Die USA haben eine Reihe von Außengebieten (engl. insular areas), die nicht Bestandteil eines Bundesstaates sind und selber auch keinen Bundesstaat-Status haben.
In der Karibik sind das Puerto Rico (rund 4 Millionen Einwohner), die Amerikanischen Jungferninseln (108.605 Einwohner) und Navassa (unbewohnt).
Im Pazifischen Ozean liegen Guam (Foto, 168.564 Einwohner), die Nördlichen Marianen (44.582), Amerikanisch-Samoa (57.881) und die Midwayinseln (40) sowie die Bakerinsel, die Howlandinsel, die Jarvisinsel, das Johnston-Atoll, das Kingmanriff, das Palmyra-Atoll und das Wake-Atoll (alle unbewohnt).
Die Einwohner der Außengebiete sind U.S.-Staatsbürger (engl. U.S. citizens). Eine Ausnahme bildet Amerikanisch-Samoa, dessen Bewohner U.S.-Amerikaner ohne Staatsbürgerschaft sind (engl. U.S. nationals). Sie können in den gesamten USA leben und arbeiten, dürfen aber außerhalb von Amerikanisch-Samoa nicht wählen bzw. kandidieren.
Die in den anderen Außengebieten geborenen Menschen können dagegen wählen und gewählt werden, wo auch immer sie ihren Wohnsitz innerhalb der USA haben. Wenn sie in den Außengebieten leben, können sie allerdings nicht an den Präsidentschaftswahlen teilnehmen. (Jedoch ermöglichen ihnen sowohl die Demokraten als auch die Republikaner die Teilnahme an den Vorwahlen.)
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Sehr interessant. Ich hatte mal eine Zwischenlandung in Puerto Rico. Da muss man ja auch erstmal drauf kommen, dass man auch dort dem ESTA Verfahren unterliegt.. und aus Guam habe ich auch schonmal jemand getroffen.. ob die repäsentativ waren bezweifel ich, scheint aber wirklich ein Mini-Florida zu sein. ;-)
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