Sonntag, 12. Januar 2014

Deutsche Auswanderer in Amerika – Interessante Zahlen, die ihr vielleicht noch nicht kennt

Dass sich heutzutage rund 60 Millionen Amerikaner als deutschstämmig bezeichnen, habt ihr sicher schon einmal gehört.

Hier sind nun einige weitere bemerkenswerte Zahlen, die möglicherweise nicht ganz so bekannt sind:

  • New York war um 1890 mit 210.000 in Deutschland geborenen Einwohnern nach Berlin, München, Hamburg und Köln die fünftgrößte deutsche Stadt. In New York waren das 14% der Bevölkerung.
  • Um 1900 waren ca. 40% der landwirtschaftlichen Nutzfläche der USA im Besitz von Deutschamerikanern.
  • Viele Großstädte im Mittleren Westen hatten einen sehr hohen Prozentsatz deutschstämmiger oder aus Deutschland eingewanderter Bewohner: Detroit (Michigan) 41%, St. Louis (Missouri) 45%, Cincinnati (Ohio) 54%, Davenport (Iowa) 62% und Milwaukee (Wisconsin) 70%.
  • In den USA gab es Ende des 19. Jahrhunderts Hunderte deutsche Zeitungen, darunter viele Tageszeitungen. Trotzdem hatte Deutsch niemals eine ernsthafte Chance, Amtssprache zu werden.
  • Ungefähr 100.000 Russlanddeutsche wanderten bis 1900 in die USA ein. Die Zahl ihrer Nachkommen beträgt heute ca. 1 Million.
  • Allein zwischen 1871 und 1884, also zu der Zeit in der meine Auswanderer-Krimis handeln, wanderten 1,251 Millionen Menschen von Deutschland in die USA aus.

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"Kai Blums Auswanderer-Krimis heben sich von der Masse der Histo-Krimis und wohl auch der Auswanderer-Romane ab."(Histo-Couch.de)



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