Dienstag, 9. Februar 2016

Der 1000-Dollar-Schein

Seltene Dollar-Scheine, wie der 500 Dollar Schein und der 1000 Dollar Schein, üben eine gewisse Faszination aus.

Während der 500 Dollar Schein noch als legales Zahlungsmittel genutzt werden könnte (jedoch als Sammlerstück mehr wert ist), wurden die ab 1934 gedruckten letzten 1000 Dollar Scheine mit Grover Cleveland auf der Vorderseite bis 1940 ausschließlich als Zahlungsmittel zwischen Regierungsbehörden eingesetzt. Die ersten 1000 Dollar Scheine waren 1862 gedruckt worden.

Gegenwärtig sind die folgenden Scheine in den USA im Umlauf: $1, $2, $5, $10, $20, $50 and $100. Von diesen ist der 2 Dollar Schein mit Sicherheit am seltensten zu sehen.

Freitag, 5. Februar 2016

Amerikanische Schuhgrößen

Amerikanische Schuhgrößen unterscheiden sich um 1/3 inch (rund 0,85 cm). Auf dem europäischen Festland unterscheiden sich Schuhgrößen dagegen um zwei Drittel eines Zentimeters (0,66667 cm). Daher lassen sich europäische und amerikanische Schuhgrößen nur ungefähr umrechnen.

Ein weiterer Unterschied: In Europa sind die Schuhgrößen für Damen und Herren gleich. In den USA werden Damenschuhe jedoch größer angegeben als Herrenschuhe mit der gleichen Länge. Wer z.B. Größe 45 in Europa hat, muss in den USA wahrscheinlich 11.5 für Herren oder 12.5 für Damen kaufen. Ich sage "wahrscheinlich", denn ein Anprobieren ist doch notwendig, da man sich auf das einfache Umrechnen der Schuhgrößen nicht einfach so verlassen kann.

Donnerstag, 4. Februar 2016

Amerikanische Redewendungen - Teil 21: heads-up

Um zu verhindern, dass die Kollegen etwas aus heiterem Himmel trifft, verwenden Amerikaner gern den Begriff heads-up (wörtlich: Kopf hoch), der in etwa "Vorwarnung" bedeutet. Im Englischen handelt es sich um ein Substantiv, in der deutschen Übersetzung macht sich jedoch das Verb "vorwarnen" oft besser, zum Beispiel: I just wanted to give you a heads-up on ... (Ich wollte dich schon einmal vorwarnen, dass ...)

Aus: Bessersprecher Englisch (US): 150 Redewendungen für ein ausdrucksstarkes Englisch

Freitag, 8. Januar 2016

Amerikanische Hundenamen

Einem Hund einen Namen zu geben ist sicher nicht ganz einfach. Ich nehme einmal an, dass viele Leute im Internet nach Statistiken wie dieser suchen, um Ideen zu bekommen.

Viele der hier aufgeführten Hundenamen aus den USA sind auch in Deutschland beliebt, da Hunde gut auf englische Namen mit 1-2 Silben hören.

Hier sind die beliebtesten Hundenamen in den USA für das Jahr 2015:

Männliche amerikanische Hundenamen

  1. Max
  2. Charlie
  3. Buddy
  4. Cooper
  5. Jack
  6. Rocky
  7. Toby
  8. Duke
  9. Bear
  10. Tucker

Weibliche amerikanische Hundenamen

  1. Bella
  2. Lucy
  3. Daisy
  4. Molly
  5. Lola
  6. Sadie
  7. Maggie
  8. Sophie
  9. Chloe
  10. Bailey

Quelle: Rover.com

Wie wählt ihr einen Hundenamen aus?

Samstag, 12. Dezember 2015

Deutsche Sprache Made in America: Pennsilfaanisch Deitsch

Mehr als 350.000 Menschen in den USA sprechen Pennsilfaanisch Deitsch, eine auf pfälzischen Dialekten aufbauende Variante der deutschen Sprache.

Wer einmal Gelegenheit hat, einem Gespräch von Amischen oder Mennoniten zuzuhören, z.B. während einer Zugfahrt, wird wahrscheinlich kaum etwas verstehen. Am ehesten wird man wohl einige der vielen englischen Lehnwörter heraushören, z.B. wenn jemand sagt „ich hab gefarmt“. Ein Gespräch ist schwierig, da nur wenige Amische und Mennoniten Hochdeutsch beherrschen.

Pennsilfaanisch Deitsche Zeitung
Die meisten Sprecher leben in Pennsylvania, Ohio und Indiana. Aber auch in 25 anderen Bundesstaaten kann man Pennsilfaanisch Deitsch (englisch: Pennsylvania Dutch) hören. Im Gegensatz zu einigen Regionalsprachen in Deutschland ist diese Sprache nicht vom Aussterben bedroht, da die Amischen viele Kinder haben.

Die Amischen haben eine lange Geschichte in Amerika. Sie spalteten sich unter der Führung von Jacob Ammann ab 1693 in der Schweiz und in Süddeutschland von den Mennoniten ab und ihre Auswanderung nach Amerika war bereits um 1770 abgeschlossen. Viele der Mennoniten siedelten dagegen erst in Russland und wanderten in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts ebenfalls nach Amerika aus.

Viele Amische betreiben Landwirtschaft mit Pferden und verzichten je nach Gruppierung auf Auto, Telefon und Fernsehen, erzeugen aber mitunter eigenen elektrischen Strom, z.B. mit Solarzellen. Ihre Kleidung ist einfach gehalten. Konservative Mennoniten und Amische weisen in der Lebensweise viele Gemeinsamkeiten auf und werden von Außenstehenden leicht verwechselt. Insgesamt sind Mennoniten allerdings der modernen Technik weniger abgewandt und nutzen Autos und Traktoren sowie das Stromnetz.

Übrigens: Sowohl „Amische“ als auch der englische Begriff „Amish“ werden mit einem langen deutschen "A" ausgesprochen.

Donnerstag, 26. November 2015

Tipps zum Leute kennenlernen in den USA

Wer gerade in den USA angekommen ist, wird zunächst einmal durch die Arbeit oder das Studium und möglichwerweise als Mitglied einer Glaubensgemeinschaft neue Leute kennenlernen. Darüber hinaus gibt es jedoch noch eine ganze Reihe anderer Möglichkeiten, viele neue Bekanntschaften zu schließen:

Bei www.meetup.com kann man Leute mit gleichen Interessen finden, die sich auf lokaler Ebene in entsprechenden Gruppen treffen. Da ist eigentlich alles dabei, was man sich so vorstellen kann, von den verschiedensten Hobbies bis zur Politik, insbesondere wenn gerade Wahlkampf ist. Da gibt es dann an jedem Ort zahllose Freiwillige, die sich für die jeweiligen Kandidaten ins Zeug legen. Die Bekanntschaften und Freundschaften, die man so schließt, überdauern nicht selten das Ende des Wahlkampfes. Überhaupt ist Freiwilligenarbeit eine gute Möglichkeit, neue Leute kennen zu lernen. Bei www.volunteermatch.org kann man etwas Passendes finden.

Der Besuch von Kursen am Community College könnte dazu dienen, die eigenen (Sprach- und andere) Kenntnisse zu verbessern und zugleich Bekanntschaften zu schließen. Wer Sport treibt, findet in den USA ebenfalls schnell Gleichgesinnte.

Selbstverständlich: Das Anlegen einer Facebook-Seite eignet sich hervorragend, mit den ganzen neuen Bekannten und Freunden in Kontakt zu bleiben. Da wird man dann immer wieder mal zu einer Party, einem Barbecue oder einer Veranstaltung eingeladen, wo man dann noch mehr Leute kennen lernt. Irgendwann sollte man dann natürlich auch selbst einmal etwas organisieren.

Bitte beachten Sie, dass Amerikaner zwar sehr nett sind, aber oft ein wenig länger brauchen, um echte und dauerhafte Freundschaften zu entwickeln. Bringen Sie also etwas Geduld mit. Andererseits ist die Aufgeschlossenheit und das freundliche Interesse gegenüber Ausländern wirklich beispielhaft. Die USA sind bekanntlich eine Nation aus Einwanderern. Amerikaner werden Ihnen in der Regel sofort erzählen, aus welchen Ländern ihre Vorfahren in die USA kamen.

Falls Sie Kinder haben, ist es wichtig, dass diese ihre Schulfreunde mit nach Hause bringen können. Amerikanische Kinder und Jugendliche verbringen viel Zeit in den Häusern ihrer Klassenkameraden und Freunde. Halten Sie auch Ausschau nach sportlichen Betätigungen für Ihre Kinder. Insbesondere durch die Teilnahme an Mannschaftssportarten können diese leicht neue Freunde finden. Mädchen spielen in den USA übrigens genauso viel Fußball wie Jungen. Für Kleinkinder lassen sich oft Spielnachmittage (play dates) organisieren und damit nebenbei auch Freundschaften mit anderen Eltern schließen. Auf www.mamapedia.com können Sie Kontakt zu anderen Eltern in Ihrer Gegend herstellen.

Aus: Alltag in Amerika. Leben und arbeiten in den USA

Montag, 16. November 2015

Was und wann ist Black Friday?

Black Friday ist der Tag nach Thanksgiving. Dieses Jahr ist das der 27. November. An diesem Tag geht der Kaufrausch für Weihnachten in den USA so richtig los und die meisten Geschäfte haben sogenannte "Black Friday Sales" mit attraktiven Sonderangeboten.

Black Friday gilt als der Tag mit den höchsten Umsätzen im Handel und viele Geschäfte begannen (historisch gesehen) an diesem Tag des Jahres schwarze Zahlen zu schreiben, daher wahrscheinlich der Name "Black Friday". Manche Geschäfte in den USA machen an diesem Tag schon um Mitternacht auf und wenn besonders attraktive Sonderangebote angekündigt sind, warten manche Kunden den ganzen Abend lang vor den Geschäften.

Amerikanische Unternehmen wie Amazon versuchen, diesen Tag auch in Deutschland zu etablieren. Was haltet ihr davon?

Samstag, 14. November 2015

Viele Millennials in den USA denken ans Auswandern

Ist es ein Merkmal der Globalisierung und einer mobilen, weltoffenen Generation oder ist es ein Zeichen der Unzufriedenheit mit den gesellschaftlichen Verhältnissen in den USA, dass 55% der sogenannten Millennials, also der Amerikaner im Alter zwischen 18 und 34, darüber nachdenken, langfristig ins Ausland zu gehen? Das jedenfalls besagt eine Umfrage im Auftrag des internationalen Geldtransfer-Services TransferWise.

Die Faktoren, die Millennials dagegen zum Bleiben in den USA bewegen würden, sind: eine Gesundheitsversorgung, die man sich leisten kann (55%), niedrigere Steuern (51%) und ein besseres (gemeint ist: weniger teures) Bildungssystem (48%).

Die finanzielle Situation vieler Millennials ist in der Tat nicht gut. Laut einer aktuellen Analyse von Pew Research leben 26% der Millennials bei ihren Eltern und insgesamt 48% teilen ihren Wohnraum entweder mit ihren Eltern oder anderen Erwachsenen, die nicht ihre Lebenspartner sind. Ein Grund dafür ist die hohe Verschuldung durch Studiengebühren. Laut einer Umfrage von Bankrate verschieben 56% der Millenials wichtige Lebensschritte, wie Heirat und Hauskauf, aufgrund ihrer Schulden.

Muss Deutschland jetzt also auch noch mit einem Ansturm von jungen Amerikanern rechnen? Kaum, denn nur 14% wollen innerhalb der nächsten fünf Jahre weg. Wohl auch aus finanziellen Gründen, denn zum Auswandern braucht man ebenfalls Geld.