Montag, 6. November 2017

Highways, Freeways und Interstates - Was ist der Unterschied?

Highways sind Fernverkehrsstraßen, die sowohl wie Autobahnen aussehen und funktionieren als auch durch Ortschaften und über Verkehrskreuzungen führen können.

Freeways sind Highways, die wie deutsche Autobahnen nur über spezielle Auf- und Abfahrten befahren werden können und deren Verkehrsfluss nicht durch Ampeln unterbrochen wird. Ihre Streckenführung kann auf einzelne Staaten beschränkt sein, aber auch als sogenannte Interstates durch mehrere Staaten verlaufen.

Die erste Straße, die von der Ostküste zur Westküste führte, war der Lincoln Highway, der 1913 eingeweiht wurde. Die Strecke begann am Times Square in New York City, ging durch 13 Bundesstaaten und endete nach 5.454 Kilometern am Lincoln Park in San Francisco. Der Highway wurde auch "The Main Street Across America" ("Amerikas Hauptstraße") genannt.

Während die Highways in den Anfangsjahren Namen wie Lincoln Highway, Ben Hur Highway, Atlantic Highway, Lakes-to-Sea Highway und Yellowstone Highway trugen, wurde 1926 ein System der nummerierten Fernverkehrsstraßen, U.S. Routes genannt, eingeführt.

1956 beschloss man schließlich, ein Interstate Highway System zu bauen. Die Planung dafür hatte schon 1938 begonnen, als Präsident Franklin D. Roosevelt dem Leiter der Straßenaufsichtsbehörde eine handgezeichnete Karte mit acht Interstate Highways gab. Präsident Dwight D. Eisenhower setzte dann den Beschluss zum Bau endgültig durch. Als Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte in Europa während des Zweiten Weltkrieges hatte er gesehen, wie wichtig ein solches Autobahnnetz war.

Aus: Fettnäpfchenführer USA

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