Sonntag, 10. August 2008

Wo fahrt ihr lieber Auto, in den USA oder in Deutschland?

Da ich kein Fan allzu hoher Geschwindigkeiten bin, sagt mir der amerikanische Verkehr mehr zu. Zudem mag ich die Breite der Straßen und die zum Teil sehr einfachen Verkehrsregeln, wie z.B. der 4-Way Stop.

Wie geht euch das? Was gefällt euch hüben und drüben und was nicht?
 

Kommentare:

  1. Fahren in den USA ist einfacher als in DE, allerdings fahren die Amis schlechter (man könnte einen Zusammenhang vermuten). Ich bin meistens zu Fuß unterwegs, und die Autofahrer sind hier in AZ so rücksichtsvoll, dass es nervt!

    Prototypische Situation: Ich nähere mich dem Zebrastreifen. Die Autos auf der gegenüberliegenden Seite (!) halten an, da bin ich noch nicht mal auf der Straße. Die wären dreimal über die Kreuzung bis ich auf ihrer Seite anlange. Und schauen mich irritiert an, wenn ich ihnen winke, dass sie fahren können. Kapieren's nicht und bleiben stehen. Ich sollte mich darüber nicht aufregen, aber wenn ich fahre, fahre ich nicht so; ich halte nicht UNNÖTIG, werde dafür aber angeschaut wie ein Rowdy. Das nervt.

    Allerdings war ich unlängst an der Ostküste und wäre da beinahe überfahren worden. Ich bin unbekümmert wie in AZ über die Straßen gelaufen, aber dort sind die Autofahrer sehr viel "deutscher" unterwegs. Ich stellte mir kurz vor, ich wäre in Berlin, danach gings :)

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  2. Hier, bei Atlanta, sind die Autofahrer einfach schlecht und schnell. Sie kennen die Regeln nicht, aber rasen trotzdem drauf los. So passieren viele unnötige Unfälle. Es ist ja weitbekannt, dass man mit 16 seinen Führerschein im Frühstück findet ...
    Nun, da ist mir das Autofahren in Deutschland lieber, wo wenigstens die Regeln gelernt werden müssen, da man sonst die schweren Prüfungen nicht besteht.
    Was ich hier allerdings an der Strassenordnung super finde ist, dass die Ampeln auf der anderen Strassenseite sind, so dass man sich nicht den Nacken verrenkt, und man zum Abbiegen hier oft einen Mittelstreifen hat. Den finde ich einfach Klasse. Leider wissen die meisten Amis nicht wie den richtig zu nutzen ...

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  3. Ich bin oft in L.A., wo ich jedes Mal die Motten bekommen, wenn ich auf den innerstädtischen Highways fahre. Das ist dann schon eher gewöhnungsbedürftig. Aber - sobald man LA verlässt, wird es wunderbar. Die Geschwindigkeitsbegrenzung macht das Fahren deutlich entspannter, die anderen Fahrer sind vorsichtig und nehmen sehr viel Rücksicht. Jedesmal, wenn ich dann wieder auf eine deutsche Autobahn komme, denke ich, dass ich von völligen Irren umgebenen bin ;)

    Ansonsten: Rechtsabbiegen an den Ampeln, Ampeln gegenüber, Mittelspur zum links abbiegen, Parkplätze überal - ich fahr lieber in den USA

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