Montag, 31. August 2009

Wie erkennt man genmanipuliertes Obst und Gemüse im Supermarkt?

An der aufgeklebten Nummer, dem so genannten PLU code.

Normales Obst und Gemüse hat eine 4-stellige Nummer, z. B. 4011.

Obst und Gemüse aus Bio-Anbau ("organic") hat eine 5-stellige Nummer, die mit einer 9 beginnt, z. B. 94011.

Der PLU code für genmanipuliertes Obst und Gemüse hat ebenfalls 5 Stellen, beginnt aber mit einer 8, z. B. 84011.

Falls ihr weitere interessante Dinge über die USA erfahren wollt:

Fettnäpfchenführer USA: Mittendurch und Drumherum

"Das Buch ist rundum gelungen. Unterhaltsam und informativ." Zeitzonen.de

"Ein wertvoller Ratgeber für alle USA Ersttäter." USA-Reise.de

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Donnerstag, 27. August 2009

Cool: Lester Young

Heute wäre der legendäre Jazz-Musiker Lester Young 100 Jahre alt geworden.

Auf dem Weg zur Arbeit habe ich dazu heute morgen einen Beitrag auf NPR (National Public Radio) gehört, in dem auch dies gesagt wurde:

Young's cachet among hipsters led to his popularizing now-common words. Everyone started using the word "cool" after they heard him say it, according to jazz historian Phil Schaap.

Lester Young war also nicht nur cool, er hat auch das Wort in dieser Bedeutung populär gemacht.

Mittwoch, 26. August 2009

Raccoons lieben das Stadtleben

Die "Bevölkerungsdichte" von Raccoons ist in der Stadt bis zu 20 mal höher als auf dem Lande. (Quelle)

Kein Wunder, machen sich die nachtaktiven Tiere doch mit Vorliebe am Inhalt von Mülltonnen zu schaffen.

Montag, 24. August 2009

Bier in den USA - Alkoholgehalt und Kalorien

Trinkt ihr auch gerne Bier?

Sieht man euch das an? :-)

Den Alkoholgehalt und die Zahl der Kalorien verschiedener Sorten Bier in den USA könnt ihr hier erfahren: Biermarken A-L und M-Z

Sonntag, 23. August 2009

Hunden und Katzen das Leben retten

Ich habe diesen Hinweis schon mehrmals gegeben, aber da mir dieses Thema sehr am Herzen liegt, wiederhole ich ihn hier:

Mehr als 9 Millionen Hunde und Katzen werden jedes Jahr in den USA getötet, weil sie kein Zuhause haben. (Quelle)

Wer sich in den USA einen Hund oder eine Katze zulegen möchte, sollte deshalb, bevor man ins Tiergeschäft oder zum Züchter geht, erst einmal im örtlichen Animal Shelter der Humane Society nachschauen. Dort warten jede Menge Hunde und Katzen jeder Rasse und jeden Alters darauf, neue Besitzer zu finden. Auf der folgenden Website sind viele Tierheime und adoptierbare Tiere verzeichnet: www.petfinder.com

Freitag, 21. August 2009

Boykott gegen Whole Foods

Der Firmenchef von Whole Foods, John Mackey, hat sich gegen einen Krankenversicherungsschutz für alle ausgesprochen. Er
schrieb im Wall Street Journal:
Many promoters of health-care reform believe that people have an intrinsic ethical right to health care—to equal access to doctors, medicines and hospitals. While all of us empathize with those who are sick, how can we say that all people have more of an intrinsic right to health care than they have to food or shelter?

Health care is a service that we all need, but just like food and shelter it is best provided through voluntary and mutually beneficial market exchanges. A careful reading of both the Declaration of Independence and the Constitution will not reveal any intrinsic right to health care, food or shelter. That’s because there isn’t any. This “right” has never existed in America.

Mehr als 20.000 Menschen haben sich bereits dem Aufruf angeschlossen, nicht mehr bei Whole Foods einzukaufen und Mackey, dem das gesundheitliche Wohl armer Menschen scheinbar egal ist, noch reicher zu machen als er ohnehin schon ist: Boycott Whole Foods. Ich gehöre auch dazu.

Kein Grill zur Hand? So geht's auch:


Gefunden bei There, I fixed It

Donnerstag, 20. August 2009

Zahl der Haustiere in den USA

Zahlen aus der aktuellen National Pet Owners Survey:

- 62 Prozent der U.S.-Haushalte haben ein Haustier. (Vor 20 Jahren lag die Zahl bei bei 56 Prozent.)
- Katzen, Hunde und Vögel sind die beliebtesten Haustiere. In den USA gibt es fast 94 Millionen Katzen, 77,5 Millionen Hunde und 15 Millionen Vögel.
- Amerikaner gaben letztes Jahr mehr als 43 Milliarden Dollar für ihre Tiere aus.

Verwandte Beiträge:
Die beliebtesten Hundenamen in den USA:
Die beliebtesten Katzennamen in den USA

Mittwoch, 19. August 2009

Joghurt der Marke Liberté

Es ist gar nicht so einfach, in den USA so richtig guten Joghurt zu finden.

In meinem Genossenschaftsladen bin ich jetzt auf die Marke Liberté aus Québec (Kanada) gestossen und muss sagen, dass dieser Joghurt wirklich klasse schmeckt! Meine Lieblingssorte ist "Plum Walnut".

Nachtrag 7.2.2012: Liberté-Joghurt gibt es bei Whole Foods.

Dienstag, 18. August 2009

"Don't drop the ball!" - Amerikanische Sportmetaphern erklärt

Amerikaner mögen andere Sportarten als die Europäer und verwenden daher auch andere Sprachbilder aus dem Sport. "USA Erklärt" hat einige der gebräuchlichsten Metaphern erläutert:

Sportmetaphern oder warum Teenager Baseball verstehen sollten

Montag, 17. August 2009

Diet Coke = Coke Light

Jedesmal, wenn ich zu Besuch in Deutschland bin, bestelle ich im Zugrestaurant aus Versehen eine Diet Coke. Kurz darauf erinnere ich mich dann, dass es in deutschen Landen nicht Diet Coke heißt, sondern Coke Light. (Oder sagt man eher Coca-Cola Light?)

In einer Episode der britischen Fernsehserie Dr. Who soll es übrigens mal eine fiktive Diet Coke Light zu kaufen gegeben haben.


 

Verwandter Beitrag:
Warum schmeckt Coca-Cola in Amerika anders als in Europa?

Kokain an U.S.-Geldscheinen

Bis zu 90 Prozent aller Geldscheine in den USA weisen Spuren von Kokain auf. Der Grund: Scheine, an denen viel Kokain haftet, laufen durch die gleichen Sortiermaschinen wie die anderen Scheine, an denen sich dann ebenfalls Kokain festetzt.

Quelle: 90 percent of U.S. money is laced with cocaine

Die regionalen Unterschiede sind beachtenswert:
The scientists found that larger cities like Baltimore, Boston, and Detroit had among the highest average cocaine levels. Washington, D.C., ranked above the average, with 95 percent of the banknotes sampled contaminated with the drug. The lowest average cocaine levels in U.S. currency appeared on bills collected from Salt Lake City.
Washington, D.C. liegt an der Spitze?

Sonntag, 16. August 2009

Man sollte das nicht für möglich halten

Was sich gegenwärtig hier in den USA abspielt, verschlägt mir die Sprache. Da hat sich Obama zum Ziel gesetzt, etwas einzuführen, was in entwickelten Ländern eigentlich die Norm ist: Krankenversicherungsschutz für alle.

Die Republikaner gehen jedoch auf die Barrikaden und verbreiten Angst und Lügen. Da ist von Sozialismus die Rede, von mangelnder Gesundheitsversorgung in Ländern wie Kanada und Großbritannien und davon dass die Regierung über Leben und Tod von Patienten entscheiden wird. Aber damit nicht genug:
County Commissioner Phil Duckham was also there in opposition. He carried a sign with a swastika on it and compared Obama to Adolf Hitler.

"This is how Hitler started out," Duckham said. "First, Obama took over the auto industry, then the banking industry. We don't need him to take over the health-care industry."
(Quelle: MLife.com)
Diese Leute haben echt einen Knall. Dahinter steckt aber wohl die private Versicherungsindustrie, die um ihre Profite fürchtet, sobald sie Konkurrenz von einer staatlichen Krankenversicherung bekommt.

P.S. Die New York Times hat dieses Wochenende einen Kommentar von Barack Obama veröffentlicht, in dem er noch einmal schlüssig darlegt, warum er das Gesundheitswesen reformieren will: Why We Need Health Care Reform

Samstag, 15. August 2009

Buchempfehlung: KulturSchlüssel USA

"Manche Bücher sollten im Doppelpack verkauft werden!" Das habe ich jetzt schon mehrfach beim Lesen von Uwe Kreisels KulturSchlüssel USA gedacht, das sich hervorragend mit meinem Buch Alltag in Amerika - Leben und Arbeiten in den USA ergänzt. Während ich in erster Linie informiere, wie man zahlreiche Sachen im Alltag bewerkstelligt (Wohnung mieten, Bankkonto eröffnen, Bewerbungsgespräch führen, usw.) geht Uwe Kreisel, wie der Titel schon verspricht, besonders auf kulturelle Unterschiede und Besonderheiten ein und deckt dabei auf unterhaltende Weise Bereiche wie Arbeitsalltag, Essgewohnheiten, Dating und sogar Sex ab. KulturSchlüssel USA ist klasse geschrieben und sehr empfehlenswert!

Freitag, 14. August 2009

Braunfäule treibt Tomatenpreise in die Höhe

Die Tomatenpreise in den USA sind um rund 20 Prozent gestiegen, da viele Pflanzen von Braunfäule befallen sind, berichtet DailyFinance.com. Viele Kleingärtner, so z.B. auch Freunde von mir, sind ebenfalls von der Pflanzenseuche betroffen, und auch Martha Stewart blieb nicht verschont. Was man dagegen machen kann, könnt ihr hier lesen: How to fight tomato blight without resorting to pesticides

Donnerstag, 13. August 2009

Warum 5 Millionen Autos von der Abwrackprämie ausgeschlossen sind

Wie ich neulich schon geschrieben hatte, sind Autos, die älter als 25 Jahre sind, von der Abwrackprämie in den USA ausgeschlossen. Warum eigentlich? Würde es nicht Sinn machen, gerade diese alten Dreckschleudern aus dem Verkehr zu ziehen?

Das hat sich die Los Angeles Times auch gefragt und heute die Antwort gedruckt:
Why 'clunkers' program won't take some of the most polluting cars

Kurz gesagt: Die Lobbyisten jener Firmen, die mit Ersatzteilen für derart alte Autos Geld verdienen, haben die Regierung dazu überredet, keinen Anreiz für die Verschrottung dieser Fahrzeuge zu schaffen. Kaum zu glauben, aber wahr.

Geld sparen mit Twitter

Grundsätzlich halte ich nicht viel von Twitter, allerdings lohnt es sich, die Twitter-Seiten einiger Unternehmen im Auge zu behalten.

So bietet die Drogeriemarktkette Walgreens z.B. regelmäßig Coupons für einen Preisnachlass von 5 Dollar bei einem Warenwert über 25 Dollar an. Coupons anderer Unternehmen gibt es u.a. auf Twitter.com/Savings.

Andere Firmen, wie z.B. Home Depot, Starbucks, South West Airlines und JetBlue nehmen über Twitter u.a. Fragen, Beschwerden und Vorschläge von Kunden an.

Welche Unternehmen haben eurer Meinung nach interessante Twitter-Seiten?

Mittwoch, 12. August 2009

Wal-Mart testet Supermärkte für Latinos

Ich bin kein Fan dieser Supermarktkette, aber das ist doch interessant: Wal-Mart testet in Texas und Arizona neue Supermarkt-Konzepte, die direkt die Spanisch sprechende Bevölkerung anspechen: Supermercado de Walmart und Más Club. Das Lebensmittelangebot entspricht den Bedürfnissen dieser Bevölkerungsgruppe und die Waren sind auf Spanisch und Englisch ausgeschildert.

Verwandter Beitrag: Die USA werden zweisprachig

Dienstag, 11. August 2009

Bundesliga in den USA schauen

Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber anscheinend gibt es bei ESPN360.com eine Bundesliga-Berichterstattung und auch einige komplette Spiele unter "Live Now" und "Replay".

Verwandter Beitrag:
Warum wird Fußball in Amerika "soccer" genannt?

Mittwoch, 5. August 2009

Lebensmittel in den USA zunehmend preiswerter

Die Preise für Lebensmittel sind in den USA in den letzten drei Quartalen kontinuierlich gefallen, berichtet das High Plains Journal.

Der Preis für Eier ist beispielsweise auf durchschnittlich 1,34 Dollar per Dutzend und Milch auf 3,01 Dollar pro Gallone (rund 3,8 Liter) gefallen. Etwas teurer geworden ist dagegen allerdings Orangensaft, der jetzt durchschnittlich 3,02 Dollar pro halbe Gallone kostet.

Wen's interessiert:
Tipps zum Geld sparen beim Lebensmittelkauf in den USA
 

Brasilianer sollen in der Dusche pinkeln

Wenn die Brasilianer duschen, sollen sie auch gleich mal pinkeln, sagt ihre Regierung mit diesem originellen Werbespot:

Die verminderte Benutzung der Toilettenspülung soll pro Jahr und Person 4380 Liter Wasser sparen.
Meine Kollegen hier in den USA finden diesen Gedanken ekelhaft. :-)

Montag, 3. August 2009

Wenn das kein Schnäppchen ist

Scheint so, als ob die erste Ausgabe von "Alltag in Amerika" nun ein teures Sammlerstück geworden ist. :-)
(Gefunden bei Amazon.com)

Die neueste Ausgabe kostet dagegen lediglich 18,95 Euro.