Freitag, 19. Februar 2010

Fettnäpfchen-Wettbewerb

Was ist das größte bzw. lustigste Fettnäpfchen, in das ihr in den USA getreten seid?

Wenn ihr den Fettnäpfchen-Wettbewerb gewinnen möchtet, dann schreibt bitte bis zum 5. März einen Kommentar und berichtet von eurem Erlebnis.

Danach wird es bis zum 15. März eine Abstimmungsrunde geben.

Der Gewinner/die Gewinnerin bekommt ein Paket mit folgenden Büchern:

- Fettnäpfchenführer USA: Mittendurch und Drumherum
- Alltag in Amerika - Leben und Arbeiten in den USA
- Immobilien in den USA - Ratgeber für alle zukünftigen Wohneigentümer

Die Zweit- und Drittplazierten bekommen einen Fettnäpfchenführer.

Nachtrag 18.3. 1. Platz: Marco, 2. Platz: Julie, 3. Platz: Diana
Herzlichen Glückwunsch!

Kommentare:

  1. Nicht gerade furchtbar, aber dass man wohl unter keinen Umständen "double dipping" machen darf (also z.B. Tortilla Chip - Dip Sauce) -- nicht mal auf einer Party mit Freunden -- war mir irgendwie nicht so bewusst.

    The more you know!


    (Das klassische "Im Restaurant Einfach Mal Hinsetzen" ist mir nicht passiert - das wusste ich schon)

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  2. im ersten monat bei meinem arbeitgeber fiel in der mittagspause das gespraech auf religion/glauben (sowieso schon immer ein gefaehrliches thema!) und jeder brachte dinge, die ihm bei anderen religionen befremdlich (weird) sind in die diskussion, ein. naja, und irgendwann hatte mich jemand gefragt und das einzige, das mir in dem moment einfiel war, dass hier in vielen kirchen waehrend des gottesdienstes die haende und arme so hoch gehalten werden und die menschen anfangen zu weinen und ich meinte eben, dass ich so was daheim in deutschland ja noch nie erlebt haette. zu bloed nur, dass - wie sich dann unmittelbar im anschluss an meine aeusserung heraus stellte - das ganze team, mitglied in genau so einer kirche ist!

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    1. Hmm.. schrecklich, so ein religiöser Fanatismus. Kenn ich sonst nur aus Spanien und Süditalien von traditionellen Prozessionen zu Ostern.

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  3. Ach ja, und ganz am Anfang hab ich auch mal den Fehler gemacht, den Praesidenten zu kritisieren. Not good, not good at all.

    ... Das fiel mir gerade noch so ein...

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    1. Bis vor 70 Jahren durfe man hierzulande den Führer auch nicht kritisieren. Wie man sieht, haben sich die selbsternannten "Weltverbesserer und -regierer" und im wahrsten Sinne bombastischen "Friedensstifter" so einiges von uns abgeschaut. Interessant, solche Parallelen zu entdecken.. :)

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  4. Ich lebe leider nicht in den USA, aber ich war mit meinen Eltern im Urlaub in Florida (ich war 14 Jahre alt und mein Schulenglisch sehr schlecht). Ich wollte in einem Restaurant Apfelkuchen mit Vanillesoße bestellen. Leider gab es das nicht in der Karte, also fragte ich die Kellnerin nach "apple pie with vanilla sausage". Sie hat mich, trotz Kommunikationsversuchen mit Händen und Füßen, nicht verstanden und da unser Wörterbuch im Hotelzimmer lag, habe ich dann aufgegeben (meine Eltern können kein englich). Die ganze Situation war ganz schön peinlich und unangenehm. Als ich dann abends nachgucken konnte, wo mein Fehler lag, war mir das ganze gleich noch einmal peinlich. Jetzt, nach mehr als 13 Jahren, kann ich natürlich drüber lachen.

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  5. In der 12. Klasse nahm ich an einem USA-Schüleraustausch teil. Wir waren für 4 Wochen an einer High-School in der Nähe von Boston untergebracht.

    Am 1. Tag ging ich in einen Schreibwarenladen, um Hefte und Schreibzeug zu besorgen. Da ich kein Radiergummi finden konnte, fragte ich die Verkäuferin hinter dem Tresen höflich nach einem "rubber". Schließlich lernte man schon in der 5. Klasse: Radiergummi heißt rubber.

    Sie guckte mich entgeistert an und schüttelte wortlos den Kopf. Ich wunderte mich noch darüber, da ja die USA als sehr servicefreundliches Land gilt, bezahlte dann aber meine Hefte und verließ den Laden.

    Tja, später wusste ich dann auch, warum sie so guckte. Rubber heißt zwar auch Radiergummi, aber eben nur im Britischen. Im Amerikanischen hingegen: Kondom :-)

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  6. Immer wenn ich ueber meine Mutter und ihren Partner (nicht verheiratet) geredet habe, habe ich das Wort'partner' benutzt. Da schliesslich 'husband' nicht zu trifft und 'boyfriend' sich mir zu jugendlich angehoert hat.
    Letzte Woche hat sich dann mein werter Lehrer geopfert und mir gesagt, dass 'partner' nur in homosexuellen Beziehungen hergenommen wird.
    Jeder davio war zu affektiert um mich genauer zu fragen.
    joa....da hab ich mal eben meine Mutter zu einer Lesbe gemacht O.o

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  7. In Supermärkten wird kein Trinkgeld gegeben... und zu nem runden Betrag aufrunden ist auch ein scheinbar unbekanntes Konzept.

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  8. Leider etwas verspätet aber noch erwähnenswert:
    Nach Herren Capri-Hosen und eng anliegenden Badehosen für Männer sollte man auch nicht im Geschäft in USA nachfragen bzw. der Mann tragen. Beides ist ein "no go" für einen "richtigen" Mann!
    Eistee ohne Eis im Restaurant zu bestellen läßt die Bedienung auch skeptisch schauen. (Ich dachte, es gäbe gesüßten Eistee, wie er in Deutschland üblich ist und den eben ohne chlorhaltiges Eis).
    Liebe Grüße
    Melanie

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  9. Vielen Dank schon einmal für eure Beiträge! Einige der erwähnten Fettnäpfchen kommen auch in meinem Buch vor. Das schöne Thema Badehose habe ich z.B. in dem Kapitel "Strandsitten" aufgegriffen. Viel Spaß beim Lesen!

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  10. War in Chicago mit freunden in einer bar. Die sind ganz komische Amis, totale Abkürzungen freaks. z.b. anstatt 'club' sagen sie immer 'cl'. und als wir halt da war kam dann "Does anyone want some 'cocks'?" und ja leicht peinlich, aufmerksamkeit hatten wir danach genug... sollte aber cocktails heißen.

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  11. Oh cool, tolle Sache! Hätte ich jetzt nicht erwartet, da ich Julies Fettnäpfchen ehrlich gesagt lustiger fand. :-) Aber auf jeden Fall vielen Dank, freut mich sehr!

    Ich denke, dass wir dir, Kai, wohl noch unsere Adresse zukommen lassen müssen oder? Ohne geht ja irgendwie schlecht. ;-)

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  12. danke marco, aber deiner war echt gut... das gesicht von der trulla haette ich gerne gesehen! :-)

    ja genau... wie funktioniert das denn jetzt... muessen wir jetzt ne email adresse an dich schicken kai?

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  13. Liebe Gewinner,

    ja, bitte schickt mir eure Anschrift. Meine E-Mail-Adresse steht hier auf dem Blog in der rechten Spalte (ganz unten).

    Nochmals herzlichen Glückwunsch!

    Kai

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  14. Hallo Kai,

    mittlerweile habe ich dein Buch gelesen und fand es super lustig und auch sehr informativ. Da ich ein Jahr in den USA war, wusste ich vieles schon, aber mein Freund ist immer wieder von den Geschichten begeistert. Er erzählt mir jede Story nachdem er sie gelesen hat :-)
    Schade, dass du auf deiner Lesereise keinen Stop in Berlin gemacht hast. Obwohl ich das Buch gelesen habe, wäre ich trotzdem gerne gekommen.

    Liebe Grüße und ein schönes langes Wochenende.
    Diana

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  15. Hallo Diana,

    ich freue mich sehr, dass euch mein Buch gefallen hat!!!
    Fuer einen Termin in Berlin gab es leider nicht genug Zeit, aber hoffentlich klappt es damit mal in der Zukunft.

    Auch dir ein schoenes Wochenende!

    Kai

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