Mittwoch, 9. November 2011

Business-Präsentationen in Deutschland und in den USA

Business-Präsentationen in den USA unterscheiden sich meiner Erfahrung nach von denen in Deutschland.

In Deutschland nimmt man sich in der Regel Zeit, ein Thema systematisch und nüchtern zu betrachten und zieht dazu viele Hintergrund-Informationen, Daten und Fakten heran. Damit würde man seine amerikanischen Kollegen jedoch zu Tode langweilen und in den meisten Fällen nichts erreichen.

In den USA sind Präsentationen normalerweise kurz (maximal 30 Minuten), anschaulich und enthalten oft unterhaltsame Elemente. Die einzelnen PowerPoint-slides bestehen nicht selten hauptsächlich aus Bildern mit wenig Text. Während die Präsentationen eher anschaulich sind und Grundgedanken vermitteln sollen, enthalten gute handouts, die man an die Zuhörer verteilt, zusätzliche Informationen und vertiefen das in der Präsentation Gesagte.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Welche Unterschiede sind euch aufgefallen?

Kommentare:

  1. Ich kann Deinen Beobachtungen zustimmen. Deutsche sind bekanntlich detailverliebter und es muss 'korrekt' aussehen, z.B. was Corporate Desing angeht. Amerikaner geben mehr auf den Inhalt und weniger auf das Aussehen von Folien.

    Ein deutlicher Unterschied bei Praesentationen (bzw. bei Businessmeetings generell) ist meiner Meinung auch die Kleiderwahl. Von Farben ueber Fliege statt Krawatte zu kurzaermligen Hemden gibt es da schon einige Unterschiede.

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  2. Sehr interessant! Als ich im September bei einer Konferenz unserer Firma in KY war gab es viele Vortraege/Praesentationen mit endlosen und stinklangweiligen Slideshows...nach der Haelfte schaltete da meisst das Hirn ab. ;-) Allerdings gabs da auch keine Handouts weil wir einfach zu viele waren.

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