Sonntag, 18. Dezember 2011

Alkoholverkauf am Sonntag

In vielen U.S.-Bundesstaaten kann man sonntags außerhalb von Restaurants den ganzen Tag lang keinen Alkohol kaufen, und in vielen anderen Staaten nur nachmittags. Wie das für jeden Staat im Einzelnen aussieht, erfährt man in dem Wikipedia-Eintrag "Alcohol laws of the United States by state".

Samstag, 17. Dezember 2011

Deutsche brachten Weihnachtsbaum nach Amerika

Es scheint so, dass es deutsche Einwanderer waren, die den Weihnachtsbaum nach Amerika brachten. Wer der Erste war, ist allerdings nicht ganz klar. Auf Wikipedia steht:
Several cities in the United States with German connections lay claim to that country's first Christmas tree: Windsor Locks, Connecticut, claims that a Hessian soldier put up a Christmas tree in 1777 while imprisoned at the Noden-Reed House, while the "First Christmas Tree in America" is also claimed by Easton, Pennsylvania, where German settlers purportedly erected a Christmas tree in 1816. In his diary, Matthew Zahm of Lancaster, Pennsylvania, recorded the use of a Christmas tree in 1821 -- leading Lancaster to also lay claim to the first Christmas tree in America. Other accounts credit Charles Follen, a German immigrant to Boston, for being the first to introduce to America the custom of decorating a Christmas tree. August Imgard, a German immigrant living in Wooster, Ohio, is the first to popularise the practice of decorating a tree with candy canes. In 1847, Imgard cut a blue spruce tree from a woods outside town, had the Wooster village tinsmith construct a star, and placed the tree in his house, decorating it with paper ornaments and candy canes.
Wem das Dekorieren des Weihnachtsbaums zu viel Arbeit macht, könnte als Alternative dazu eine Alustange aufstellen.

Falls ihr euch für die deutsche Auswanderung nach Amerika im 19. Jahrhundert interessiert, möchte ich euch meine Auswanderer-Romane "Hoffnung ist ein weites Feld" und "Man erntet, was man sät" ans Herz legen.

Auswanderer-RomanePressestimmen:

"Hoffnung ist ein weites Feld" ist der gelungene Start einer Romanreihe, die das Leben der Familie Sievers von 1881 bis in die vierziger Jahre des 20. Jahrhunderts zum Thema haben soll." (Histo-Couch.de)

"Ein spannendes Buch, in dem historische Fakten gekonnt ins Krimi-Genre eingebettet werden." (DAS MAGAZIN)

Zum Weiterlesen: Weihnachten in New York

Freitag, 16. Dezember 2011

Immobilien in den USA preiswert kaufen und vermieten

Die Immobilienpreise in den USA sind im Keller. Viele Leute, die etwas Geld übrig haben, nutzen daher die Chance, preiswerte Häuser (zwischen 10.000 und 50.000 Dollar) zu kaufen und zu vermieten.

Ich habe z. B. Freunde, die in den letzten zwei Jahren drei heruntergekommene Häuser aus Bankbesitz gekauft und renoviert haben. Durch die Mieteinnahmen schaffen sie sich auf Dauer ein gutes Zusatzeinkommen, das sie weniger abhängig von ihren Jobs macht.

Mein Nachbar besitzt ebenfalls drei oder vier Häuser mit insgesamt 16 kleinen Wohnungen und ist damit seit 26 Jahren selbständig.

Ein ideales Haus zum Vermieten sollte nach meiner Beobachtung

- mindestens zwei bis drei Wohnungen haben
- sich in einer Kleinstadt und dort in Uni bzw. College-Nähe befinden
- leicht renovierungsbedürftig sein und unter 50.000 Dollar kosten

Bei so einem Haus kann man dann schrittweise die Wohnungen renovieren und vermieten. Sobald die erste Wohnung vermietet ist, hat man meistens schon die Kosten für die jährlichen Immobiliensteuern und für den Bankkredit, falls man einen solchen aufgenommen hat, abgedeckt. Mit der zweiten und dritten Wohnung macht man dann Gewinn. Falls mal eine Wohnung leer steht, ist das auch kein Beinbruch, weil man ja Einnahmen aus den anderen Wohnungen hat.

In Kleinstädten sind die Häuser billiger. Wenn es dort ein College oder eine Uni gibt, sollte es jedoch kein Problem sein, Mieter zu finden, falls das Haus nicht zu weit weg vom Campus ist. Wenn das Haus leicht renovierungsbedürftig ist, senkt das einerseits den Kaufpreis, aber andererseits kann man viele Arbeiten selbst ausführen.

Immobilien in den USAWichtig ist auch, dass man das Haus einige Jahre behalten will, da sich ein baldiger Wiederverkauf auf dem derzeitigen Immobilienmarkt nicht lohnen würde. Jetzt ist, wie gesagt, eine sehr gute Zeit ein Haus in den USA zu kaufen und vermieten, aber nicht zum Verkaufen.

Zum Schluss noch etwas Eigenwerbung: Informationen zum Hauskauf in den USA, inkl. ein Kapitel zum Thema Vermieten, gibt es in meinem Buch "Immobilien in den USA", das übrigens auch nicht teuer ist.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Was ist Root Beer?

Diese Frage habe ich mir auch gestellt, als ich zum ersten Mal in den USA war.

Also: Root Beer ist ein in den USA und Kanada beliebtes alkoholfreies Getränk, das oft mit dem deutschen Malzbier verglichen wird. Dieser Vergleich ist jedoch nicht richtig, da Malzbier aus Gerstenmalz, Hefe, Zucker und Kohlensäure hergestellt wird und auch ganz anders schmeckt als Root Beer, das ursprünglich aus den Wurzeln des Lorbeergewächses Sassafras hergestellt wurde. Heutzutage wird der Sassafras-Geschmack jedoch künstlich erzeugt und oft durch andere Geschmacksstoffe, wie zum Beispiel Vanille oder Muskat, ergänzt.

In den USA gibt es Hunderte Root Beer-Marken, die alle nach verschiedenen Rezepten hergestellt werden. Die Bekannteste ist A&W, die es schon seit 1922 gibt. In den USA gibt es auch mehr als zweihundert A&W Restaurants, die für ihre sogenannten root beer floats bekannt sind. Dabei handelt es sich um ein Glas Root Beer, in dem normalerweise eine Kugel Vanille-Eis schwimmt. Eine andere beliebte Version hat Schoko-Eis im Root Beer und wird chocolate cow oder brown cow genannt.

Soweit die Fakten. Warum die Amerikaner Root Beer köstlich finden, ist allerdings unerklärlich.

Aus: Fettnäpfchenführer USA

P.S. Da oft der Begriff "rude beer" gegoogelt wird: Das Wort "rude" wird zwar so ähnlich wie "root" ausgesprochen, bedeutet aber "unhöflich", während "root" das englische Wort für "Wurzel" ist.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Amerikaner ziehen nicht mehr so oft um

Amerikaner zögern in der Regel nicht, für eine bessere Arbeit an einen anderen Ort bzw. in einen anderen Bundesstaat umzuziehen. 1985 zogen sage und schreibe 20 Prozent der Bevölkerung um! (Dies ist die Zahl für alle Umzüge, nah und fern.) Eine andere interessante Zahl in diesem Zusammenhang: Im letzten Jahr lebten nur 59 Prozent der Amerikaner in dem Bundesstaat, in dem sie geboren wurden.

Wenn jedoch die Wirtschaftlage schlecht ist und es auch anderswo keine Jobs gibt, dann geht die Umzugsrate ebenfalls zurück. In diesem Jahr lag sie mit 11,6 Prozent auf dem niedrigsten Stand seit 1948. (Quelle: Christian Science Monitor, Druckausgabe 12/5/11)

Sonntag, 4. Dezember 2011

Versorgungsengpässe bei Medikamenten

In den USA gibt es gegenwärtig Versorgungsengpässe bei bestimmten Medikamenten. Besonders betroffen sind Medikamente zur Behandlung von ADHD und Anästhesie-Mittel.

Als Grund werden u.a. Qualitätsprobleme in der Herstellung und ein Mangel an Rohstoffen (durch eine erhöhte Nachfrage auf dem Weltmarkt) angegeben:
The shortages stem from several things. The FDA will temporarily halt production at plants when quality-control and sterility issues are detected. Manufacturers periodically face a lack of raw materials, and some companies choose to stop production of older, low-profit medicines once patents expire in favor of newer, high-cost drugs. (Quelle)