Dienstag, 24. Mai 2011

Strompreise in den USA

Die Strompreise in den USA unterscheiden sich zum Teil sehr stark von Staat zu Staat, von $0.073/kWh in South Dakota bis $0.310 in Hawaii. Eine interaktive Karte und eine Tabelle mit allen Strompreisen gibt es hier: The Price of Electricity

In diesm Zusammenhang: Wer in den USA ein altes Haushaltsgerät, wie z.B. einen Kühlschrank, eine Waschmaschine oder einen Geschirrspüler bzw. auch die Heizung oder die Klimaanlage durch neue, energiesparende Modelle ersetzt, kann unter Umständen einen finanziellen Zuschuss erhalten. Mehr dazu hier: Zuschüsse für neue Haushaltsgeräte

Buchtipp: Alltag in Amerika: Leben und Arbeiten in den USA
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Falls ihr vorhabt, in den USA zu leben, solltet ihr euch gut darauf vorbereiten. Ich lebe seit 22 Jahren in den USA und habe meine Erfahrungen in diesem Buch verarbeitet, das es nun bereits in der 5. aktualisierten und erweiterten Auflage gibt und das schon Tausenden Lesern bei der Vorbereitung und Durchführung dieses großen Schrittes geholfen hat.

"Für alle, die mit dem Gedanken spielen, eine Zeit lang in den USA zu leben, wird das Buch eine nützliche Vorbereitungslektüre und dann vor Ort ein treuer Ratgeber sein." n-tv.de
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Freitag, 20. Mai 2011

iPad-Spiele für Katzen

Hat eure Katze Langeweile oder zuviel Energie? Habt ihr ein iPad? Der Katzenfutter-Hersteller Friskies hat sich da was ausgedacht:


(Quelle: Huffington Post)

Mittwoch, 18. Mai 2011

"Go the F**k to Sleep!"

"Go the F**k to Sleep!", ein Kinderbuch für Eltern mit Schlafdefizit ist derzeit der #1-Bestseller on Amazon.com. Dieses Buch wird ein Klassiker, da bin ich mir sicher.

Südkorea kauft Getreidesilos in den USA

Südkorea hat Pläne, Getreidesilos in den USA (engl. grain elevators) zu erwerben und dann den Farmern ihre Ernte direkt abzukaufen. Andere finanzkräftige Länder, wie China, Japan und Saudi Arabien könnten diesem Beispiel schon bald folgen:
"This January, a new stage in the scramble among importing countries to secure food began to unfold when South Korea, which imports 70 percent of its grain, announced that it was creating a new public-private entity that will be responsible for acquiring part of this grain. With an initial office in Chicago, the plan is to bypass the large international trading firms by buying grain directly from U.S. farmers. As the Koreans acquire their own grain elevators, they may well sign multiyear delivery contracts with farmers, agreeing to buy specified quantities of wheat, corn, or soybeans at a fixed price.
Other importers will not stand idly by as South Korea tries to tie up a portion of the U.S. grain harvest even before it gets to market. The enterprising Koreans may soon be joined by China, Japan, Saudi Arabia, and other leading importers." (Quelle: The New Geopolitics of Food)
Werden die Amerikaner eines Tages feststellen, dass ihre Getreideernte von anderen Nationen aufgekauft wurde? Zumindest auf die Lebensmittelpreise dürfte sich dieser direkte Zugriff auf den amerikanischen Getreidemarkt auswirken.

Dienstag, 17. Mai 2011

"Green Card" - Verlosung muss wiederholt werden

Bei der diesjährigen GreenCard-Lotterie gab es wohl einige Probleme:
"Es wird noch einmal NEU gelost. Die bisherigen Ergebnisse sind ALLE ungültig. Ob "has not been selected" oder "has been selected" - beide Informationen sind UNGÜLTIG !"
Mehr dazu: Neue Ziehung der DV-2012 Lotterie!

Allen Teilnehmern viel Glück bei der neuen Verlosung!

Mittwoch, 11. Mai 2011

Was ist eigentlich Kickball?

Diesen Sommer spiele ich wieder einmal in der Woche Kickball. "Kickball? Was ist das?" werden jetzt viele fragen. Kurz gesagt: eine Mischung aus Baseball und Fußball. Kickball wird zwar auf einem Baseball-Platz gespielt, jedoch gibt es keine Schläger und keinen faustgroßen Ball, sondern einen luftgefüllten Gummiball, der etwas größer als ein Fußball ist und der anfangs von einem Spieler des einen Teams gerollt und dann von einem Spieler des anderen Teams getreten wird (statt des Werfens und Schlagens beim Baseball). Wie beim Baseball läuft der Spieler, der getreten hat, von Base zu Base (die Eckpunkte des inneren Spielfeldes), während die Spieler der anderen Mannschaft versuchen, den Ball unter Kontrolle zu bringen, ihn per Hand weiter spielen und dann u.a. einen der von Base zu Base laufenden Spieler des Gegners abzuwerfen versuchen, damit dieser nicht durch Erreichen des Ausgangspunktes einen Punkt für seine Mannschaft erzielt. (Ich spare mir hier alle weiteren Details, wie Punkte erzielt und verhindert werden können. Wie gesagt, die Regeln sind ähnlich wie beim Baseball. Mir persönlich hat das Kickball-Spielen geholfen, endlich einmal die Baseball-Regeln zu begreifen.)

Eigentlich war Kickball jahrzehntelang eher ein Spiel für Kinder, aber heutzutage finden immer mehr Erwachsene Spaß an diesem Sport und es gibt sogar einen Verband und mehrere Regionalligen sowie zahllose lokale Spielgemeinschaften.

Kickball kann von jedem gespielt werden, da man weder super sportlich noch talentiert sein muss, man keine besondere Ausrüstung braucht und der Spaß im Vordergrund steht. Außerdem kann man auf diesem Wege leicht nette Bekanntschaften schließen.

Dienstag, 10. Mai 2011

Richter in den USA zitieren gern Bob Dylan

Richter in den USA, inkl. konservative Mitglieder des Obersten Gerichts, zitieren gerne einmal aus Liedtexten, berichtet die L.A. Times. Weit an der Spitze lagen dabei Songs von Bob Dylan, gefolgt von Texten der Beatles und von Bruce Springsteen.

Besonders beliebt sind dem Bericht zufolge die Zeilen "You don't need a weatherman / To know which way the wind blows" aus dem Song Subterranean Homesick Blues.

Demokraten im Süden von Arizona wollen eigenen Bundesstaat

Die Mitglieder von Barack Obama's Democrats in Pima County streben an, diesen Verwaltungsbezirk, der an Mexico grenzt, aus Arizona herauszulösen und in den selbständigen Bundesstaat Baja Arizona umzuwandeln (Aussprache von Baja: "baha"). Der Verwaltungsbezirk ist 23.799 Quadratkilometer groß und hat rund eine Million Einwohner. Mehr als die Hälfte davon wohnt in Tucson.

National Public Radio (NPR) berichtet, dass derzeit eine Sammlung von 48.000 notwendigen Unterschriften im Gange ist, um eine Volksabstimmung als ersten Schritt des Loslösungsprozesses zu ermöglichen. Sollte die Volksabstimmung erfolgreich sein, müssten nacheinander das Parlament und der Gouverneur von Arizona und dann auch noch der U.S. Congress zustimmen. Da der Staat jedoch von den Republicans regiert wird, dürfte dies wohl nicht geschehen. In erster Linie wollen die Democrats in Pima County mit ihren Bestrebungen daher wohl ein öffentlichkeitswirksames Zeichen setzen, dass sie den konservativen Trends in Arizona, insbesondere in Sachen Einwanderung, widersprechen.

Eine Teilung von U.S. Bundesstaaten gab es übrigens zuletzt 1820, als Maine sich von Massachusetts lossagte, sowie 1863, als sich West Virginia von Virginia abtrennte.

Lesetipp: 20 Dinge die bei Heimweh helfen

Alex in Maine hat einen interessanten Artikel mit Tipps zum Thema Heimweh geschrieben: 20 Dinge die bei Heimweh helfen

Montag, 9. Mai 2011

Wer möchte eine Brücke in den USA kaufen?

Die U.S.-Regierung bietet 12.218 Immobilien aus Staatsbesitz zum Kauf an, darunter auch Straßen und Brücken, eine Eisenbahnstrecke und ein Museum. Mehr dazu hier:

- Obama Has A Bridge He Wants To Sell You (NPR.org)
- Excess Federal Properties Interactive Map (WhiteHouse.gov)
- Immobilien in den USA (Amazon.de)

Freitag, 6. Mai 2011

Gemeinschaftsgärten in den USA

Kleingartenanlagen wie in Deutschland gibt es in den USA nicht. Einige Städte haben jedoch Gemeinschaftsgärten, in denen man während des Sommers ein Stück Land bewirtschaften kann. (In Deutschland scheint Urban Gardening ja jetzt auch in Mode zu kommen.)
Gegen eine relativ geringe Gebühr kann man in einem Community Garden Gemüse, Blumen und Kräuter anbauen. Dadurch spart man Geld für Lebensmittel, zaubert frisches Gemüse auf den Tisch und lernt neue Leute kennen.
In den meisten Gemeinschaftsgärten kann man das Land nur vom Frühling bis zum Herbst nutzen. Dann wird der Boden umgepflügt und im nächsten Jahr neu verteilt. Da es oft Wartelisten gibt, sollte man sich rechtzeitig für ein Gartenstück (garden plot) anmelden. Ein Verzeichnis vieler Gemeinschaftsgärten gibt auf CommunityGarden.org.

Deutscher Auswanderer (nicht Edison) erfand die Glühlampe

1848 wanderte der Uhrmacher und Optiker Heinrich Göbel, der 1818 in Springe bei Hannover geboren wurde, nach New York aus. Dort verdiente er mit einer Werkstatt seinen Lebensunterhalt und experimentierte nebenher mit der Erzeugung von elektrischem Licht. 1854 gelang Göbel die Entwicklung der ersten dauerhaft brennenden Glühlampen. Er setzte verkohlte Bambusfasern in als Glaskolben verwendete Kölnischwasserflaschen ein, in denen er wie bei der Herstellung von Barometern mit Hilfe von Quecksilber ein Vakuum erzeugte. Die Stromversorgung erfolgte über Batterien. Göbel beleuchtete u. a. sein Schaufenster mit diesen ersten brauchbaren Glühlampen. Mehr dazu...

Mittwoch, 4. Mai 2011

Neue Taxis in New York kommen von Nissan

Der japanische Autobauer Nissan hat nun doch den Zuschlag erhalten, New York City zehn Jahre lang mit neuen Taxis zu versorgen. Zuvor waren der türkischen Firma Karsan hat gute Chancen zugerechnet worden, den lukrativen Auftrag, der auf eine Milliarde Dollar geschätzt wird, zu erhalten.

Der Minivan von Nissan wird die 16 verschiedenen Fahrzeugtypen komplett ersetzen, die derzeit in New York als Taxis zum Einsatz kommen. Die ersten Nissan-Taxis werden Anfang 2013 auf den Straßen von New York auftauchen.

Dienstag, 3. Mai 2011

40 Jahre Amtrak

Am 1. Mai 1971 übernahm die National Railroad Passenger Corporation unter der Marke Amtrak den Personenzugverkehr auf den Langstrecken in den USA. Durch die Gründung von Amtrak wurden die anderen amerikanischen Eisenbahngesellschaften von ihrer Verpflichtung entbunden, Personenverkehr zu betreiben. Von da an konnten sie sich auf den lukrativeren Güterverkehr konzentrieren. Amtrak fährt derzeit ca. 500 Bahnhöfe in 46 Bundesstaaten an. Täglich verkehren rund 300 Züge. (Quelle: Wikipedia) Am 7. Mai feiert Amtrak National Train Day.

Spieltipp: Zug um Zug - Das Brettspiel für Amerika-Begeisterte

Montag, 2. Mai 2011

Warum ich über die USA schreibe

Artikel, wie "Kommt ein Fremder nach Amerika" bei Zeit Online und das dazugehörige Buch (das natürlich schon ein Bestseller ist), die einfach nur die USA-Stereotypen bestärken, die im deutschsprachigen Raum ohnehin schon herrschen und die mit dem alltäglichen Leben hier so gut wie nichts zu tun haben, sind genau der Grund, warum ich dieses Blog und meine Bücher schreibe.