Dienstag, 28. Juni 2011

Ann Patchett eröffnet Buchladen in Nashville

Das Comeback für kleine Buchläden in den USA, das mit dem Niedergang der Riesenketten wie Borders einhergeht, finde ich sehr interessant. Trotz eBooks wird es meiner Meinung nach auch in Zukunft Bedarf für gedruckte Bücher und damit auch für Buchläden geben.

Bestseller-Autorin Ann Patchett sieht das auch so:
"I think it's a community center. People come together for book groups and for public readings. I don't think that it's something that needs to be 30,000 sq. feet anymore. But I think 2,000 sq. feet, 4,000 sq. feet -- that's something that the community can sustain and really needs."
Da es in ihrer Heimatstadt Nashville (600.000 Einwohner!) außer Antiquariaten keine Buchläden mehr gab, eröffnete die Autorin zusammen mit einer Geschäftspartnerin nun selbst eine Buchhandlung. In diesem Interview erzählt sie mehr davon: Why it's important for communities to have bookstores

Sonntag, 26. Juni 2011

Tractor Pulling - einfach cool!

In den USA finden im Sommer überall County Fairs und State Fairs statt und ein wichtiger Bestandteil dieser Volksfeste, die halb Landwirtschaftsausstellung und halb Rummelplatz sind, ist das Tractor Pulling, also das Ziehen eines schweren Bremswagens mit regulären und frisierten Traktoren.

Tractor Pulling ist in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts in den USA entstanden und wird seit den 70er Jahren auch in Europa ausgeübt.

Hier ist eine sehenswerte Kurzreportage zum Thema Tractor Pulling in Nordamerika:

Montag, 20. Juni 2011

Nevada und Kalifornien haben höchste Arbeitslosenquote

Die durchschnittliche offizielle Arbeitslosenquote in den USA liegt derzeit 9,1 Prozent, jedoch gibt es von Staat zu Staat zum Teil sehr erhebliche Unterschiede:

Die höchste Arbeitslosigkeit gibt es in Nevada (12,1%), Kalifornien (11,7%), Rhode Island (10,9%), Florida (10,6%) und Michigan (10,3%).

Die niedrigste Arbeitslosenquote weisen North Dakota (3,2%) und Nebraska (4,1%) auf. (Quelle)

Freitag, 17. Juni 2011

LED in den USA werden preiswerter

Auch die USA verabschieden sich von Glühbirnen und der Marktanteil von LED, der in den Vereinigten Staaten derzeit bei nur 1 Prozent liegt, könnte bis 2015 auf 50 Prozent anwachsen, sagte Alan Salzman, CEO der Venture Capital Company VantagePoint. Durch die zunehmende Massenproduktion könnte der Preis um 90 Prozent fallen.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Neue Richtlinien für Sonnencreme-Labels

Die Food and Drug Administration (FDA) hat neue Richtlinien für die Labels von Sonnencreme-Verpackungen verabschiedet, die ab 2012 in Kraft treten. Die wichtigsten Neuerungen:

- Der Begriff "broad spectrum" darf nur verwendet werden, wenn die Sonnencreme gegen UVA und UVB-Strahlen schützt.
- Die Begriffe "waterproof", "sweatproof" und "sunblock" dürfen nicht mehr auf die Verpackungen gedruckt werden.
- Der Begriff "water resistant" darf in Verbindung mit entweder 40 oder 80 Minuten verwendet werden.
- Die Verpackung darf nicht mehr besagen, dass die Sonnencreme länger als 2 Stunden schützt.

Alle Neuerungen im Überblick (zum Vergrößern bitte auf die Grafik klicken):

Dienstag, 14. Juni 2011

North Dakota boomt

48 U.S.-Bundesstaaten verzeichneten ein Wirtschaftswachstum im vergangenen Jahr. An der Spitze lag North Dakota mit 7,1 Prozent Wachstum. Der Staat, der in der Vergangenheit in erster Linie von der Landwirtschaft gelebt hat, verzeichnet gegenwärtig einen Ölboom. Link: Größere Karte und weitere Informationen

Sonntag, 12. Juni 2011

Steht der Schnellkochtopf vor einem Comeback in den USA?

Der Schnellkochtopf ist durch die Mikrowelle weitgehend aus dem Bewusstsein der Amerikaner verdrängt worden. Der englische Begriff für Schnellkochtopf, pressure cooker, der mit pressure ("Druck") doch auch irgendwie das Risiko einer Explosion suggeriert, war sicher ebenfalls nicht von Vorteil. Das könnte sich jetzt aber wieder ändern, wenn man diesem Artikel auf NPR.org Glauben schenken darf: Move Over, Microwave: A Pressure Cooker Comeback?

Kocht von euch jemand mit einem Schnellkochtopf? Ist euch schon mal das Essen um die Ohren geflogen?

Mittwoch, 8. Juni 2011

EHEC in den USA

Hunderttausende Amerikaner werden jedes Jahr durch den Verzehr von infizierten Lebensmitteln krank, 3.000 von ihnen sterben im Durchschnitt. Besonders Salmonellen-Erkrankungen sind in den letzten Jahren stark angestiegen. Die Zahl der Erkrankungen durch den EHEC-Erreger, den man in den USA unter der Bezeichnung E.coli bzw. STEC kennt, war jedoch in den letzten Jahren stark rückläufig. Genaue Zahlen gibt es hier: Incidence and Trends of Infection with Pathogens Transmitted Commonly Through Food

Vier Menschen, die vor Kurzem in Hamburg waren, haben anscheinend den neuen EHEC-Erreger in die USA mitgebracht:
In the United States, one confirmed and three suspected cases of STEC O104:H4 infections have been identified in persons who recently traveled to Hamburg, Germany, where they were likely exposed. One case of HUS in Massachusetts has been confirmed as matching the German outbreak strain. Among the three suspected cases, two are cases of HUS, one case each in Michigan and Wisconsin. The third suspected case, a person with Shiga toxin-positive diarrheal illness, is still under investigation. (Quelle)

Montag, 6. Juni 2011

Was man in den USA nach dem letzten EHEC-Ausbruch geändert hat

Eine Radiosendung, die ich jeden Tag gerne höre, ist Marketplace. Dort werden Themen aus der Wirtschaft interessant dargestellt.

Vor einigen Wochen gab es dort einen Beitrag über einen Service, der sowohl dem Handel als auch den Verbrauchern erlaubt, die genaue Herkunft von Obst, Gemüse und anderen frischen Lebensmitteln abzurufen: Mit einem Harvest Mark-Sticker versehene Lebensmittel können mit dem iPhone (Abb.) gescannt werden und man erfährt dann genau, wann und wo diese erzeugt wurden. Im Falle eines EHEC (E.coli)-Ausbruchs also eine nützliche Sache.

Dem Handel hilft das, im Falle eines Lebensmittel-Rückrufs die betroffenen Produkte leicht zu finden und für Kunden gibt es so genaue Informationen über die Herkunft der Lebensmittel. Inzwischen nutzen 2.500 landwirtschaftliche Erzeuger in Nord-und Südamerika diesen Service.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Landlust in den USA

Bei Zeit Online gibt es einen guten Artikel zum Thema Landlust in Deutschland. In den USA ist das ganz ähnlich. Ich hatte vor einiger Zeit mal etwas dazu geschrieben: Landluft macht frei.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Fisch im Handgepäck ist nicht erlaubt

Englischsprachige Umzugsratgeber für bestimmte Städte und Regionen

Diese Ratgeber enthalten alle wichtigen Informationen, die man als Neuankömmling in den folgenden Städten braucht:
Atlanta
Boston
Chicago
Dallas-Ft. Worth, Houston, Austin Los Angeles
Minneapolis-St. Paul
New York
Portland
San Francisco
Seattle
Washington, D.C.

Zahl der Immobilienbesitzer in den USA gefallen

Wer derzeit ein Haus oder eine Eigentumswohnung in den USA verkaufen will, hat echt Probleme, einen vernünftigen Preis zu erzielen. Das Angebot an Immobilien ist durch die zahlreichen Zwangsvollstreckungen einfach viel zu groß. Der Anteil der Amerikaner, die Wohneigentum besitzen, sank von 69 Prozent im Jahr 2004 auf 66 Prozent im letzten Jahr. (Quelle)

Andererseits kann man dadurch jetzt Immobilien in den USA sehr preiswert kaufen. Die Preise sind seit Juni 2006 um 24 Prozent (!) gefallen.