, beruht die weite Verbreitung der "open front seats" auf Bauvorschriften, die vielerorts die Verwendung dieser Klobrillen in öffentlichen Toiletten vorschreiben.

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Please Wait To Be Seated - Was das auf Deutsch bedeutet

Please Wait To Be SeatedNeuankömmlinge in den USA ignorieren mit Vorliebe die Schilder mit der Aufschrift “Please Wait To Be Seated” (Deutsch: "Bitte warten Sie, bis man Ihnen einen Platz zuweist") in den Eingangszonen der Restaurants und setzen sich einfach an einen freien Tisch.

Aber: In den meisten Restaurants muss man am Eingang warten, bis ein host bzw. eine hostess erscheint und einen Tisch zuweist.

Wenn alle Tische besetzt sind, wird man auf eine Warteliste eingetragen. Sie können hier Ihren Vornamen oder Nachnamen angeben, je nachdem was für den host oder die hostess einfacher auszusprechen ist. Man erfährt die ungefähre Wartezeit, die oft erstaunlich akkurat ist, und wartet bis sein Name aufgerufen wird. Wenn ein Tisch frei ist, wird man vom host oder von der hostess zu diesem geführt.

Weitere Fettnäpfchen, in die man in amerikanischen Restaurants treten kann:

  • Gemütlich sitzen bleiben. Sobald man mit dem Essen fertig ist, wird erwartet, dass man seine Rechnung begleicht und den Tisch für die nächsten Gäste freimacht.
  • Nicht genug Trinkgeld zahlen. In den USA sollte man 20% Trinkgeld geben, da dieses mehr als 90 Prozent des Kellner-Lohnes ausmacht. Die Restaurant-Betreiber müssen den Kellnern nur 2,13 Dollar pro Stunde zahlen und die meisten machen das auch.
  • Nach der "Toilet" oder dem "WC" fragen. In den USA wird eine Toilette im Restaurant als "restroom" bezeichnet. Mit "toilet" verbinden die Amerikaner das eigentliche Klobecken, den Begriff WC kennen sie nicht.

Weitere interessante Dinge über die USA erfahrt ihr in diesem Buch:

Fettnäpfchenführer USA: Mittendurch und Drumherum

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"Ein wertvoller Ratgeber für alle USA Ersttäter." USA-Reise.de

"Kurzweilig zu lesen und für manchen Aha-Effekt gut." Going Global-Newsletter

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