Wo leben die meisten Amerikaner deutscher Abstammung?

Rund 8 Millionen Deutsche sind in die USA seit deren Gründung eingewandert, die meisten zwischen 1840 und 1920. 47 Millionen Amerikaner sind heute deutscher Abstammung. Eine Karte, die auf der Volkszählung des Jahres 2000 beruht, hebt jene Regierungsbezirke hellblau hervor, in denen die Amerikaner deutscher Abstammung die größte Bevölkerungsgruppe bilden.

Falls ihr Interesse am Thema Deutsche in den USA habt:


Nord-Dakota im Sommer 1881. Tausende deutschsprachige Einwanderer erhalten von der US-Regierung kostenloses Ackerland in der scheinbar endlosen Prärie. Geschäftsleute mit großen Träumen gründen mitten in den frisch besiedelten Landstrichen kleine Städte, die sich innerhalb weniger Jahre zu ländlichen Zentren des Wohlstands entwickeln sollen. Himmelsfeld ist einer dieser Orte. Doch der friedliche Name täuscht. Alte und neue Rechnungen, die es zu begleichen gilt, führen zu Mord und Totschlag.

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Der Optimismus der Amerikaner

Was die Amerikaner meiner Meinung nach am meisten prägt, und worin sie sich von vielen Deutschen unterscheiden, ist ihr tiefverwurzelter Optimismus. Hier spiegelt sich noch immer die Mentalität der Einwanderer wider, die nach Amerika in der Hoffnung auf ein besseres Leben kamen und durch harte Arbeit viele Hindernisse überwanden, um diesen Traum zu verwirklichen. Dieser Optimismus wurde von Generation zu Generation weitergegeben und zeigt sich auch heute noch in allen Bereichen der Gesellschaft und im persönlichen Leben der Amerikaner. Probleme jeglicher Art werden von ihnen meistens in der Überzeugung angegangen, dass sie auf jeden Fall und in absehbarer Zeit bewältigt werden können, wenn man es nur will und hart genug daran arbeitet.

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Die USA werden zweisprachig

Als ich neulich einen Karton Cheerios kaufte, war dort ein kleines Kinderbuch beigelegt, das auf Englisch und auf Spanisch die Geschichte einer kleinen Ente erzählte, die nicht einschlafen wollte. Dass dieses Büchlein zweisprachig gedruckt wurde, zeigt wie sehr Spanisch in den USA auf dem Vormarsch ist.

Hispanics, also Leute deren Muttersprache Spanisch ist, machen derzeit den am schnellsten wachsenden Teil der USA-Bevölkerung aus. Derzeit leben mehr als 40 Millionen Hispanics in den USA, das sind rund 15 Prozent der Gesamtbevölkerung und mehr als 35 Prozent der Bevölkerung in Kalifornien und Texas. Berechnungen sagen voraus, dass im Jahr 2050 mehr als 100 Millionen Hispanics in den USA leben werden. Damit wird ein Viertel der amerikanischen Bevölkerung Spanisch als Muttersprache sprechen.

Schon jetzt werden Formulare zunehmend zweisprachig gedruckt und wenn man bei seiner Bank anruft oder Geld am Automaten abhebt, hat man meistens immer die Wahl zwischen Englisch und Spanisch. Die Zahl der Zeitschriften, Radio- und Fernsehsender in spanischer Sprache nimmt ebenfalls stark zu und hin und wieder kann man auch in den englischsprachigen Medien Werbung teilweise auf Spanisch sehen.

Ich glaube, ich werde mich bald mal zu einem Spanisch-Kurs anmelden.

Vorsicht: High Fructose Corn Syrup macht dick

Hier in den USA wird in der Lebensmittelherstellung meistens High Fructose Corn Syrup (Maissirup) statt Zucker verwendet, da er kostengünstiger ist. (In Europa ist Zucker billiger.) High Fructose Corn Syrup wird jedoch vom Körper schneller in Fett umgewandelt als Zucker. Ich bin fest davon überzeugt, dass das einer der Hauptgründe ist, warum es so viele übergewichtige Menschen in den USA gibt. Das Zeug ist nämlich in fast allen Getränken und in vielen anderen Lebensmitteln, z. B. oft auch im Brot, drin. Also: Beim Einkauf einmal einen Blick auf die Verpackung werfen und sehen, ob High Fructose Corn Syrup unter den "Ingredients" aufgeführt wird, und generell lieber Wasser statt Cola trinken.

Amerikanische Zahlen - Schreibweise mit Komma oder Punkt

Amerikanische Zahlen mit KommaWas die amerikanische Schreibweise von Komma und Punkt in Zahlen betrifft, sollte man sich diesen Unterschied merken:

Wo im Deutschen ein Komma geschrieben wird, steht im Amerikanischen ein Punkt:

Deutsch: 1,58
Amerikanisch: 1.58 (gesprochen: one point five eight)

Wo im Deutschen ein Punkt steht, wird im Amerikanischen ein Komma geschrieben:

Deutsch: 10.000
Amerikanisch: 10,000

Ein weiterer Tipp zum Thema amerikanische Schreibweise von Zahlen:

Eine handschriftliche 1 wird in den USA ohne Aufwärtshaken geschrieben und eine 7 ohne Querstrich. Deshalb kann eine 1 mit Aufwärtshaken z.B. von amerikanischen Briefträgern leicht mit einer 7 verwechselt werden.

Viele weitere interessante Dinge über die USA erfahrt ihr in diesem Buch:

Fettnäpfchenführer USA: Ein unterhaltsamer Reiseknigge

Mal ehrlich: Wie gut kennen Sie die USA denn nun wirklich? Klar, Sie haben schon zahllose amerikanische Filme gesehen, aber wissen Sie, welche Besonderheiten es beim Arztbesuch in den USA gibt, was Sie im Straßenverkehr beachten müssen, um nicht verhaftet zu werden, und welche Dinge Sie sagen und vor allem nicht sagen sollten?

Egal, ob Sie den Urlaub oder eine längere Zeit jenseits des Atlantiks verbringen wollen, die Zahl der Fettnäpfchen, in die Sie unwissend tappen können, ist groß. Wenn Sie sich darauf nicht gut vorbereiten, wird es Ihnen wie Torsten F. und Susanne M. ergehen, die sich bei ihrem ersten Aufenthalt in den USA fortlaufend blamieren.

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Unabhängigkeitserklärung zuerst auf Deutsch

Das amerikanische Volk las seine Unabhängigkeitserklärung zuerst in deutscher Sprache. Am 4. Juli 1776 unterschrieb John Hancock, Präsident des in Philadelphia tagenden Kontinentalkongresses, die Declaration of Independence. Am 5. Juli war die deutschsprachige Zeitung Pennsylvanischer Staatsbote die erste amerikanische Zeitung, die davon berichtete. Auch der erste Abdruck der Erklärung für die Bevölkerung erfolgte auf Deutsch, denn obwohl John Dunlap die englische Originalfassung der Unabhängigkeitserklärung am Abend des 4. Juli für die Teilnehmer des Kongresses druckte, war der deutschsprachige Druck von Steiner und Cist am 5. oder 6. Juli in Philadelphia der erste Abdruck für die Bevölkerung. Die Zeitung Pennsylvania Evening Post veröffentlichte den englischen Originaltext erst später am 6. Juli, da es sich um eine Abendzeitung handelte.

Dass Deutsch beinahe die offizielle Sprache der USA wurde, stimmt jedoch nicht. Mehr dazu...

Warum schmeckt Coca-Cola in Amerika anders als in Europa?

Der leichte Geschmacksunterschied erklärt sich folgendermaßen: In Europa wird zum Süßen Zucker verwendet und in den USA High Fructose Corn Syrup, was jeweils kostengünstiger ist. Geheimtipp: Coca-Cola mit Zucker kann man in einigen Gebieten der USA während des jüdischen Pessach-Festes (engl. "Passover") finden, da High Fructose Corn Syrup als nicht koscher gilt. Bei den 2-Liter-Flaschen mit Zucker steht "OUP" (Orthodox Union Passover) auf dem Verschluß.

Bunter 10-Dollar-Schein

Der neue 10-Dollar-Schein wird Anfang 2006 in Umlauf gebracht. Rot, Gelb und Orange werden den bisher nur grünen Schein etwas bunter machen. In den letzten zwei Jahren waren bereits die $20 und $50-Scheine schöner und fälschungssicherer geworden. Wann auch die $1, $2 and $5-Scheine farbenfreudiger werden, ist noch nicht bekannt.