Donnerstag, 28. Mai 2009

12 Prozent aller Immobilienbesitzer mit Zahlungsschwierigkeiten

Erschreckend: 12 Prozent aller Immobilienbesitzer in den USA sind mit ihren Ratenzahlungen entweder in Verzug oder befinden sich bereits im Zwangsvollstreckungsverfahren, berichtet die Washington Post.

Wer allerdings Immobilien in den USA kaufen möchte, kann derzeit eine Menge Geld sparen. Die Preise für Neubauten sind z.B. in den letzten 12 Monaten um 15 Prozent gefallen.

Kommentare:

  1. Jetzt in den USA Immobilien zu kaufen ist keine gute Idee, die Preise sind noch immer viel zu hoch – auch wenn sie stark gefallen sind, an den meisten Orten übrigens deutlich stärker als die erwähnten 15 Prozent in den letzten 12 Monaten für Neubauten.

    Wieso sind Immobilien immer noch zu teuer? Die Preise sinken zu langsam infolge der Massnahmen zugunsten von Fannie Mae, usw. Ausserdem sind viele Immobilien gar nicht auf dem Markt, weil Banken ebenfalls aufgrund von Massnahmen zugunsten des Immobilienmarktes Zurückhaltung beim Verkauf üben. All das lässt sich nicht ewig aufrechterhalten, sprich die Preise werden noch viel weiter sinken …

    Zur Erinnerung: Auch mit all den Massnahmen werden in den USA momentan pro Monat Immobilienwerte im Umfang von 400 Milliarden USD vernichtet.

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  2. Durch konsequentes Verhandeln kann man aber schon jetzt den Preis deutlich senken. Ich habe z.B. gerade ein Haus fuer 39.000 Dollar gekauft, das fuer 48.000 Dollar angeboten wurde. Freunden von mir ist es aehnlich ergangen. Insbesondere die Banken, die sich mit Tausenden zwangsvollstreckten Immobilien herumaergern muessen, sind froh, wenn sie diese ueberhaupt los werden, da sie ansonsten die Property Taxes zahlen muessen, die vielerorten Mitte des Jahres faellig werden.

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  3. Wer jetzt kauft, bezahlt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu viel – ganz einfach, weil die Preise künstlich daran gehindert werden, marktgerecht zu sinken. Für die Käufer ist dabei nicht nur der zu hohe Preis ärgerlich, sondern wenn man sich dafür verschuldet, resultieren weiter zu hohe Amortisationszahlungen sowie zu hohe Zinsen daraus. Darüber hinaus ist der künftige Wertverlust vieler Immobilien durch eine zwingende Änderung der Lebensverhältnisse meistens noch gar nicht eingepreist, sprich Lebensverhältnisse ohne Massenmobilität. Ohne günstigen Automobilverkehr sind viele Immobilien in Amerika leider schlicht nichts mehr wert, weil die Erschliessung nur funktioniert, solange Flüssigtreibstoff zu günstigen Preisen verfügbar ist.

    Lesenswert: http://features.csmonitor.com/economyrebuild/2009/05/22/%E2%80%98shadow-market%E2%80%99-may-undercut-real-estate-rebound/?ref=patrick.net

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  4. Frank Steinert16.06.09, 05:49

    Hallo Kai, wann erscheint denn Ihr neues Buch zu diesem Thema? Bei amazon hiess es, dass es am 13.05. soweit sei... Herzlichen Dank und besten Gruss, Frank

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  5. Hallo Frank, soweit ich weiss, kommt das Buch diese Woche aus der Druckerei. Es kann sich also nur noch um Tage handeln, bis es von Amazon ausgeliefert wird. Die Verzoegerung ist meine Schuld, ich wollte das Buch halt so gut wie moeglich werden lassen und habe dann am Ende noch ein wenig laenger als geplant daran gearbeitet.
    Ein Dankeschoen an alle, die das Buch schon vorbestellt haben bzw. daran Interesse haben und darauf warten! Vielen Dank fuer Eure Geduld!!!
    Kai

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