Mittwoch, 28. September 2011

Betrug mit Job-Angeboten

In der NPR-Sendung Here and Now gab es heute einen sehr informativen Beitrag, der vor weit verbreiteten Betrügereien mit Job-Angeboten warnte: Online Job Scams Target The Unemployed

Die Betrüger stehlen entweder Geld bzw. die Identität von Bewerbern. Sie veröffentlichen in der Regel falsche Stellenangebote (auch auf legitimen Websites), teilen dann per E-Mail mit, dass man die Stelle bekommen hat und wollen entweder Geldüberweisungen für angebliche Gebühren oder weitere Informationen vom Bewerber.

Also: Niemals Geld an einen angeblichen Arbeitgeber senden. Legitime Firmen haben keine Bewerbungsgebühren (application fees), lassen sich keine Schulungsmaterialien (training materials) und keine Sicherheitsüberprüfungen (background checks) bezahlen. Die Social Security Number, Bankverbindung und die Fahrerlaubnis-Nummer sollte man ebenfalls nicht mitteilen.

Besondere Vorsicht ist seit jeher beim Stichwort Work at Home angebracht. Hier gibt es besonders viele Betrügereien.

Montag, 26. September 2011

Wie importiere ich einen Trabi in die USA?

Die Antwort auf diese Frage gibt es bei TrabantUSA: Importing and Buying Trabants. Dieser Verein amerikanischer Trabi-Freunde hat mittlerweile fast 80 Mitglieder und trifft sich jedes Jahr, wie hier im letzten Jahr in Washington, D.C.:

Samstag, 24. September 2011

Oh Schreck: Kürbisknappheit im Nordosten der USA

Wer im Nordosten der USA wohnt und zu Halloween einen Kürbis haben möchte, sollte rechtzeitig zugreifen und auch bereit sein, etwas mehr als üblich zu bezahlen: Wegen schlechter Wetterbedingungen fällt die Kürbisernte dieses Jahr sehr knapp aus, berichtet TIME.

Mittwoch, 21. September 2011

Nett gemeint: Grußkarte zum Arbeitsplatzverlust

Amerikaner kaufen und verschicken gerne Grußkarten zu allen möglichen Anlässen: Schwangerschaften, Geburtstage, Schulabschlüsse, Hochzeiten, Feiertage jeglicher Art, Sterbefälle und so weiter. Jeder Haushalt in den USA kauft im Durchschnitt 30 Karten pro Jahr. Insgesamt geben die Amerikaner mehr als sieben Milliarden Dollar (!) für Grußkarten aus. (Quelle)

Neu im Angebot der Grußkarten-Verlage sind jetzt Ermutigungskarten für Leute, die ihre Arbeit verloren haben. Bedarf für diese Karten gibt es sicher genug angesichts der zahlreichen Massenentlassungen.

Dienstag, 20. September 2011

Frauen verdienen deutlich weniger als Männer

Das jährliche Durchschnittseinkommen von Frauen und Männern in den USA unterscheidet sich immer noch ganz deutlich:


Quelle: NPR.org

Donnerstag, 15. September 2011

Erdnussbutter wird 30 Prozent teurer

Die anhaltende Dürre in den Erdnuss-Anbaugebieten der USA, in erster Linie Georgia und Texas, wird dieses Jahr zu einer weniger ertragreichen Ernte und zu deutlich höheren Preisen bei Erdnuss-Produkten, insbesondere bei der beliebten Erdnuss-Butter führen. Die Firma J.M. Smucker, die mit ihrer Marke Jif einen Marktanteil von 45 Prozent hat, erwartet bis November einen Preisanstieg von 30 Prozent. (Quelle: Peanut butter prices rising to new heights)

Samstag, 10. September 2011

6 Millionen Dauerarbeitslose in den USA

Präsident Obama hat diese Woche eine, so finde ich, beeindruckende Rede zum Thema Arbeitsbeschaffung gehalten. Das war auch bitter nötig, da sich im August auf dem Arbeitsmarkt der USA nichts bewegt hat: die Zahl der Arbeitslosen betrug unverändert zum Vormonat 14 Millionen.

6 Millionen Menschen haben schon seit mindestens sechs Monaten keine Arbeit. Diese Grafik von NPR Planet Money zeigt die Zahl der Dauerarbeitslosen in den USA seit dem 2. Weltkrieg:


Zum Weiterlesen: Arbeitslosenquote könnte Obama den Job kosten