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Gesunde Lebensmittel aus dem Genossenschaftsladen

Die meisten Lebensmittelmärkte in den USA sind gigantisch und in ihnen gibt es fast immer nur die gleichen Produkte aus der Massenproduktion. Eine nette Alternative zu diesem Einheitsbrei bieten kleine Lebensmittelgeschäfte in Genossenschaftsbesitz.

Seit den frühen 1970er Jahren wurden in zahlreichen amerikanischen Städten food cooperatives gegründet. Die Erzeugnisse, die man dort kaufen kann, kommen zumeist von Bauern aus der Region bzw. von kleinen, unabhängigen Herstellern. Besonders Vegetarier und Veganer finden in den kleinen Läden ein gutes Angebot an Lebensmitteln und viele Waren tragen das Bio-Siegel USDA Organic. Oft gibt es in der coop auch hervorragendes Brot aus einer Genossenschaftsbäckerei.

Geld sparen kann man beim Einkauf in der coop jedoch nicht, denn die Preise für die meisten Produkte sind höher als im Supermarkt. Die meisten Kunden gehen vielmehr aus der Überzeugung in die coop, dass sie dort gesündere Lebensmittel bekommen und dass ihr Geld nicht in die Kassen der großen Lebensmittelkonzerne fließt.

Wer Mitglied einer coop werden möchte, erwirbt einen Anteil an der Genossenschaft. In fast allen coops kann man aber auch einkaufen, ohne Mitglied zu sein. Mitglieder erhalten allerdings in der Regel am Jahresende etwas Geld zurück, denn die coops müssen ihren Gewinn entweder ausschütten oder in das Geschäft investieren. Einige coops gewähren ihren Mitgliedern auch einen Preisnachlass. Dieser ist aber oft daran gebunden, dass man unentgeltlich ein paar Stunden in der Woche im Laden aushilft. Der Großteil der Arbeit wird trotzdem von fest angestellten Mitarbeitern verrichtet.

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Viele weitere interessante Dinge über die USA erfahrt ihr in diesem Buch:

USA 151USA 151. Das Land der unbegrenzten Überraschungen in 151 Momentaufnahmen

»Wie ein Besuch in den USA – die Kombination von Fotos und Text macht das Buch abwechslungsreich und spannend. « (People-abroad.de)

»Wissenswertes und Skurriles in einem schönen Büchlein, welches nicht nur für Amerikareisende interessant sein dürfte.« (TO GO Berlin)

»Für Einsteiger wie Kenner gleichermaßen informativ und unterhaltsam.« (360° USA)

»Schmunzeln, nicken und nachdenken wechseln sich wunderbar geschmeidig ab.« (the little queer review)

»Ein Schmöker im besten Sinn des Wortes. Unterhaltend. Lehrreich. Wunderbar!« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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Ein Tipp zum Bettwäschekauf in den USA

Beim Kauf einer Bettwäschegarnitur (sheet set) sollte man beachten, dass diese in der Regel zwei Kopfkissenbezüge (pillow cases), ein Spannbettlaken (fitted sheet) sowie ein flat sheet (eine Art Laken zum Zudecken, wie man es auch in amerikanischen Hotels findet), aber keinen Bettdeckenbezug (duvet cover) beinhaltet. In den meisten Läden gibt es Bettdeckenbezüge separat zu kaufen, man kann sie aber mitunter, z.B. bei IKEA (Foto), auch mit passenden Kopfkissen bekommen.

Alkoholverkauf am Sonntag

In vielen U.S.-Bundesstaaten kann man sonntags außerhalb von Restaurants den ganzen Tag lang keinen Alkohol kaufen, und in vielen anderen Staaten nur nachmittags. Wie das für jeden Staat im Einzelnen aussieht, erfährt man in dem Wikipedia-Eintrag "Alcohol laws of the United States by state".

Was ist Black Friday?

Black Friday ist der Tag nach Thanksgiving, also diese Woche Freitag. An diesem Tag geht der Kaufrausch für Weihnachten so richtig los und viele Geschäfte haben "Black Friday Sales" mit so attraktiven Sonderangeboten, dass manche Leute den Verstand verlieren. Black Friday gilt als der Tag mit den höchsten Umsätzen im Handel und viele Geschäfte begannen (historisch gesehen) an diesem Tag des Jahres schwarze Zahlen zu schreiben, daher wahrscheinlich der Name "Black Friday". Manche Geschäfte machen übrigens schon um Mitternacht auf.

Amerikanische Kassenzettel werden immer länger

Ein Artikel im Wall Street Journal hat bestätigt, was mir in letzter Zeit auch schon aufgefallen ist: Kassenzettel werden immer länger. Selbst wenn man nur einen Artikel kauft, kann der Kassenzettel unter Umständen einen halben Meter oder länger sein:
The purchase of a pack of gum from a Duane Reade Inc. store in New York generated a foot-long receipt. Single-item buys made recently at RadioShack Corp. stores around the country each yielded 19 inches of paper. The purchase of a Hula Hoop at a Chicago Kmart produced a receipt two-and-a-half feet long.
Der Grund: Viele Einzelhändler drucken zusätzliche Dinge wie Coupons, Werbung, Umfragen und Umtausch-Informationen auf ihre Kassenzettel.

Wie erkennt man genmanipuliertes Obst und Gemüse im Supermarkt?

An der aufgeklebten Nummer, dem so genannten PLU code.

Normales Obst und Gemüse hat eine 4-stellige Nummer, z. B. 4011.

Obst und Gemüse aus Bio-Anbau ("organic") hat eine 5-stellige Nummer, die mit einer 9 beginnt, z. B. 94011.

Der PLU code für genmanipuliertes Obst und Gemüse hat ebenfalls 5 Stellen, beginnt aber mit einer 8, z. B. 84011.

Falls ihr weitere interessante Dinge über die USA erfahren wollt:

Fettnäpfchenführer USA: Mittendurch und Drumherum

"Das Buch ist rundum gelungen. Unterhaltsam und informativ." Zeitzonen.de

"Ein wertvoller Ratgeber für alle USA Ersttäter." USA-Reise.de

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Lebensmittelkauf - 25 Tipps zum Geld sparen

Lebensmittel sind in den USA teurer als in Deutschland. Lasst uns einmal 25 Tipps zusammentragen, wie man beim Lebensmittelkauf Geld sparen kann. Bitte numeriert eure Tipps in den Kommentaren fortlaufend. Ich fange einmal an:

1) In vielen Lebensmittelläden steht am Regal neben oder unter dem eigentlichen Preis ganz klein der so genannte unit price, mit dem sich die Preise sehr gut vergleichen lassen.

Gutes Brot in Amerika

Ein Tipp für alle, die in den USA gutes Brot suchen: Schaut mal, ob es in eurer Stadt einen Genossenschaftsladen (Food Co-op) gibt. Dort wird normalerweise gutes Brot aus kleinen Bäckereien angeboten.