Dienstag, 21. Dezember 2010

Tipps zum Reifenkauf in den USA

Als ich vor einigen Wochen neue Reifen kaufen musste, hatte ich das Gefühl, dass diese viel teurer als noch vor 2-3 Jahren waren. Und tatsächlich, bei Consumer Reports gab es gestern einen Artikel zu diesem Thema: Why buying tires is becoming more expensive. Dort gibt es auch dieses Video mit Tipps zum Reifenkauf:

Freitag, 10. Dezember 2010

Größenwahn in kleinen Wohnungen

Gefunden in der Rubrik "Fashion & Style" der New York Times - Website:
"Her studio apartment in Williamsburg, Brooklyn, is just shy of 400 square feet [37 Quadratmeter], barely enough room for an Ikea open-shelf bookcase, a chocolate-brown tufted couch, a full-size bed and her brindle-coated Shih Tzu, Charlie.

So when Claudia Argiro, 33, gave a holiday party last Saturday night, she pared down her guest list to about two dozen of her closest friends, hid the TV behind an industrial column wrapped with holiday lights and turned the media console into a bar.

But one thing she had to have was a bartender." Weiter lesen...

Mittwoch, 1. Dezember 2010

Mehr Unfalltote in den USA unter Einfluss von Medikamenten und Drogen

Im Jahr 2009 wurden 63 Prozent der 21.798 Fahrzeugführer, die im Straßenverkehr der USA starben, auf Medikamente und Drogen getestet. Bei 18 Prozent waren die Testergebnisse positiv. Im Jahr 2005 lag der Wert noch bei 13 Prozent, 2006 bei 15 Prozent, 2007 bei 16 Prozent und 2008 ebenfalls bei 18 Prozent. (Quelle: NHTSA)

Dienstag, 30. November 2010

12 Jahre usabuch.com

Wie doch die Zeit vergeht! Mir ist gerade bewusst geworden, dass es nun schon 12 Jahre (!) her ist, dass ich mir etwas HTML beigebracht und meine erste Website ins Internet gestellt hatte. Auf www.usabuch.com begann ich damals, Bücher rund ums Thema USA vorzustellen und auch Interviews mit einigen Autoren zu veröffentlichen. Frei nach dem Motto "Das kann ich auch!" (und ohne zu ahnen, wie viel Arbeit das wirklich macht) hat diese Website dann letztendlich auch dazu geführt, dass ich selber anfing, Bücher über die USA zu schreiben.

Montag, 29. November 2010

Dienstag, 23. November 2010

Green Card Lotterie verzeichnet Rekordanmeldung

Green Card LotterieIn der diesjährigen Green Card Lotterie bewarben sich ca. 15 Millionen Menschen. Das sind rund 25 Prozent mehr als im Vorjahr.

Ein "Gewinn" in der Lotterie ist jedoch nur ein erster Schritt auf dem Weg zu einer Green Card: 100.000 Teilnehmer werden über die erfolgreiche Auslosung informiert, doch nur die Hälfte wird letztendlich nach Interviewgesprächen und Hintergrundchecks die Möglichkeit erhalten, in die USA auszuwandern. (Quelle: The American Dream Blog)

Donnerstag, 18. November 2010

VEB General Motors wird heute privatisiert

Nachdem die U.S.-Regierung im letzten Jahr den Autohersteller General Motors (GM) durch die Übernahme von 61 Prozent des Unternehmens praktisch verstaatlicht hatte und zur Umstrukturierung zwang, geht der Konzern, zu dem neben den amerikanischen Marken Chevrolet, Buick, Cadillac und GMC auch Opel gehört, heute wieder an die Börse und verringert den Staatsanteil, der ihm im Volksmund den Namen "Government Motors" eingebracht hatte, auf 26 Prozent. (Foto: Chevrolet Volt)

Mittwoch, 3. November 2010

Warum die "Deutsche Dogge" in den USA "Great Dane" heißt

Der riesige Hund, den wir als Deutsche Dogge kennen, wird in den USA als Great Dane ("Großer Däne") bezeichnet, obwohl diese Hunderasse in ihrer heutigen Erscheinungsform tatsächlich in Deutschland gezüchtet wurde.

Allerdings waren die ersten Deuschen Doggen in England aus Dänemark importiert worden und der Name "Great Dane" hat sich dann in der englischsprachigen Welt gehalten. (Quelle)

Montag, 1. November 2010

Warum wird in den USA am Dienstag nach dem ersten Montag im November gewählt?

Das geht auf eine Entscheidung aus dem Jahr 1845 zurück, als der Kongress diesen Tag als Wahltag festlegte. Zu jener Zeit brauchten viele Wähler in ländlichen Gegenden noch bis zu zwei Tage, um zu einer Ortschaft und damit zu ihrem Wahllokal zu gelangen, da sie weit verstreut direkt auf ihrem Land lebten und nicht wie z. B. in Europa eher zentral in Dörfern. Der Sonntag als heiliger Ruhetag verbat sich als Reisetag und am Montag hätten es viele nicht zum weit entfernten Wahllokal geschafft. Daher wurde der Dienstag zum Wahltag. Der Termin Anfang November wurde gewählt, da die Ernte zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen und der Winter in der Regel noch nicht hereingebrochen war. Man konnte jedoch auch nicht einfach den ersten Dienstag im November nehmen, da dieser alle sieben Jahre auf Allerheiligen fällt, und darum wird also am Dienstag nach dem ersten Montag im November gewählt.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Zinsraten für Hausfinanzierungen auf Tiefstand

Gute Nachricht für alle, die ein Haus in den USA kaufen wollen: Die Zinsraten für Immobilienfinanzierungen sind auf dem tiefsten Stand seit fast 60 Jahren angekommen, berichtet WSJ.com: "The 30-year fixed-rate mortgage averaged 4.19% for the week ended Thursday, .... Rates on 15-year fixed-rate mortgages were 3.62%."

Taxis in New York könnten bald aus der Türkei kommen

Innerhalb von vier bis fünf Jahren sollen alle Yellow Cabs in New York City durch ein neues Modell ersetzt werden und die türkische Firma Karsan hat gute Chancen, die Ausschreibung für das Design und die Herstellung der nächsten Generation der Taxis zu gewinnen. Wie NYDailyNews.com berichtet, liegt Karsan derzeit gleichauf mit Nissan und vor den amerikanischen Herstellern Ford und GM. Den Ausschlag für Karsan könnte letztendlich das Glasdach des Fahrzeugs geben, durch das sich beim Durchfahren der Straßenschluchten hervorragend an den Wolkenkratzern hinaufblicken lässt.

Nachtrag (4.5.2011): Nissan hat dann doch den Zuschlag erhalten

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Zahlreiche Volksabstimmungen in den USA am 2. November

Am 2. November wird in den USA gewählt und in 37 Bundesstaaten stimmt das Volk an diesem Tag zudem über insgesamt 160 Gesetzesvorschläge ab. So werden z.B. die Wähler in Kalifornien über die Legalisierung von Marihuana und die Suspendierung des Klimaschutzgesetzes entscheiden. In Michigan stimmt das Volk über einen Vorschlag ab, dass sich Vorbestrafte 20 Jahre lang nicht als Politiker betätigen dürfen und in Colorado wird über die Abschaffung der Kfz-Steuer entschieden. Eine Übersicht über alle 156 Volksabstimmungen gibt es auf Ballotpedia.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Halfologe lenken mehr ab als Dialoge und Monologe

Telefongespräche, von denen man nur die Hälfte hört, z.B. wenn sich ein anderer Fahrgast im Bus oder Zug am Handy unterhält, lenken mehr von der eigenen geistigen Beschäftigung ab als Dialoge oder Monologe, denen man ebenfalls unfreiwillig zuhören muss. Das besagt eine Studie der Cornell University.

Dienstag, 12. Oktober 2010

Nutzlose Lufthansa-Werbung

Ich ärgere mich jetzt schon seit Jahren über die Lufthansa E-Mail-Werbung für U.S.-Kunden. Da werden preiswerte Flugpreise angepriesen, die sich dann auf der Lufthansa-Website nicht finden lassen. Dass diese Art von Werbung nur für Frustration bei potentiellen Kunden führt, ist Lufthansa wohl noch nicht eingefallen. Liebe Lufthansa-Leute, wie wäre es mit Infos, die auch wirklich von Nutzen sind, z.B. Preisangebote für Hin-und Rückflüge, die man dann auch direkt und unkompliziert auf eurer Website finden kann?

Screenshot 1 (lässt sich durch Anklicken vergrößern): Angepriesene $206 nach London (Preis basiert auf einfachen Flug, man muss aber Hin-und Rückflug buchen und noch verschiedene andere Kriterien erfüllen)

Screenshot 2: Flug nach den erforderlichen Kriterien gesucht. Bestes Ergebnis: $601 (geteilt durch 2 = rund $300)

Was soll also die Werbung mit $206, wenn dieser Preis nicht einmal annähernd erreicht wird?

Dienstag, 5. Oktober 2010

Immer weniger Amerikaner sind verheiratet

Die Zahl der verheirateten Amerikaner sank zwischen den Jahren 2000 und 2009 von 57 auf 52 Prozent. Bei den 25 bis 34jährigen war sogar ein Rückgang von 10 Prozent (von 55 auf 45 Prozent) zu verzeichnen. (Quelle)

Donnerstag, 23. September 2010

Die neuen Fettnäpfchenführer sind da!

Meinen Fettnäpfchenführer USA kennt ihr ja schon, aber ich möchte an dieser Stelle einmal auf die neuen Fettnäpfchenführer für China, Russland und Neuseeland hinweisen.

Meine Autorenkollegen Anja Obst, Veronika Wengert und Allen Falls haben sich ebenfalls ausführlich dem Minenfeld der interkulturellen Eigenheiten gewidmet und amüsant-lehrreiche Geschichten verfasst. Für alle kultur- und länderinteressierten Leserinnen und Leser - und natürlich für diejenigen, denen eine Reise bevorsteht. (Ich habe z.B. vor, nächstes Jahr nach Russland zu fahren und freue mich deshalb besonders über den "Fettnäpfchenführer Russland: Was sucht der Hering unterm Pelzmantel?".

Donnerstag, 16. September 2010

Was bedeutet eigentlich "K-9 unit"?

An manchen amerikanischen Polizeiautos kann man die Aufschrift "K-9 unit" bzw. "K9 unit" sehen. Das Buchstaben-Zahlen-Kürzel steht dabei für canine und wird genauso ausgesprochen. Canine wiederum wird als Synonym für "Hund" verwendet. (Hunde, lat. Canidae, bilden mit anderen hundeartigen Tieren, z.B. Füchse und Wölfe, die Raubtierfamilie der Canoidea, während die katzenartigen Tiere zur Familie der Feloidea gehören.

Also kurz gesagt: Wenn "K-9 unit" am Auto steht, ist ein Diensthund samt Diensthundeführer an Bord.
 

Mittwoch, 8. September 2010

"Fliegende Autos" ab 2011

Die Firma Terrafugia wird ab 2011 im U.S.-Bundesstaat Massachussets ein Fahrzeug in Kleinserie produzieren, mit dem man sich in den USA sowohl in der Luft als auch im Straßenverkehr fortbewegen kann. Das Transition genannte Fahr- und Flugzeug wird zwischen 200.000 und 250.000 Dollar kosten. (Quelle: CNET)

Donnerstag, 2. September 2010

Aufstieg und Fall eines Schweizers in den USA: Louis Chevrolet

Chevrolet ist eine der bekanntesten amerikanischen Automarken, ihr Name stammt allerdings von dem Schweizer Einwanderer und Rennfahrer Louis Chevrolet. Das Firmenlogo des Unternehmens soll zudem auf der Schweizer Flagge beruhen.

Louis Chevrolet und William Durant gründeten den Autohersteller 1911. Nur drei Jahre später verkaufte Chevrolet jedoch seinen Firmenanteil an Durant, mit dem er sich verstritten hatte.

Durant übernahm kurz darauf die Leitung bei General Motors und die Marke Chevrolet wurde Bestandteil dieses Unternehmens. Louis Chevrolet dagegen verlor sein gesamtes Vermögen im Börsencrash von 1929 und begann danach in einer Chevrolet-Fabrik als Mechaniker zu arbeiten. Durant verlor sein Vermögen ebenfalls an der Börse, allerdings erst sieben Jahre später.

Louis Chevrolet starb 1941 verarmt in Detroit.



Quellen: NYTimes.com und Wikipedia

Freitag, 27. August 2010

Promillegrenze in den USA

Die Promillegrenze für Fahrzeugführer über 21 Jahren liegt in allen Bundesstaaten der USA bei 0,8-Promille (in den USA wird diese Promillegrenze als 0.08% geschrieben).

Für Fahrer unter 21 Jahren gilt ein absolutes Alkoholverbot.

Die Strafen unterscheiden sich von Bundesstaat zu Bundesstaat, aber wer betrunken Auto fährt, wird in der Regel vorübergehend verhaftet und kann sich auf ein extrem teures Gerichtsverfahren, hohe Geldstrafen und den zeitweisen Entzug des Führerscheins gefasst machen.

In Kalifornien muss man z.B., wenn man als Ersttäter glimpflich davon kommt, mehr als 3000 Dollar Strafe und Gerichtskosten zahlen, verbunden mit einer Reihe von Auflagen, die z.T. auch noch einmal mehrere Hundert Dollar kosten. Die Anwaltskosten kommen noch dazu. Bei schwerem oder wiederholten Vergehen muss man unter Umständen sechs Monate ins Gefängnis.

Falls ein Polizist das Überschreiten der Promillegrenze vermutet, wird er in der Regel eine Reihe von Bewegungstests durchführen. Sollte sich der Verdacht erhärten, wird eine Verhaftung, inkl. Anlegen von Handschellen, vorgenommen und der Verdächtige auf die Polizeiwache gebracht. Dort wird dann entweder der Atem, das Blut oder der Urin getestet. Sollte der Alkoholwert unter der Promillegrenze liegen, wird man entlassen. Bei Überschreiten der Promillegrenze muss man in einer Zelle ausnüchtern und erhält dann einen Gerichtstermin. In Florida z.B. wird man mindestens acht Stunden festgehalten.

Auch wichtig: In den USA ist es verboten, geöffnete Flaschen mit Alkohol im Auto zu haben, selbst wenn man nicht davon trinkt. Was passieren kann, wenn man damit von der Polizei erwischt wird, könnt ihr im Fettnäpfchenführer USA lesen:

Jetzt bestellen!Fettnäpfchenführer USA: Mittendurch und Drumherum

"Das Buch ist rundum gelungen. Unterhaltsam und informativ." Zeitzonen.de

"Ein wertvoller Ratgeber für alle USA Ersttäter." USA-Reise.de

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Dieser Beitrag wurde am 14. Februar 2017 aktualisiert.

Mittwoch, 25. August 2010

Preiswerte Immobilien in den USA

Die Zahl der verkauften Einfamilienhäuser hat im letzten Monat den tiefsten Stand seit 15 Jahren erreicht. Wer jetzt ein Haus in den USA kaufen will, kann mit Sicherheit das eine oder andere Schnäppchen finden. So habe ich letzte Woche zusammem mit Freunden ein Haus mit 5 Zimmern (Foto) für 18.000 Dollar gekauft, das wir derzeit renovieren und ab Oktober vermieten werden.

Donnerstag, 19. August 2010

Datenschutz hier und dort

Während in Deutschland die paranoide Angst vor Google Street View umgeht, plant die Los Angeles Times die Erfolgsraten von 6.000 Lehrern zu veröffentlichen, d.h. die vollen Namen der Lehrer und die Durchschnittswerte, mit denen ihre Schüler die standardisierten Prüfungen abgeschlossen haben, damit Eltern die Erfolgsquoten der Lehrer vergleichen können. Stellt euch mal vor, jemand würde das in Deutschland vorschlagen...

Mittwoch, 18. August 2010

Greyhound endlich mit modernen Bussen

Die amerikanischen Greyhound-Busse kommen nun endlich auch im 21. Jahrhundert an und bieten zumindest auf sechs Linien Internet, Steckdosen, Beinfreiheit und Sitzgurte.

Bei Greyhound ist man stolz darauf und nennt das The Future of Bus Travel. Stimmt vielleicht, wenn man mental und technisch irgendwie in den 70er Jahren stecken geblieben ist.

Urlaubstage unbegrenzt? Von wegen!

In den amerikanischen und auch in den deutschen Medien konnte man in den letzten Tagen erfahren, dass einige amerikanische Unternehmen alle Urlaubsregelungen abgeschafft haben und ihre Mitarbeiter nun so viel Urlaub nehmen können, wie sie wollen. Klingt gut, aber wer die Unternehmenskultur in den USA kennt, wird wissen, dass damit in der Regel wohl eher erreicht wird, dass die Leute noch weniger Urlaub als bisher nehmen.

Zunächst einmal handelt es sich hier um Firmen, deren Mitarbeiter ihre Arbeit hauptsächlich am Computer erledigen. Diese Firmen haben in der Regel auch keine Gewerkschaften und damit keinerlei Kündigungsschutz. Viele dieser Mitarbeiter arbeiten abends und am Wochenende auch noch zu Hause weiter. Laptop-Computer und Internet machen es möglich. Das geht dann meistens auch im Urlaub so weiter, wenn denn überhaupt mal ein Tag freigenommen wird. Eine Trennung von Arbeit und Freizeit gibt es kaum noch. Alle sind jederzeit erreichbar. Ich sehe das jeden Tag bei meinen Kollegen im PR-Bereich. Wenn es dann keine Urlaubsregelung gibt, werden die Leute noch mehr Angst haben, dass sie zu viele Tage frei nehmen und letztendlich noch weniger Urlaub beanspruchen.

Dass neben geregelten Arbeitszeiten nun auch der geregelte Urlaub verschwindet, ist eigentlich nur ein weiterer Schritt in derselben Richtung. Was nach mehr Rechten aussieht, ist in Wirklichkeit das Gegenteil. Ganz schön clever von Seiten der Unternehmen.

Dienstag, 17. August 2010

Auswanderer für TV Reportage gesucht

Eine selbständige TV Autorin, die u.a. für ZDF/ Stern TV/ Stern TV Reportage/ ARTE/ VOX/ u.v.a. arbeitet, recherchiert derzeit für einen öffentlich-rechtlichen Sender zum Thema „Auswanderer“ und hat mich gebeten, diesen Aufruf zu veröffentlichen, was ich hiermit gern mache:

"Wir sind auf der Suche nach Menschen, die auswandern wollen und zwar aus den unterschiedlichsten Gründen.

- Menschen, die wegen beruflicher Gründe ins Ausland gehen, sei es weil die Firma sie dort hinschickt oder weil sie sich beruflich verändern wollen
- Menschen, die sich z.B. etwas eigenes aufbauen wollen/ eine neue Existenz
- Menschen, die Ihren Lebensabend im Ausland verbringen möchten und sich mit z.B. Mitte 50 (oder später) noch einmal einen Traum erfüllen wollen. Menschen, die hier viel gearbeitet haben und sich nun etwas Neues aufbauen wollen
- Menschen, bei denen die Kinder schon aus dem Haus sind und nun wieder alles möglich ist
- Menschen, die mit Ihrer Familie ins Ausland gehen, weil es dort bessere Perspektiven gibt, z.B. im Gesundheitlichen/ Medizinischen Bereich
- Menschen, die auf der Suche nach dem „Sinn“ sind
- Menschen, die z.B. aus christlichen Motiven heraus etc. ins Ausland gehen, um anderen helfen zu wollen

Darüber hinaus suchen wir auch Ausländische Familien, die jetzt nach Deutschland kommen, z.B. Ingenieure die hier arbeiten werden. Wichtig dabei wäre, dass diese Familien schon ein bisschen deutsch sprechen.

Wir möchten in dieser seriösen Reportage die Menschen über einen längeren Zeitraum begleiten. Wir möchten die individuelle Situation zeigen, die Gründe, warum man diesen Schritt geht. Und dabei sein, wenn der Haushalt hier aufgelöst wird und in einem fernen Land der Neuanfang beginnt.

Vielleicht sind Sie so ein Mensch/ eine Familie. Vielleicht kennen Sie jemanden? Vielleicht arbeiten in Ihrem Unternehmen, Menschen die auswandern wollen. Oder Ausländer, die demnächst nach Deutschland kommen.

Dann würde ich mich sehr über eine Rückmeldung per Mail freuen: castings@gmx.de (selbständige Redakteurin deswegen GMX Mail)"

Montag, 16. August 2010

Amerikanischer Business Jargon

Falls ihr in den USA eine Büroarbeit habt, werdet ihr sicher auch laufend Worte wie actionable, baked in, circle back, convo, drill down, EOD, ideate, low-hanging fruit usw. hören. Auf Unsuck-it.com werden diese Begriffe ins normale Englisch übersetzt.

Freitag, 6. August 2010

Arbeitseinsatz auf der Farm

Wer einmal für ein paar Stunden auf einer Farm arbeiten möchte und im Gegenzug mit einer Mahlzeit zufrieden ist, sollte einmal nachforschen, ob es in seiner/ihrer Gegend eine Crop Mob-Gruppe gibt. Diese Gruppen helfen in der Regel einmal im Monat kleinen Bio-Farmern, die ein wenig tatkräftige Unterstützung gebrauchen können. Die Farmer bieten im Gegenzug ihre eigene Hilfe auf einer anderen Farm an und übernehmen die Verpflegung der Helfer, die meistens aus der Stadt kommen und denen ein wenig Landluft sehr gut tut.

Einen ausführlichen Artikel und ein Video zu dieser netten Idee gibt es bei USA Today: Crop mobs sprout up on farms

Habt ihr schon gewusst, dass Katzen gerne grillen?

Habe gestern eine Tüte Katzenfutter gesehen, auf der eine vergnügte Katze am Grill steht:

Man lernt halt nie aus. :-)

Dienstag, 3. August 2010

Alte 3D-Aufnahmen von Indianern und aus New York

3D-Fotos waren in den Jahrzehnten unmittelbar vor und nach 1900 sehr beliebt und nun gibt es einige neu aufgelegte und zudem überraschend preiswerte Bücher, in denen wir das Amerika jener Zeit noch einmal dreidimensional bewundern können, u.a. New York City in 3D und Native Americans (Indianer) & the Wild West in 3D. Also ich bin schon seit meiner Kindheit ein 3D-Fan, und diese Bücher sind eine tolle Sache, finde ich.

Die 10 meistgeklauten Autos in den USA

Autodiebe in den USA klauen teure und praktische Autos, wie den Cadillac Escalade (Foto) und den Chevrolet Silverado Pick-up.

1. Cadillac Escalade
2. Chevrolet Silverado
3. Dodge Charger
4. Chevrolet Avalanche
5. Infiniti G47
6. GMC Sierra Crew Cab
7. Nissan Maxima
8. Hummer H2
9. GMC Yukon XL
10. Chevrolet Tahoe

Quelle: CNN Zum Weiterlesen: Autoversicherung in den USA

75 Jahre Social Security

Social Security CardAm 14. August 1935 unterzeichnete Franklin Delano Roosevelt das amerikanische Sozialversicherungsgesetz. Die Social Security Administration, welche die Social Security Card (Abb.) mit der Social Security Number ausstellt, verzeichnet seither das Einkommen und die Abgaben jedes Arbeitnehmers in den USA für spätere Rentenansprüche. Die Social Security Number ist jedoch heutzutage mehr als eine Sozialversicherungsnummer, sie ist eine Personenkennzahl. Egal ob man ein Konto eröffnet, sich um eine Arbeit bewirbt, einen Kredit aufnimmt, eine Wohnung mietet oder ein Haus kauft bzw. die Steuererklärung ausfüllt – immer wieder wird man nach der Social Security Number gefragt.

Mittwoch, 28. Juli 2010

New York: 20.000 Strafzettel für Urinieren in der Öffentlichkeit

Urinieren in der Öffentlichkeit ist in den USA vielerorts ein Vergehen, das mit einer erheblichen Geldstrafe geahndet wird. Alleine in New York City, das habe ich bei den Recherchen für meinen Fettnäpfchenführer USA festgestellt, werden diesbezüglich jedes Jahr rund 20.000 Strafzettel ausgestellt.

Aber damit nicht genug: Wer beim Pinkeln in der Öffentlichkeit erwischt wird, riskiert in einigen Bundesstaaten, als Sexualstraftäter registriert zu werden, weil mit dem Urinieren ja auch das Entblößen eines gewissen Körperteils verbunden ist. Da sich die Datenbanken mit den Namen und Adressen von Sexualstraftätern per Internet einsehen lassen, könnte das zur Folge haben, dass man von den Nachbarn gemieden wird. Jobs, die einen Umgang mit Kindern beinhalten, kann man dann ebenfalls vergessen.

Dienstag, 27. Juli 2010

Ölpest in Michigan

Mehr als 3 Millionen Liter Öl sind aus einer defekten Pipeline im Südwesten von Michigan in den Kalamazoo River gelaufen.

Hier sind zwei Artikel zu dieser Nachricht:

- Pipeline leak pollutes major Michigan river
- Michigan oil spill by Canadian company

Bugs Bunny wird 70

Am 27. Juli 1940 hat Bugs Bunny in diesem Trickfilm das Licht der Welt erblickt:

Samstag, 24. Juli 2010

Mehr Kreisverkehr in den USA

Der Kreisverkehr (engl. roundabout) war in den USA über viele Jahrzehnte hinweg in Vergessenheit geraten, ist jetzt aber wieder auf dem Vormarsch: 1990 wurde der erste moderne Kreisverkehr in einem Vorort von Las Vegas gebaut und mittlerweile ist seine Zahl landesweit auf mehr als 2.300 angestiegen. Aber aufgepasst: Viele Amerikaner sind mit dem Kreisverkehr noch nicht sehr vertraut und befahren diesen oft recht verunsichert.

Freitag, 23. Juli 2010

Gutes Buch gegen Flugangst

Ich gebe es offen zu: Ich habe Angst vorm Fliegen. Das ging sogar schon so weit, dass ich dreimal mit dem Schiff nach Amerika gefahren bin. (Das ist ein tolles Erlebnis und sehr zu empfehlen, auch wenn man keine Angst vorm Fliegen hat!) Allerdings ist das auf Dauer natürlich keine Lösung. Auch das Betrinken während des Fluges ist nicht so toll, weil man dann ständig aufs Klo wanken muss, was im Flugzeug ziemlich belastend werden kann.

Fliegen ohne AngstIn den letzten Jahren habe ich dann jedoch einen Weg gefunden, die Angst im Zaume zu halten: Ich habe mir ein kleines Büchlein mit dem Titel Fliegen ohne Angst zugelegt, das mich jetzt auf jedem Flug begleitet und das mir rational hilft, mit der Flugangst umzugehen und dabei sehr gute Arbeit leistet. Zusätzlich nehme ich noch ein Beruhigungsmittel ein, für jene Situationen (bei mir ist das vor allem die Landung), wo auch gute Argumente nicht weiterhelfen.

Ganz und gar wird die Angst vorm Fliegen wohl nie weggehen, aber wenigstens ist sie nicht mehr so schlimm, dass ich deswegen zu Hause bleibe (oder mit dem Schiff fahre). Und trinken tue ich während des Fluges auch nicht mehr, worüber sich die Mitreisenden sicher freuen, obwohl ich eigentlich ein netter Betrunkener bin.

Welche Tipps habt ihr zum Thema Flugangst?

Mad Men: Sprachlich alles richtig?

The New York Times hat einen interessanten Artikel zu sprachlichen Aspekten der Fernsehserie Mad Men.

Gut gemachte Parodie:

Donnerstag, 22. Juli 2010

Montag, 19. Juli 2010

Vielen Dank!

Der Fettnäpfchenführer USA ist derzeit bei Amazon.de die Nummer 1 bei den Nordamerika-Reiseführern. Vielen Dank an alle, die ihn gekauft haben!

Freitag, 16. Juli 2010

Filmtipp: Winter's Bone

Der beste amerikanische Film, den ich in den letzten Jahren gesehen habe. Beeindruckende schauspielerische Leistungen und eine Handlung, die uns Einblick in das Leben armer Leute auf dem Lande gibt.

Donnerstag, 15. Juli 2010

Fluchen im U.S. Fernsehen

Zeit Online schreibt:
Wer im Rundfunk oder auf der Kinoleinwand pöbelte, musste bis zu 325.000 Dollar Strafe zahlen. Damit ist jetzt Schluss. Die Beeps fahren zur Hölle, und die Fucks kehren zurück ins mediale Leben, haben sie doch das wahre Leben schon längst erobert.
Das stimmt nicht. Richtig ist:
A court has ruled that the FCC has to reconsider its fines for unplanned expletives blurted out on live broadcasts. (Quelle: CSMonitor.com.)
Es geht hier also lediglich um Schimpfwörter, die jemandem bei einer Live-Sendung versehentlich rausrutschen. Das ist alles. Die Beeps bleiben uns erhalten. (Auf einigen Radio- und Fernsehsendern, z.B. HBO, kann übrigens ungehemmt geflucht werden.)

Mittwoch, 14. Juli 2010

William Faulkner Vorlesungen

Ende der 50er Jahre hielt William Faulkner eine Reihe von Vorlesungen an der University of Virginia.

Die Tonaufnahmen wurden jetzt digitalisiert und ins Internet gestellt: William Faulkner Goes Online, 50 Years Later

Dienstag, 13. Juli 2010

Montag, 12. Juli 2010

Wo Kinder umsonst essen können

Wer mit seinen Kindern ins Restaurant geht, muss für deren Essen nichts bezahlen, wenn es dort ein "Kids Eat Free"-Angebot gibt. Welche Restaurants das in eurer Stadt sind, könnt ihr auf dieser Website finden: My Kids Eat Free

Mittwoch, 30. Juni 2010

Geheime Kneipen in New York

Versteckte Plätze, geheime Telefonnummern und Einlass nur mit Code: die Hinterzimmer-Bars der Zwanziger Jahre feiern in New York ein Comeback. Mehr dazu bei Zeit Online...

Dienstag, 29. Juni 2010

Bewerbungsgespräch in den USA

Liebe Leser, was sind eure Tipps für das erfolgreiche Bewerbungsgespräch in den USA?

Ich fange mal an:

Bei der üblichen Frage nach den eigenen Schwächen sollte man etwas anführen, das auch positiv gesehen werden kann, z. B. dass man manchmal zu viel arbeitet oder oft etwas zu perfekt machen will.

Bin auf eure Tipps in den Kommentaren gespannt!

Mittwoch, 23. Juni 2010

Dienstag, 22. Juni 2010

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Vergrößern und weitere Infos auf NASA.gov

Die bunte Welt der Zigaretten

Ab 1. Juli dürfen Zigarettenverpackungen in den USA nicht mehr mit den Worten "light," "mild" oder "low-tar" beschriftet sein, da diese den Eindruck erwecken, nicht besonders gesundheitsschädlich zu sein.

Die Hersteller haben jedoch einen Ausweg gefunden, indem sie diese Zigaretten nun in Verpackungen mit bestimmten Farben anbieten:
Now Camel Lights are called Camel Blues. Marlboro Lights and Ultra-Lights have been re-named Marlboro Gold and Silver. Pall Mall Red, Pall Mall Blue, and Pall Mall Orange are code names for regular, light, and light menthol. (Quelle)
Die Gesundheitsbehörde von New York City hat mit dieser Verbraucherwarnung reagiert:



Auf Spanisch:

Samstag, 12. Juni 2010

Warum wird Fußball in Amerika "soccer" genannt?

In den USA wird Fußball bekanntlich "soccer" und nicht wie in England "football" genannt. Dabei kommt der Begriff "soccer" eigentlich aus England und ist ein dort veralteter und heute nicht mehr gebrauchter Begriff für Fußball. Denn die Engländer benutzten das Wort "soccer" vor 100 Jahren umgangssprachlich für "association football", wie Fußball zur Unterscheidung vom "rugby football" genannt wurde. (Das Slang-Wort für Rugby war übrigens "rugger".) Als Fußball nach Amerika kam, gab es dort jedoch schon eine Rugby-ähnliche Sportart namens Football (American Football), so dass die amerikanischen Fußballfreunde zur leichteren Unterscheidung ebenfalls das Wort "soccer" verwendeten und das auch heute noch tun, während die Engländer sich statt dessen letztendlich doch für das Wort "football" entschieden. In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, dass Tischfußball in den USA "foosball" ("Fußball" mit langem "u") genannt wird.

Eine weitere Besonderheit des amerikanischen Fußballs ist, dass es keine Auf- und Absteiger zwischen der ersten und der zweiten Liga gibt, da diese von zwei verschiedenen Dachorganisationen getragen werden. Major League Soccer betreibt die oberste Spielklasse und United Soccer Leagues die zweite und dritte Spielklasse. (Einen Überblick über die Struktur des amerikanischen Vereinsfußballs gibt es bei Wikipedia.) So etwas wäre im europäischen Fußball natürlich undenkbar, in den USA gibt es jedoch bei den meisten Mannschaftssportarten keine Auf- und Absteiger zwischen der ersten und der zweiten Spielklasse.

Was mir in den USA in Sachen Fußball jedoch am meisten aufgefallen ist: Im Nachwuchsbereich spielen wie selbstverständlich genauso viele Mädchen wie Jungen Fußball und die weiblichen Nationalspieler, allen voran Mia Hamm (Foto), sind berühmter (und erfolgreicher) als ihre männlichen Kollegen.

Dienstag, 8. Juni 2010

Bitte um Spenden

Dieser Beitrag hat nichts mit dem Leben in den USA zu tun. Ich habe eine persönliche Bitte an meine Leser.

Die kleine Tochter von serbischen Freunden hat einen Gehirntumor. Die Behandlungsmöglichkeiten in Serbien sind ausgeschöpft und die Eltern versuchen verzweifelt, das Leben ihres Kindes zu retten.

Eine Klinik in Houston würde eine weitere Behandlung durchführen, aber die Kosten betragen 25.000-30.000 Dollar. Wir versuchen jetzt im Freundeskreis so schnell wie möglich diesen Betrag zusammen zu bekommen. Da wir auch alle nicht reich sind, versuchen wir u.a. über Facebook so viele Leute wie möglich zu erreichen.

Weitere Informationen und eine Möglichkeit, etwas Geld zu spenden, gibt es hier:

Fundraiser for Stasa Mihic

Dafür, dass das Geld in die richtigen Hände kommt, verbürge ich mich persönlich.

Vielen Dank!

Euer Kai

Samstag, 5. Juni 2010

Fehlende Reiseführer in deutscher Sprache

Habt ihr auch schon gemerkt, dass es für bestimmte USA-Bundesstaaten keinen eigenen Reiseführer in deutscher Sprache gibt? Vielleicht mache ich mich ja irgendwann mal daran, einen solchen für Michigan zu schreiben... (Mein Fettnäpfchenführer USA enthält ja schon viele Michigan-Infos.)

Für welche Bundesstaaten ist euch das Fehlen eines Reiseführers aufgefallen?

Mittwoch, 2. Juni 2010

Wenn man in den USA verhaftet wird

Der U.S. Supreme Court hat entschieden: Wer in den USA verhaftet wird, hat das Recht zu Schweigen und auf einen Anwalt, aber nur, wenn man sich diese Rechte nicht nur stillschweigend vorlesen lässt, sondern die Inanspruchnahme dieser Rechte dann auch gegenüber der Polizei zum Ausdruck bringt:
A right to remain silent and a right to a lawyer are at the top of the warnings that police recite to suspects during arrests and interrogations. But Tuesday's majority said that suspects must break their silence and tell police they are going to remain quiet to stop an interrogation, just as they must tell police that they want a lawyer.
Quelle: The Washington Post: Right to remain silent? Suspect better speak up

Montag, 31. Mai 2010

Geheimtipps für Colorado und Wyoming

Bücher über New York und andere Metropolen bzw. Touristen- und Auswanderungsziele sind keine Mangelware, aber wenn es um zentral gelegene Bundesstaaten in den USA geht, dann wird's eng. Deshalb freue ich mich, wenn mir einmal ein deutschsprachiges Buch in die Hände gerät, das sich einer Gegend annimmt, über die sonst kaum jemand schreibt. Wenn dieses Buch dann auch noch sehr gut zu lesen und informativ ist, um so besser.

Kai Moorschlatt, der zwei Jahre lang im bevölkerungsarmen und natur- sowie schneereichen Wyoming gelebt hat und auch viel Zeit im benachbarten Colorado verbrachte, gelingt es mit Cowboy Country: Unterwegs in Colorado und Wyoming durch die Schilderung seiner eigenen Erfahrungen ein Bild von dieser Gegend und ihren Bewohnern zu vermitteln, dem ich voll zustimmen kann. (Ich habe vor einigen Jahren selber im benachbarten South Dakota gewohnt.) Für Natur- und Wintersportfreunde hat Kai Moorschlatt zudem eine Menge Geheimtipps parat, mit denen er sich als wahrer Kenner der Gegend ausweist. Einige schöne Schwarz-Weiß-Fotos ergänzen den Text angemessen.

Fazit: Ein lohnenswertes Lesevergnügen für alle, die mehr über diese relativ wenig beachtete Gegend erfahren möchten.

Mittwoch, 26. Mai 2010

Nissan Elektroauto preiswerter als erwartet

Nissans Elektroauto Leaf wird in den USA inklusive Ökorabatt kaum mehr kosten als ein herkömmlicher Benziner, berichtet Spiegel Online:
In den USA wird der Wagen 32.780 Dollar kosten und nach dem Abzug von 7500 Dollar Steuerrabatt aus Washington für 25.280 Dollar zu haben sein. Wer in Kalifornien wohnt, bekommt noch einmal 5000 Dollar vom Staat und zahlt damit für den Leaf weniger als für Hybridautos wie den Toyota Prius oder den Honda Insight.

Montag, 24. Mai 2010

Zahl der unabhängigen Buchläden nimmt wieder zu

Der Buchhandel in den USA wird von den riesigen Buchläden der Ketten Barnes & Noble und Borders sowie von Amazon.com beherrscht. Die so genannten "independent bookstores", also unabhängige Läden, haben es da ausgesprochen schwer und ihre Zahl ist in den letzten 20 Jahren stark zurückgegangen.

Allerdings wurde die Talsohle nun wohl erreicht und der Trend beginnt sich langsam umzukehren. The Huffington Post berichtet, dass im letzten Jahr die Zahl der Buchläden wieder ganz leicht angestiegen ist.

Die Immobilien- und Wirtschaftskrise scheint da interessanterweise ein förderlicher Faktor gewesen zu sein:
ABA president Michael Tucker, co-owner of Books Inc. in San Francisco, says the economy may have helped some stores, making it cheaper to find retail space in downtown locations.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Fussball-WM in 3D

3D wird in den USA immer beliebter: Filme, Videospiele und in Kürze auch Fernsehprogramme. Ganz neu ist diese Technologie zwar nicht (ich habe z.B. Anfang der 80er Jahre einen sowjetischen 3D-Film in meiner Heimatstadt Rostock gesehen), aber jetzt kann man sich 3D anscheinend auch ins Haus holen (wenn man dafür Geld ausgeben will).

So werden auf ESPN 3D u.a. 25 Spiele der Fussball-WM in 3D übertragen werden.

Wie das alles funktioniert, kann man auf der 3D Technology-Seite von Amazon.com erfahren.

Verwandter Beitrag:
Warum wird Fußball in Amerika "soccer" genannt?

Coffee Party statt Tea Party

Als Alternative zur engstirnigen Tea Party gibt es jetzt die Coffee Party:
The Coffee Party Movement gives voice to Americans who want to see cooperation in government. We recognize that the federal government is not the enemy of the people, but the expression of our collective will, and that we must participate in the democratic process in order to address the challenges that we face as Americans. As voters and grassroots volunteers, we will support leaders who work toward positive solutions, and hold accountable those who obstruct them.
Zum Mitmachen: Coffee Party on Facebook

Dienstag, 18. Mai 2010

Titanic Museum in Tennessee eröffnet

Im Ferienort Pigeon Forge wurde vor einigen Wochen das Museum in Form eines Nachbaus der vorderen Hälfte des Ozeanriesen in halber Originalgröße eröffnet.

Mehr zur "Titanic in den Bergen" bei usa-reise.de

Wasserfilter im Vergleich

Wer sich in den USA einen Trinkwasserfilter für den Hausgebrauch kaufen möchte, wird vielleicht die Tabelle auf dieser Seite nützlich finden:

Compare Water Filters - Top 10 Brands

Montag, 17. Mai 2010

Bienensterben in den USA

Im Winter 2006/2007 breitete sich in den USA ein mysteriöses Bienensterben namens Colony Collapse Disorder aus, durch das nahezu 80 Prozent aller Bienenvölker verschwanden. Bei Wikipedia heißt es dazu:
Aufgrund der entscheidenden Bedeutung der Honigbiene bei der Bestäubung zahlreicher Nutzpflanzenarten wurde bei einer weiteren Ausbreitung und einem Andauern des Bienensterbens vermutet, dass es zu Engpässen und Ausfällen in der Versorgung mit bestimmten wichtigen Lebensmitteln kommen könnte. Betroffen wären in den USA beispielsweise der Anbau von Äpfeln, Birnen, zahlreichen Beerenarten wie Himbeeren, Erdbeeren, Johannis- und Stachelbeeren, Gurken, Kirschen, Kürbissen und Melonen, Mandeln, Pfirsichen, Sojabohnen und etwa 90 anderen Obst- und Gemüsearten gewesen.
Die Gefahr ist noch nicht gebannt und was gegenwärtig dagegen getan wird, könnt ihr hier lesen: What's Being Done to Study Honey Bee Health

Donnerstag, 13. Mai 2010

Vielen Dank!!!

Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Besuchern der Lesungen in Greifswald, Neubrandenburg, Gardelegen, Magdeburg, Leipzig, Stuttgart und Frankfurt am Main bedanken und natürlich auch für die ganz tolle Unterstützung durch die Bibliotheken vor Ort und durch die U.S.-Konsulate in Leipzig, Hamburg und Frankfurt! Diese Lesereise hat sehr viel Spaß gemacht, insbesondere die interessanten Unterhaltungen mit den Besuchern der Veranstaltungen!

Hier ist kleiner Eindruck von der Lesung in Frankfurt:

Mittwoch, 28. April 2010

American Days in Stuttgart

Mehr als 40 Einrichtungen aus Stuttgart und der Region beteiligen sich an den American Days vom 6. bis 16. Mai 2010. Es gibt ein abwechslungsreiches Programm mit mehr als 70 verschiedenen Veranstaltungen: Konzerte, Lesungen, politische Diskussionen, Kabarett und Sportveranstaltungen, darunter auch meine Lesung am 10. Mai um 19.30 Uhr in der Stadtteilbücherei Neugereut. Mehr dazu in der Stuttgarter Zeitung.

Dienstag, 27. April 2010

Vielleicht sehen wir uns ja?

An den folgenden Tagen und Orten werde ich aus dem Fettnäpfchenführer USA lesen:

3. Mai, 19:30 Uhr in Greifswald
Stadtbibliothek Hans Fallada, Knopfstraße 18

4. Mai, 10:00 Uhr in Neubrandenburg
Regionalbibliothek Neubrandenburg, Stargarder Str. 6

5. Mai, 19:30 Uhr in Gardelegen (Altmark)
Stadt-, Kreis- und Gymnasialbibliothek, Im Schlüsselkorb 16

6. Mai, 16:00 Uhr in Magdeburg
Stadtbibliothek Magdeburg, Konferenzraum 3. OG, Breiter Weg 109

7. Mai, 11:00 Uhr in Leipzig
Leipziger Städtische Bibliotheken, Bibliothek Südvorstadt, Steinstr. 42

10. Mai, 19:30 Uhr in Stuttgart
Stadtteilbücherei Neugereut, Flamingoweg 26

11. Mai, 19:30 Uhr in Frankfurt am Main
Stadtbücherei Frankfurt, Zentralbibliothek, Hasengasse 4

Hier eine kurze Beschreibung des Buches:
Torsten F. und Susanne M. blamierten sich bei ihrem ersten Aufenthalt in den USA am laufenden Band. Sie berichten darüber in dem hier vorliegenden Tagebuch, das von Kai Blum, der seit 15 Jahren in den USA lebt und die vielen Fallstricke des amerikanischen Alltags kennt, auf dem Flughafen von Detroit im Müll gefunden und für diese Veröffentlichung durch den Conbook Verlag mit ausführlichen Anmerkungen und Hinweisen versehen wurde. Wir begleiten das junge Paar auf seiner Reise durch Michigan und nach Chicago und erleben wie sich die beiden USA-Neulinge bei ihren amerikanischen Gastgebern, beim Einkauf, im Restaurant und im Hotel, am Strand, beim Auto und Rad fahren sowie in vielen anderen Situationen blamieren.

Leseprobe (PDF): "Strandsitten"

Versandkostenfrei bei Amazon.de erhältlich
(In den USA erhältlich über AbeBooks.com)