Mittwoch, 28. Juli 2010

New York: 20.000 Strafzettel für Urinieren in der Öffentlichkeit

Urinieren in der Öffentlichkeit ist in den USA vielerorts ein Vergehen, das mit einer erheblichen Geldstrafe geahndet wird. Alleine in New York City, das habe ich bei den Recherchen für meinen Fettnäpfchenführer USA festgestellt, werden diesbezüglich jedes Jahr rund 20.000 Strafzettel ausgestellt.

Aber damit nicht genug: Wer beim Pinkeln in der Öffentlichkeit erwischt wird, riskiert in einigen Bundesstaaten, als Sexualstraftäter registriert zu werden, weil mit dem Urinieren ja auch das Entblößen eines gewissen Körperteils verbunden ist. Da sich die Datenbanken mit den Namen und Adressen von Sexualstraftätern per Internet einsehen lassen, könnte das zur Folge haben, dass man von den Nachbarn gemieden wird. Jobs, die einen Umgang mit Kindern beinhalten, kann man dann ebenfalls vergessen.

Dienstag, 27. Juli 2010

Ölpest in Michigan

Mehr als 3 Millionen Liter Öl sind aus einer defekten Pipeline im Südwesten von Michigan in den Kalamazoo River gelaufen.

Hier sind zwei Artikel zu dieser Nachricht:

- Pipeline leak pollutes major Michigan river
- Michigan oil spill by Canadian company

Bugs Bunny wird 70

Am 27. Juli 1940 hat Bugs Bunny in diesem Trickfilm das Licht der Welt erblickt:

Samstag, 24. Juli 2010

Mehr Kreisverkehr in den USA

Der Kreisverkehr (engl. roundabout) war in den USA über viele Jahrzehnte hinweg in Vergessenheit geraten, ist jetzt aber wieder auf dem Vormarsch: 1990 wurde der erste moderne Kreisverkehr in einem Vorort von Las Vegas gebaut und mittlerweile ist seine Zahl landesweit auf mehr als 2.300 angestiegen. Aber aufgepasst: Viele Amerikaner sind mit dem Kreisverkehr noch nicht sehr vertraut und befahren diesen oft recht verunsichert.

Freitag, 23. Juli 2010

Gutes Buch gegen Flugangst

Ich gebe es offen zu: Ich habe Angst vorm Fliegen. Das ging sogar schon so weit, dass ich dreimal mit dem Schiff nach Amerika gefahren bin. (Das ist ein tolles Erlebnis und sehr zu empfehlen, auch wenn man keine Angst vorm Fliegen hat!) Allerdings ist das auf Dauer natürlich keine Lösung. Auch das Betrinken während des Fluges ist nicht so toll, weil man dann ständig aufs Klo wanken muss, was im Flugzeug ziemlich belastend werden kann.

Fliegen ohne AngstIn den letzten Jahren habe ich dann jedoch einen Weg gefunden, die Angst im Zaume zu halten: Ich habe mir ein kleines Büchlein mit dem Titel Fliegen ohne Angst zugelegt, das mich jetzt auf jedem Flug begleitet und das mir rational hilft, mit der Flugangst umzugehen und dabei sehr gute Arbeit leistet. Zusätzlich nehme ich noch ein Beruhigungsmittel ein, für jene Situationen (bei mir ist das vor allem die Landung), wo auch gute Argumente nicht weiterhelfen.

Ganz und gar wird die Angst vorm Fliegen wohl nie weggehen, aber wenigstens ist sie nicht mehr so schlimm, dass ich deswegen zu Hause bleibe (oder mit dem Schiff fahre). Und trinken tue ich während des Fluges auch nicht mehr, worüber sich die Mitreisenden sicher freuen, obwohl ich eigentlich ein netter Betrunkener bin.

Welche Tipps habt ihr zum Thema Flugangst?

Mad Men: Sprachlich alles richtig?

The New York Times hat einen interessanten Artikel zu sprachlichen Aspekten der Fernsehserie Mad Men.

Gut gemachte Parodie:

Donnerstag, 22. Juli 2010

Montag, 19. Juli 2010

Vielen Dank!

Der Fettnäpfchenführer USA ist derzeit bei Amazon.de die Nummer 1 bei den Nordamerika-Reiseführern. Vielen Dank an alle, die ihn gekauft haben!

Freitag, 16. Juli 2010

Filmtipp: Winter's Bone

Der beste amerikanische Film, den ich in den letzten Jahren gesehen habe. Beeindruckende schauspielerische Leistungen und eine Handlung, die uns Einblick in das Leben armer Leute auf dem Lande gibt.

Donnerstag, 15. Juli 2010

Fluchen im U.S. Fernsehen

Zeit Online schreibt:
Wer im Rundfunk oder auf der Kinoleinwand pöbelte, musste bis zu 325.000 Dollar Strafe zahlen. Damit ist jetzt Schluss. Die Beeps fahren zur Hölle, und die Fucks kehren zurück ins mediale Leben, haben sie doch das wahre Leben schon längst erobert.
Das stimmt nicht. Richtig ist:
A court has ruled that the FCC has to reconsider its fines for unplanned expletives blurted out on live broadcasts. (Quelle: CSMonitor.com.)
Es geht hier also lediglich um Schimpfwörter, die jemandem bei einer Live-Sendung versehentlich rausrutschen. Das ist alles. Die Beeps bleiben uns erhalten. (Auf einigen Radio- und Fernsehsendern, z.B. HBO, kann übrigens ungehemmt geflucht werden.)

Mittwoch, 14. Juli 2010

William Faulkner Vorlesungen

Ende der 50er Jahre hielt William Faulkner eine Reihe von Vorlesungen an der University of Virginia.

Die Tonaufnahmen wurden jetzt digitalisiert und ins Internet gestellt: William Faulkner Goes Online, 50 Years Later

Dienstag, 13. Juli 2010

Montag, 12. Juli 2010

Wo Kinder umsonst essen können

Wer mit seinen Kindern ins Restaurant geht, muss für deren Essen nichts bezahlen, wenn es dort ein "Kids Eat Free"-Angebot gibt. Welche Restaurants das in eurer Stadt sind, könnt ihr auf dieser Website finden: My Kids Eat Free