Tipps für den Gefängnisaufenthalt

Man kann nie wissen, wie es einmal kommt, und da dieses Blog kaum ein Thema unberührt lässt, gibt es hier heute einmal einige Tipps, wie man sich als Neuankömmling in einem U.S.-Gefängnis verhalten sollte.

Die Tipps stammen aus dem Artikel "12 tips for Blagojevich" von Jeff Smith, der früher Senator im Bundesstaat Missouri war und der dann wegen einer Finanzaffäre hinter Gittern saß. In dem Artikel gibt er dem ehemaligen Gouverneur von Illinois, Rod Blagojevich, eine Reihe von Tipps für dessen Aufenthalt im Strafvollzug.

Hier die wichtigsten Tipps:

- Augen und Ohren offen halten, aber selber wenig reden. Erst einmal beobachten, wie alles funktioniert.
- Die anderen Insassen nicht fragen, warum sie im Knast sind.
- Nicht über die eigene Verurteilung klagen.
- Niemanden nach seiner Familie befragen. Das ist für viele Insassen ein wunder Punkt.
- Nicht über die Länge der eigenen Haftstrafe sprechen.
- Durch Sport fit halten. Vorsicht jedoch bei Mannschaftssportarten, dort könnte es leicht zu "Unfällen" kommen.
- Mit der Außenwelt durch Briefwechsel Kontakt halten.
- Nicht über die Arbeit im Gefängnis klagen. Die Mitgefangenen mögen kein Gejammer.
- Viel lesen und Neues lernen.
- An die Gefängnisregeln halten, aber unter keinen Umständen Mitgefangene verpfeifen. Auch nicht den Eindruck erwecken. (Keine langen Gespräche mit den Wärtern. Wegschauen, wenn man etwas Verbotenes sieht.)
- Vorsichtig sein, was man zu anderen Gefangenen sagt. Diese könnten Spitzel sein.
- Nicht um Geld spielen. Das kann böse ausgehen, sowohl wenn man jemandem dann Geld schuldet oder umgekehrt.
- Nichts zur Aufbewahrung annehmen.
- Hände weg vom Fernseher. Nur die rangältesten Gefangenen dürfen den Sender wechseln.
- Keine Wäsche von anderen Häftlingen aus dem Trockner nehmen. Da reagieren viele sehr gereizt.
- Niemanden anstarren. Blickkontakt vermeiden, wenn man nicht angesprochen ist.
- Keine Süßgkeiten essen, die man auf dem Bett findet bzw. als Geschenk bekommt. Das wird als Einwilligung zum Sex verstanden.

Falls ihr weitere interessante Dinge über die USA erfahren wollt:

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Wo trägt man den Ehering in Amerika?

Verlobungsring USABevor wir zum Ehering kommen, erst einmal ein Wort zum Verlobungsring: In den USA trägt diesen gewöhnlich nur die Frau, und zwar wie in Deutschland am Ringfinger der linken Hand. In der Regel handelt es sich hier um einen schmucken (und teuren) Diamantenring.

An welcher Hand trägt man den Ehering in Amerika?

Der eher schlichte Ehering wird in den USA ebenfalls am Ringfinger der linken Hand getragen.

Eheringe USANach der Hochzeit wird auch der Verlobungsring weiterhin an diesem Finger getragen, allerdings wird der Ehering nun zuerst aufgesteckt. So lässt sich der teure Verlobungsring im Bedarfsfall leichter abnehmen, während der Ehering am Finger bleiben kann.

Warum tragen Amerikaner den Ehering links?

In der Antike glaubte man, dass eine Ader vom linken Ringfinger direkt zum Herzen führt, weshalb sowohl Ägypter als auch Römer den Trauring an diesem Finger trugen. Die Amerikaner setzen diese Tradition fort.

* * *

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Woher kommt Budweiser-Bier - Tschechien oder USA?

Der lange Streit um die Herkunft von Budweiser

BudweiserDer große amerikanische Brauerei-Konzern Anheuser-Busch Anheuser-Busch und die Budvar-Brauerei aus der tschechischen Stadt Budweis streiten sich seit ca. 100 Jahren um die Marke Budweiser, die in den USA bereits 1867 eingetragen und 1883 von Anheuser-Busch erworben wurde.

Die böhmische Budweiser-Brauerei war dagegen erst 1895 gegründet worden. Budvar argumentiert aber, dass ihr Name auf die 1265 gegründete Stadt Budweis zurückgeht, die diesen seit dem 14. Jahrhundert trägt.

Gerichte in der ganzen Welt haben sich mit diesem Markenstreit beschäftigt und sind bisher zu keinem einheitlichen Urteil in dieser Frage gekommen. Aus diesem Grund wird das tschechische Budweiser-Bier in den USA und Kanada unter dem Markennamen Czechvar vertrieben, während das Bier von Anheuser-Busch in den meisten europäischen Ländern als Anheuser-Busch Bud zu haben ist.

Interessant: In diesem Werbespot der amerikanischen Biermarke Budweiser aus dem Jahr 2017 geht es um die Auswanderung des deutschen Bierbrauers Adolphus Busch im Jahr 1857:

Falls ihr euch nicht nur für Bier, sondern auch für deutsche Auswanderer in den USA im 19. Jahrhundert interessiert, möchte ich euch meine Auswanderer-Romane "Hoffnung ist ein weites Feld" und "Man erntet, was man sät" ans Herz legen.

Auswanderer-Romane Pressestimmen:

"Hoffnung ist ein weites Feld" ist der gelungene Start einer Romanreihe, die das Leben der Familie Sievers von 1881 bis in die vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts zum Thema haben soll." (Histo-Couch.de)

"Ein spannendes Buch, in dem historische Fakten gekonnt ins Krimi-Genre eingebettet werden." (DAS MAGAZIN)

Oreo-Kekse werden 100 Jahre alt

Im Jahr 1912 begann Nabisco in New York mit der Produktion eines Kekses mit Creme-Füllung, dem Oreo, der wahrscheinlich eine Nachahmung der Kekssorte Hydrox war, die es schon seit 1908 gab. Während es den Hydrox, der fälschlicherweise oft für eine Nachahmung des weitaus erfolgreicheren Oreo gehalten wurde, mittlerweile nicht mehr gibt, hält der weltweite Siegeszug des Oreo an.

Auch in China gibt es ihn jetzt zu kaufen, wo er allerdings anders aussieht und auch etwas anders schmeckt, wie NPR.org berichtet. In den USA wird uns der klassische schwarze Doppelkeks mit weißer Vanillecremefüllung, den man in Milch tunkt oder beim Essen auseinander nimmt, sicher noch lange erhalten bleiben.

Kleenex, Q-tips und Band Aid - Marken als Gattungsnamen

In Deutschland gehören Begriffe wie Tempo und Tesafilm so sehr zur Alltagssprache, dass sie über den Markennamen hinaus auch als Gattungsnamen verwendet werden. In den USA ist das genauso: Wattestäbchen werden "Q-tips" genannt, Papiertaschentücher "Kleenex", Lippenpflegestift "ChapStick", Cola "Coke", Pflaster "Band-Aid", Klebeband "Scotch tape", Frischhaltefolie für Lebensmittel "Saran wrap", wiederverschließbare Plastikbeutel für Sandwiches "Ziploc bags", Alufolie "Reynolds wrap", Klettverschlüsse "Velcro", kurze, eng anliegende Badehosen "Speedo", Knetmasse für Kinder "Play-Doh", Müllcontainer "Dumpster" und Klebezettel "Post-it notes".

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Unwichtige Unterschiede zwischen Deutschland und den USA

Während die Deutschen gerne auf kariertem Papier schreiben, verwenden die Amerikaner fast ausschließlich liniertes Papier.

Amerikanische Buchrücken sind von oben nach unten und deutsche Buchrücken von unten nach oben beschriftet.

In den USA sprechen Fans der Sesamstraße immer von Bert and Ernie, während es in Deutschland umgekehrt ist.

In den USA sind Krawatten oft von links oben nach rechts unten gestreift. In Deutschland laufen die Streifen dagegen fast immer von links unten nach rechts oben.

Der riesige Hund, den wir als Deutsche Dogge kennen, wird in den USA als Great Dane ("Großer Däne") bezeichnet.

Der dänische Koch in der deutschsprachigen Version der Muppets-Show ist im amerikanischen Original ein schwedischer Koch.

Viele weitere interessante Dinge über die USA erfahrt ihr in diesem Buch:

Fettnäpfchenführer USA: Ein unterhaltsamer Reiseknigge

Mal ehrlich: Wie gut kennen Sie die USA denn nun wirklich? Klar, Sie haben schon zahllose amerikanische Filme gesehen, aber wissen Sie, welche Besonderheiten es beim Arztbesuch in den USA gibt, was Sie im Straßenverkehr beachten müssen, um nicht verhaftet zu werden, und welche Dinge Sie sagen und vor allem nicht sagen sollten?

Egal, ob Sie den Urlaub oder eine längere Zeit jenseits des Atlantiks verbringen wollen, die Zahl der Fettnäpfchen, in die Sie unwissend tappen können, ist groß. Wenn Sie sich darauf nicht gut vorbereiten, wird es Ihnen wie Torsten F. und Susanne M. ergehen, die sich bei ihrem ersten Aufenthalt in den USA fortlaufend blamieren.

"Das Buch ist rundum gelungen. Unterhaltsam und informativ." Zeitzonen.de

"Selbst als erfahrener USA-Reisender werden Sie an dem Buch Gefallen finden." USA-reise.de

Diesen "USA-Knigge" gibt es in eurem Lieblingsbuchladen und bei Amazon.de sowie Thalia.de

Wie der Waschbär nach Deutschland kam

Die in Deutschland lebenden Waschbären (engl. raccoons) sind allesamt Nachkommen von Mitte des 20. Jahrhunderts aus Amerika hauptsächlich zur Pelzerzeugung eingeführten Tieren, von denen einige in den Dreißiger Jahren ausgesetzt wurden bzw. die durch Kriegseinwirkungen in den Vierziger Jahren aus ihren Gehegen entkommen waren. In Deutschland weist allerdings nur die Stadt Kassel eine Waschbärenbevölkerung auf, die mit denen amerikanischer Städte vergleichbar ist.

Alkoholverkauf am Sonntag

In vielen U.S.-Bundesstaaten kann man sonntags außerhalb von Restaurants den ganzen Tag lang keinen Alkohol kaufen, und in vielen anderen Staaten nur nachmittags. Wie das für jeden Staat im Einzelnen aussieht, erfährt man in dem Wikipedia-Eintrag "Alcohol laws of the United States by state".

Root Beer - Malzbier Unterschied erklärt

Root BeerOft wird gefragt, ob es sich bei Root Beer um Malzbier handelt.

Also: Root Beer ist ein in den Vereinigten Staaten und Kanada beliebtes alkoholfreies Erfrischungsgetränk, das oft mit dem deutschen Malzbier verglichen wird. Dieser Vergleich ist jedoch nicht richtig, da Malzbier aus aus den Zutaten Gerstenmalz, Hefe, Zucker und Kohlensäure hergestellt wird und auch ganz anders schmeckt als Root Beer, das ursprünglich aus den Wurzeln des Lorbeergewächses Sassafras hergestellt wurde. Heutzutage wird der Sassafras-Geschmack jedoch künstlich erzeugt und oft durch andere Geschmacksstoffe, wie zum Beispiel Vanille oder Muskat, ergänzt.

In den USA gibt es Hunderte Root Beer-Marken, die alle nach verschiedenen Rezepten hergestellt werden. Die Bekannteste ist A&W, die es schon seit 1922 gibt. In den USA gibt es auch mehr als zweihundert A&W Restaurants, die für ihren sogenannten root beer float bekannt sind. Bei diesem Getränk handelt es sich um ein Glas Root Beer, in dem normalerweise eine Kugel Vanille-Eis schwimmt. Eine andere beliebte Version hat Schoko-Eis im Root Beer und wird chocolate cow oder brown cow genannt.

Soweit die Fakten. Warum die Amerikaner Root Beer köstlich finden, ist allerdings unerklärlich. :-)

Buchtipp:

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Mal ehrlich: Wie gut kennen Sie die USA denn nun wirklich? Klar, Sie haben schon zahllose amerikanische Filme gesehen, aber wissen Sie, welche Besonderheiten es beim Arztbesuch in den USA gibt, was Sie im Straßenverkehr beachten müssen, um nicht verhaftet zu werden, und welche Dinge Sie sagen und vor allem nicht sagen sollten?

Egal, ob Sie den Urlaub oder eine längere Zeit jenseits des Atlantiks verbringen wollen, die Zahl der Fettnäpfchen, in die Sie unwissend tappen können, ist groß. Wenn Sie sich darauf nicht gut vorbereiten, wird es Ihnen wie Torsten F. und Susanne M. ergehen, die sich bei ihrem ersten Aufenthalt in den USA fortlaufend blamieren, und das sogar beim Eiskauf.

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Was ist Black Friday?

Black Friday ist der Tag nach Thanksgiving, also diese Woche Freitag. An diesem Tag geht der Kaufrausch für Weihnachten so richtig los und viele Geschäfte haben "Black Friday Sales" mit so attraktiven Sonderangeboten, dass manche Leute den Verstand verlieren. Black Friday gilt als der Tag mit den höchsten Umsätzen im Handel und viele Geschäfte begannen (historisch gesehen) an diesem Tag des Jahres schwarze Zahlen zu schreiben, daher wahrscheinlich der Name "Black Friday". Manche Geschäfte machen übrigens schon um Mitternacht auf.

Parteien in den USA

In den USA wird die Macht weitgehend von zwei Parteien ausgeübt: Die konservative Republican Party und die mehr oder weniger sozialdemokratische Democratic Party besetzen alle wichtigen politischen Ämter.

Obwohl die Republican Party, die auch GOP (Grand Old Party) genannt wird, 1854 von Gegnern der Sklaverei gegründet wurde und Präsident Lincoln dieser Partei angehörte, wählen heutzutage ca. 90 Prozent der Schwarzen in den USA die Democratic Party, vor allem weil diese die Bürgerrechtsbewegung unterstützte und insgesamt eher die Interessen der sozialschwachen Bevölkerungsschichten und Minderheiten vertritt. Die Mitglieder der Democratic Party werden oft auch als Liberals bezeichnet, weil viele von ihnen linksliberale Ansichten vertreten. (Die FDP in Deutschland ist dagegen eine wirtschaftsliberale Partei und somit hat der Begriff “liberal” in der amerikanischen Parteienlandschaft eine andere Bedeutung als in der deutschen.)

Während die Democrats sozialstaatliche Elemente auszubauen versuchen, vertreten die Republicans dagegen in erster Linie die finanziellen Interessen der wohlhabenden Schicht. Sie ziehen aber auch zahlreiche christlich-fundamentalistische Wähler aus allen anderen Bevölkerungsschichten an, vor allem mit ihrer Ablehnung des Rechtes auf Schwangerschaftsabbruch und der Homosexuellen-Ehe, die nur in wenigen Bundesstaaten legal ist. Zudem sprechen sie sich für einen freien Waffenbesitz aus und gewinnen so viele weitere Stimmen, vor allem auf dem Lande.

Die Tea Party, die in den Medien oft erwähnt wird, ist keine eigenständige Partei, sondern eine Bewegung innerhalb der Republican Party. Sie entstand im Jahr 2009 und hat sich vor allem den Kampf gegen Steuererhöhungen und einen zu großen Regierungsapparat auf die Fahnen geschrieben. Der geschickt gewählte Name bezieht sich symbolträchtig auf die Boston Tea Party von 1773. Die Tea Party hat weder einen offiziellen Apparat noch eine zentrale Führung, sondern setzt sich aus vielen Einzelgruppen zusammen, deren Mitglieder in vielen Fällen zuvor auch schon seit Jahren in der Libertarian Party aktiv waren, die einen selbstregulierenden Kapitalismus ohne Wohlfahrtssystem befürwortet und die Aufgaben des Staates wesentlich einschränken will.

Während die Medien generell den Eindruck vermitteln, dass es nur die Republican Party und die Democratic Party gibt, wird man beim Blick auf den Stimmzettel oft von einer gewissen Vielfalt überrascht: Da gibt es dann auch Kandidaten der Libertarian Party, der Green Party, der U.S. Taxpayers Party, der Natural Law Party und der Socialist Party, die dann aber normalerweise allesamt nur recht wenige Stimmen bekommen. Das könnte sich allerdings in den nächsten Jahren ändern, denn neue Bewegungen wie die Tea Party und Occupy Wall Street, die beide auch zahlreiche Nichtwähler zur politischen Arbeit motiviert haben, beginnen den Bedarf für eine größere Vielfalt zu zeigen.

Business-Präsentationen in Deutschland und in den USA

Business-Präsentationen in den USA unterscheiden sich meiner Erfahrung nach von denen in Deutschland.

In Deutschland nimmt man sich in der Regel Zeit, ein Thema systematisch und nüchtern zu betrachten und zieht dazu viele Hintergrund-Informationen, Daten und Fakten heran. Damit würde man seine amerikanischen Kollegen jedoch zu Tode langweilen und in den meisten Fällen nichts erreichen.

In den USA sind Präsentationen normalerweise kurz (maximal 30 Minuten), anschaulich und enthalten oft unterhaltsame Elemente. Die einzelnen PowerPoint-slides bestehen nicht selten hauptsächlich aus Bildern mit wenig Text. Während die Präsentationen eher anschaulich sind und Grundgedanken vermitteln sollen, enthalten gute handouts, die man an die Zuhörer verteilt, zusätzliche Informationen und vertiefen das in der Präsentation Gesagte.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Welche Unterschiede sind euch aufgefallen?

Wie viel kostet ein Penny?

Genauer gesagt: Wie viel kostet es, einen Penny herzustellen? Die Antwort: 1,79 Cent. Sowohl der Penny (1 Cent) als auch der Nickel (5 Cents) kosten mehr in der Herstellung als ihr nominaler Wert beträgt:

U.S. Münze - Herstellungskosten (2010)

Penny (1 Cent) - 1,79 Cent
Nickel (5 Cent) - 9,22 Cents
Dime (10 Cents) - 5,69 Cents
Quarter (25 Cents) - 12,78 Cents
Half Dollar (50 Cents) - im Umlauf, aber keine Herstellung in 2010
1 Dollar - 31,57 Cents

Quelle: "U.S. Mint 2010 Annual Report" (PDF)

Was ist Texas Toast?

Die Amerikaner lieben ihr vorgeschnittenes Brot (sliced bread), was z.B. in der Redewendung "the greatest thing since sliced bread" ("die beste Erfindung seit geschnittenem Brot") zum Ausdruck kommt.

Maschinell geschnittenes sliced bread gab es erstmals 1928 zu kaufen, nachdem der deutschstämmige Otto Frederick Rohwedder eine Maschine zu diesem Zweck entwickelt hatte. Ab 1930 belieferte die Marke Wonder Bread das ganze Land mit sliced bread.

Eine spezielle Form von sliced bread ist Texas toast. Dabei handelt es sich um vorgeschnittenes Brot, dessen Scheiben ungefähr doppelt so dick wie normal sind. Texas toast wird nicht getoastet, sondern auf beiden Seiten mit Butter oder Margarine und auch mit Knoblauch (garlic) bestrichen und dann gebacken, gegrillt oder gebraten bis eine goldbraune Färbung eintritt. Das Ganze wird dann mit anderen Speisen, z.B. beim Grillen, gereicht.

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Deutscher Einwanderer auf U.S.-Briefmarke geehrt

Der Designer Peter Müller-Munk, der 1904 in Berlin geboren wurde und 1926 in die USA auswanderte, ist einer jener bahnbrechenden amerikanischen Industrie-Designer, die jetzt mit der Briefmarken-Serie The Pioneers of American Industrial Design geehrt werden. Eine der Briefmarken zeigt seinen Art Deco-Pitcher "Normandie" aus dem Jahr 1935. Vielleicht ebenfalls interessant: Deutsche Einwanderer auf neuen amerikanischen Briefmarken und Wie viele Deutsche leben in den USA?