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Please Wait To Be Seated - Was das auf Deutsch bedeutet

Please Wait To Be SeatedNeuankömmlinge in den USA ignorieren mit Vorliebe die Schilder mit der Aufschrift “Please Wait To Be Seated” (Deutsch: "Bitte warten Sie, bis man Ihnen einen Platz zuweist") in den Eingangszonen der Restaurants und setzen sich einfach an einen freien Tisch.

Aber: In den meisten Restaurants muss man am Eingang warten, bis ein host bzw. eine hostess erscheint und einen Tisch zuweist.

Wenn alle Tische besetzt sind, wird man auf eine Warteliste eingetragen. Sie können hier Ihren Vornamen oder Nachnamen angeben, je nachdem was für den host oder die hostess einfacher auszusprechen ist. Man erfährt die ungefähre Wartezeit, die oft erstaunlich akkurat ist, und wartet bis sein Name aufgerufen wird. Wenn ein Tisch frei ist, wird man vom host oder von der hostess zu diesem geführt.

Weitere Fettnäpfchen, in die man in amerikanischen Restaurants treten kann:

  • Gemütlich sitzen bleiben. Sobald man mit dem Essen fertig ist, wird erwartet, dass man seine Rechnung begleicht und den Tisch für die nächsten Gäste freimacht.
  • Nicht genug Trinkgeld zahlen. In den USA sollte man 20% Trinkgeld geben, da dieses mehr als 90 Prozent des Kellner-Lohnes ausmacht. Die Restaurant-Betreiber müssen den Kellnern nur 2,13 Dollar pro Stunde zahlen und die meisten machen das auch.
  • Nach der "Toilet" oder dem "WC" fragen. In den USA wird eine Toilette im Restaurant als "restroom" bezeichnet. Mit "toilet" verbinden die Amerikaner das eigentliche Klobecken, den Begriff WC kennen sie nicht.

Buchtipp:

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Egal, ob Sie den Urlaub oder eine längere Zeit jenseits des Atlantiks verbringen wollen, die Zahl der Fettnäpfchen, in die Sie unwissend tappen können, ist groß. Wenn Sie sich darauf nicht gut vorbereiten, wird es Ihnen wie Torsten F. und Susanne M. ergehen, die sich bei ihrem ersten Aufenthalt in den USA fortlaufend blamieren.

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Die beliebtesten Eissorten in den USA (2025)

Die beliebtesten Eissorten in den USADie Amerikaner essen durchschnittlich rund 9,1 kg Speiseeis pro Jahr. Damit liegen die USA weiterhin weltweit an der Spitze, auch wenn der Fokus der Konsumenten zunehmend von der Menge hin zu qualitativ hochwertigen Premium-Sorten und milchfreien Alternativen rückt.

Die beliebtesten Eissorten in den USA sind (gemessen an den Verkaufszahlen für das Jahr 2025):

1. Vanilla (bleibt der unangefochtene Klassiker für Milkshakes und Beilagen)

2. Chocolate

3. Cookies and Cream (besonders beliebt bei Kindern und jungen Leuten)

4. Strawberry

5. Chocolate Chip Cookie Dough

6. Butter Pecan (besonders beliebt bei der Generation 50+)

7. Mint Chocolate Chip

8. Chocolate Chip

9. Peanut Butter / Peanut Butter Cup

10. Rocky Road

Von den genannten amerikanischen Eissorten esse ich am liebsten Rocky Road. Dieses Eis besteht in der Regel aus Schokoladeneis, Nüssen und Marshmallows. Und da hier schon Marshmallows erwähnt werden: Ich esse auch gern Eis mit S'mores-Geschmack. Und ihr? Habt ihr eine Lieblingseissorte, die hier nicht aufgeführt wurde?

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Der Beitrag "Die beliebtesten Eissorten in den USA" wurde am 17.12.2025 aktualisiert.

Wer hat das Popcorn erfunden?

Wer das Popcorn erfunden hat, ist schwer zu sagen, denn es wurde von den Ureinwohnern Nord- und Südamerikas seit Tausenden von Jahren gegessen. Das älteste Popcorn, das in einer Höhle in New Mexico gefunden wurde, war rund 5600 Jahre alt.

Als die europäischen Siedler nach Nordamerika kamen, übernahmen sie den gepufften Mais nicht nur als Snack, sondern verzehrten ihn auch zum Frühstück mit Milch und Zucker.

Die erste Maschine zur kommerziellen Herstellung von Popcorn wurde 1885 von Charles Cretors in Chicago erfunden. Sie konnte durch die Straßen gerollt werden und die Verkäufer stellten sich oft in der Nähe von Kinos auf, die zu dieser Zeit ebenfalls an Popularität gewannen. So wurde das Popcorn zu einem beliebten Kinosnack, insbesondere weil es sehr preiswert war. Fast jeder konnte es sich leisten, selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Die Firma Cretors stellt übrigens auch heute noch Popcorn-Maschinen her.

1981 wurde schließlich das Popcorn für die Mikrowelle erfunden, so dass nun viel mehr Leute als zuvor auch beim Fernsehen Popcorn aßen.

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Cider Mill: Frischer Apfelsaft und Donuts

Zur Erntezeit im September und Oktober besuchen viele Amerikaner, besonders im Mittleren Westen und im Nordosten, eine Cider Mill, d.h. eine Mosterei in der man ungefilterten, frisch gepressten Apfelsaft bekommen kann. Nicht selten sind Cider Mills an U-Pick-Farms angeschlossen, also Obstplantagen auf denen man selbst pflücken darf. So gut wie immer gibt es auch frische Donuts und andere Leckereien zu kaufen. Fahrten auf dem Heuwagen gehören ebenfalls oft zum Rahmenprogramm. Mitunter wird auch mal ein Riesenkürbis ausgestellt, so wie hier in Michigan:

In den USA ist apple cider grundsätzlich alkoholfrei. Alkoholhaltiger cider wird hier als hard cider bezeichnet. Völlig unbehandelter Apfelsaft wird als raw cider angeboten und muss wie alle nicht pasteurisierten Säfte mit einer entsprechenden Warnung gekennzeichnet sein, um Menschen mit geschwächtem Immunsystem zu schützen.

Die USA sind übrigens nach China der zweitgrößte Apfelproduzent der Welt. Die Bundesstaaten Washington, New York und Michigan führen die Erntestatistik innerhalb des Landes an. Die beliebtesten Apfelsorten sind Cortland, Red Delicious, Golden Delicious, Empire, Fuji, Gala, Ida Red, Macoun, McIntosh, Northern Spy und Winesap.

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Die Renaissance der Food Trucks

In den USA machen Food Trucks gegenwärtig mehr als eine Milliarde Dollar Umsatz im Jahr. Nicht schlecht für einen Gewerbezweig, der eigentlich aus der Not heraus wiederbelebt wurde.

Während der jüngsten Wirtschaftskrise schlossen viele Restaurants und zahlreiche Köche verloren ihre Arbeit. Zugleich lag die Bauwirtschaft am Boden und viele rollende Imbissstände, die die Bauarbeiter zu Mittag mit einfachen Speisen versorgten, standen ungenutzt herum.

Arbeitslose Köche machten sich daraufhin zunehmend selbständig, indem sie einen solchen Truck preiswert kauften und ihre auf Restaurantniveau stehenden Speisen aus dem Fenster eines solchen Fahrzeuges heraus vor Bürogebäuden zu verkaufen begannen. Die Namen der besonders guten Gourmet Food Trucks sprachen sich herum und über Twitter oder Facebook konnte man erfahren, wo man die Trucks, die oft ihren Standort wechselten, finden konnte. Begonnen hat diese Renaissance in den Großstädten an der Ost- und Westküste und hat sich dann über das ganze Land ausgebreitet.


Renaissance deshalb, weil das Ganze eigentlich nichts Neues ist, denn den ersten Food Truck, der damals noch von Pferden gezogen wurde, gab es bereits 1872 in Providence, Rhode Island, und ab 1887 wurde motorisierte Food Trucks, die damals noch Lunch Wagons hießen, in Serie gebaut. Auch damals schon hielten sie vor Bürogebäuden.

Vom Diner verdrängt, dienten die rollenden Kantinen jedoch im 20. Jahrhunderts fast ausschließlich der Versorgung von Arbeitern direkt vor den Fabriktoren und Baustellen. Jetzt aber haben sie ihren Weg wieder in die Innenstädte gefunden und werden mitunter auch für Sportereignisse, Freiluftkonzerte und andere Veranstaltungen genutzt.




Selber pflücken auf der U-Pick-Farm

Im deutschen Sprachraum gibt es zwar auch zunehmend Obstplantagen mit Selbsternte, in den USA jedoch sind diese schon seit Jahrzehnten der Normalfall und bilden oft das Geschäftsmodell des jeweiligen Obstbaubetriebes.

Der Besuch einer U-Pick-Farm ist eine nette Aktivität für die ganze Familie: Man ist an der frischen Luft, betätigt sich körperlich und geht mit Obst nach Hause, das frischer nicht sein könnte. Das kann man während der Erntezeit praktisch jedes Wochenende machen und dabei auch die Obstsorten abwechseln. Erdbeeren, Äpfel, Blaubeeren, Kirschen, Himbeeren und Pfirsiche kann man während der Sommermonate in den meisten Regionen der USA pflücken, in wärmeren Gebieten kommen auch noch Citrus-Früchte hinzu, wie z.B. Orangen in Florida.

Oft gibt es auf der U-Pick-Farm ("du-pflückst-Farm") zusätzliche Aktivitäten wie Fahrten mit dem Heuwagen und einen Streichelzoo.

Tipp: Auf PickYourOwn.org kann man U-Pick-Farms in seiner Nähe finden.

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Community Supported Agriculture (CSA) - Ein Abo für frisches Gemüse

Neben dem Anbau im eigenen Garten und dem Einkauf auf dem Farmers Market gibt es eine weitere Möglichkeit, Gemüse direkt von einem Bauern aus der Region zu erhalten: Community Supported Agriculture (CSA).

So funktioniert es: Der Farmer verkauft im Voraus Anteile (shares) an der Ernte. (Dieses Anteile werden umgangssprachlich oft einfach CSA genannt.) Dafür bekommt der Kunde dann jede Woche einen Karton oder Korb bzw. eine Tüte mit einer Auswahl an frischem Gemüse, die sich danach richtet, was gerade geerntet wurde.

Ein Beispiel: Eine Farm nahe Chicago bietet Kunden einen small share für $400 und einen large share für $600. Die Erntezeit geht von Mitte Juni bis Mitte Oktober, insgesamt 20 Wochen. (In anderen Regionen sind die Erntezeiten unter Umständen wesentlich länger.) Die Kosten sind also $20 bzw. $30 pro Woche. Im kleinen Erntekorb (für 1-2 Personen) finden sich 6-7 verschiedene Gemüse und im großen Korb (für 2-5 Personen) gibt es 8-10 verschiedene Gemüse.

Seinen Anteil holt man dann an einem festgelegten Ort ab, d.h. der Farmer kommt einmal in der Woche mit den ganzen Kartons bzw. Tüten an einen zentralen Ort in der Stadt.

Bei LocalHarvest.org kann man unter 4.000 Farmen einen passenden Anbieter finden.

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»Wie ein Besuch in den USA – die Kombination von Fotos und Text macht das Buch abwechslungsreich und spannend. « (People-abroad.de)

»Wissenswertes und Skurriles in einem schönen Büchlein, welches nicht nur für Amerikareisende interessant sein dürfte.« (TO GO Berlin)

»Für Einsteiger wie Kenner gleichermaßen informativ und unterhaltsam.« (360° USA)

»Schmunzeln, nicken und nachdenken wechseln sich wunderbar geschmeidig ab.« (the little queer review)

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Amerikanische Eisbecher: Sundae und Banana Split

Eine richtige Vielfalt an Eisbechern gibt es in den USA nicht. Eisdielen bieten zumeist nur den Sundae und den Banana Split an. Beide sind amerikanische Erfindungen, die damit zusammenhängen, dass Drogerien und Apotheken im 19. Jahrhundert der übliche Ort für die Herstellung und den Verzehr von Eis und Brausegetränken waren.

Um die Herkunft des Sundae, der heute oft mit verschiedenen Eissorten angeboten wird, von denen Schokolade und Erdbeere die beliebtesten sind, gibt es Streit, denn mindestens vier Städte in den USA reklamieren, der Geburtsort zu sein. Eine Legende besagt, dass der Drogeriebesitzer Charles Sonntag in Plainfield (Illinois) um 1893 diese Leckerei erfand und nach sich selbst benannte. Später soll Sonntag dann in Sunday umgewandelt worden sein. Aber auch Two Rivers (Wisconsin), Evanston (Illinois) und Ithaca (New York) haben einleuchtende Entstehungsgeschichten dieses Eisbechers, der an allen drei Orten zuerst sonntags verkauft wurde. Wie es zu der Schreibung Sundae gekommen ist, weiß niemand.

Der Banana Split, der in Deutschland als Bananensplit bekannt ist, wurde wahrscheinlich 1904 von einem Apotheker in Latrobe (Pennsylvania) entwickelt und war im Prinzip ein Luxus-Sundae mit einer geteilten (engl. split) Banane. Aber auch hier gibt es Streit, denn die Stadt Wilmington (Ohio) besteht darauf, dass ein örtlicher Restaurant-Besitzer den Banana Split im Jahr 1907 erfunden hat. Die Verbreitung des Banana Split wird allerdings der Drogerie-Kette Walgreens zugeschrieben, die diese Speise in ihren Anfangsjahren in Chicago anzubieten begann.

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Ums Thema Eis essen geht es auch in diesem Buch:

Fettnäpfchenführer USA: Ein unterhaltsamer Reiseknigge

Mal ehrlich: Wie gut kennen Sie die USA denn nun wirklich? Klar, Sie haben schon zahllose amerikanische Filme gesehen, aber wissen Sie, welche Besonderheiten es beim Arztbesuch in den USA gibt, was Sie im Straßenverkehr beachten müssen, um nicht verhaftet zu werden, und welche Dinge Sie sagen und vor allem nicht sagen sollten?

Egal, ob Sie den Urlaub oder eine längere Zeit jenseits des Atlantiks verbringen wollen, die Zahl der Fettnäpfchen, in die Sie unwissend tappen können, ist groß. Wenn Sie sich darauf nicht gut vorbereiten, wird es Ihnen wie Torsten F. und Susanne M. ergehen, die sich bei ihrem ersten Aufenthalt in den USA fortlaufend blamieren, und das sogar beim Eiskauf.

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Der Beitrag "Amerikanische Eisbecher: Sundae und Banana Split" wurde am 11.9.2024 aktualisiert.

Gesunde Lebensmittel aus dem Genossenschaftsladen

Die meisten Lebensmittelmärkte in den USA sind gigantisch und in ihnen gibt es fast immer nur die gleichen Produkte aus der Massenproduktion. Eine nette Alternative zu diesem Einheitsbrei bieten kleine Lebensmittelgeschäfte in Genossenschaftsbesitz.

Seit den frühen 1970er Jahren wurden in zahlreichen amerikanischen Städten food cooperatives gegründet. Die Erzeugnisse, die man dort kaufen kann, kommen zumeist von Bauern aus der Region bzw. von kleinen, unabhängigen Herstellern. Besonders Vegetarier und Veganer finden in den kleinen Läden ein gutes Angebot an Lebensmitteln und viele Waren tragen das Bio-Siegel USDA Organic. Oft gibt es in der coop auch hervorragendes Brot aus einer Genossenschaftsbäckerei.

Geld sparen kann man beim Einkauf in der coop jedoch nicht, denn die Preise für die meisten Produkte sind höher als im Supermarkt. Die meisten Kunden gehen vielmehr aus der Überzeugung in die coop, dass sie dort gesündere Lebensmittel bekommen und dass ihr Geld nicht in die Kassen der großen Lebensmittelkonzerne fließt.

Wer Mitglied einer coop werden möchte, erwirbt einen Anteil an der Genossenschaft. In fast allen coops kann man aber auch einkaufen, ohne Mitglied zu sein. Mitglieder erhalten allerdings in der Regel am Jahresende etwas Geld zurück, denn die coops müssen ihren Gewinn entweder ausschütten oder in das Geschäft investieren. Einige coops gewähren ihren Mitgliedern auch einen Preisnachlass. Dieser ist aber oft daran gebunden, dass man unentgeltlich ein paar Stunden in der Woche im Laden aushilft. Der Großteil der Arbeit wird trotzdem von fest angestellten Mitarbeitern verrichtet.

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Blog-Empfehlung: USA Kulinarisch

An dieser Stelle möchte ich euch einmal auf ein tolles Blog hinweisen: USA Kulinarisch. Dort schreibt Gabriele Frankemölle über alle Aspekte der amerikanischen Küche, und das seit 16 Jahren! Selbstredend gibt es jede Menge Rezepte, aber auch Umrechnungshilfen, Informationen zur amerikanischen Esskultur, Kochbuch-Rezensionen, Veranstaltungstipps, ein Food-Lexikon, Leserfragen und -antworten und vieles mehr. Guten Appetit!

Top 10 Apfelsorten in den USA

Geordnet nach Anbauvolumen, nicht Geschmack.

1. Red Delicious
2. Gala
3. Golden Delicious
4. Granny Smith
5. Fuji
6. McIntosh
7. Rome
8. Empire
9. Honeycrisp
10 Idared

Quelle: U.S. Apple Association.
Und was sind eure Lieblingsäpfel?

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Dry Counties in den USA - Wo die Prohibition noch lebt

1933 wurde das landesweite Alkoholverbot in den Vereinigten Staaten, die Prohibition, durch den 21. Zusatzartikel zur Verfassung aufgehoben. Dieser übertrug die Gesetzgebung zum Konsum und Verkauf von Alkohol an die einzelnen Bundesstaaten. Mississippi schaffte als letzter Bundesstaat 1966 die vollständige Prohibition ab, aber in verschiedenen Verwaltungsbezirken (engl. counties) und Städten in zwei Dutzend Bundesstaaten gilt heute noch ein Verkaufsverbot.

dry counties

Der Süden liegt bei den Dry Counties vorn

Wie auf der Karte leicht zu erkennen ist, befinden sich dry counties und dry towns hauptsächlich im Süden der USA. Ihre Zahl hat allerdings in den letzten Jahren abgenommen und die Gesetzgebung unterscheidet sich in den jeweiligen Bundesstaaten. 

In Texas gibt es 254 Counties, davon sind nur noch fünf vollkommen dry (“trocken”), d.h. es herrscht ein komplettes Verkaufsverbot für Alkohol. 1986 galt dieses noch in 62 Counties. 55 Counties waren 2019 uneingeschränkt wet (“nass”) und 194 moist (“feucht”). In manchen dieser 194 Counties ist nur der Verkauf von Bier erlaubt, in anderen dürfen nur Getränke mit bis zu 14 % Alkohol, also Bier und Wein, verkauft werden und in manchen gibt es härtere Spirituosen ausschließlich im gastronomischen Ausschank.

In Tennessee sind zehn der 95 Counties dry, zehn wet und 75 moist. Zu den trockenen Verwaltungsbezirken gehört auch Moore County, wo in der Stadt Lynchburg die Whiskey-Marke Jack Daniels produziert wird. In deren Fabrik darf nur aufgrund einer Sondererlaubnis Whiskey an Touristen verkauft werden.

Dry Towns statt Dry Counties

Während es oft die Städte sind, die in trockenen Counties durch den Verkauf von Alkohol innerhalb der Stadtgrenzen eine Ausnahme bilden und diese Counties damit moist machen, gibt es mitunter auch trockene Städte in Counties, die keine Einschränkungen bei Verkauf von Alkohol machen. So hat New Jersey keine dry counties, aber 30 dry towns.

Außerdem ist in zahlreichen Indianerreservaten auf Beschluss der Stammesräte der Verkauf von Alkohol verboten, da Alkoholismus ein ernsthaftes Problem unter den Ureinwohnern ist.

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Was ist Frozen Custard?

Jetzt ist wieder Sommer und zu den kalten Leckereien, die in dieser Jahreszeit in den USA reichlich verspeist werden, zählt auf jeden Fall frozen custard.

Dabei handelt es sich um ein besonders cremiges Speiseeis, das ohne Zufügung von Wasser aus Milch bzw. Sahne, Eigelb und Zucker hergestellt wird.

Besonders gesund ist dieses Cremeeis allerdings nicht: Der Milchanteil muss mindestens 10 % Fett enthalten. Außerdem müssen im frozen custard 1,4 % Eigelb-Bestandteile enthalten sein. Beinhaltet es weniger Eigelb, muss es als Eiscreme (ice cream) bezeichnet werden. (Quelle: Wikipedia)

Mein Tipp: Das Schokoladen-Frozen-Custard der Fast-Food-Kette Culver's ist besonders lecker.

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Woher kommt Budweiser-Bier - Tschechien oder USA?

Der lange Streit um die Herkunft von Budweiser

BudweiserDer große amerikanische Brauerei-Konzern Anheuser-Busch Anheuser-Busch und die Budvar-Brauerei aus der tschechischen Stadt Budweis streiten sich seit ca. 100 Jahren um die Marke Budweiser, die in den USA bereits 1867 eingetragen und 1883 von Anheuser-Busch erworben wurde.

Die böhmische Budweiser-Brauerei war dagegen erst 1895 gegründet worden. Budvar argumentiert aber, dass ihr Name auf die 1265 gegründete Stadt Budweis zurückgeht, die diesen seit dem 14. Jahrhundert trägt.

Gerichte in der ganzen Welt haben sich mit diesem Markenstreit beschäftigt und sind bisher zu keinem einheitlichen Urteil in dieser Frage gekommen. Aus diesem Grund wird das tschechische Budweiser-Bier in den USA und Kanada unter dem Markennamen Czechvar vertrieben, während das Bier von Anheuser-Busch in den meisten europäischen Ländern als Anheuser-Busch Bud zu haben ist.

Interessant: In diesem Werbespot der amerikanischen Biermarke Budweiser aus dem Jahr 2017 geht es um die Auswanderung des deutschen Bierbrauers Adolphus Busch im Jahr 1857:

Falls ihr euch nicht nur für Bier, sondern auch für deutsche Auswanderer in den USA im 19. Jahrhundert interessiert, möchte ich euch meine Auswanderer-Romane "Hoffnung ist ein weites Feld" und "Man erntet, was man sät" ans Herz legen.

Auswanderer-Romane Pressestimmen:

"Hoffnung ist ein weites Feld" ist der gelungene Start einer Romanreihe, die das Leben der Familie Sievers von 1881 bis in die vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts zum Thema haben soll." (Histo-Couch.de)

"Ein spannendes Buch, in dem historische Fakten gekonnt ins Krimi-Genre eingebettet werden." (DAS MAGAZIN)

Oreo-Kekse werden 100 Jahre alt

Im Jahr 1912 begann Nabisco in New York mit der Produktion eines Kekses mit Creme-Füllung, dem Oreo, der wahrscheinlich eine Nachahmung der Kekssorte Hydrox war, die es schon seit 1908 gab. Während es den Hydrox, der fälschlicherweise oft für eine Nachahmung des weitaus erfolgreicheren Oreo gehalten wurde, mittlerweile nicht mehr gibt, hält der weltweite Siegeszug des Oreo an.

Auch in China gibt es ihn jetzt zu kaufen, wo er allerdings anders aussieht und auch etwas anders schmeckt, wie NPR.org berichtet. In den USA wird uns der klassische schwarze Doppelkeks mit weißer Vanillecremefüllung, den man in Milch tunkt oder beim Essen auseinander nimmt, sicher noch lange erhalten bleiben.

Alkoholverkauf am Sonntag

In vielen U.S.-Bundesstaaten kann man sonntags außerhalb von Restaurants den ganzen Tag lang keinen Alkohol kaufen, und in vielen anderen Staaten nur nachmittags. Wie das für jeden Staat im Einzelnen aussieht, erfährt man in dem Wikipedia-Eintrag "Alcohol laws of the United States by state".

Root Beer - Malzbier Unterschied erklärt

Root BeerOft wird gefragt, ob es sich bei Root Beer um Malzbier handelt.

Also: Root Beer ist ein in den Vereinigten Staaten und Kanada beliebtes alkoholfreies Erfrischungsgetränk, das oft mit dem deutschen Malzbier verglichen wird. Dieser Vergleich ist jedoch nicht richtig, da Malzbier aus aus den Zutaten Gerstenmalz, Hefe, Zucker und Kohlensäure hergestellt wird und auch ganz anders schmeckt als Root Beer, das ursprünglich aus den Wurzeln des Lorbeergewächses Sassafras hergestellt wurde. Heutzutage wird der Sassafras-Geschmack jedoch künstlich erzeugt und oft durch andere Geschmacksstoffe, wie zum Beispiel Vanille oder Muskat, ergänzt.

In den USA gibt es Hunderte Root Beer-Marken, die alle nach verschiedenen Rezepten hergestellt werden. Die Bekannteste ist A&W, die es schon seit 1922 gibt. In den USA gibt es auch mehr als zweihundert A&W Restaurants, die für ihren sogenannten root beer float bekannt sind. Bei diesem Getränk handelt es sich um ein Glas Root Beer, in dem normalerweise eine Kugel Vanille-Eis schwimmt. Eine andere beliebte Version hat Schoko-Eis im Root Beer und wird chocolate cow oder brown cow genannt.

Soweit die Fakten. Warum die Amerikaner Root Beer köstlich finden, ist allerdings unerklärlich. :-)

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Was ist Texas Toast?

Die Amerikaner lieben ihr vorgeschnittenes Brot (sliced bread), was z.B. in der Redewendung "the greatest thing since sliced bread" ("die beste Erfindung seit geschnittenem Brot") zum Ausdruck kommt.

Maschinell geschnittenes sliced bread gab es erstmals 1928 zu kaufen, nachdem der deutschstämmige Otto Frederick Rohwedder eine Maschine zu diesem Zweck entwickelt hatte. Ab 1930 belieferte die Marke Wonder Bread das ganze Land mit sliced bread.

Eine spezielle Form von sliced bread ist Texas toast. Dabei handelt es sich um vorgeschnittenes Brot, dessen Scheiben ungefähr doppelt so dick wie normal sind. Texas toast wird nicht getoastet, sondern auf beiden Seiten mit Butter oder Margarine und auch mit Knoblauch (garlic) bestrichen und dann gebacken, gegrillt oder gebraten bis eine goldbraune Färbung eintritt. Das Ganze wird dann mit anderen Speisen, z.B. beim Grillen, gereicht.

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Amerikanische und englische Muffins

In den USA gibt es muffins und English muffins zu kaufen. In England ist die Bezeichnung andersrum: muffins und American muffins.

Amerikanische Muffins:


Englische Muffins:


In den USA gibt es (der Form der amerikanischen Muffins entsprechend) zudem den etwas gemeinen, aber eigentlich ziemlich genialen Begriff muffin top für die Fettrolle über dem Hosenbund:

Wie erkennt man genmanipuliertes Obst und Gemüse im Supermarkt?

An der aufgeklebten Nummer, dem so genannten PLU code.

Normales Obst und Gemüse hat eine 4-stellige Nummer, z. B. 4011.

Obst und Gemüse aus Bio-Anbau ("organic") hat eine 5-stellige Nummer, die mit einer 9 beginnt, z. B. 94011.

Der PLU code für genmanipuliertes Obst und Gemüse hat ebenfalls 5 Stellen, beginnt aber mit einer 8, z. B. 84011.

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