Montag, 5. April 2010

"Short Sale" statt Zwangsvollstreckung

5 Millionen Haushalte in den USA sind gegenwärtig nicht in der Lage, die Raten für ihre Hypotheken termingerecht zu zahlen und laufen Gefahr, ihre Immobilie zu verlieren und obendrein ihre Credit History zu ruinieren.

Als Alternative zur Zwangsvollstreckung will die amerikanische Regierung ab heute so genannte short sales fördern. Die Bank erlaubt dabei einen Verkauf der Immobilie zum aktuellen Marktwert, der oft unter dem ursprünglichen Kreditbetrag liegt. (Zum Thema Wertverlust bei Immobilien in den USA hatte ich ja neulich schon etwas geschrieben.) Die dann noch ausstehende restliche Schuldsumme wird vergeben und die Credit History bleibt intakt, was den Betroffenen das Mieten einer Wohnung oder den späteren Kauf einer anderen Immobilie wesentlich erleichtert.

Einen Beitrag zu diesem Thema gibt es bei NPR.

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