Donnerstag, 30. Oktober 2014

Warum lässt das Interesse der Deutschen am Auswandern in die USA nach?

Die Zahl der Suchanfragen bei Google gibt oft Auskunft über gesellschaftliche Trends. Was das Thema Auswandern in die USA betrifft, scheint der Trend seit 2007 in Deutschland rückläufig zu sein:

Hat das wirtschaftliche Gründe? Während die USA sich mehrere Jahre lang in einer Wirtschaftskrise befanden, ging es der deutschen Wirtschaft relativ gut. Historisch gesehen gab es die größten Auswandererzahlen, wenn es den Leuten in Deutschland schlecht ging und die amerikanische Wirtschaft gleichzeitig dringend Arbeitskräfte benötigte.

Was denkt ihr: Warum ist das Interesse der Deutschen an einer Auswanderung in die USA zurückgegangen? Habt ihr vielleicht selber ans Auswandern gedacht und dann dagegen entschieden? Wenn ja, warum? Oder habt ihr nach wie vor die Absicht, in die USA auszuwandern? Immerhin befindet sich die U.S.-Wirtschaft ja jetzt im Aufschwung...

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Historische Auswanderer-Romane

In den letzten zwei Jahren habe ich die historischen Auswanderer-Romane "Hoffnung ist ein weites Feld" und "Man erntet, was man sät" geschrieben, die genauer gesagt Krimis sind, in denen es um deutsche Auswanderer geht, die sich in der baumlosen Steppe des Dakota-Gebietes ansiedeln. Die Romane spielen 1881 und 1883, also noch bevor aus diesem Gebiet die Bundesstaaten North Dakota und South Dakota wurden.

Auswanderer RomaneDie beiden Bücher sind der Beginn einer Serie, die das Schicksal der Familie Sievers und ihrer Freunde und Nachbarn bis ans Ende des Zweiten Weltkrieges verfolgen soll. Ich habe die Bücher als Krimis geschrieben, damit zu dem gründlich recherchierten Hintergrund und die fortlaufende Geschichte der Familie in jedem Buch noch eine gehörige Portion Spannung hinzukommt. Übrigens habe ich in den Neunziger Jahren selbst mitten in der Prärie South Dakotas gelebt und damals noch alte Menschen getroffen, die Kinder und Enkel von Einwanderern waren und die noch Deutsch von ihren Eltern gelernt hatten. Von da an war ich von der Geschichte der deutschen Auswanderer gefesselt.

"Toller Auftakt zu einer Auswanderer-Krimi-Reihe" (Die Rezensentin)

"Die Seiten fliegen nur so dahin" (Die Liebe zu den Büchern)

"Kurzweilig, spannend und sehr informativ" (Histo-Couch.de)

"Sehr vielschichtig und unglaublich spannend" (Stephis Bücher Blog)

"Ein spannendes Buch, in dem historische Fakten gekonnt ins Krimi-Genre eingebettet werden" (Das Magazin)

P.S. Der dritte Band der Auswanderer-Romane ist jetzt als E-Book und als Taschenbuch erhältlich.

Dieses Mal geht es um Deutsche in Chicago, die 1886 ein Drittel der Bevölkerung dieser Stadt stellten und eine Führungsrolle in der Arbeiterbewegung einnahmen.

"Wie auch mit den ersten beiden Bänden schaffte Kai Blum es erneut, mich zu begeistern. Authentisch schildert er die historischen Ereignisse und hat die fiktiven Charaktere mit ihren Erlebnissen gekonnt eingebaut." (Annette Lunau, Die-Rezensentin.de)

Viele Hintergrundinformationen zu den Büchern gibt es auf Facebook:

Amerikanische Redewendungen - Teil 9: "down to the wire" und "wire to wire"

Die Redewendung "down to the wire" wird verwendet, wenn Spannung bis zum Ende eines Wettbewerbs herrscht.

Der Ursprung liegt im Pferderennen, wo im 19. Jahrhundert ein Draht (wire) über der Ziellinie hing, der dazu diente, den Sieger besser bestimmen zu können. Wenn die Pferde bis kurz vor der Ziellinie gleichauf lagen, ging der Wettkampf "down to the wire".

Diese Redewendung wird nun in vielen Umständen verwendet, z.B. wenn im Wahlkampf Kandidaten bis zum Ende gleichauf liegen:

Eine eng verwandte Redewendung ist "wire to wire". Bei den Pferderennen wurde nämlich nicht nur am Ziel ein Draht gespannt, sondern auch am Start, um Fehlstarts zu verhindern. Ein Pferd, das gleich am Start in Führung ging und diese dann bis zum Ziel nicht mehr abgab, lag von Draht zu Draht, also "wire to wire", vorn.

Heutzutage wird diese Redewendung hauptsächlich in Bezug auf alle möglichen Sportarten verwendet, z.B. hier im Baseball, wo die Orioles von Anfang bis Ende der Saison auf Platz 1 der Tabelle lagen:

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Montag, 6. Oktober 2014

Amerikanische Redewendungen - Teil 8: "throw (someone) under the bus"


Diese Redewendung wird häufig im Geschäftsleben und in der Berichterstattung aus Politik und Sport verwendet. Jemanden "unter den Bus werfen" bedeutet, ihn zu opfern, indem man ihm gegenüber anderen bzw. öffentlich die Schuld an etwas gibt. Dies wird in der Regel getan, um von der eigenen Person abzulenken bzw. um einen Vorteil zu erlangen. Unter Umständen wird auf diese Weise ein Kollege, Verbündeter, Partner oder Freund geopfert, um die eigene Haut zu retten. 1988 wurde die Redewendung wahrscheinlich vom Manager eines Radiosenders in Boston ins Leben gerufen und anschließend oft von den Mitarbeitern des Senders verwendet, erst intern und dann auch auf Sendung. Anfang der 1990er Jahre tauchte sie weiter verbreitet im Sprachgebrauch auf und ab 2004 wurde sie zunächst im Sport und ab 2008 auch in der Politik populär. Heutzutage kann man sie in vielen weiteren Bereichen hören.

Beispiele:

The President threw his Secretary of State under the bus. (Der Präsident schob seinem Außenminister die Verantwortung zu.)

The players are far too professional to throw their coach under the bus in public. (Die Spieler sind viel zu professionell, um ihren Trainer öffentlich die Schuld zu geben.)

Buchtipp: Bessersprecher Englisch (US): 150 Redewendungen für ein ausdrucksstarkes Englisch
In diesem Buch stelle ich 150 amerikanische Redewendungen vor, die ich hier in den USA oft im Alltag höre. Ich erkläre ihre, oft sehr interessante, Herkunft und gebe Anwendungsbeispiele sowie zusätzliche kulturelle Informationen und Übungen zum Gebrauch der Redewendungen.



Freitag, 3. Oktober 2014

Blog-Empfehlung: USA Kulinarisch

An dieser Stelle möchte ich euch einmal auf ein tolles Blog hinweisen: USA Kulinarisch. Dort schreibt Gabriele Frankemölle über alle Aspekte der amerikanischen Küche, und das seit 16 Jahren! Selbstredend gibt es jede Menge Rezepte, aber auch Umrechnungshilfen, Informationen zur amerikanischen Esskultur, Kochbuch-Rezensionen, Veranstaltungstipps, ein Food-Lexikon, Leserfragen und -antworten und vieles mehr. Guten Appetit!