hit the books - Was bedeutet diese Redewendung?

"hit the books" ist eine Redewendung aus dem amerikanischen Englisch, die man mit "sich ernsthaft ans Lernen machen" übersetzen kann.

I really have to hit the books, if I want to improve my grades.

Ich muss mich wirklich ernsthaft ans Lernen machen, wenn ich meine Noten verbessern will.

Google Translate scheint mit dieser Redewendung noch ernsthafte Schwierigkeiten zu haben :-)

Viele weitere Redewendungen aus dem amerikanischen Alltag gibt es in diesem Buch:

Bessersprecher Englisch (US): 150 Redewendungen für ein ausdrucksstarkes Englisch

»Der Feinschliff für US-Englisch-Kenntnisse" usa-reisetraum.de

»Hält nützliche Übungen und spannendes Hintergrundwissen parat.« (Prof. Dr. Engelbert Thaler, Praxis Fremdsprachenunterricht)

»Der ›Bessersprecher Englisch (US)‹ gibt Ihnen 150 Redewendungen an die Hand, mit denen Sie bei Ihren amerikanischen Gesprächspartnern punkten und dem Gesagten mehr Ausdrucksstärke verleihen können.« (NewYork.de)

»Eine sehr, sehr schöne Art, sich sprachlich zu bereichern.« ( Literaturwelt. Das Blog.)

Gebraucht und als E-Book bei Amazon.de erhältlich

Deutsche Auswanderer in den USA im 19. Jahrhundert

Rund 46 Millionen Einwohner der USA sind Nachfahren deutscher Auswanderer. Rund 9,5 Millionen Deutsche wanderten insgesamt in die USA aus.

Die deutsche Auswanderung in die USA im 19. Jahrhundert

Das 19.Jahrhundert stellt mit 8 Millionen Menschen den Höhepunkt der deutschen Auswanderung in die USA dar, insbesondere was die zweiten Hälfte des Jahrhunderts betrifft:

1820–1840: 160.335
1841–1850: 434.626
1851–1860: 951.667
1861–1870: 787.468
1871–1880: 718.182
1881–1890: 1.452.970
1891–1900: 505.152

Hier sind einige wissenswerte Dinge über deutsche Auswanderer in den USA im 19. Jahrhundert, die vielleicht nicht so bekannt sind:

  • Viele deutsche Auswanderer ließen sich als Bauern nieder, besonders nachdem in der Prärie, z.B. in North Dakota kostenloses Land vergeben wurde. Um 1900 waren daher rund 40% der landwirtschaftlichen Nutzfläche der USA im Besitz von Deutschamerikanern.
  • Verschiedene Großstädte im Mittleren Westen hatten Ende des 19. Jahrhunderts einen sehr hohen Prozentsatz deutschstämmiger oder aus Deutschland eingewanderter Bewohner: Detroit (Michigan) 41%, St. Louis (Missouri) 45%, Cincinnati (Ohio) 54%, Davenport (Iowa) 62% und Milwaukee (Wisconsin) 70%.
  • New York war um 1890 mit 210.000 in Deutschland geborenen Einwohnern nach Berlin, München, Hamburg und Köln theoretisch die fünftgrößte deutsche Stadt.
  • In den USA gab es Ende des 19. Jahrhunderts Hunderte deutsche Zeitungen, darunter viele Tageszeitungen. Trotzdem hatte Deutsch niemals eine ernsthafte Chance, Amtssprache zu werden.

Deutsche Bauern besiedelten weite Landstriche, insbesondere in der neu besiedelten Prärie in Nebraska, Kansas, North und South Dakota. Um 1900 waren rund 40% der landwirtschaftlichen Nutzfläche der USA im Besitz von deutschen Auswanderern bzw. deren Kindern.

Viele deutsche Arbeiter, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in die USA auswanderten, waren Sozialisten und bestimmten ganz wesentlich die Gewerkschaften und den Arbeitskampf während der Industrialisierung der Vereinigten Staaten.

Deutsche Auswanderer kamen aber nicht nur aus Deutschland. Ungefähr 100.000 Russlanddeutsche wanderten bis 1900 ebenfalls in die USA ein, hauptsächlich nach North und South Dakota, Kansas und Nebraska sowie Chicago. Die Zahl ihrer Nachkommen beträgt heute ca. 1 Million.

Falls ihr euch für deutsche Auswanderer in den USA im 19. Jahrhundert interessiert, möchte ich euch meine Auswanderer-Romane ans Herz legen.

"Die Seiten fliegen nur so dahin" (Die Liebe zu den Büchern)

"Sehr vielschichtig und unglaublich spannend" (Stephis Bücher Blog)

"Bleibt zu hoffen, dass dieses tolle Projekt fortgesetzt werden kann, denn es bereichert die Landschaft der historischen Romane ungemein." (Histo-Couch.de)

Porto von USA nach Deutschland (November 2022)

Porto USA DeutschlandDas Porto von einfachen Briefen und Postkarten von den USA nach Deutschland kostet $1.40 (Das gilt für Briefe bis zu einem Gewicht von 1 Ounce.) (Stand 1.11.22)

Für internationale Briefe und Postkarten gibt es eine runde Briefmarke, auf der kein Wert aufgedruckt ist. Diese Briefmarke gilt unbegrenzt auch in der Zukunft, selbst wenn das Porto erneut erhöht wird. Deshalb steht auf der Briefmarke Forever. (Derartige forever stamps gibt es für das Porto innerhalb der USA schon seit einigen Jahren.)

Das Porto für schwerere und andersformatige Briefe, für Päckchen und Eilsendungen usw. kann man hier berechnen: Postage Price Calculator

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Viele interessante Dinge über die USA erfahrt ihr in diesem Buch:

USA 151USA 151. Das Land der unbegrenzten Überraschungen in 151 Momentaufnahmen

»Wie ein Besuch in den USA – die Kombination von Fotos und Text macht das Buch abwechslungsreich und spannend. « (People-abroad.de)

»Wissenswertes und Skurriles in einem schönen Büchlein, welches nicht nur für Amerikareisende interessant sein dürfte.« (TO GO Berlin)

»Für Einsteiger wie Kenner gleichermaßen informativ und unterhaltsam.« (360° USA)

»Schmunzeln, nicken und nachdenken wechseln sich wunderbar geschmeidig ab.« (the little queer review)

»Ein Schmöker im besten Sinn des Wortes. Unterhaltend. Lehrreich. Wunderbar!« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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Daumen drücken auf Englisch: Fingers crossed!

Während die Deutschen die Daumen drücken, kreuzen die Amerikaner die Finger, genau genommen den Mittelfinger über den Zeigefinger.

Wie im Deutschen kann man dies auch ausschließlich verbal, ohne die dazugehörige Handbewegung, ausdrücken, in dem man "Fingers crossed!" sagt oder schreibt.

Aber aufgepasst: In einigen Fällen, zum Bespiel, wenn etwas den Sprecher selbst betrifft, wird fingers crossed passender mit »Lass uns das Beste hoffen!« übersetzt.

Beispiele:

“I have a job interview tomorrow.” – “I’ll keep my fingers crossed for you!” (»Ich habe morgen ein Bewerbungsgespräch.« – »Ich werde dir die Daumen drücken!«)

“I hope the car repair isn’t going to cost too much.” – “Fingers crossed!” (»Ich hoffe, die Reparatur des Autos wird nicht allzu viel kosten.« – »Lass uns das Beste hoffen!«)

Theorien zur Herkunft von "Fingers crossed"

Die Herkunft dieser Geste ist umstritten. Zur Zeit der Christenverfolgung nutzten die frühen Gläubigen die gekreuzten Finger wahrscheinlich als geheimes Erkennungszeichen. Dabei wurde das Kreuz anfangs von zwei Personen geformt, indem sie die Daumen berührten und die Zeigefinger kreuzten. Erst ab dem Spätmittelalter wurde es von einer Person allein eingesetzt, um auf diese Weise um Gottes Schutz zu bitten. Aus dieser Zeit gibt es Gemälde, die Jesus mit gekreuzten Fingern im Kreise seiner Jünger zeigen. Eine weitere Theorie besagt, dass schon die frühen Christen die Finger hinter dem Rücken kreuzten, wenn sie ihren Glauben verleugnen mussten.

Amerikaner nutzen die Daumen anders

Amerikaner drücken zwar nicht die Daumen, nutzen diese aber, um Zustimmung oder Ablehnung zu signalisieren. Eine Faust mit nach oben gestreckten Daumen (thumbs up) bedeutet Zustimmung, ein nach unten gerichteter Daumen (thumbs down) Ablehnung. (Obwohl nur ein Daumen nach oben oder unten gerichtet wird, findet der Plural Verwendung.) Diese Geste kennen wir aus Filmen, in denen Gladiatorenkämpfe im alten Rom dargestellt werden. Mit einem thumbs down wurden unterlegene Gladiatoren in den Tod geschickt.

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Historische Auswanderer-Romane über Deutsche in Amerika

Die Idee, einen Auswanderer-Roman zu schreiben, hat mich viele Jahre lang beschäftigt. Aus der Idee wurde Realität, und mittlerweile gibt bereits drei Bücher in dieser Reihe historischer Auswanderer-Krimis. (Band 4 ist in Arbeit.)

"Kai Blums Auswanderer-Krimis heben sich von der Masse der Histo-Krimis und wohl auch der Auswanderer-Romane ab." (Histo-Couch.de)

"Kai Blum glänzt durch fundiertes Hintergrundwissen, exzellentes Gespür für die damalige Zeit und ihre Bedingungen. Er vermittelt dadurch ein Gefühl für die Menschen und ihre Beweggründe, die es von Europa nach Amerika zog." (Zeit für neue Genres - Bücherblog)

In den letzten zwei Jahren habe ich die historischen Auswanderer-Romane "Hoffnung ist ein weites Feld" und "Man erntet, was man sät" geschrieben, die genauer gesagt Krimis sind, in denen es um deutsche Auswanderer geht, die sich in der baumlosen Steppe des Dakota-Gebietes ansiedeln. Die Romane spielen 1881 und 1883, also noch bevor aus diesem Gebiet die Bundesstaaten North Dakota und South Dakota wurden.

Auswanderer RomaneDie beiden Bücher sind der Beginn einer Serie, die das Schicksal der Familie Sievers und ihrer Freunde und Nachbarn bis ans Ende des Zweiten Weltkrieges verfolgen soll.

Ich habe die Bücher als Krimis geschrieben, damit zu dem gründlich recherchierten Hintergrund und die fortlaufende Geschichte der Familie in jedem Buch noch eine gehörige Portion Spannung hinzukommt. Übrigens habe ich in den Neunziger Jahren selbst mitten in der Prärie in South Dakota gelebt und damals noch alte Menschen getroffen, die Kinder und Enkel von Einwanderern waren und die noch Deutsch von ihren Eltern gelernt hatten. Von da an war ich von der Geschichte der deutschen Auswanderer gefesselt.

Lesern und Rezensenten haben die Bücher bisher gut gefallen, worüber ich mich natürlich sehr freue:

"Toller Auftakt zu einer Auswanderer-Krimi-Reihe" (Die Rezensentin)

"Die Seiten fliegen nur so dahin" (Die Liebe zu den Büchern)

"Kurzweilig, spannend und sehr informativ" (Histo-Couch.de)

"Sehr vielschichtig und unglaublich spannend" (Stephis Bücher Blog)

"Ein spannendes Buch, in dem historische Fakten gekonnt ins Krimi-Genre eingebettet werden" (Das Magazin)

Vom Land in die Stadt: Ein historischer Auswanderer-Roman nach einer wahren Geschichte

Der dritte Band der Auswanderer-Romane ist ebenfalls als E-Book und als Taschenbuch erhältlich.

Dieses Mal stehen die Deutschen in Chicago, die 1886 ein Drittel der Bevölkerung dieser Stadt ausmachten und eine Führungsrolle in der Arbeiterbewegung einnahmen, im Mittelpunkt des Geschehens. Es geht um den Achtstundentag, den 1. Mai und den ersten Bombenanschlag in der Geschichte der USA, der als Haymarket Riot bekannt ist.

"Wie auch mit den ersten beiden Bänden schaffte Kai Blum es erneut, mich zu begeistern. Authentisch schildert er die historischen Ereignisse und hat die fiktiven Charaktere mit ihren Erlebnissen gekonnt eingebaut." (Annette Lunau, Die-Rezensentin.de)

"Bleibt zu hoffen, dass dieses tolle Projekt fortgesetzt werden kann, denn es bereichert die Landschaft der historischen Romane ungemein." (Annette Gloser, Histo-Couch.de)

Wie geht es weiter mit meinen Auswanderer-Romanen?

Auswanderer Romane in VorbereitungIch befinde mich in der frühen Planungsphase von einem Krimi, der in Chicago handeln wird, und in einem Roman, dessen Schauplatz wieder North Dakota sein wird und an dem ich bereits arbeite. In beiden Büchern, die möglicherweise im gleichen Jahr handeln werden, wird man Figuren aus den Auswanderer-Krimis wieder treffen.

Historische Kriminalromane sind also ein Genre, dem ich auch weiterhin verbunden bleibe, da die Geschichte der Deutschen in Amerika unheimlich viele Themen bietet, die ich noch erkunden möchte. Und natürlich habe ich die Figuren aus den ersten drei Romanen auch liebgewonnen und möchte selber wissen, wie es mit ihnen weitergeht.

Viele Hintergrundinformationen zum Thema deutsche Auswanderer in Amerika und zu meinen Romanen, inklusive viele Fotos von den Schauplätzen, gibt es auf Facebook.

Mit meinen Auswanderer-Romanen, die sich hoffentlich zu einer umfassenden Auswanderer-Saga entwickeln werden, möchte ich nicht nur spannende Unterhaltung bieten, sondern mit euch, liebe Leser, in eine Welt eintauchen, die in der deutschen Buchwelt bisher kaum Beachtung fand. Vielen Dank für euer Interesse!

500-Dollar-Schein - Legales Zahlungsmittel?

Von 1861 bis 1969 war in den USA offiziell ein 500-Dollar-Schein im Umlauf. Der Schein wurde 1945 zum letzten Mal gedruckt. Anders als der 1000-Dollar-Schein, ist die 500-Dollar-Note heute sogar noch legales Zahlungsmittel in den USA, allerdings ist sein Wert unter Sammlern höher als sein Nominalwert und deshalb wird niemand mit diesem Schein etwas kaufen.(Der Wert von 500-Dollar-Scheinen richtet sich nach Zustand, Umlauf und Druckdatum und liegt in der Regel zwischen eintausend und zweitausend Dollar.)

Auf der letzten gedruckten Version der 500-Dollar-Note, die ab 1934 als Zahlungsmittel in den Vereinigten Staaten im Umlauf war, ist Präsident William McKinley (1843-1901) auf der Vorderseite zu sehen. Mit der Rückseite hatte man sich nicht mehr viel Mühe gegeben und lediglich die Zahl 500 abgebildet.

500 Dollar Schein

Der schönste 500-Dollar-Schein wurde meiner Meinung nach zwischen 1865 und 1875 herausgegeben:

500 Dollar Schein 1865

So, jetzt wisst ihr, was es mit dem 500-Dollar-Schein auf sich hat. Viele weitere interessante Dinge über die USA, auch rund ums Thema Geld, erfahrt ihr in diesem Buch:

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Erlebt in 151 Texten und Fotos eine vielfältige Gesellschaft! Ein Buch für alle, die einfach mehr über die USA erfahren wollen.

»USA 151 bietet in Kurzform viel Überraschendes, Unbekanntes, Liebenswertes und auch Merkwürdiges.« (Der Kultur Blog)

»Wer über die Kultur und das Leben in den USA auf eine lockere Art informiert werden möchte, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen.« (Die Rezensentin)

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Leseprobe (PDF)

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Der Beitrag "500-Dollar-Schein - Legales Zahlungsmittel??" wurde am 31. Oktober 2022 aktualisiert.

Was ist der 2-Dollar-Schein wert? Ist er selten?

2-Dollar-ScheinDen 2-Dollar-Schein, der von 1862 bis 1966 und dann wieder ab 1976 gedruckt wurde, bekommt man nur noch so selten zu Gesicht, dass manche Leute glauben, dass er sich ebenso wie andere Dollar-Noten (der 500-Dollar-Schein und der 1000-Dollar-Schein) gar nicht mehr im Umlauf befindet und daher einen besonderen Wert hat. Dass das nicht der Fall ist, werdet ihr in diesem Artikel erfahren.

Der 2-Dollar-Schein hat nur scheinbar Seltenheitswert

Der Schein mit dem Antlitz von Thomas Jefferson auf der Vorderseite macht nur etwa ein Prozent aller US-Banknoten aus und wird nur selten tatsächlich als Zahlungsmittel genutzt, da ihn viele Leute behalten, sobald sie ihn durch Zufall in die Hände bekommen. Ein anderer Grund ist sicher, dass viele 2-Dollar-Scheine von Touristen mit nach Hause genommen, weil sie denken, dass diese Banknote Seltenheitswert hat.

2 Dollar Scheine
Mitunter wurde der 2-Dollar-Schein als Glücksbringer, z.B. auf der Pferderennbahn, angesehen. Kurioserweise war er aber auch als Pechbringer berüchtigt und hatte Ende des 19. Jahrhunderts zudem den zweifelshaften Ruf, zur Bestechung von Wählern zu dienen.

Dass die 2-Dollar-Note einen besonderen Wert hat, täuscht allerdings. Immerhin sind gegenwärtig mehr als 1,4 Milliarden dieser Scheine im Umlauf, jedoch wird mit ihnen nur recht selten bezahlt. Und der Einzelhandel mag den 2-Dollar-Schein nicht besonders, da es für ihn kein Fach in den Kassen gibt. Daher wird er in der Regel auch nicht als Wechselgeld bereit gehalten, obwohl man ihn ohne Weiteres auf der Bank bekommen kann.

Durch den beschränkten Umlauf beträgt die Lebensdauer eines 2-Dollar-Scheines übrigens sechs Jahre, während ein 1-Dollar-Schein im Durchschnitt nur 18 Monate überlebt.

2022 werden 204 Millionen 2-Dollar-Scheine gedruckt

Zu den 1,4 Milliarden 2-Dollar-Scheinen, die bereits existieren, kommen dieses Jahr noch einmal mehr als 200 Millionen Exemplare hinzu. Mit zunehmender Inflation könnte der 2-Dollar-Schein durchaus praktisch werden.

Gibt es wertvolle 2-Dollar-Scheine?

Nein, der Wert eines gebrauchten 2-Dollar-Scheins ist genau zwei US-Dollar. Eine Ausnahme bilden Scheine, die einen Poststempel vom Tag der Erstausgabe der neuesten Auflage tragen: APR 13 1976. Diese sind etwa doppelt so viel wert. Auch Scheine, die noch nie im Umlauf waren, sind etwas mehr wert als zwei Dollar.

USA 151So, jetzt wisst ihr, was der 2-Dollar-Schein wert ist. Viele weitere interessante Dinge über die USA, auch rund ums Thema Geld, erfahrt ihr in diesem Buch:

USA 151. Das Land der unbegrenzten Überraschungen in 151 Momentaufnahmen

Erlebt in 151 Texten und Fotos eine vielfältige Gesellschaft! Ein Buch für alle, die einfach mehr über die USA erfahren wollen.

»USA 151 bietet in Kurzform viel Überraschendes, Unbekanntes, Liebenswertes und auch Merkwürdiges.« (Der Kultur Blog)

»Wer über die Kultur und das Leben in den USA auf eine lockere Art informiert werden möchte, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen.« (Die Rezensentin)

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Der Beitrag mit dem ursprünglichen Titel "Was ist der 2-Dollar-Schein wert?" wurde am 31. Oktober 2022 aktualisiert.

Warum wird Fußball auf Amerikanisch "soccer" genannt?

In den USA wird Fußball "soccer" und nicht wie in England "football" genannt. Dabei kommt der Begriff "soccer" eigentlich aus England und ist ein dort veralteter und heute nicht mehr gebrauchter Begriff für Fußball.

Die Engländer benutzten das Wort "soccer" vor 120 Jahren umgangssprachlich für "association football", wie Fußball zur Unterscheidung vom "rugby football" genannt wurde. (Das Slang-Wort für Rugby war übrigens "rugger".) Als Fußball nach Amerika kam, gab es dort schon eine Rugby-ähnliche Sportart namens "football" (American Football), so dass die amerikanischen Fußballfreunde zur leichteren Unterscheidung ebenfalls das Wort "soccer" verwendeten und das auch heute noch tun, während die Engländer sich statt dessen letztendlich doch für das Wort "football" entschieden. In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, dass Tischfußball in den USA "foosball" ("Fußball" mit langem "u") genannt wird.

Eine weitere Besonderheit des amerikanischen Fußballs ist, dass es keine Auf- und Absteiger zwischen der ersten und der zweiten Liga gibt, da diese von zwei verschiedenen Dachorganisationen getragen werden. Major League Soccer betreibt die oberste Spielklasse und USL Championship die zweite Spielklasse. So etwas wäre im europäischen Fußball natürlich undenkbar, in den USA gibt es jedoch in keiner professionellen Mannschaftssportart Auf- und Absteiger zwischen der ersten und der zweiten Spielklasse.

Was mir in den USA in Sachen Fußball jedoch am meisten aufgefallen ist: Im Nachwuchsbereich spielen wie selbstverständlich genauso viele Mädchen wie Jungen Fußball und die weiblichen Nationalspieler sind berühmter (und erfolgreicher) als ihre männlichen Kollegen.

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Viele interessante Dinge über die USA, z.B. dass Männer und Frauen im Freizeitbereich in gemischten Mannschaften Fußball spielen, erfahrt ihr in diesem Buch:

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Der Beitrag "Warum wird Fußball auf Amerikanisch "soccer" genannt?" wurde am 21. Oktober 2022 aktualisiert.

Wie viele Deutsche leben in den USA? (Neueste Zahlen)

Falls du gerade eine Antwort auf die Frage suchst, wie viele Deutsche in den USA leben, dann bist du hier richtig. Denn während andere Artikel in der Regel lediglich Informationen haben, wie viele Menschen in den USA aufgrund deutscher Abstammung sind, habe ich einmal die neuesten Zahlen herausgesucht, wie viele Deutsche aktuell in den USA leben und wie sich die Migration zwischen den beiden Ländern in den letzten Jahren entwickelt hat.

Eine halbe Million Deutsche lebt in den USA

Fahnen Deutschland USADie aktuellste Statistik ist für das vergangene Jahr: Im Jahr 2021 lebten 540.203 Deutsche in den USA und machten damit 1,2 Prozent der 45.269.644 zugezogenen Menschen aus. Damit lagen sie an der Spitze der Zuzüge aus Europa, gefolgt von 425.429 Russen und 412.797 Polen. (Quelle: United States Census Bureau)

Immer weniger Deutsche bleiben dauerhaft in den USA

Die Zahl der Deutschen in den USA ist in den letzten Jahren deutlich gesunken. Im Jahr 2010 gab es 604.616 aus Deutschland stammende Menschen in den Vereinigten Staaten während es, wie gesagt, 2021 nur noch 540.203 waren.

Im Jahr 2019 zogen lediglich 9.782 Deutsche in die USA. 2016 wares es noch 12.781 gewesen. Bemerkenswert: Seit 2017 ist die Zahl der Menschen, die von den USA nach Deutschland ziehen, größer als die der Umzüge von Deutschland ins Zielland USA. Die Zahl der Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit hält sich dabei die Waage. (Quelle: Statistische Bundesamt)

Immer weniger Deutsche wandern dauerhaft in die USA aus, d.h. immer weniger lassen sich in den USA einbürgern. So sank die Zahl der Deutschen, die die amerikanische Staatsangehörigkeit annahmen, von 7.929 im Jahr 2010 auf 4.220 im Jahr 2020 und hat sich damit innerhalb eines Jahrzehnts fast halbiert. (Quelle: Yearbook of Immigration Statistics)

Wie viele Deutsche sind insgesamt in die USA ausgewandert?

Zwischen 1608 und heute sind insgesamt fast 9,5 Millionen Deutsche in die USA ausgewandert. Knapp über 40 Millionen US-Bürger geben deshalb an, dass sie deutsche Vorfahren haben. Damit sind Deutschamerikaner die größte ethnische Bevölkerungsgruppe, was sich unter anderem auch in den vielen deutschen Namen widerspiegelt.

Auswanderer-Krimis tauchen in der Welt der deutschen Einwanderer ein

Solltest du dich für das Leben der deutschen Auswanderer Ende des 19. Jahrhunderts, dem Höhepunkt der deutschen Einwanderungswelle in die USA, interessieren, möchte ich dir meine Auswanderer-Krimis ans Herz legen. Darin geht es um die vielen Schwierigkeiten, mit denen sich die Einwanderer in der Stadt und auf dem Land, vor allem bei der Besiedelung des Mittleren Westens, ausgesetzt sahen. Diese Reihe wird mehreren Familien bis zum Zweiten Weltkrieg folgen.

Auswanderer Romane

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"Bleibt zu hoffen, dass dieses tolle Projekt fortgesetzt werden kann, denn es bereichert die Landschaft der historischen Romane ungemein." (Histo-Couch.de)

Der Beitrag "Wie viele Deutsche leben in den USA?" wurde am 25. Oktober 2022 aktualisiert.

Deutsche Städtenamen in den USA - Teil 4: Emden (Illinois)

Kirche Emden IllinoisEmden ist ein Ort im US-Bundesstaat Illinois, der 1871 gegründet wurde. Bei der Volkszählung im Jahr 2010 betrug die Bevölkerung 485 Menschen.

Das Dorf wurde nach der Stadt Emden benannt, da eine große Anzahl von Einwohnern aus Dörfern entlang der Ems in das Gebiet eingewandert waren. Die erste in Emden erscheinende Zeitung war 1893 Der Emdener Stern.

Die Kirche im Foto wurde 1873 erbaut.

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Falls ihr euch für die deutsch-amerikanische Geschichte interessiert, möchte ich euch meine Auswanderer-Romane ans Herz legen.

Auswanderer RomanePressestimmen:

"Kai Blums Auswanderer-Krimis heben sich von der Masse der Histo-Krimis und wohl auch der Auswanderer-Romane ab." (Histo-Couch.de)

"Ein spannendes Buch, in dem historische Fakten gekonnt ins Krimi-Genre eingebettet werden." (DAS MAGAZIN über "Hoffnung ist ein weites Feld")

Deutsche Städtenamen in den USA - Teil 3: Fulda (Indiana)

Fulda USAFulda wurde in den 1840er Jahren gegründet. Die Gemeinde im Süden des Bundesstaates Indiana wurde ursprünglich hauptsächlich von Deutschen aufgebaut, die sie nach Fulda in Deutschland benannten.1850 wurde in Fulda ein Postamt eingerichtet, das bis zu seiner Einstellung im Jahr 1995 in Betrieb blieb. Die katholische Kirche St. Boniface wurde 1980 in das National Register of Historic Places aufgenommen. Fulda hat heute rund 200 Einwohner.

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Falls ihr euch für die deutsch-amerikanische Geschichte interessiert, möchte ich euch meine Auswanderer-Romane ans Herz legen.

Auswanderer RomanePressestimmen:

"Kai Blums Auswanderer-Krimis heben sich von der Masse der Histo-Krimis und wohl auch der Auswanderer-Romane ab." (Histo-Couch.de)

"Ein spannendes Buch, in dem historische Fakten gekonnt ins Krimi-Genre eingebettet werden." (DAS MAGAZIN über "Hoffnung ist ein weites Feld")

Deutsche Städtenamen in den USA - Teil 2: Danzig (North Dakota)

DanzigVon der einstigen Stadt Danzig sind nur noch wenige Gebäude übrig geblieben, u.a. die zwei Getreidesilos im Foto. Danzig liegt im äußersten Süden des Bundesstaates North Dakota, etwa auf halber Strecke zwischen Ashley und Wishek, südwestlich von Jamestown. Das erste Postamt wurde 1898 gegründet, aber aufgrund mangelnder Entwicklung 1903 geschlossen. Während eines kurzen Booms wurde 1911 wieder ein Postamt eröffnet. Es wurde 1955 geschlossen. Danzigs Einwohnerzahl überschritt nie 100. Die Stadt ist damit den Orten, die in meinen Auswanderer-Krimis eine Rolle spielen, sehr ähnlich. (Foto und Informationen: Ghosts of North Dakota)

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Auswanderer KrimiNord-Dakota im Sommer 1881. Tausende deutschsprachige Einwanderer erhalten von der US-Regierung kostenloses Ackerland in der scheinbar endlosen Prärie. Geschäftsleute mit großen Träumen gründen mitten in den frisch besiedelten Landstrichen kleine Städte, die sich schon bald zu ländlichen Zentren des Wohlstands entwickeln sollen. Himmelsfeld ist einer dieser Orte. Doch der friedliche Name täuscht. Der Hoffnung auf ein neues Leben stehen alte und neue Rechnungen gegenüber, die zu Mord und Totschlag führen.

Pressestimmen:

"Hoffnung ist ein weites Feld" ist der gelungene Start einer Romanreihe, die das Leben der Familie Sievers von 1881 bis in die vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts zum Thema haben soll." (Histo-Couch.de)

"Ein spannendes Buch, in dem historische Fakten gekonnt ins Krimi-Genre eingebettet werden." (DAS MAGAZIN)