Dienstag, 22. Juli 2008

Tipps zum Leute kennen lernen

Wer gerade in den USA angekommen ist und hier kaum jemanden kennt, dem werden diese Tipps hoffentlich helfen:

Bei Meetup.com kann man Leute mit gleichen Interessen finden, die sich auf lokaler Ebene in entsprechenden Gruppen treffen. Da ist eigentlich alles dabei, was man sich so vorstellen kann. Von Sport über Hobbies bis zur Politik.

Derzeit bietet sich vor allem die Mitarbeit im Wahlkampf an. Da gibt es an jedem Ort zahllose Freiwillige, die sich für Kandidaten wie Obama und McCain ins Zeug legen. Die Bekanntschaften und Freundschaften, die man so schließt, überdauern nicht selten das Ende des Wahlkampfes.

Überhaupt ist Freiwilligenarbeit eine gute Möglichkeit, etwas Nützliches zu tun und gleichzeitig neue Leute kennen zu lernen. Bei VolunteerMatch.org kann man etwas Passendes finden.

Der Besuch von Kursen am Community College könnte dazu dienen, die eigenen (Sprach- und andere) Kenntnisse zu verbessern und zugleich Bekanntschaften zu schließen.

Wer einen Partner sucht, sollte einmal Speed Dating versuchen. (Nicht gleich aufgeben, wenn's beim ersten Mal nicht funkt!)

Wichtig: Das Anlegen einer Facebook-Seite eignet sich hervorragend, mit den ganzen neuen Bekannten und Freunden in Kontakt zu bleiben. Oft wird man so zu einer Party oder einem Barbecue eingeladen, wo man dann noch mehr neue Leute kennen lernt. Ich war auch erst skeptisch, was Facebook betrifft, aber ich kann es wirklich nur empfehlen!

Habt ihr noch weitere Tipps? Immer her mit euren Kommentaren, die anderen Leser werden es euch danken!

Kommentare:

  1. Auf Facebook kann man dann auch die Bilder von der Party hochladen und miteinander verlinken.
    Sehr spassig!!!

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  2. Naja, ist mal wieder alles ein pauschales Gerede. Ich spreche jetzt mal für die Region Southgeorgia.Tatsache ist, man bleibt ein Alien, ob man möchte oder nicht. Ein "wie gehts" und "sehen uns später", das war's. Aufgesetztes freundliches Gesicht. Nachbarn sieht man mit viel Glück mal alle paar Wochen. Dann ist man erstaunt, das es schon wieder Neue sind. Ich denke manchmal, das die Amerikaner Nomaden sind.
    Find es immer schlimm, wenn alles so pauschal in den Raum gestellt wird, was der Wirklichkeit einfach nicht entspricht.
    Einsamkeit ist die Antwort auf Freundschaft.

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  3. Ja, die Amerikaner ziehen oft um und das macht es schwerer, dauerhafte Freundschaften aufzubauen. Ich kenne die Region, in der du lebst nicht, aber hier in Michigan sind die Leute sehr freundlich und ich habe mehrere Freundschaften aufgebaut, die jetzt schon mehr als zehn Jahre halten. Auf diese Leute (alle Amerikaner) ist im Notfall Verlass, davon konnte ich mich ueberzeugen. Versuch doch mal die Tipps mit Meetup und Volunteering und hab etwas Geduld, Amerikaner lassen sich beim Aufbau einer Freundschaft viel Zeit. Und falls du politisch interessiert bist, koenntest du da aktiv werden. Ich kenne Leute, die haben ihren gesamten Freundeskreis im Wahlkampf kennengelernt.

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