Mittwoch, 19. Oktober 2011

Staubsauger-Tipp für Hundebesitzer in den USA

In den letzten Jahren habe ich mehrere amerikanische Staubsauger gekauft und es war immer das Gleiche: mit Hundehaaren wurden sie einfach nicht fertig und sind immer nach ca. einem Jahr kaputt gegangen. Zuletzt hatte ich einen, der angeblich extra für Hunde- und Katzenhaare konstruiert war. Von wegen!

Vor einem halben Jahr habe ich dann in den sauren Apfel gebissen und mir einen relativ teuren Miele-Staubsauger gekauft. Also ich kann nur sagen: Super! Einfach zu bedienen, sehr beweglich (kann sich ganz flach machen und auch unterm Bett saugen), absolut problemfrei und im Gegensatz zu den amerikanischen Staubsaugern keinerlei Verschleißerscheinungen. Und mit dem Hundehaar wird er so spielend leicht fertig, dass ich immer noch staune und mich frage, warum die anderen Hersteller das nicht hinkriegen.

Falls ihr Staubsauger-Empfehlungen habt: Immer her damit!

Dienstag, 18. Oktober 2011

Wie viel kostet ein Penny?

Genauer gesagt: Wie viel kostet es, einen Penny herzustellen? Die Antwort: 1,79 Cent. Sowohl der Penny (1 Cent) als auch der Nickel (5 Cents) kosten mehr in der Herstellung als ihr nominaler Wert beträgt:

U.S. Münze - Herstellungskosten (2010)

Penny (1 Cent) - 1,79 Cent
Nickel (5 Cent) - 9,22 Cents
Dime (10 Cents) - 5,69 Cents
Quarter (25 Cents) - 12,78 Cents
Half Dollar (50 Cents) - im Umlauf, aber keine Herstellung in 2010
1 Dollar - 31,57 Cents

Quelle: "U.S. Mint 2010 Annual Report" (PDF)

Montag, 17. Oktober 2011

Die 50-Cent-Münze (Half-Dollar)

Der Half-Dollar ist in den USA seit 1794 ununterbrochen als Zahlungsmittel im Umlauf und liegt damit dicht hinter dem Penny (1 Cent), der als dienstälteste U.S.-Münze seit 1793 im Lande unterwegs ist. Allerdings bekommt man die 50-Cent-Münze heutzutage wohl noch seltener zu Gesicht als den 2-Dollar-Schein, denn in der Regel liegt sie lediglich bei Sammlern in der Schublade.

So sieht der Half-Dollar jedenfalls aus:

Seit 1964 hat die 50-Cent-Münze das Porträt von John F. Kennedy auf der Vorderseite.
Auf der Rückseite hat der Halbdollar das Siegel des Präsidenten der Vereinigten Staaten.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Was ist Texas Toast?

Die Amerikaner lieben ihr vorgeschnittenes Brot (sliced bread), was z.B. in der Redewendung "the greatest thing since sliced bread" zum Ausdruck kommt.

Maschinell geschnittenes sliced bread gab es erstmals 1928 zu kaufen, nachdem der deutschstämmige Otto Frederick Rohwedder eine Maschine zu diesem Zweck entwickelt hatte. Ab 1930 belieferte die Marke Wonder Bread das ganze Land mit sliced bread.

Eine spezielle Form von sliced bread ist Texas toast. Dabei handelt es sich um vorgeschnittenes Brot, dessen Scheiben ungefähr doppelt so dick wie normal sind. Texas toast wird nicht getoastet, sondern auf beiden Seiten mit Butter oder Margarine und auch mit Knoblauch (garlic) bestrichen und dann gebacken, gegrillt oder gebraten bis eine goldbraune Färbung eintritt. Das Ganze wird dann mit anderen Speisen, z.B. beim Grillen, gereicht.

Tipp: Gutes Brot in Amerika

Montag, 3. Oktober 2011

Proteste in den USA weiten sich aus

Nachdem die amerikanischen Medien die Proteste in Manhattan beinahe drei Wochen lang ignorierten, wurde die Öffentlichkeit nach der Festnahme von 700 Demonstranten am Wochenende doch aufmerksam. Jetzt breiten sich die friedlichen Proteste gegen die ungleiche Verteilung des Reichtums in den USA und den Einfluss der Konzerne auf die Politik auch auf andere Städte, wie z.B. Boston, Chicago und Los Angeles aus. Die Politiker sind unterdessen sprachlos und hoffen sicher, dass die Protestbewegung von selber wieder verschwindet. Zum Weiterlesen: Wall Street Protest Digs In, Spreads