Donnerstag, 4. Oktober 2007

Unterschiede zwischen deutschen und amerikanischen Wohnungen

Zwischen deutschen und amerikanischen Wohnungen gibt es eine ganze Reihe von Unterschieden, z. B. haben amerikanische Wohnungen in der Regel eine Klimaanlage, Fliegengitter vor den Fenstern und Walk-in Closets.

Deutsche Wohnungen haben meistens einen Flur und Wände aus Beton oder Mauersteinen.

Und jetzt seid ihr dran: Welche Unterschiede fallen euch ein? Was sollte man daher beim Wohnung mieten in den USA beachten?
 
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Kommentare:

  1. uiuiui. ob man das "amerikanische Wohnungen" so verallgemeinern kann? Wir sind gerade von Virginia nach California umgezogen und zwischen den Haeusern, die wir in Virginia gewohnt waren und denen hier gibt es schon Unterschiede.

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  2. Ich wohne jetzt schon in der 2. Wohnung in den USA und wir haben immer ceiling fans..allerdings benutzen wir die nie ;-) Zudem kann man die Wohnungstueren immer von aussen aufmachen wenn sie nicht abgeschlossen sind..also den Tuerknopf drehn..so kann man sich schon nicht aussperren ^^

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  3. P.S.: Ich kann jetzt nur von Mietwohnungen sprechen..aber die ham hier alle schon Deckenlampen drin. (Einmal wars auch ein Kronleuchter^^)

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  4. Amerikanische Wohnungen haben in der Regel eine Einbauküche; Deutsche (meistens) nicht.

    Für Deutsche Wohnungen muss man meist ca. 3 Monatsmieten Kaution hinterlegen; für meine in Kentucky waren es nur $120.

    Kündigungsfristen sind in Deutschland vieeeeeel länger als in USA.

    Briefkästen in D (gehört ja irgendwie auch zur Wohnung) sind für jedermann zugänglich und werden gerne mit Werbung vollgestopft. Briefkästen in USA sind abgeschlossen, so dass der Briefträger einen Schlüssel dafür hat. Werbung die nicht über die Post geschickt wird kann also nicht in die Briefkästen rein und wird gerne in Plastiktüten über die Türklinke gehängt.

    Türklinken sind in USA rund; in D L-förmig. Die USA-Klinken haben einen Knopf zum schnellen abschliessen, und ein kleines Loch wo man es wieder aufbekommt wenn man sich eingeschlossen hat. In D sind Schlösser eingebaut.

    Das Wohnzimmer liegt oft direkt hinter der Eingangstür in USA; direkt neben der Tür ist meist ein Schalter, der eine Steckdose an- und ausschaltet. Es empfiehlt sich, eine Stehlampe in diese Steckdose zu stecken.

    In D gibt es häufig Rollläden; in USA sind vertical blinds oft bestandteil der Wohnung.

    So, that's off the top of my head :-)

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  5. D hat Klappfenster (mit Möglichkeit zum Vollöffnen), die schwer und isoliert sind, in den USA (MA) nur Schiebefenster, die gern mal einfrieren oder auf die Hand fallen.

    Heizung ist ein wichtiger Unterschied - warme Luft reinblasen in den USA via Klimaanlage - Heizkörper in D mit selbstumlaufender Raumluft. Laut gegen leise quasi :)

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  6. Hab' ich tatsächlich vertical blinds geschrieben? Ich meinte venetian blinds, also mini-blinds, horizontale, nicht vertikale. Sheesh!

    Eine Klingel habe ich noch nie an einer US Wohnung gesehen, bin mir aber sicher, dass es diese geben muss. Aber wo ich wohnte wurde geklopft.

    Auch hatten dort die Wohungen ein offenes Treppenhaus, was ich in D noch nie gesehen habe.

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  7. One more: in USA wird der Stromzähler monatlich abgelesen und der verbrauchte Strom in Rechnung gestellt. In D wird der Verbrauch im Voraus geschätzt, und 1 x im Jahr abgelesen und dann die monatliche Abrechnung entsprechend angepasst.

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  8. Nur einmal im Jahr? Das wuerde hier in den USA gar nicht funktionieren, dazu ziehen die Leute einfach zu oft um. Ich kenne viele Leute, die jedes Jahr umziehen oder mindestens alle zwei, drei Jahre. Da will natuerlich niemand Stromrechnungen bezahlen, die auf dem Verbrauchsverhalten des Vormieters beruhen.

    P.S. Danke an alle fuer eure Kommentare! Weiter so, eure Anmerkungen sind sehr interessant!

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  9. Ja, nur einmal im Jahr (zumindest hier im Darmstädter Raum, aber ich denke das ist hier so üblich) und in den meisten Jahren bekommt man sogar nur eine Postkarte zugeschickt und soll den Zähler selber ablesen. So ca. alle 4-5 Jahre kommt ein "echter" Ableser.

    Wenn man umzieht sollte man sich natürlich beim Stromversorger abmelden, und dann wird auch eine Endablesung vorgenommen. Genauso wie wenn man sich anmeldet = Erstablesung und Einstufung je nach Wohnungs- und Familiengrösse.

    Wasser wird auch nur 1 x jährlich abgelesen, wobei hier wieder ein Unterschied ist: in meiner Wohnung in Kentucky, sowie bei meinem Vater in Florida, war Wassernutzung pauschal bei der Miete dabei, unabhängig vom tatsächlichen Verbrauch.

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  10. Hmm... also in Boston gab's an jedem Haus eine Klingel.

    Was mich genervt hat, war dass es die meisten Wohnungen nur mit ein year long lease gab. Eine Wohnung für 3 Monate zu finden war quasi unmöglich.

    Geil sind an Amerikanischen Häusern die front und back porches.

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  11. In Deutschland würdest Du auch Schwierigkeiten haben, eine Wohnung für 3 Monate zu finden. Hier geht ein Mietvertrag üblicherweise über 3 Jahre, und wird stillschweigend verlängert wenn der Mieter nicht kündigt.

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  12. ~Anon: Komischerweise hatte ich in Europa nie Schwierigkeiten, zumindest in Studentenstädten. Und Boston hat ja genug Unis...

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  13. In den US Wohnungen sind nicht nur die Kuechen eingebaut, auch die geraete sind mest mit dabei, also dreckiger Herd, versiffter Kuehlschrank, wird einem aber als "clean" angedreht...waehrend man in D die Kuechenzeile selber kaufen kann und die Geraete.

    In USA hat man in Mietwohnungen oft diese haesslichen Airconditioners in der Wand stecken, die die ganze Wohnung im Sommer kuehlen sollen, waehrend man sich in D den Hintern abschwitzt, vor allem in einer Bude unterm Dach...

    In D sind die Beder meist bis oben hin gefliesst und haben schoene Keramikobjekte, waehrend man in USA die Waende in den Mietwohnungen mit glossy paint zum abwaschen streicht und ne eingebaute Badewanne aus Plastik haat, die eh zu kurz ist um ein Vollbad zu nehmen.

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  14. Hi Kai,

    ich denke, die Kommentare bis jetzt reichen durchaus, um zu belegen, dass man eben "amerikanische Wohnungen" nicht so verallgemeinern kann. Natuerlich gibt es jede Menge Gemeinsamkeiten - aber auch Unterschiede (Bad ausstattung, Heizung, Aussentueren, Fensterkonstruktion, Kuechen) Das einzige was man wohl pauschal sagen kann, ist, dass es in den USA anders ist als in DE. Das war dann aber nicht ueberraschend ;-)

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  15. Den Shredder in der Spüle, den findet man in jeder amerik. Wohnung.

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  16. das bad is meist direkt mit dem schlafzimmer verbunden und nicht wie in deuschland meist im flur nur mal so angemerkt

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  17. Ich bin gebürtiger Amerikaner der Wahlbayer ist und ich muss sagen, nachdem ich aus dem midwest bin, ich habe eigentlich keine großen Unterschiede bemerkt. Das mag auch damit zu tun haben das der midwest sehr von deutschen Einwanderern geprägt wurde und ich vom Land bin, wo AC und moderne Fertighäuser noch nicht so verbreitet sind / waren.
    Das ist der einzige richtige Unterschied der mir auffiel, die Häuser sind in Deutschland sehr individuell zumeist, und unterscheiden sich vor allem auch ganz stark in den Regionen. Im Norden gibt es oft Backsteinwände und schwarz/dunkel gedeckte Dächer, in Bayern z.B. wäre das sehr sehr unüblich. Hier sind es eigentlich immer hell verputzte Häuser mit hellen Dächern und je nach dem auch ziemlich viel Holz dabei. Und in den größeren Häusern (egal ob neu oder alt) gibt es in Bayern in der Regel einen großen Holzofen (Kachelofen glaube ich) und eine sehr gemütliche große Küche die sehr angenehm von diesem Ofen gewärmt wird und wo sich das meiste Leben in den Häusern abspielt. So war es zumindest bei den Leuten die ich besucht habe. In US ist das Leben meist eher im Wohnzimmer, weswegen der Hauseingang oft auch direkt ins Wohnzimmer führt und der erste Raum nach dem Hauseingang in Bayern die Küche ist.
    Das fiel mir auf.

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  18. Kirsten Langholz27.06.08, 16:42

    Den größten Unterschied bei den Badezimmern sind die Duschköpfe. In den USA sind diese immer fest in der Wand montiert, in Deutschland an einem flexiblen Schlauch befestigt.

    Letzteres finde ich viel hygienischer, da man sich auch 'unten rum' richtig abspülen kann.

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  19. hayy leute ihr habt mir sehr weiter geholfen den ich muss ein referat über amerikanisches wohnen halten danke <3

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  20. Mensch, wenn ich nur ein Walk-In Closet haette...die aeltere Haueser in Amerika haben das nicht.

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  21. Die Berechnung der Wohnungs-/Hausgröße :-)
    In Deutschland wird penibel die Innenfläche gemessen, bei schrägen gewisse % abgezogen, Balkon nur zur Hälfte berechnet etc.....
    In den USA werden die Außenmaße genommen (inkl. Außenwand, Garagenfläche etc....). Sollte man im Hinterkopf behalten wenn man (aus D so gewöhnt) nach z.B. 120 qm sucht. Das simple Umrechnen in squarefeet langt dann nicht, man muss noch Fläche "draufrechnen"

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  22. Man kann sehr schnell einziehen. Unsere Wohnung wurde vor Einzug renoviert und gereinigt und beim Auszug können wir sie unrenoviert übergeben.

    niedrige Kaution
    Einbauchküche, Mikrowelle, Trockner und Waschmaschine und teilweise auch Lampen gehören zur Wohnung
    Dünne Wände und Türen: hellhörig
    offenes Treppenhaus
    Fliegengitter, Klimaanlage, draußen steht ein großer Müllcontainer für alle Sorten Müll (wird auch für Sperrmüll benutzt), die Amerikaner scheinen Teppichböden zu lieben,viele Communities haben in der Anlage einen Pool und Fitnessräume

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  23. *lol* @Kirsten!! - dem kann ich aber zustimmen :-)

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  24. Aber wie miete man eine Wohnung in Us aus De?? Kann vielleicht einer verraten?

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  25. amerikanische wohnungen haben in der regel keine rechten winkel. glaubt ihr nicht? versucht mal ne bordüre anzubringen!!

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