Bücher über New York und andere Metropolen bzw. Touristen- und Auswanderungsziele sind keine Mangelware, aber wenn es um zentral gelegene Bundesstaaten in den USA geht, dann wird's eng. Deshalb freue ich mich, wenn mir einmal ein deutschsprachiges Buch in die Hände gerät, das sich einer Gegend annimmt, über die sonst kaum jemand schreibt. Wenn dieses Buch dann auch noch sehr gut zu lesen und informativ ist, um so besser.Kai Moorschlatt, der zwei Jahre lang im bevölkerungsarmen und natur- sowie schneereichen Wyoming gelebt hat und auch viel Zeit im benachbarten Colorado verbrachte, gelingt es mit Cowboy Country: Unterwegs in Colorado und Wyoming durch die Schilderung seiner eigenen Erfahrungen ein Bild von dieser Gegend und ihren Bewohnern zu vermitteln, dem ich voll zustimmen kann. (Ich habe vor einigen Jahren selber im benachbarten South Dakota gewohnt.) Für Natur- und Wintersportfreunde hat Kai Moorschlatt zudem eine Menge Geheimtipps parat, mit denen er sich als wahrer Kenner der Gegend ausweist. Einige schöne Schwarz-Weiß-Fotos ergänzen den Text angemessen.
Fazit: Ein lohnenswertes Lesevergnügen für alle, die mehr über diese relativ wenig beachtete Gegend erfahren möchten.
Nissans Elektroauto
Der Buchhandel in den USA wird von den riesigen Buchläden der Ketten Barnes & Noble und Borders sowie von Amazon.com beherrscht. Die so genannten "independent bookstores", also unabhängige Läden, haben es da ausgesprochen schwer und ihre Zahl ist in den letzten 20 Jahren stark zurückgegangen.
3D wird in den USA immer beliebter: Filme, Videospiele und in Kürze auch Fernsehprogramme. Ganz neu ist diese Technologie zwar nicht (ich habe z.B. Anfang der 80er Jahre einen sowjetischen 3D-Film in meiner Heimatstadt Rostock gesehen), aber jetzt kann man sich 3D anscheinend auch ins Haus holen (wenn man dafür Geld ausgeben will). 
Im Ferienort Pigeon Forge wurde vor einigen Wochen das Museum in Form eines Nachbaus der vorderen Hälfte des Ozeanriesen in halber Originalgröße eröffnet.
Wer sich in den USA einen Trinkwasserfilter für den Hausgebrauch kaufen möchte, wird vielleicht die Tabelle auf dieser Seite nützlich finden:
Im Winter 2006/2007 breitete sich in den USA ein mysteriöses Bienensterben namens Colony Collapse Disorder aus, durch das nahezu 80 Prozent aller Bienenvölker verschwanden. Bei