Kleenex, Q-tips und Band Aid - Marken als Gattungsnamen

In Deutschland gehören Begriffe wie Tempo und Tesafilm so sehr zur Alltagssprache, dass sie über den Markennamen hinaus auch als Gattungsnamen verwendet werden. In den USA ist das genauso: Wattestäbchen werden "Q-tips" genannt, Papiertaschentücher "Kleenex", Lippenpflegestift "ChapStick", Cola "Coke", Pflaster "Band-Aid", Klebeband "Scotch tape", Frischhaltefolie für Lebensmittel "Saran wrap", wiederverschließbare Plastikbeutel für Sandwiches "Ziploc bags", Alufolie "Reynolds wrap", Klettverschlüsse "Velcro", kurze, eng anliegende Badehosen "Speedo", Knetmasse für Kinder "Play-Doh", Müllcontainer "Dumpster" und Klebezettel "Post-it notes".

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Fettnäpfchenführer USA: Mittendurch und Drumherum

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Unwichtige Unterschiede zwischen Deutschland und den USA

Während die Deutschen gerne auf kariertem Papier schreiben, verwenden die Amerikaner fast ausschließlich liniertes Papier.

Amerikanische Buchrücken sind von oben nach unten und deutsche Buchrücken von unten nach oben beschriftet.

In den USA sprechen Fans der Sesamstraße immer von Bert and Ernie, während es in Deutschland umgekehrt ist.

In den USA sind Krawatten oft von links oben nach rechts unten gestreift. In Deutschland laufen die Streifen dagegen fast immer von links unten nach rechts oben.

Der riesige Hund, den wir als Deutsche Dogge kennen, wird in den USA als Great Dane ("Großer Däne") bezeichnet.

Der dänische Koch in der deutschsprachigen Version der Muppets-Show ist im amerikanischen Original ein schwedischer Koch.

Viele weitere interessante Dinge über die USA erfahrt ihr in diesem Buch:

Fettnäpfchenführer USA: Ein unterhaltsamer Reiseknigge

Mal ehrlich: Wie gut kennen Sie die USA denn nun wirklich? Klar, Sie haben schon zahllose amerikanische Filme gesehen, aber wissen Sie, welche Besonderheiten es beim Arztbesuch in den USA gibt, was Sie im Straßenverkehr beachten müssen, um nicht verhaftet zu werden, und welche Dinge Sie sagen und vor allem nicht sagen sollten?

Egal, ob Sie den Urlaub oder eine längere Zeit jenseits des Atlantiks verbringen wollen, die Zahl der Fettnäpfchen, in die Sie unwissend tappen können, ist groß. Wenn Sie sich darauf nicht gut vorbereiten, wird es Ihnen wie Torsten F. und Susanne M. ergehen, die sich bei ihrem ersten Aufenthalt in den USA fortlaufend blamieren.

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Wie der Waschbär nach Deutschland kam

Die in Deutschland lebenden Waschbären (engl. raccoons) sind allesamt Nachkommen von Mitte des 20. Jahrhunderts aus Amerika hauptsächlich zur Pelzerzeugung eingeführten Tieren, von denen einige in den Dreißiger Jahren ausgesetzt wurden bzw. die durch Kriegseinwirkungen in den Vierziger Jahren aus ihren Gehegen entkommen waren. In Deutschland weist allerdings nur die Stadt Kassel eine Waschbärenbevölkerung auf, die mit denen amerikanischer Städte vergleichbar ist.