Mittwoch, 2. Mai 2018

Amerikanische Redewendungen - Teil 23: bring (something) to the table

Eine amerikanische Redewendung, die oft im Zusammenhang mit der Einstellung eines neuen Mitarbeiters verwendet wird, ist bring (something) to the table.

Natürlich bringt man nicht etwas zu einem Tisch, sondern es geht darum, dass jemand seine Kenntnisse, Fähigkeiten oder Erfahrungen zum Nutzen einer Gruppe oder eines Unternehmens einbringt.

Beispiele:

As a biochemist and financial analyst, he brings to the table both natural sciences expertise and commercial know-how.

Als Biochemiker und Finanzanalyst bringt er sowohl naturwissenschaftliches als auch kommerzielles Know-how ein.

Auch eine Übersetzung durch "mitbringen" funktioniert oft:

She brings to the table extensive experience in product development as a software developer and project manager.

Sie bringt eine langjährige Erfahrung in der Produktentwicklung als Softwareentwicklerin und Projektleiterin mit.

Ein Restaurant in Chicago, das Mitarbeiter sucht, spielt hier ganz clever mit der wörtlichen und idiomatischen Bedeutung:

             

Buchtipp:

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Donnerstag, 19. April 2018

Amerikanische Krimis, die ich gern auf Englisch lese

Wie ihr wisst, schreibe ich selbst an einer Reihe von Auswanderer-Krimis und mittlerweile gibt es auch schon drei Bände.

Ich schreibe auf Deutsch und lese auch gern deutschsprachige Krimis, z.B. die Hamburger Nachkriegstriologie von Cay Rademacher sowie die Fontane- und Reuters-Krimis von Frank Goyke, aber meine Lieblingskrimis sind zwei Reihen, die ich im amerikanischen Original lese.

Da sind zum einen die Tory-Bauer-Krimis von Kathleen Taylor, die jetzt auch bei Amazon.de als E-Books erhältlich sind.

Die Kellnerin Tory Bauer lebt in der winzigen Stadt Delphi in South Dakota, arbeitet dort im einzigen Diner und ermittelt widerwillig in verschiedenen Morden. Jeder Band enthält einen spannenden Fall und Torys persönliche Story zieht sich fortlaufend durch alle sechs Bände. Was diese Bücher so überaus lesenswert macht, ist die realistische Darstellung des Lebens inmitten der amerikanischen Prärie und ein liebenswertes Figurenensemble. Die Mordfälle sind vom Besten und sind mit viel Sprachwitz erzählt. Für Freunde echter Krimis, die etwas über das alltägliche Leben im ländlichen Amerika erfahren möchten, sind diese Bücher ein Geheimtipp!

Zum anderen fesseln mich die V.I. Warshawski-Krimis von Sara Paretsky, die wie ich in Chicago wohnt und deren Bücher auch hier in der Großstadt handeln. In dieser Serie erschienen bereits 19 Bände!

Als Sara Paretsky vor 25 Jahren "Indemnity Only" veröffentlichte, war das der Auftakt zu der ersten erfolgreichen Krimiserie, die einen weiblichen Privatdetektiv als zentrale Figur hatte. Die Themenwahl ist sehr originell (im zweiten Band geht es z.B. um Frachtschiffe auf den Großen Seen) und Kritiker wie Fans sind sich einig, dass diese Serie zum Besten gehört, was das Genre der Detektivromane zu bieten hat.

Jetzt seid ihr dran: Welche amerikanischen Krimis lest ihr gern?

Montag, 19. März 2018

Podcast zum Thema Amerikanisches Geld

Die dritte Folge des Podcasts "Notizen aus Amerika" ist online und ich bin als Stammgast wieder dabei. Dieses Mal geht es rund ums Thema Geld:

"In dieser Folge sprechen wir über seltsame Dollarscheine, teure Pennys und einen Haufen goldener Münzen, gucken auf Bankkonten, schauen uns die Verbindung zwischen Geld und politischem Einfluss genauer an und erklären, was Touristen über Kreditkarten und Steuern wissen sollten."

Mittwoch, 3. Januar 2018

Amerikanische Redewendungen - Teil 22: go off the deep end

Der Verlust der Selbstkontrolle bzw. ein irrationales Verhalten wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts bildhaft mit der Redewendung go off the deep end beschrieben. Damit wird darauf angespielt, dass sich jemand, der nicht besonders gut schwimmen kann und trotzdem am tiefen Ende eines Schwimmbeckens ins Wasser springt, irrational verhält. Mitunter wird go off the deep end auch in der Bedeutung »etwas übertreiben« verwendet.

Beispiele:

When the mayor was asked about his wife, he went off the deep end and berated the journalists. (Als der Bürgermeister nach seiner Frau befragt wurde, verlor er die Selbstkontrolle und beschimpfte die Journalisten.)

"If we don’t pay Mike the money we owe him, he’ll go off the deep end." (»Wenn wir Mike nicht das Geld zurückzahlen, das wir ihm schulden, wird er ausrasten.«)

Her coach is known for going off the deep end. (Ihr Trainer ist bekannt dafür, die Selbstkontrolle zu verlieren.)

We don't have to go off the deep end. (Wir müssen es ja nicht übertreiben.)

Good to know:

Mit the deep end werden auch sehr schwierige Situationen umschrieben, zum Beispiel: He just started a new job and was thrown in at the deep end. (Er hat gerade eine neue Arbeit angefangen und man hat ihm gleich die schwierigsten Sachen aufgehalst.) Auch hier wird wieder das Bild vom Schwimmbecken verwendet, wo jemand, der noch gar nicht richtig schwimmen kann, gleich an der tiefsten Stelle ins Wasser geworfen wird.

Aus: Bessersprecher Englisch (US): 150 Redewendungen für ein ausdrucksstarkes Englisch

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