Sonntag, 17. Juli 2011

Eine Milliarde 1-Dollar-Münzen, die keiner will

Die Amerikaner mögen ihre 1-Dollar-Scheine und nutzen die 1-Dollar-Münzen, die man hauptsächlich als Wechselgeld an Briefmarken-Automaten bekommt, in der Regel nur widerwillig als Zahlungsmittel.

Da überrascht es eigentlich nicht, dass in den Kellern der US-Notenbank rund eine Milliarde (engl. billion) dieser Münzen ungenutzt herumliegen. Einen ausführlichen Bericht dazu gibt es hier: $1 Billion That Nobody Wants

Dienstag, 12. Juli 2011

Campingplätze und Autobahn-Rastplätze in Minnesota geschlossen

Da sich der demokratische Gouverneur und das republikanisch dominierte Parlament in Minnesota nicht auf einen Staatshaushalt einigen konnten, wurden am 1. Juli zwei Drittel der Staatsbediensteten entlassen und viele staatliche Einrichtungen vorerst geschlossen.

Davon betroffen sind u.a. auch die Campingplätze in allen State Parks sowie die Autobahn-Rastplätze. Campingfreunde und Fernfahrer weichen derzeit auf die Nachbarstaaten aus, wie ein Zeitungsbericht aus Wiconsin zeigt:
As the shutdown continues, Wisconsin campgrounds are getting more visitors because the Minnesota state parks remain closed. The Wisconsin Association of Campgrounds said it got a few hundred calls from Minnesota and Iowa residents looking for places to camp last weekend.

More truckers are resting on the western Wisconsin side of the border because Minnesota’s rest areas are closed.
Update (20. Juli): Minnesota's Government Shutdown Comes To An End

Samstag, 9. Juli 2011

Deutscher Auswanderer beriet Lincoln

Der in Berlin geborene deutsch-amerikanische Jurist Franz Lieber, der an den Napoleonischen Kriegen auf Seiten Preußens teilnahm, in der Schlacht von Waterloo verwundet wurde und 1827 in die USA auswanderte, schuf die erste bedeutende amerikanische Enzyklopädie und die erste Vorschrift zu Methoden der Kriegsführung. Im amerikanischen Bürgerkrieg war er Berater von Präsident Lincoln. Mehr dazu bei Wikipedia

Freitag, 8. Juli 2011

Google Circles Werbung mit Dustin Hoffman, Robert De Niro und Ben Stiller



Google Circles ermöglichen, was Facebook nicht kann: eine klare Trennung zwischen Freunden, Bekannten und Kollegen. Das wurde aber auch Zeit!

Donnerstag, 7. Juli 2011

USA liegen bei sozialem Verhalten an der Spitze

In einem Artikel bei Zeit.de bin ich auf folgende Textstelle gestoßen:
"Sind die Deutschen etwa unsolidarisch? Weit gefehlt. Auch das belegen Untersuchungen. Laut der Studie "Gesellschaft auf einen Blick" der Industrieländerorganisation OECD etwa schneiden die Deutschen in der Kategorie "soziales Verhalten" bedeutend besser ab als die Franzosen. Als soziales Verhalten galten den Autoren der Studie drei Dinge: Sie fragten, ob die Befragten im Monat vor der Umfrage Geld gespendet hatten, ehrenamtlich tätig waren oder einem Fremden geholfen hatten.

Während Deutschland in dem Index mit 44 Punkten weit über dem OECD-Durchschnitt lag, kam Frankreich lediglich auf 31 und schnitt damit unterdurchschnittlich ab. Spitzenreiter waren übrigens die USA."

Wie gesagt, es geht hier um soziales Verhalten, nicht um soziale Absicherung, wo die USA mit Sicherheit nicht an der Spitze liegen. Trotzdem erwähnenswert, finde ich.

Dienstag, 5. Juli 2011

Atomkraftwerk in Tennessee von Tornado getroffen


Ein Atomkraftwerk im westlichen Tennessee wurde von einem Tornado getroffen und es droht die Kernschmelze.

Das ist die Handlung des unterhaltsamen Fernsehfilms Atomic Twister, der vor einigen Jahren in den USA ausgestrahlt wurde und der wohl auch im deutschen Fernsehen gelaufen ist. Das Drehbuch beruht auf einem ähnlichen Vorfall am 24. Juni 1998 in Ohio, bei dem allerdings (anders als im Film) die Notstromaggregate und somit auch die Pumpen für die Kühlung der Brennstäbe tadellos funktionierten.

Trotzdem eine interessante Idee für einen spannenden Film. Wer will, kann sich "Atomic Twister" auf YouTube ansehen.

In diesem Zusammenhang: In den USA gibt es 23 Nuklear-Reaktoren von der in Fukushima angewandten Bauart. Die Standorte erfahrt ihr hier: Der Fukushima-Reaktor nebenan

Montag, 4. Juli 2011

Karin Slaughter will Bibliotheken retten


Während sich Ann Patchett, wie berichtet, für eine Zukunft mit Buchläden einsetzt, kämpft eine andere Bestseller-Autorin, Karin Slaughter, um das Überleben von Stadt- und Gemeindebibliotheken (engl. public libraries). Genauso wie die Buchläden müssen sich auch die Bibliotheken mit der plötzlichen Popularität der eBooks zurechtfinden, vor allem aber drohen wegen der Wirtschaftskrise und der leeren Haushaltskassen an vielen Orten deutlich verkürzte Öffnungszeiten und sogar Schließungen. Das trifft vor allem Kinder (und Erwachsene) aus ärmeren Bevölkerungsschichten. Slaughter schrieb:
"For nearly 85 percent of kids living in rural areas, the only place where they have access to technology or books outside the schoolroom is in a public library. For many urban kids, the only safe haven they have to study or do homework is the public library."
Weitere Informationen: Save the Libraries (Website), Save the Libraries (Facebook)