Freitag, 23. August 2013

DAS MAGAZIN empfiehlt "Hoffnung ist ein weites Feld"

An dieser Stelle einige Nachrichten in eigener Sache:

Ich habe mich riesig gefreut, dass die Kulturzeitschrift DAS MAGAZIN meinen Auswanderer-Krimi "Hoffnung ist ein weites Feld" in seiner September-Ausgabe vorstellt:

Dienstag, 13. August 2013

Arbeitslosenversicherung in den USA

Die meisten Arbeiten in den USA sind employment at will, d.h. dass man jederzeit ohne Vorwarnung gekündigt werden kann. Arbeitslosengeld bekommt man allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Die Arbeitslosenversicherung in den USA ist ein Gemeinschaftsprogramm der Bundesregierung und der Staaten, das durch Arbeitgeber-Steuern auf beiden Ebenen finanziert wird. Die Genehmigung und Auszahlung des Arbeitslosengeldes erfolgt durch die einzelnen Bundesstaaten, die alle ihre eigenen Bestimmungen haben, z.B. was die Mindestzahl der gearbeiteten Tage vor dem Arbeitsplatzverlust betrifft.

Arbeitslose bekommen nur dann eine finanzielle Unterstützung (unemployment benefits), wenn sie ihre Arbeit ohne eigenes Verschulden verloren haben (termination without cause), z.B. wenn ein Unternehmen aus wirtschaftlichen Gründen Entlassungen vornimmt.

Wer aufgrund von Fehlverhalten oder mangelnden Leistungen am Arbeitsplatz entlassen wird (termination for cause) erhält keine Arbeitslosenunterstützung. Wer selbst kündigt (resignation), hat ebenfalls keinen Anspruch. Das Gleiche trifft auf alle zu, die Teilzeit- oder Zeitarbeit ausüben bzw. selbständig arbeiten.

Arbeitslosenunterstützung kann man normalerweise bis zu sechs Monate lang erhalten. In den meisten Bundesstaaten muss man alle zwei Wochen einen Antrag auf Verlängerung stellen und willig sein, eine neue Arbeit, gleich welcher Art, aufzunehmen.

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Freitag, 9. August 2013

Warum wird Chicago "Windy City" genannt?

In Amerika hat Chicago den Beinamen »Windy City«. Allgemein wird heutzutage angenommen, dass die Stadt so genannt wird, weil es dort sehr windig ist. Chicago liegt immerhin am Ufer des Michigansees und der Wind bläst oft vom Wasser her durch die Häuserschluchten im Stadtzentrum. Die Windgeschwindigkeit in Chicago beträgt allerdings durchschnittlich nur 16,6 km/h. Im Vergleich dazu ist es wesentlich windiger in Boston (20 km/h) und ungefähr gleich windig in New York (15 km/h).

Es gibt daher noch eine andere Erklärung für die Herkunft des Namens: die Rivalität mit Cincinnati. Die Stadt in Ohio war Mitte des 19. Jahrhunderts als Zentrum der Fleischverarbeitung bekannt und nannte sich stolz »Porkopolis«, was eine Kombination aus den Worten »pork« (Schweinefleisch) und Metropolis war. Anfang der 1860er Jahre begann Chicago jedoch Cincinnati auf diesem Gebiet zu überholen und beanspruchte den Namen für sich. Die Zeitungen in Cincinnati nannten Chicago daraufhin »Windy City«, im Sinne von »aufgeblasene Stadt«.

Aus: Fettnäpfchenführer USA: Mittendurch und Drumherum

Photo Credit: © City of Chicago (www.choosechicago.com)