Montag, 31. Mai 2010

Geheimtipps für Colorado und Wyoming

Bücher über New York und andere Metropolen bzw. Touristen- und Auswanderungsziele sind keine Mangelware, aber wenn es um zentral gelegene Bundesstaaten in den USA geht, dann wird's eng. Deshalb freue ich mich, wenn mir einmal ein deutschsprachiges Buch in die Hände gerät, das sich einer Gegend annimmt, über die sonst kaum jemand schreibt. Wenn dieses Buch dann auch noch sehr gut zu lesen und informativ ist, um so besser.

Kai Moorschlatt, der zwei Jahre lang im bevölkerungsarmen und natur- sowie schneereichen Wyoming gelebt hat und auch viel Zeit im benachbarten Colorado verbrachte, gelingt es mit Cowboy Country: Unterwegs in Colorado und Wyoming durch die Schilderung seiner eigenen Erfahrungen ein Bild von dieser Gegend und ihren Bewohnern zu vermitteln, dem ich voll zustimmen kann. (Ich habe vor einigen Jahren selber im benachbarten South Dakota gewohnt.) Für Natur- und Wintersportfreunde hat Kai Moorschlatt zudem eine Menge Geheimtipps parat, mit denen er sich als wahrer Kenner der Gegend ausweist. Einige schöne Schwarz-Weiß-Fotos ergänzen den Text angemessen.

Fazit: Ein lohnenswertes Lesevergnügen für alle, die mehr über diese relativ wenig beachtete Gegend erfahren möchten.

Mittwoch, 26. Mai 2010

Nissan Elektroauto preiswerter als erwartet

Nissans Elektroauto Leaf wird in den USA inklusive Ökorabatt kaum mehr kosten als ein herkömmlicher Benziner, berichtet Spiegel Online:
In den USA wird der Wagen 32.780 Dollar kosten und nach dem Abzug von 7500 Dollar Steuerrabatt aus Washington für 25.280 Dollar zu haben sein. Wer in Kalifornien wohnt, bekommt noch einmal 5000 Dollar vom Staat und zahlt damit für den Leaf weniger als für Hybridautos wie den Toyota Prius oder den Honda Insight.

Montag, 24. Mai 2010

Zahl der unabhängigen Buchläden nimmt wieder zu

Der Buchhandel in den USA wird von den riesigen Buchläden der Ketten Barnes & Noble und Borders sowie von Amazon.com beherrscht. Die so genannten "independent bookstores", also unabhängige Läden, haben es da ausgesprochen schwer und ihre Zahl ist in den letzten 20 Jahren stark zurückgegangen.

Allerdings wurde die Talsohle nun wohl erreicht und der Trend beginnt sich langsam umzukehren. The Huffington Post berichtet, dass im letzten Jahr die Zahl der Buchläden wieder ganz leicht angestiegen ist.

Die Immobilien- und Wirtschaftskrise scheint da interessanterweise ein förderlicher Faktor gewesen zu sein:
ABA president Michael Tucker, co-owner of Books Inc. in San Francisco, says the economy may have helped some stores, making it cheaper to find retail space in downtown locations.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Fussball-WM in 3D

3D wird in den USA immer beliebter: Filme, Videospiele und in Kürze auch Fernsehprogramme. Ganz neu ist diese Technologie zwar nicht (ich habe z.B. Anfang der 80er Jahre einen sowjetischen 3D-Film in meiner Heimatstadt Rostock gesehen), aber jetzt kann man sich 3D anscheinend auch ins Haus holen (wenn man dafür Geld ausgeben will).

So werden auf ESPN 3D u.a. 25 Spiele der Fussball-WM in 3D übertragen werden.

Wie das alles funktioniert, kann man auf der 3D Technology-Seite von Amazon.com erfahren.

Verwandter Beitrag:
Warum wird Fußball in Amerika "soccer" genannt?

Coffee Party statt Tea Party

Als Alternative zur engstirnigen Tea Party gibt es jetzt die Coffee Party:
The Coffee Party Movement gives voice to Americans who want to see cooperation in government. We recognize that the federal government is not the enemy of the people, but the expression of our collective will, and that we must participate in the democratic process in order to address the challenges that we face as Americans. As voters and grassroots volunteers, we will support leaders who work toward positive solutions, and hold accountable those who obstruct them.
Zum Mitmachen: Coffee Party on Facebook

Dienstag, 18. Mai 2010

Titanic Museum in Tennessee eröffnet

Im Ferienort Pigeon Forge wurde vor einigen Wochen das Museum in Form eines Nachbaus der vorderen Hälfte des Ozeanriesen in halber Originalgröße eröffnet.

Mehr zur "Titanic in den Bergen" bei usa-reise.de

Wasserfilter im Vergleich

Wer sich in den USA einen Trinkwasserfilter für den Hausgebrauch kaufen möchte, wird vielleicht die Tabelle auf dieser Seite nützlich finden:

Compare Water Filters - Top 10 Brands

Montag, 17. Mai 2010

Bienensterben in den USA

Im Winter 2006/2007 breitete sich in den USA ein mysteriöses Bienensterben namens Colony Collapse Disorder aus, durch das nahezu 80 Prozent aller Bienenvölker verschwanden. Bei Wikipedia heißt es dazu:
Aufgrund der entscheidenden Bedeutung der Honigbiene bei der Bestäubung zahlreicher Nutzpflanzenarten wurde bei einer weiteren Ausbreitung und einem Andauern des Bienensterbens vermutet, dass es zu Engpässen und Ausfällen in der Versorgung mit bestimmten wichtigen Lebensmitteln kommen könnte. Betroffen wären in den USA beispielsweise der Anbau von Äpfeln, Birnen, zahlreichen Beerenarten wie Himbeeren, Erdbeeren, Johannis- und Stachelbeeren, Gurken, Kirschen, Kürbissen und Melonen, Mandeln, Pfirsichen, Sojabohnen und etwa 90 anderen Obst- und Gemüsearten gewesen.
Die Gefahr ist noch nicht gebannt und was gegenwärtig dagegen getan wird, könnt ihr hier lesen: What's Being Done to Study Honey Bee Health

Donnerstag, 13. Mai 2010

Vielen Dank!!!

Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Besuchern der Lesungen in Greifswald, Neubrandenburg, Gardelegen, Magdeburg, Leipzig, Stuttgart und Frankfurt am Main bedanken und natürlich auch für die ganz tolle Unterstützung durch die Bibliotheken vor Ort und durch die U.S.-Konsulate in Leipzig, Hamburg und Frankfurt! Diese Lesereise hat sehr viel Spaß gemacht, insbesondere die interessanten Unterhaltungen mit den Besuchern der Veranstaltungen!

Hier ist kleiner Eindruck von der Lesung in Frankfurt: