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Baseballregeln in 500 Worten erklärt

Der Besuch eines Baseball-Spiels gehört auf jeden Fall zu den 10 Dingen, die man als USA-Urlauber getan haben sollte. Die Kenntnis der Regeln trägt natürlich ganz wesentlich dazu bei, dass man dabei viel Spaß hat.

Hier nun also der Versuch, die Baseballregeln in 500 Worten zu erklären:

Das Spielfeld hat die Form eines Viertelkreises und besteht aus einem infield und einem outfield. Die geraden Kanten sind 90 bis 120 Meter lang und die gerundete Seite wird in Stadien durch die Zuschauerränge oder auf Sportplätzen durch einen Zaun abgegrenzt.

Das infield ist ein Quadrat mit einer Kantenlänge von ca. 27 Metern, an deren Ecken sich weiße Gummiplatten, die drei bases und die homeplate, befinden. In der Mitte ist ein kleiner Hügel (mound). Da das infield rautenförmig ins Spielfeld ragt, wird es auch diamond genannt. Das outfield, der Name sagt es, ist der Teil des Viertelkreises außerhalb des infield.

Das Spiel ist in neun Abschnitte (innings) eingeteilt, die jeweils aus zwei Hälften bestehen. Die Auswärtsmannschaft hat in der ersten Hälfte (top of the inning) das Schlagrecht, die Heimmannschaft in der zweiten Hälfte (bottom of the inning). Die Reihenfolge der schlagenden Spieler, die batting order, wird vom Trainer vor dem Spiel festgelegt und dem Schiedsrichter mitgeteilt.

Das Team mit Schlagrecht versucht zu punkten, indem seine Spieler die bases ablaufen. Jeder Spieler, der alle drei bases abläuft und es zurück zum Ausgangspunkt (homeplate) schafft, erzielt einen Punkt (run). Voraussetzung dafür ist, dass der batter, der Spieler des angreifenden Teams, der mit dem Schlagen an der Reihe ist, den Ball gut trifft. Dieser wird vom pitcher des verteidigenden Teams, der auf dem mound steht, geworfen.

Der pitcher versucht, den Ball in einer schwer berechenbaren Flugbahn zu werfen. Da der Ball vom catcher, seinem hinter dem gegnerischen batter hockenden Mitspieler, gefangen werden muss, zeigt der pitcher durch Geheimzeichen die geplante Wurfbahn an.

Die anderen Spieler des verteidigenden Teams stehen über das Spielfeld verteilt und versuchen den geschlagenen Ball unter Kontrolle zu bringen, um ein Punkten des Gegners zu verhindern. Je länger sie dazu brauchen, desto mehr Zeit haben die Spieler des angreifenden Teams, die bases abzulaufen und runs zu erzielen.

Nach dem Schlag wird der batter zum runner und muss versuchen, wenigstens zur ersten base zu kommen. Sollte es ihm gelingen den Ball in die Zuschauerränge zu schlagen und alle bases auf einmal abzulaufen, erzielt er einen homerun.

Meistens kommen die Spieler jedoch nur zur nächsten base. Wenn alles gut läuft, sind nach einigen Schlägen alle drei bases mit Spielern besetzt, d.h. die bases are loaded. Sollte nun ein guter Schlag gelingen, können es unter Umständen vier Spieler zum homeplate schaffen und punkten.

Wird der Ball jedoch vor Berühren des Bodens gefangen, ist der batter automatisch out. Wenn der Ball auf dem Boden landet, aufgehoben und zu einem Mitspieler geworfen wird, der mit einem Fuß auf einer base steht und den Ball fängt, bevor der runner dort ankommt, ist dieser ebenfalls out. Ein runner, der gerade keine Base berührt, ist auch out, wenn er von einem Feldspieler mit dem Ball oder mit dem Handschuh, in dem sich der Ball befindet, berührt wird. Sobald drei Spieler out sind, wird gewechselt.

Ziel des Spieles ist, mehr runs zu erzielen als der Gegner. Falls notwendig, werden zusätzliche innings gespielt, um das Spiel zu entscheiden.

Wer die Baseballregeln lieber ganz ausführlich haben möchte, kann den 2.500 Worte langen Artikel bei Wikipedia lesen.

P.S. Habt ihr schon gewusst, dass eine ganze Reihe amerikanischer Redewendungen aus dem Baseball kommen? Einige von ihnen erkläre ich hier:
- step up to the plate
- ahead of the curve
- knock it out of the park
- a close call

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Mal ehrlich: Wie gut kennen Sie die USA denn nun wirklich? Klar, Sie haben schon zahllose amerikanische Filme gesehen, aber wissen Sie, welche Besonderheiten es beim Arztbesuch in den USA gibt, was Sie im Straßenverkehr beachten müssen, um nicht verhaftet zu werden, und welche Dinge Sie sagen und vor allem nicht sagen sollten?

Egal, ob Sie den Urlaub oder eine längere Zeit jenseits des Atlantiks verbringen wollen, die Zahl der Fettnäpfchen, in die Sie unwissend tappen können, ist groß. Wenn Sie sich darauf nicht gut vorbereiten, wird es Ihnen wie Torsten F. und Susanne M. ergehen, die sich bei ihrem ersten Aufenthalt in den USA fortlaufend blamieren, und das sogar beim Eiskauf.

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Warum wird Fußball auf Amerikanisch "soccer" genannt?

In den USA wird Fußball "soccer" und nicht wie in England "football" genannt. Dabei kommt der Begriff "soccer" eigentlich aus England und ist ein dort veralteter und heute nicht mehr gebrauchter Begriff für Fußball.

Die Engländer benutzten das Wort "soccer" vor 120 Jahren umgangssprachlich für "association football", wie Fußball zur Unterscheidung vom "rugby football" genannt wurde. (Das Slang-Wort für Rugby war übrigens "rugger".) Als Fußball nach Amerika kam, gab es dort schon eine Rugby-ähnliche Sportart namens "football" (American Football), so dass die amerikanischen Fußballfreunde zur leichteren Unterscheidung ebenfalls das Wort "soccer" verwendeten und das auch heute noch tun, während die Engländer sich statt dessen letztendlich doch für das Wort "football" entschieden. In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, dass Tischfußball in den USA "foosball" ("Fußball" mit langem "u") genannt wird.

Eine weitere Besonderheit des amerikanischen Fußballs ist, dass es keine Auf- und Absteiger zwischen der ersten und der zweiten Liga gibt, da diese von zwei verschiedenen Dachorganisationen getragen werden. Major League Soccer betreibt die oberste Spielklasse und USL Championship die zweite Spielklasse. So etwas wäre im europäischen Fußball natürlich undenkbar, in den USA gibt es jedoch in keiner professionellen Mannschaftssportart Auf- und Absteiger zwischen der ersten und der zweiten Spielklasse.

Was mir in den USA in Sachen Fußball jedoch am meisten aufgefallen ist: Im Nachwuchsbereich spielen wie selbstverständlich genauso viele Mädchen wie Jungen Fußball und die weiblichen Nationalspieler sind berühmter (und erfolgreicher) als ihre männlichen Kollegen.

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Der Beitrag "Warum wird Fußball auf Amerikanisch "soccer" genannt?" wurde am 21. Oktober 2022 aktualisiert.

Was ist eigentlich Kickball?

Diesen Sommer spiele ich wieder einmal in der Woche Kickball. "Kickball? Was ist das?" werden jetzt viele fragen. Kurz gesagt: eine Mischung aus Baseball und Fußball (und anders als Brennball, wenn auch ähnlich), die 1917 als "Kick Baseball" erfunden wurde.

Kickball wird zwar auf einem Baseball-Platz gespielt, jedoch gibt es keine Schläger und keinen faustgroßen Ball, sondern einen luftgefüllten Gummiball, der etwas größer als ein Fußball ist und der anfangs von einem Spieler des einen Teams gerollt und dann von einem Spieler des anderen Teams getreten wird (statt des Werfens und Schlagens beim Baseball).

Wie beim Baseball läuft der Spieler, der getreten hat, von Base zu Base (die Eckpunkte des inneren Spielfeldes), während die Spieler der anderen Mannschaft versuchen, den Ball unter Kontrolle zu bringen, ihn per Hand weiter spielen und dann u.a. einen der von Base zu Base laufenden Spieler des Gegners abzuwerfen versuchen, damit dieser nicht durch Erreichen des Ausgangspunktes einen Punkt für seine Mannschaft erzielt. (Ich spare mir hier alle weiteren Details, wie Punkte erzielt und verhindert werden können. Wie gesagt, die Regeln sind ähnlich wie beim Baseball. Mir persönlich hat das Kickball-Spielen geholfen, endlich einmal die Baseball-Regeln zu begreifen.)

Eigentlich war Kickball jahrzehntelang eher ein Spiel für Kinder, aber heutzutage finden immer mehr Erwachsene Spaß an diesem Sport und es gibt sogar einen Verband und mehrere Regionalligen sowie zahllose lokale Spielgemeinschaften.

Kickball kann von jedem gespielt werden, da man weder super sportlich noch talentiert sein muss, man keine besondere Ausrüstung braucht und der Spaß im Vordergrund steht. Außerdem kann man auf diesem Wege leicht nette Bekanntschaften schließen.

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"Don't drop the ball!" - Amerikanische Sportmetaphern erklärt

Amerikaner mögen andere Sportarten als die Europäer und verwenden daher auch andere Sprachbilder aus dem Sport. "USA Erklärt" hat einige der gebräuchlichsten Metaphern erläutert:

Sportmetaphern oder warum Teenager Baseball verstehen sollten