Amerikanische Redewendungen - Teil 9: "down to the wire" und "wire to wire"

Die Redewendung "down to the wire" wird verwendet, wenn Spannung bis zum Ende eines Wettbewerbs herrscht.

Der Ursprung liegt im Pferderennen, wo im 19. Jahrhundert ein Draht (wire) über der Ziellinie hing, der dazu diente, den Sieger besser bestimmen zu können. Wenn die Pferde bis kurz vor der Ziellinie gleichauf lagen, ging der Wettkampf "down to the wire".

Diese Redewendung wird nun in vielen Umständen verwendet, z.B. wenn im Wahlkampf Kandidaten bis zum Ende gleichauf liegen:

Eine eng verwandte Redewendung ist "wire to wire". Bei den Pferderennen wurde nämlich nicht nur am Ziel ein Draht gespannt, sondern auch am Start, um Fehlstarts zu verhindern. Ein Pferd, das gleich am Start in Führung ging und diese dann bis zum Ziel nicht mehr abgab, lag von Draht zu Draht, also "wire to wire", vorn.

Heutzutage wird diese Redewendung hauptsächlich in Bezug auf alle möglichen Sportarten verwendet, z.B. hier im Baseball, wo die Orioles von Anfang bis Ende der Saison auf Platz 1 der Tabelle lagen:

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jemanden unter den Bus werfen - throw someone under the bus

Jemanden "unter den Bus werfen" bedeutet, ihn zu opfern, indem man ihm öffentlich die Schuld an etwas gibt. Dies wird in der Regel getan, um von der eigenen Person abzulenken bzw. um einen Vorteil zu erlangen. Unter Umständen wird auf diese Weise ein Kollege, Verbündeter, Partner oder Freund geopfert, um die eigene Haut zu retten. Diese Redewendung wird häufig im Geschäftsleben und in der Berichterstattung aus Politik und Sport verwendet.

Die Herkunft der Redewendung "unter den Bus werfen"

1988 wurde die Redewendung throw someone under the bus wahrscheinlich vom Manager eines Radiosenders in Boston ins Leben gerufen und anschließend oft von den Mitarbeitern des Senders verwendet, erst intern und dann auch auf Sendung.

Anfang der 1990er Jahre tauchte sie weiter verbreitet im Sprachgebrauch auf und ab 2004 wurde sie zunächst im Sport und ab 2008 auch in der Politik populär. Heutzutage kann man sie in vielen weiteren Bereichen hören.

Beispiele

The President threw his Secretary of State under the bus. (Der Präsident ward seinen Außenminister unter den Bus.)

The players are far too professional to throw their coach under the bus in public. (Die Spieler sind viel zu professionell, um ihren Trainer öffentlich unter den Bus zu werfen.)

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Amerikanische Redewendungen - Teil 7: "going postal"

"Going postal" bedeutet, dass jemand ausrastet (in der Regel am Arbeitsplatz) und gewalttätig wird.

Entstanden ist diese Redewendung nach mehreren Amokläufen von Mitarbeitern der amerikanischen Post.

Am 20. August 1986 erschoss ein Angestellter des U.S. Postal Service in Edmond (Oklahoma) vierzehn Kollegen und verletzte sechs weitere. In den Folgejahren gab es eine Reihe ähnlicher Ausraster von Postmarbeitern und die ersten Erwähnung der Redewendung "going postal" tauchte 1993 in der Presse auf:

Thirty-five people have been killed in 11 post office shootings since 1983. The USPS does not approve of the term "going postal" and has made attempts to stop people from using the saying. (St. Petersburg Times, 17.12.1993)

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Amerikanische Redewendungen - Teil 6: "Saigon moment"

"Saigon moment" ist der Augenblick, in dem klar wird, dass etwas schief gelaufen ist und ein Fehlschlag nicht mehr zu vermeiden ist.

Zum Ursprung: Als die nordvietnamesischen Truppen am 21. April 1975 den Stadtrand von Saigon erreichten, wusste jeder, dass die USA und Südvietnam den Krieg verloren hatten.

Diesen Begriff hört man allerdings kaum im Alltag, sondern in erster Linie in den Medien in politischen oder militärischen Zusammenhängen.

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Amerikanische Redewendungen - Teil 5: "jump the shark"

Die Redewendung "jump the shark" hat ihren Ursprung im Fernsehen, und zwar in der Fernsehserie "Happy Days". In einer Episode aus dem Jahr 1977 sprang die Figur Fonzie mit Wasserski über einen Hai.

 

Diese Episode galt als Schnittpunkt der Serie, mit der es danach bergab ging.

"Jump the shark" hat sich eingebürgert, einen Qualitätswandel zum Negativen hin auszudrücken.

Beispiel: "1000 kleine Dinge in Amerika may have jumped the shark when it started a series of blog posts about idioms." ;-)

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Amerikanische Redewendungen - Teil 4: "ahead of the curve"

Für diese Redewendung habe ich zwei Erklärungen gefunden. Die erste ist wieder aus dem Sport, die zweite aus der Statistik.

Um die Sport-Erklärung zu verstehen, muss man wissen, was ein "curveball" im Baseball ist.

Es handelt sich dabei um einen Ball, der durch eine geschickte Handbewegung des Werfers in Rotation versetzt wird und der dadurch in einem Bogen fliegt und es dem Schlagmann wesentlich schwerer macht, den Ball zu treffen.

Ein guter Schlagmann kann jedoch die bogenhafte Flugbahn (curve) voraussehen und seinen Schläger bereits dorthin bewegen, wo der mit hoher Geschwindigkeit fliegende Ball ankommen wird, d.h. der Schlagmann ist "ahead of the curve".

Die Herleitung aus der Statistik bedeutet, dass man nicht zum Durchschnitt gehört, der durch die Kurve (curve) dargestellt wird, sondern vor den anderen liegt, also "ahead of the curve".

Umgangssprachlich bedeutet diese Redewendung also, dass jemand anderen voraus ist.

Beispiel: "Amazon.com is ahead of the curve in online book selling."

Quelle des Baseball-Bildes: Wikipedia

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Amerikanische Redewendungen - Teil 3: "cut to the chase"

Diese Redewendung kommt aus der Welt der Stummfilme, deren Höhepunkt oft eine Verfolgungsjagd war.

Viele Filmemacher nahmen einen plötzlichen Szenenwechsel (cut) zu einer Verfolgungsjagd (chase) vor, also einen "cut to the chase".

In der heutigen Umgangssprache bedeutet diese Redewendung, dass man nicht um den heißen Brei herumredet oder durch weitschweifige Ausführungen Zeit verschwendet, sondern gleich auf den Punkt kommt: "Cut to the chase!"

Bei der Verwendung sollte man vorsichtig sein, da diese Redewendung unter Umständen doch etwas unhöflich ist. Ein Vorgesetzter kann "Cut to the chase!" zu einem Untergebenen sagen, aber nicht umgekehrt.

Man kann aber sagen: "I'll cut right to the chase, ..." bzw. "Let me cut right to the chase,..."

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Amerikanische Redewendungen - Teil 2: "drop the ball"

Heute eine weitere Redewendung, die aus dem Sport kommt:

"drop the ball" = einen schwerwiegenden Fehler machen bzw. ein Versäumnis begehen, insbesondere durch Nachlässigkeit

Beispiel: "He dropped the ball." (Die Lieblingsredewendung meines ehemaligen Bosses, wenn er mal wieder jemanden entlassen hatte.)

Diese Redewendung kommt aus dem American Football, wo es generell nicht gut ist, wenn man den Ball fallen lässt.

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"step up to the plate" (Amerikanische Redewendungen - Teil 1)

Der Ursprung dieser Redewendung liegt im Baseball: Der batter (der Spieler mit dem Schläger) muss an die home plate, eine in den Erdboden eingelassene fünfeckige weiße Gummiplatte, herantreten (step up to the plate) und versuchen, den Ball, den der pitcher (der Spieler auf dem kleinen Hügel) in Richtung catcher (der hockende Spieler mit Schutzkleidung) wirft, zu schlagen.

Beispiele:

John’s supervisor is waiting for him to finish the project. He must step up to the plate and get this done. (Johns Vorgesetzter wartet darauf, dass er das Projekt zu Ende bringt. Er muss die Herausforderung annehmen und diese Sache erledigen.)

Climate change is the biggest challenge of the 21st century. Some smaller countries have remarkably stepped up to the plate. (Der Klimawandel ist die größte Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Einige kleinere Länder haben sie in bemerkenswerter Weise angenommen.)

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Verwandter Artikel: Baseballregeln in 500 Worten erklärt

Der erste deutsche Major League Baseball-Spieler

Von George Heubel sind weder das genaue Geburtsdatum noch der Geburtsort bekannt, und doch hat der im Deutschen Bund geborene Heubel Sportgeschichte geschrieben, war er doch der erste deutsche Auswanderer, der in der höchsten amerikanischen Spielklasse Baseball gespielt hat.

Heubel wurde 1849 geboren. Über seine frühen Lebensjahre und die Umstände seiner Auswanderung wissen wir nichts, jedoch ist bekannt, dass er 1867 als Amateur bei Quaker City (Ohio) begann. 1869 spielte er in Pennsylvania bei den Philadelphia Athletics und 1870 wieder in Ohio bei Cleveland Forest Citys. 1871 ging er zurück zu den Philadelphia Athletics und spielte in 17 von 28 Spielen. Die Mannschaft gewann den ersten Titel der National Association, der ersten professionellen Baseball-Liga der Welt, die von 1871 bis 1875 bestand. Nach Saison des Jahres 1871 zog Heubel in die amerikanische Hauptstadt und spielte fünf Spiele bei den Washington Olympics, bevor er seine Profi-Laufbahn beendete.

1876 wurde die National Leaque, eine der beiden Ligen, die heute die Major League Baseball (MLB) bilden, gegründet. Heubel war dort hauptsächlich als Schiedsrichter tätig, spielte dann aber ein Spiel für die New York Mutuals, womit er zum ersten deutschen Major League Baseball-Spieler wurde.

1887 war er als Manager der Allentown Peanut Eaters tätig und wurde später Platzwart bei den Philadelphia Phillies. 1894 gab man Heubel dann die Schuld an einem Feuer im Stadion und er wurde daraufhin entlassen. George Heubel starb 1896 im Alter von 46 Jahren in Philadelphia.

Falls ihr euch für die deutsche Auswanderung nach Amerika im 19. Jahrhundert interessiert, möchte ich euch meine Auswanderer-Romane "Hoffnung ist ein weites Feld" und "Man erntet, was man sät" ans Herz legen.

Auswanderer-RomanePressestimmen:

"Hoffnung ist ein weites Feld" ist der gelungene Start einer Romanreihe, die das Leben der Familie Sievers von 1881 bis in die vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts zum Thema haben soll." (Histo-Couch.de)

"Ein spannendes Buch, in dem historische Fakten gekonnt ins Krimi-Genre eingebettet werden." (DAS MAGAZIN)

Wie man eine Social Security Number bekommt

Wer in den USA arbeiten will, muss eine Social Security Number (SSN) beantragen. Mithilfe dieser Nummer führt die Social Security Administration (www.socialsecurity.gov) Buch über das Einkommen und die Abgaben jedes Arbeitnehmers für Renten- und andere Sozialansprüche.

Die SSN beantragt man zusammen mit dem Einwanderungsvisum, indem man auf dem Antragsformular die entsprechende Frage (Do you want the Social Security Administration to assign you an SSN?) und die Einwilligung zur Datenweitergabe innerhalb der zuständigen Regierungsbehörden (Consent To Disclosure) mit „Yes“ beantwortet.

Das Department of Homeland Security (DHS) schickt die Informationen an die Social Security Administration. Die Social Security Card, auf der die SSN steht, wird dann innerhalb von drei Wochen nach der Einreise in die USA zugeschickt.

Sollte man die Social Security Card innerhalb dieses Zeitraums nicht erhalten, geht man zum nächstgelegenen Büro der Social Security Administration: www.ssa.gov/locator

Dabei bringt man Dokumente mit, die seine Identität, Aufenthaltsgenehmigung mit Arbeitserlaubnis und das Alter nachweisen, am Besten also den Reisepass und die DHS work permit. Alle Dokumente müssen Originale bzw. von der ausstellenden Behörde zertifizierte Duplikate sein. Notariell beglaubigte Kopien werden nicht akzeptiert.

Das Gleiche gilt, falls man die SSN nicht zusammen mit dem Visum beantragt hat. In diesem Fall ist es ratsam, zehn Tage nach der Ankunft in den USA zu warten, da es eine gewisse Zeit dauert, bis die Datenbanken der verschiedenen Behörden angeglichen sind.

Falls man eine Nummer aus Steuergründen benötigt, aber keine Arbeitserlaubnis für die USA besitzt, kann man eine Individual Taxpayer Identification Number (ITIN) bei der Steuerbehörde Internal Revenue Service (IRS) beantragen. Das Antragsformular (Form W-7) und weitere Informationen gibt es auf www.irs.gov

Ein Tipp zum Bettwäschekauf in den USA

Beim Kauf einer Bettwäschegarnitur (sheet set) sollte man beachten, dass diese in der Regel zwei Kopfkissenbezüge (pillow cases), ein Spannbettlaken (fitted sheet) sowie ein flat sheet (eine Art Laken zum Zudecken, wie man es auch in amerikanischen Hotels findet), aber keinen Bettdeckenbezug (duvet cover) beinhaltet. In den meisten Läden gibt es Bettdeckenbezüge separat zu kaufen, man kann sie aber mitunter, z.B. bei IKEA (Foto), auch mit passenden Kopfkissen bekommen.

Krankenversicherung in den USA - Was ist neu?

Seit dem 1. Januar 2014 verpflichtet das Gesundheitsgesetz Patient Protection and Affordable Care Act (PPACA), das oft Affordable Care Act (ACA) bzw. Obamacare genannt wird, zum Abschließen einer Krankenversicherung. Wer beim Abgeben der Steuererklärung in den USA keinen Versicherungsnachweis erbringen kann, muss zukünftig eine Geldstrafe zahlen. Für das Jahr 2015 beträgt diese Strafe zwei Prozent des Jahreseinkommens oder 325 Dollar, je nachdem welcher Betrag höher ist. Im Jahr 2016 werden zweieinhalb Prozent oder 695 Dollar fällig. Zudem muss man alle Behandlungskosten selbst übernehmen.

Eltern können ihre Kinder bis zu deren 26. Geburtstag mitversichern. Menschen ab 65 Jahre sowie Behinderte jeden Alters sind durch das Sozialprogramm Medicare versichert. Dieses wird aus der Social Security tax, die von Lohn bzw. Gehalt abgezogen wird, finanziert.

US-Bürger mit sehr niedrigem Einkommen haben oft die Möglichkeit, sich kostenlos über Medicaid zu versichern. Da es sich hier um ein Gemeinschaftsprogramm von Bundesregierung und Staaten handelt, das von Staat zu Staat verschieden gehandhabt wird, fallen jedoch in manchen Staaten viele Arme durch die groben Maschen dieses Sicherheitsnetzes.

Die meisten berufstätigen Menschen in den USA versichern sich über ihren Arbeitgeber. Arbeitnehmer und Arbeitgeber teilen sich oft die Kosten, manchmal übernimmt der Arbeitgeber auch die gesamten Kosten. Wenn man Lebenspartner oder Kinder mitversichern will, muss man aber in der Regel erheblich zuzahlen.

Wer keine Krankenversicherung über den Arbeitgeber bekommt, muss sich selbst versichern. Bei gutem Einkommen kauft man die Krankenversicherung direkt bei einem Versicherungsunternehmen. Um sich in der Vielfalt der Angebote zurechtzufinden, kann man sich von einem health insurance broker helfen lassen, eine passende Versicherung zu finden.

Wer ein niedriges oder moderates Einkommen und keine Versicherung über den Arbeitgeber hat, kann durch Steuervergünstigungen einen Teil der monatlichen Versicherungskosten bezahlt bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass die Krankenversicherung über den Health Insurance Marketplace (www.healthcare.gov) abgeschlossen wird. Auch Menschen ohne US-Staatsbürgerschaft, die sich rechtmäßig in den USA aufhalten, können diese Möglichkeit nutzen. Die Steuervergünstigungen sind dabei sofort wirksam und fließen in den Preis mit ein, sodass die monatliche Beitragszahlung erschwinglich ist.

Der Abschluss einer Krankenversicherung durch den Health Insurance Marketplace oder direkt bei einem Versicherer ist in der Regel nur während eines bestimmten Zeitabschnittes am Ende des Jahres, der open enrollment period genannt wird, möglich. Es gibt allerdings Ausnahmen, z.B. falls man seine Arbeit verliert, heiratet, ein Baby erwartet, sich scheiden lässt oder in einen anderen Bundesstaat umzieht. (Dieses Jahr endet die open enrollment period wegen technischer Probleme mit dem Health Insurance Marketplace erst am 31.3.)

Wer eine neue Arbeit aufnimmt und eine Krankenversicherung vom Arbeitgeber angeboten bekommt, kann normalerweise gleich eine Krankenversicherung beantragen, die dann aber in der Regel erst nach dem ersten vollständig gearbeiteten Kalendermonat in Kraft tritt. Nimmt man dieses Angebot nicht wahr, muss man auch hier bis zur open enrollment period warten.

Menschen mit chronischen Krankheiten dürfen von den Krankenkassen aufgrund der neuen Gesetzgebung nicht mehr benachteiligt werden, sondern werden zu den gleichen Beitragssätzen wie kerngesunde Menschen versichert. Allerdings steigen die Versicherungspreise mit dem Alter.

Zum Weiterlesen: Krankenversicherung in den USA - Wichtige Begriffe erklärt

Das erste in Großserie hergestellte Auto

Allgemein wird angenommen, dass der Ford Modell T (ab 1908) das erste in Großserie hergestellte Auto war. Von 1901 bis 1907 waren allerdings schon 19.000 Stück des Oldsmobile Curved Dash produziert worden.

Die Firma Oldsmobile hatte 1899 und 1900 Prototypen von elf verschiedenen Autos gebaut, einige davon mit dem damals im städtischen Verkehr häufig verwendeten Elektroantrieb. Im März 1901 vernichtete jedoch ein Brand zehn der Fahrzeuge. Nur ein kleiner Benzin-Wagen mit Einzylinder-Viertaktmotor wurde gerettet und dann ab Sommer in Serie gebaut.

Das 650 Dollar teure Auto hatte eine Holzkarosserie und zwei Sitzplätze. Ein dritter Sitzplatz, der entgegen der Fahrtrichtung montiert wurde, konnte hinzugefügt werden. Gelenkt wurde mittels Lenkhebel vom rechten Sitzplatz aus und gebremst mit einer Getriebebremse.