Freitag, 30. Oktober 2009

Amerikaner ziehen nicht mehr so oft um

Im Jahr 2008 sind nur 11,9 Prozent der Amerikaner umgezogen. Das ist die niedrigste Umzugsrate seit dem 2. Weltkrieg. Im Jahr davor waren es noch 13,2 Prozent.

Als Grund für den Rückgang werden die schlechte Wirtschaftslage und Probleme auf dem Immobilienmarkt genannt. Amerikaner sind normalerweise sehr flexibel und oft bereit, für eine neue Arbeit umzuziehen. Durch die allgemeine Lage auf dem Arbeitsmarkt gab es dafür jedoch letztes Jahr weniger Bedarf. Zudem wurde es zunehmend schwieriger, Immobilien zu verkaufen, was die Mobilität natürlich erheblich einschränkt. Im Jahr 2008 hat es durchschnittlich 10,5 Monate gedauert, um eine Immobilie zu verkaufen. Im Jahr davor waren es nur 8,7 Monate. (Quelle: New York Times)

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