Sonntag, 30. Dezember 2012

Sehenswert: Guardian Building in Detroit

Heute war ich zum ersten Mal im Guardian Building in Detroit. Der 1928-29 erbaute Wolkenkratzer im Art déco-Stil ist zweifellos eines der bemerkenswertesten Gebäude der Stadt.

Das Guardian Building hat 36 Stockwerke und ist 151 Meter hoch. Besonders schön ist die Eingangshalle:

Das markante Bürogebäude kann man von vielen Standorten im Stadtzentrum von Detroit sehen.

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Aussagekräftige Nummernschilder in den USA

In den USA kann man, wie ich ja auch in meinem Buch "Alltag in Amerika" beschrieben habe, in den meisten Bundesstaaten die Buchstaben und Zahlen auf dem Nummernschild gegen einen jährlichen Aufpreis und mit bestimmten Einschränkungen selbst wählen. Mitunter sind derartige Nummernschilder recht unterhaltsam:

Dienstag, 11. Dezember 2012

Kaufhaus ohne Kassen

Einige Kaufhäuser in den USA haben damit begonnen, ihre Kassen weitgehend abzuschaffen. Da mittlerweile fast alle Kunden mit Kreditkarten bezahlen, können sie das genauso gut bei den Mitarbeitern machen, die im Geschäft herumlaufen und die Kunden beraten. Diese Mitarbeiter sind in der Regel mit einem iPad ausgestattet.

Zum einen gewinnen die Geschäfte so mehr Platz für ihre Waren, zum anderen haben die Kunden so kaum Gelegenheit, während des Wartens an der Kasse ihren geplanten Kauf noch einmal zu überdenken, was natürlich auch im Interesse der Einzelhändler ist.

Einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema gibt es bei NPR: Forget The Register: Stores Use Mobile To Make Sales On The Spot

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Auswanderer-Krimi ist heute erschienen

Mein Auswanderer-Krimi Hoffnung ist ein weites Feld ist ab heute im deutschsprachigen Raum bei Amazon.de und in den USA bei Amazon.com als E-Book erhältlich.

Kurzbeschreibung:

Nord-Dakota im Winter 1881. Der deutsche Auswanderer Hans Sievers rettet seinen Onkel Karl Wolter aus einem brennenden Haus. Aber es ist zu spät: Der Onkel hat schwere Stichverletzungen und stirbt. Das ist nicht der erste Mord in der winzigen Präriestadt Himmelsfeld...

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Mittwoch, 21. November 2012

Russlanddeutsche in Amerika

Die Präriegebiete der USA und Kanadas wurden nicht nur von vielen Einwanderern aus Deutschland besiedelt, sondern auch von zahlreichen Russlanddeutschen, die Ende des 19. Jahrhunderts ihre Dörfer an der Wolga und am Schwarzen Meer verließen, nachdem Zar Alexander II. ihren Sonderstatus, insbesondere die Befreiung vom Dienst in der russischen Armee, aufgehoben hatte. Die deutschen Siedler waren Mitte des 18. Jahrhunderts der Einladung von Zarin Katharina II. gefolgt, sich in Russland niederzulassen.

Im Dakota-Territory, aus dem später die Staaten North Dakota und South Dakota hervorgingen, lockten sowohl Freiheit als auch 160 Acres (ca. 64 Hektar) kostenloses Land. 1862 hatte Präsident Lincoln das Homestead-Gesetz unterzeichnet, das jeder Person über 21 Jahren erlaubte, sich auf einem bis dahin unbesiedelten Stück Land niederzulassen.

32.000 Russlanddeutsche siedelten sich alleine in Nord Dakota an und spielen dementsprechend auch eine wichtige Rolle in meinem Auswanderer-Krimi "Hoffnung ist ein weites Feld".

Ein wichtiger Unterschied zum Leben in Russland war die Vorschrift des Homestead-Gesetzes, dass die Siedler direkt auf ihrem Stück Land, das als "Homestead" bezeichnet wurde, wohnen mussten. Das war eine große Umstellung, denn in Russland hatten sie in Dorfgemeinschaften gelebt, die u.a. gemeinsame Weiden und Getreidespeicher für den Notfall hatten. In Amerika war nun jede Familie auf sich selbst gestellt. Allerdings unterstützten sich auch hier die Nachbarn, die nun weit von einander entfernt lebten, beim Pflügen, bei der Aussaat und Ernte sowie beim Bau von Häusern und Scheunen.

Falls ihr euch für die deutsche Auswanderung nach Amerika im 19. Jahrhundert interessiert, möchte ich euch meine Auswanderer-Romane "Hoffnung ist ein weites Feld" und "Man erntet, was man sät" ans Herz legen.

Auswanderer-RomanePressestimmen:

"Hoffnung ist ein weites Feld" ist der gelungene Start einer Romanreihe, die das Leben der Familie Sievers von 1881 bis in die vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts zum Thema haben soll." (Histo-Couch.de)

"Ein spannendes Buch, in dem historische Fakten gekonnt ins Krimi-Genre eingebettet werden." (DAS MAGAZIN)

Mittwoch, 7. November 2012

Puerto Rico will 51. Bundesstaat der USA werden

54 Prozent der Wahlberechtigten in Puerto Rico haben gestern dafür gestimmt, Bundesstaat der USA zu werden.

Ob und wann der U.S. Congress seine Zustimmung geben wird, dass Puerto Rico ein U.S. Bundesstaat wird, ist derzeit noch unklar. Hawaii war 1959 das bisher letzte Außengebiet, das den Status eines Bundesstaates erhielt.

Die Einwohner von Puerto Rico sind seit 1917 U.S.-Staatsbürger, dürfen aber nicht an den Präsidentschaftswahlen teilnehmen und sind im U.S Congress nur durch einen Delegierten ohne Stimmrecht vertreten.

Sonntag, 21. Oktober 2012

Müller Joghurt jetzt auch in den USA erhältlich

Heute fiel mir im Kühlregal meines Supermarktes hier in Michigan eine altbekannte Marke ins Auge: Müller. Da standen doch tatsächlich die Becher mit der Knickecke. Das Etikett gab Auskunft, dass die Joghurts in Deutschland hergestellt wurden und in den USA von einer Firma namens Müller Quaker Dairy LLC vertrieben werden. Das sah also ganz nach einem Joint Venture von Müller und der amerikanischen Lebensmittelmarke Quaker aus.

In der Online-Ausgabe der New York Times habe ich dann einen Artikel zu diesem Thema gefunden. Die Marke Quaker gehört dem Pepsi-Konzern und der will jetzt in Richtung Milchprodukte expandieren. Deshalb die Zusammenarbeit mit Müller.

Der Joghurt Marke Müller kommt vorerst aus Deutschland. Allerdings wird im Bundesstaat New York gerade eine Produktionsanlage gebaut, die dann wohl die Herstellung für den amerikanischen Markt übernehmen wird.

Dieses Video erklärt den Amerikanern, wie das mit der Knickecke funktioniert:

 

Ich freue mich jedenfalls, dass es Müller-Joghurt jetzt auch hier in den USA gibt.

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Milchkonsum in den USA geht zurück

Im letzten Jahr hat der Milchkonsum in den USA den tiefsten Stand in beinahe 30 Jahren erreicht. Amerikaner tranken 2011 durchschnittlich 76 Liter Milch.

Damit liegt Milch hinter Brause- und Colagetränken (169 Liter), Trinkwasser in Flaschen (107 Liter) und Bier (79 Liter). (Quelle)

In Deutschland ist der Unterschied zwischen Bier- und Milchkonsum noch deutlicher: Deutsche tranken 107 Liter Bier (Quelle) und 66 Liter Milch (Quelle).

Montag, 1. Oktober 2012

Wo die Prohibition noch lebt: Dry Counties in den USA

Am 5. Dezember 1933 wurde das landesweite Alkoholverbot in den USA, die Prohibition, durch den 21. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten aufgehoben. Die Gesetzgebung zum Alkoholkonsum wurde damit an die einzelnen Bundesstaaten zurückgegeben. Mississippi schaffte als letzter Bundesstaat 1966 die vollständige Prohibition ab, aber in einzelnen Städten und Landkreisen (engl. counties) ist sie bis heute in Kraft. Diese dry towns bzw. dry counties befinden sich hauptsächlich im Süden der USA und sind in dieser Karte rot eingezeichnet:

Innerhalb der "trockenen" Landkreise gelten ganz unterschiedliche Regelungen. Wikipedia schreibt dazu:

So sind in Alabama 26 von 67 Counties Dry Counties. In 16 Städten innerhalb dieser Counties ist der Verkauf von Alkohol innerhalb der Stadtgrenzen jedoch gestattet. Privatpersonen dürfen bis zu einer Kiste Bier und 3 Flaschen Alkohol transportieren. In Texas sind von 254 Counties 44 Dry Counties und 169 „teilweise dry“-Counties. In manchen dieser 169 Counties ist der Verkauf von Bier bis 4 % Alkohol erlaubt, in anderen dürfen Getränke mit bis zu 14 % Alkohol (d. h. keine Spirituosen) verkauft werden. In den meisten Counties hingegen ist zumindest in privaten Clubs der Alkoholausschank erlaubt.

In Kentucky gibt es 120 Counties. Hiervon sind 90 Dry Counties, von denen 36 nur Einschränkungen haben. So dürfen beispielsweise Restaurants Alkohol zum Essen ausschenken, solange der Preis für die konsumierten Alkoholika unter 70 % des Preises für die konsumierten Speisen bleibt. In manchen Countys dürfen Weingüter mit einer sogenannten Small farm winery license kleine Verkaufsstellen einrichten, von denen einige auch Bier verkaufen dürfen

Auch der Transport von alkoholischen Getränken ist nicht einheitlich geregelt. So darf in manchen Counties gewerblich Alkohol durch das County transportiert werden, in anderen nur in verschlossenen Containern oder überhaupt nicht.

In der Stadt Lynchburg in Tennessee wird zwar die Whiskey-Marke Jack Daniels produziert, trotzdem ist die Stadt selbst eine dry town. Am Hauptsitz des Unternehmens, an dem Touristenführungen stattfinden, darf aufgrund einer eigens vom Senat erteilten Erlaubnis Whiskey verkauft werden.

Donnerstag, 20. September 2012

Auswanderer-Krimi kommt im Dezember

Vor 150 Jahren unterzeichnete Präsident Lincoln das Heimstättengesetz (Homestead Act), das jeder Person über 21 Jahren erlaubte, sich auf einem unbesiedelten Stück Land von etwa 64 Hektar beinahe kostenlos niederzulassen. Davon machten auch unzählige Einwanderer aus Europa Gebrauch. Derzeit arbeite ich an einer Reihe von Auswanderer-Krimis, die diese Thematik aufgreifen. (Deshalb gibt es derzeit auch weniger häufig neue Beiträge hier auf diesem Blog.)

Der erste Auswanderer-Krimi wird „Hoffnung ist ein weites Feld“ heißen und Mitte Dezember als E-Book erscheinen. Hier ist eine Kurzbeschreibung des Inhalts:

Nord Dakota im Jahr 1881. Zehntausende Einwanderer erhalten von der U.S.-Regierung kostenloses Ackerland in der scheinbar endlosen Prärie und Geschäftsleute mit großen Träumen gründen inmitten von wogendem Gras und frisch gepflügten Feldern kleine Städte, die sich innerhalb weniger Jahre zu ländlichen Zentren des Wohlstands entwickeln sollen. Himmelsfeld ist einer dieser Orte. Doch der friedliche Name täuscht. Alte und neue Rechnungen, die es zu begleichen gilt, führen zu Mord und Totschlag.

Mittwoch, 29. August 2012

Schuld sind immer die anderen

Eine von Ford in Auftrag gegebene Umfrage unter amerikanischen Autofahrern hat folgende Ergebnisse:
  • 76 Prozent der Verkehrsteilnehmer essen und trinken beim Fahren.
  • 55 Prozent fahren nach eigenen Angaben schneller als erlaubt.
  • 54 Prozent benutzen das Handy während der Fahrt.
  • 37 Prozent sitzen am Steuer, wenn sie zu müde sind.
  • 99 Prozent sind der Meinung, dass sie sich gut und sicher im Straßenverkehr verhalten.

(Quelle: The Wall Street Journal)

Montag, 13. August 2012

Der 500-Dollar-Schein

Von 1861 bis 1969 war in den USA offiziell ein 500-Dollar-Schein im Umlauf. Der Schein wurde 1945 zum letzten Mal gedruckt. Anders als der 1000-Dollar-Schein, ist er heute noch legales Zahlungsmittel in den USA, allerdings ist sein Wert unter Sammlern höher als sein Nominalwert und deshalb wird niemand diesen Schein benutzen, um etwas zu kaufen.

Auf der letzten gedruckten Version des Scheines, die ab 1934 im Umlauf war, ist Präsident William McKinley (1843-1901) zu sehen:

Falls ihr weitere interessante Dinge über die USA erfahren wollt:

Fettnäpfchenführer USA: Mittendurch und Drumherum

"Das Buch ist rundum gelungen. Unterhaltsam und informativ." Zeitzonen.de

"Ein wertvoller Ratgeber für alle USA Ersttäter." USA-Reise.de

Versandkostenfrei in eurem Lieblingsbuchladen und bei Buchhandel.de, Amazon.de, Thalia.de und Hugendubel.de

Mittwoch, 8. August 2012

Waffenbesitz in den USA

Eine Sache, die mir in den USA überhaupt nicht gefällt, ist der weitverbreitete Waffenbesitz.

Heute bin ich auf einige Statistiken aufmerksam geworden, die meine Befürchtungen weit übertroffen haben:

- 34 Prozent der Amerikaner sagen, dass sie eine Pistole bzw. ein Gewehr besitzen
- In 47 Prozent der U.S.-Haushalte gibt es Schusswaffen
- In der Regel sind es Männer, die Waffen besitzen: 46 Prozent aller erwachsenen Männer in den USA sagen, dass sie eine Waffe haben. Bei Frauen liegt der Wert dagegen bei 23 Prozent (Quelle: Gallup)

- Im Jahr 2010 starben in den USA 31.513 Menschen durch Schussverletzungen (Selbstmord: 19.308; Mord: 11.015; Unfall: 600)
(Quelle: CDC)

Das ist erschreckend. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich in den 18 Jahren, in denen ich nun schon in den USA lebe, im Alltag noch nie eine Waffe gesehen habe.

Samstag, 4. August 2012

Dürre lässt Lebensmittelpreise in den USA steigen

60 Prozent der USA sind gegenwärtig von einer anhaltenden Dürre betroffen und besonders bei der Maisernte wird dieses Jahr mit relativ schlechten Ergebnissen gerechnet. Das wird besonders die landwirtschaftliche Tierhaltung treffen, da die Futtermittelkosten steigen werden. Das amerikanische Landwirtschaftsministerium erwartet daher, dass innerhalb des nächsten Jahres Rindfleisch 4 bis 5 Prozent teurer wird und die Preise bei Milchprodukten 3,5 bis 4,5 Prozent zulegen werden. Bei Hühnerfleisch und Eiern wird eine Verteuerung von 3 bis 4 Prozent und bei Schweinefleisch von 2,5 bis 3,5 Prozent vorausgesagt. Damit liegen die Preisanstiege jedoch unter den Werten, über die in den letzten Wochen in den USA spekuliert wurde. (Quelle)

Freitag, 3. August 2012

TSA-Schloss für Reisen in die USA

Wer im Urlaub oder geschäftlich per Flugzeug in die USA reist und sein Gepäck absichern möchte, dem sei ein TSA Mobile Lock zu empfehlen.

Derartige Reiseschlösser sichern das Gepäck vor unbefugtem Zugriff und ein Behördenschlüsselzugang verhindert gleichzeitig ein gewaltsames Öffnen durch die Sicherheitsbehörden auf den Flughäfen. (Das TSA-Schloss kann mit einem Generalschlüssel von US-amerikanischen Sicherheitsbehörden geöffnet werden.) Die dreistelliger Kombination des Zahlenschlosses ist frei wählbar.

Samstag, 28. Juli 2012

Wer ist das auf der 10-Cent-Münze?

Das fragte ich mich heute, als ich im Drive-Thru auf meinen Kaffee wartete und das Kleingeld in meiner Hand betrachtete.

Die Antwort ist Franklin D. Roosevelt, der einzige Präsident der USA, der länger als zwei Wahlperioden amtierte. Roosevelt trat das Amt 1933 an und wurde dreimal wiedergewählt (1936, 1940, 1944). Er starb 1945.

Roosevelt hatte sich wegen des Kriegsausbruches über die bis dahin übliche freiwillige Selbstbeschränkung auf zwei Amtszeiten hinweg gesetzt. Erst durch eine Verfassungsergänzung im Jahre 1947 gibt es seit 1951 eine formale Begrenzung auf zwei Amtszeiten.

Präsident Roosevelt ist seit 1946 auf der Vorderseite des Dime, wie die Münze genannt wird, abgebildet. Die Rückseite zeigt eine Fackel, einen Eichenzweig und einen Olivenzweig. Dort steht auch "One Dime". Somit ist diese Bezeichnung ganz offiziell und nicht nur umgangssprachlich, wie z. B. Nickel für die 5-Cent-Münze, die übrigens von 1837 bis 1873 die Aufschrift Half Dime trug.

Der Dime ist mit 2,268 Gramm Gewicht, einem Durchmesser von 17,91 Millimeter und einer Dicke von 1,35 Millimeter die leichteste, kleinste und dünnste U.S.-Münze. Der Rand hat 118 Riffel.

Montag, 16. Juli 2012

Anhalten hinterm Schulbus

In den USA müssen Autofahrer anhalten, wenn ein Schulbus mit angestellten Warnlichtern und herausgeklapptem Stoppschild am Straßenrand zum Stehen kommt.

Die Regelungen in Sachen Anhalten hinter einem Schulbus unterscheiden sich allerdings von Staat zu Staat. Man sollte daher die Augen offen halten und schauen, was die anderen Verkehrsteilnehmer machen.

Wenn man sich in der gleichen Fahrtrichtung wie der Bus befindet, sollte man auf jeden Fall anhalten und erst wieder losfahren und überholen, wenn das seitlich herausgeklappte Stoppschild wieder verschwunden ist bzw. wenn der Bus sich wieder in Bewegung gesetzt hat.

In einer ganzen Reihe von Staaten müssen aber auch die Autos in der entgegengesetzten Fahrtrichtung anhalten, es sei denn, zwischen den Spuren befindet sich eine Leitplanke, eine Betonbarriere oder ein Grünstreifen.

Aus: Fettnäpfchenführer USA

Dienstag, 10. Juli 2012

Amerikaner nutzen zunehmend öffentliche Verkehrsmittel

Die öffentlichen Nahverkehrsmittel in den USA verzeichnen einen starken Anstieg an Fahrgästen, berichtet die American Public Transportation Association (APTA). Grund dafür sind vermutlich die gestiegenen Benzinpreise.

Im ersten Quartal stiegen die Fahrgastzahlen um 5 Prozent, verglichen zum ersten Quartal des Vorjahres. Das ist ein Anstieg von 125 Millionen auf 2,7 Milliarden Fahrten im ersten Quartal 2012.

Straßenbahnen verzeichneten einen Anstieg von 6,7 Prozent, U-Bahnen und Hochbahnen 5,5 Prozent, Busse 4,6 Prozent und Nahverkehrszüge 3,9 Prozent.

Die stärksten Zuwachsraten bei den Straßenbahnen gab es in Memphis (45,7 Prozent) und Salt Lake City (34,1 Prozent, Foto). Bei den U-Bahnen und Hochbahnen legten Cleveland (12,2 Prozent), San Francisco (9,7 Prozent) und Chicago (8,9 Prozent) am meisten zu. Bei den Bussen lagen Saint Louis (15,6 Prozent) und Dallas (11,9 Prozent) vorn.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Gastbeitrag: Mobilheime hüben und drüben

Zum Thema Mobile Homes wollte ich schon seit Ewigkeiten etwas schreiben, bin aber nie dazu gekommen. Da kommt mir der folgende Gastbeitrag, den mir eine Mitarbeiterin des Mobilheimbauers Lacet Niederrhein zugeschickt hat, sehr gelegen. (Dass Mobile Homes auch in Deutschland hergestellt werden, war mir übrigens völlig neu.)

Crystal Adkins lebt in West Virginia und ist absolut vernarrt in Mobilheime (engl. mobile homes). Zusammen mit ihrem Mann, ihrer 8 jährigen Tochter und zwei geretteten Terriern wohnt die junge Frau in der Nähe der New River Gorge Bridge in ihrem mobilen Heim und kann sich nichts Schöneres vorstellen. Auf ihrer Seite Mobilehomeliving.org berichtet sie über alles was mit dem Leben in einem Mobilheim zu tun hat.

Die Geschichte des Mobilheimes in Amerika begann in den 20ern, einer Zeit in der zahlreiche Familien der Mittelklasse aufbrachen, um ihre Ferien in der Natur zu verbringen. Die Landstraßen dieser Zeit waren voll von Autos mit selbstgebauten Campinganhängern. Mitte der 20er verkauften dann die ersten Hersteller professionell gebaute Wohnwagen.

Das Bild des Anhängers (trailer) als Symbol für Erholung und Freizeit veränderte sich dramatisch in der Zeit der Weltwirtschaftskrise. Viele Menschen verloren ihre Arbeit und ihre Häuser. Anfänglich waren die Anhänger nur behelfsmäßige Behausungen, aber im Laufe der Zeit wurden sie mehr und mehr zur festen Unterkunft für ganze Familien. Im ganzen Land erließen Städte Verbote, innerhalb der Stadtgrenzen Wohnwagen als permanente Unterkunft zu gebrauchen. Dadurch bildeten sich vor allem an den Stadträndern Siedlungen mit Wohnwagen und Mobilheimen. Infolge der geografischen Trennung kam es auch zur Ausgrenzung der Menschen aus dem gemeinschaftlichen Leben in der Stadt.

Der Mangel an Häusern setzte sich auch nach dem Zweiten Weltkrieg fort. In den 50er und 60ern bildeten sich vor allem zwei Arten von Mobilheim-Siedlungen: Einerseits jene mit gepflasterten Wegen und gepflegten Mobilheimen, die meist von Senioren bewohnt wurden, und andererseits die heruntergekommenen trailer parks, die von einkommensschwachen Menschen bewohnt wurden, die Normalbürger mitunter als „trailer trash“ (von trailer = Anhänger, trash = Abfall) bezeichneten. An diesem Bild hat sich bis heute nicht viel verändert. Die älteren Trailerparks werden vor allem von den unteren Einkommensschichten bewohnt, neuere Parks jedoch können sehr angenehm sein und erinnern mehr an kleine Gartensiedlungen in Deutschland.

Crystal Adkins wurde in den 70ern geboren und als Kind eines Bergarbeiters ist sie im Mobilheim aufgewachsen, nicht etwa aus Geldmangel, sondern einfach weil es praktisch war. Sie spricht sich natürlich gegen die Vorurteile aus und kann derartige Diskriminierungen nicht nachvollziehen. In ihrem Blog beschreibt Crystal wie sehr sie von dem Prinzip der europäischen Mobilheime (Foto: Mobilheim der Firma Lacet) fasziniert ist: „In Deutschland und anderen europäischen Ländern gibt es kaum Mobilheimsiedlungen und wenn, dann dienen sie eher als Feriendomizil. Dadurch haben sie auch viel weniger mit sozialen Status zu tun.“ Die junge Frau ist außerdem begeistert von der tollen Einrichtung und den liebevoll gepflegten Gärten auf deutschen Dauercampingplätzen, die immer wieder als Inspiration für die Einrichtung ihres eignen Heimes dienen.

Für die Zukunft will Crystal jedoch wieder etwas mobiler werden: „Sobald meine kleine Tochter aufs College geht, will ich mir einen Wohnwagen zulegen und damit durch die Lande reisen.“ Da ihre Tochter erst acht Jahre alt ist, bleibt bis dahin aber noch viel Zeit, um das zukünftige Projekt zu planen.

Montag, 2. Juli 2012

Lebenserwartung von Weißen und Schwarzen in den USA nähert sich an

Die Lebenserwartung von Weißen und Schwarzen in den USA nähert sich laut einer Studie der McGill University in Montreal immer mehr an. Während weiße Frauen im Jahr 2003 noch 4,6 Jahre länger lebten als schwarze U.S.-Amerikanerinnen, schrumpfte dieser Unterschied im Jahr 2008 auf 3,7 Jahre. Bei Männern verringerte sich der Unterschied in der durchschnittlichen Lebenserwartung im gleichen Zeitraum von 6,5 auf 5,4 Jahre.

Die Lebenserwartung von weißen Frauen in den USA stieg von 80,3 auf 81,2 Jahre und für schwarze Frauen von 75,7 auf 77,5 Jahre. Bei weißen Männern stieg sie von 75,3 auf 76,2 Jahre und bei schwarzen Männern von 68,8 auf 70,8 Jahre.

In der Studie werden als Gründe für die geringere Lebenserwartung von Schwarzen eine höhere Rate von Herzerkrankungen, Diabetes, Gewaltverbrechen, HIV und Säuglingssterblichkeit genannt.

Donnerstag, 28. Juni 2012

Kriminalitätsrate in den USA weiter gefallen

Die Zahl der Gewaltverbrechen in den USA ist nach Angaben des FBI im letzten Jahr um weitere 4 Prozent gesunken. Die Verbrechensrate ist damit jetzt schon seit fünf Jahren stark rückläufig. Seit 2006 ist sie um 12 Prozent und seit ihrem Höhepunkt im Jahr 1992 um 38 Prozent gefallen.

Auch die Zahl der Eigentumsdelikte ist im letzten Jahr gesunken, allerdings nur um 0,8 Prozent. Allerdings ist sie schon seit 2002 rückläufig, und zwar um 14 Prozent. (Quelle)

Sonntag, 24. Juni 2012

Was ist Frozen Custard?

Jetzt ist wieder Sommer und zu den kalten Leckereien, die in dieser Jahreszeit in den USA reichlich verspeist werden, zählt auf jeden Fall frozen custard.

Dabei handelt es sich um ein besonders cremiges Speiseeis, das ohne Zufügung von Wasser aus Milch bzw. Sahne, Eigelb und Zucker hergestellt wird.

Besonders gesund ist dieses Cremeeis allerdings nicht: Der Milchanteil muss mindestens 10 % Fett enthalten. Außerdem müssen im frozen custard 1,4 % Eigelb-Bestandteile enthalten sein. Beinhaltet es weniger Eigelb, muss es als Eiscreme (ice cream) bezeichnet werden. (Quelle: Wikipedia)

Mein Tipp: Das Schokoladen-Frozen-Custard der Fast-Food-Kette Culver's ist besonders lecker.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Burger King verkauft Eis mit Speck

Vor einigen Wochen hatte ich geschrieben, dass das Verspeisen eines sundae zu den 10 Dingen, die man als USA-Urlauber getan haben sollte, gehört.

Damit habe ich auf jeden Fall jenen Eisbecher gemeint, der mit Schokoladensoße, Erdnüssen, Schlagsahne und einer Kirsche oder mit Erdbeeren angeboten wird, und nicht den sundae mit gebratenem Speck, den die Fast-Food-Kette Burger King diesen Sommer anbietet.

Mehr zu diesem kalorienreichen Einfall bei Indystar.com: Dessert for dad? Bacon sundae coming to Burger King menu

Donnerstag, 7. Juni 2012

Die erste Klimaanlage

Am 2. Juli 1881 wurde Präsident James Garfield, der erst knapp vier Monate im Amt gewesen war, von dem geistig verwirrten Charles J. Guiteau angeschossen. Eine der Kugeln streifte seinen Arm, die andere drang in seinen Bauch ein und verletzte den erst 49 Jahre alten Präsidenten schwer.

In den folgenden Wochen war Garfield bettlägerig. Die Ärzte versuchten erfolglos, die Kugel zu finden, indem sie ihre nicht desinfizierten Finger in den Schusskanal einführten. Alexander Graham Bell versuchte, ebenfalls vergeblich, die Kugel mit einem Metalldetektor zu finden. Wie sich später herausstellte, hatten die Metallfedern in der Matratze des Präsidenten das Gerät unbrauchbar gemacht.

Garfield ging es zunehmend schlechter, da er sich durch die mangelnde Hygiene Infektionen und Fieber zuzog. Zudem war es in Washington, D.C. in diesem Sommer ausgesprochen heiß. Um die Leiden des Präsidenten zu lindern, installierte ein Ingenieur der Marine die möglicherweise erste Klimaanlage der Welt in Garfields Schlafzimmer im Weißen Haus:

"An air blower was installed over a chest containing 6 tons of ice, with the air then dried by conduction through a long iron box filled with cotton screens, and connected to the room's heat vent. This device was at times capable of reducing the air temperature to 20°F (11°C) below the outside temperature." (Quelle: Wikipedia)

Garfield starb am 19. September 1881 an den Folgen der Schussverletzung.

Mittwoch, 6. Juni 2012

Edward Hopper Fans aufgepasst

Ein amerikanischer Maler, der ein Zeitgenosse und Kollege von Edward Hopper war und von diesem sehr geachtet wurde, ist der in Deutschland leider kaum bekannte Charles Ephraim Burchfield (1893-1967), der in erster Linie Natur und Kleinstädte malte.

Ein Buch, das ich selber habe und empfehlen kann, ist Charles Burchfield's Seasons. Dieser preiswerte Band gibt einen guten Überblick über das beachtenswerte Schaffen dieses Malers.

Montag, 28. Mai 2012

Vorsicht vor Poison Ivy

Auf Spaziergängen in der Natur sollte man besonders jetzt im Sommer aufpassen, nicht mit Poison Ivy (Giftefeu) in Kontakt zu kommen. Dieser verursacht nämlich ein bis zwei Tage nach dem Berühren der Blätter gewaltig juckende Hautausschläge. Ein Kollege von mir schlug sich letztes Jahr zwei Wochen lang mit den Folgen herum.

Sollte man wissentlich in Kontakt mit Giftefeu gekommen sein, ist es ratsam, die Haut mit Wasser und Seife zu waschen und dann mit Alkoholtüchern abzureiben bzw. ein Mittel namens Tecnu aufzutragen.

Kommt es dennoch zum Ausschlag, hilft das Auftragen von Calamine
Lotion  und  die  Einnahme  von  Benadryl‐Tabletten,  den  Juckreiz  zu  mindern.  (Kratzen macht es übrigens, wie so oft, nur noch schlimmer.) In schweren Fällen sollte man den Arzt aufsuchen.

Sonntag, 27. Mai 2012

Pfingsten in den USA

Wenn man einige Jahre in den USA gelebt hat, denkt man oft gar nicht mehr an Pfingsten, da der Pfingstmontag hier kein Feiertag ist und kaum jemand mit Pfingsten (Pentecost) etwas anzufangen weiß, vielleicht auch, weil sich dieses Fest, anders als Weihnachten und Ostern, nicht kommerzialisieren läßt und darum außerhalb der Kirche kaum erwähnt wird.

Buchtipp:

Fettnäpfchenführer USA: Mittendurch und Drumherum

"Das Buch ist rundum gelungen. Unterhaltsam und informativ." Zeitzonen.de

"Ein wertvoller Ratgeber für alle USA Ersttäter." USA-Reise.de

Versandkostenfrei in eurem Lieblingsbuchladen und bei Buchhandel.de, Amazon.de, Thalia.de, Osiander und Hugendubel.de

Samstag, 19. Mai 2012

Wer hat den Stacheldraht erfunden?

Der Stacheldraht (engl. barbed wire, manchmal auch barb wire) wurde 1867 von Lucien B. Smith in Ohio erfunden und 1874 in seiner weitverbreiteten Form von Joseph F. Glidden aus Illinois auf den Markt gebracht. Diese beiden Männer erhielten Stacheldraht-Patente, aber sie waren nicht die einzigen, die mit dieser Art Zaun experimentierten.

Mit der zunehmenden Besiedelung des Westens der USA war es nämlich notwendig geworden, Rinderherden davon abzuhalten, über die Felder von benachbarten Bauern zu trampeln und den Eisenbahnverkehr zu behindern. Da es in diesen Gebieten kaum Bäume gab, kamen Weidezäune aus Holz, wie sie im Osten der USA und in Europa verwendet wurden, allerdings aus Kostengründen nicht in Frage.

Stacheldrahtzäune ließen sich dagegen schnell und einfach errichten. Man musste dazu nur einfache Holzpfähle in den Boden schlagen und den Stacheldraht an ihnen mit Nägeln befestigen. Damit konnten die riesigen Weiden im Westen der USA leicht eingezäunt und die Tiere am Entkommen gehindert werden.

Der deutsche Einwanderer William Edenborn entwickelte Maschinen, mit denen er Stacheldraht und die dazugehörigen Nägel wesentlich preiswerter als alle Konkurrenten herstellen konnte. Er dominierte schon bald die Stacheldrahtherstellung in den USA und wurde einer der reichsten Amerikaner seiner Zeit.

In La Crosse (Kansas) gibt es übrigens ein Stacheldraht-Museum.

Sonntag, 13. Mai 2012

Acht Jahre ohne Regen

Nach vielen Jahren mit guten Ernten geschah 1931 das Unfassbare: Es regnete nicht mehr. Nicht für ein paar Wochen oder Monate, sondern für acht Jahre! Im Laufe dieser Zeit, die als "Dust Bowl" (Staubschüssel) in die amerikanische Geschichte eingegangen ist, verwandelte sich das Zentrum der USA, insbesondere große Teile von Texas, Oklahoma, Kansas, Colorado und New Mexico in eine Staubwüste. Aber auch Teile des Mittleren Westens, insbesondere Nebraska und South Dakota, wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Gewaltige Sandstürme, "Black Blizzards", tobten über das flache und ungeschützte Farmland. Während es 1932 vierzehn dieser Stürme gab, waren es im folgenden Jahr schon 38. Menschen und Tiere wurden zunehmend krank von dem Staub, der sich in ihren Lungen sammelte.

Ab 1934 packten viele Leute ihre Sachen und verließen ihre Farmen und kleinen Städte. Zumeist zogen sie nach Kalifornien. Viele andere setzten jedoch den Kampf gegen die Dürre fort.

Als der Staub bis nach Washington D.C. zu wehen begann, wachten im Jahre 1936 auch die Politiker auf und setzten eine durchgreifende Reform in der Bodenbearbeitung durch, um die Erosion zu stoppen. Diese Veränderung in der Landwirtschaft und der im Jahre 1939 wiederkehrende Regen verwandelten die betroffenen Staaten schließlich wieder in den Brotkorb Amerikas.

Ausgezeichneter Dokumentarfilm des öffentlichen amerikanischen Fernsehens: Surviving the Dust Bowl

Dienstag, 8. Mai 2012

Wird Puerto Rico bald 51. Bundesstaat der USA?

Im November findet in Puerto Rico eine wichtige Volksabstimmung statt: Die Wähler werden entscheiden, ob Puerto Rico weiterhin ein Außengebiet der Vereinigten Staaten bleiben soll oder ob sich der Status ändern soll.

Falls die Wähler entscheiden, dass sich der Status ändern soll, wird am 6. November 2012 darüber abgestimmt, ob Puerto Rico ein Bundesstaat der USA oder ein unabhängiges Land werden soll.

Soweit die Theorie. Praktisch sieht es so aus: In Puerto Rico gibt es zwei in etwa gleich starke Parteien: die Partido Nuevo Progresista (PNP), die sich dafür ausspricht, dass Puerto Rico ein U.S. Bundesstaat wird, und die Partido Popular Democrático (PPD), die am gegenwärtigen Status festhalten will. Die einzige Partei, die für die Unabhängigkeit eintritt, die Partido Independentista Puertorriqueño (PIP), kommt normalerweise auf höchstens 5 Prozent der Stimmen.

Also: Falls die Wähler im ersten Wahlgang darüber entscheiden, dass sich der Status ändern soll, dann stehen die Chancen bestens, dass im zweiten Wahlgang dafür gestimmt wird, dass Puerto Rico der 51. Bundesstaat der USA wird.

Die Einwohner von Puerto Rico sind übrigens seit 1917 U.S.-Staatsbürger, dürfen aber nicht an den U.S.-Präsidentschaftswahlen teilnehmen und sind im U.S Congress nur durch einen Delegierten ohne Stimmrecht vertreten.

Ob und wann der U.S. Congress seine Zustimmung geben würde, dass Puerto Rico ein U.S. Bundesstaat wird, ist derzeit noch unklar. Hawaii war 1959 das bisher letzte Außengebiet, das den Status eines Bundesstaates erhielt.

Montag, 30. April 2012

Polizei in den USA will Drohnen einsetzen

Die Los Angeles Times berichtet, dass sich viele Polizeiverwaltungen in den USA darauf vorbereiten, unbemannte Flugzeuge, sogenannte Drohnen (engl. drones) zur Verbrechensbekämpfung einzusetzen. Die U.S.-Luftfahrtbehörde wird am 15. Mai Richtlinien zur Lizensvergabe veröffentlichen.

Samstag, 28. April 2012

Bestes Duschgel in den USA

Vor ein paar Tagen habe ich bei Target einmal wahllos ins Duschgel-Regal gegriffen und wollte mich überraschen lassen. Und es hat sich gelohnt: St. Ives Purify Exfoliating Body Wash ist mit Abstand das beste Duschgel, das ich in den letzten 15 Jahren in den USA gekauft habe. Im Unterschied zu anderen Exfoliating-Duschgels ist das Peeling-Granulat wesentlich feiner und fühlt sich großartig auf der Haut an. Die Parfümierung ist nur ganz leicht, und eigentlich kaum zu merken, so dass sich dieses Duschgel für Männer und Frauen gleichermaßen eignet.

Mittwoch, 25. April 2012

Top Baby Namen in den USA

Im letzten Jahr wurden die folgenden Namen am häufigsten vergeben:

Jungen: 1. Jacob 2. Ethan 3. Michael 4. Jayden 5. William 6. Alexander 7. Noah 8. Daniel 9. Aiden 10. Anthony 

Mädchen: 1. Isabella, 2. Sophia 3. Emma 4. Olivia 5. Ava 6. Emily 7. Abigail 8. Madison 9. Chloe 10. Mia  

Quelle: Social Security Administration

Donnerstag, 12. April 2012

10 Dinge, die man als USA-Urlauber getan haben sollte

Die folgenden Tipps sind aus einer Beilage zur Neuausgabe des Fettnäpfchenführer USA. In dem Buch sollte es ja nicht nur darum gehen, was USA-Urlauber vermeiden sollten, sondern auch was empfehlenswert ist:

1. Ein Baseballspiel besuchen. Amerikanischer geht's kaum, von der familienfreundlichen Atmosphäre über das Singen der Nationalhymne bis hin zum Mampfen von Hotdogs, Hamburgern, Popcorn und Eis.

2. Mit dem Auto übers Land fahren. Wenn Sie sich nur Großstädte ansehen, verpassen Sie viel von der Schönheit Amerikas. Besonders im Spätsommer und Herbst gibt es auf dem Land viele Attraktionen, wie z. B. in Maisfeldern angelegte Irrgärten (corn mazes), Fahrten mit dem Heuwagen (hayrides), Apfel- und Kirschplantagen, auf denen man selber pflücken kann (U-pick farms) und Saftereien (cider mills). Zu Halloween kommen dann noch Gespensterhäuser (haunted houses) hinzu.

3. Auf den Bauernmarkt gehen. Falls Sie doch nur in der Stadt bleiben wollen, sollten Sie am Samstagvormittag wenigstens einen farmers market besuchen. Neben Obst und Gemüse gibt es dort auch leckere Backwaren vom Bauernhof.

4. In einem Diner frühstücken. Bei McDonald’s können Sie überall in der Welt essen. Wenn Sie in den USA sind, sollten Sie jedoch im kleinen Diner mit unbekanntem Namen speisen. Genießen Sie die freundliche Bedienung und das kostenlose Nachfüllen von Kaffee und Cola.

5. In den Zoo gehen, besonders falls Sie Kinder haben. Amerikanische Zoos sind ganz hervorragend auf kleine Besucher eingestellt. Überhaupt sind die USA ausgesprochen kinderfreundlich.

6. Amerikanisches Eis essen. Im Restaurant oder am Eisstand sollten Sie einen sundae bestellen, d. h. einen Eisbecher mit Schokoladensoße, Erdnüssen, Schlagsahne und Kirsche. Wer Erdbeeren mag, wird an einem strawberry sundae Gefallen finden. Aber auch im Supermarkt werden Eisliebhaber auf ihre Kosten kommen.

7. Die Biervielfalt der USA erkunden. Überzeugen Sie sich davon, dass auch in den USA ganz hervorragendes Bier gebraut wird. Besuchen Sie örtliche microbreweries bzw. brewpubs oder fragen Sie im Restaurant nach Bier aus einer small brewery. Sie werden staunen. Wer Rebensaft bevorzugt, sollte nach amerikanischen Weinen Ausschau halten.

8. Einmal alles vom Auto aus erledigen, d. h. Essen im drive-thru ins Auto reichen lassen und dort verspeisen, Geld an einer drive-up ATM abheben und Postkarten in die drive-up mailbox werfen. Sie werden sehen, wie praktisch das ist.

9. Am Strand oder im Park grillen. Viele Strände und Parkanlagen in den USA haben Grillplätze, wo man kostenlos einen Holzkohlegrill nutzen kann. Kaufen Sie im Supermarkt einfach Kohle, Alufolie, Olivenöl in der Spraydose sowie Lebensmittel und los geht’s! (Aber denken Sie daran, dass Alkohol in öffentlichen Anlagen nicht erlaubt ist.)

10. Museen erkunden. In den USA gibt es zahlreiche Museen von Weltrang, die sehenswerte Kunstwerke aus allen Kontinenten und Perioden ausstellen. Schauen Sie sich aber auch einmal die Werke amerikanischer Maler und indianische Handwerksarbeiten an.

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