Donnerstag, 25. Dezember 2008

Freitag ist ultimativer Schnäppchentag

Der amerikanische Einzelhandel hat eine miserable Weihnachtssaison gehabt, aber morgen will man es noch einmal wissen und mit unglaublichen Sonderangeboten die Kunden anlocken und die Lager leeren.

Bei Kohl's wird es z.B. Damen-, Herren- und Kinderbekleidung zu Preisnachlässen von 60 bis 80 Prozent geben, bei Target Sonderangebote von 50 bis 75 Prozent und bei J.C. Penney bis zu 60 Prozent Preisnachlass. (Quelle)

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Airline für illegale Einwanderer

ICE Air fliegt in 30 Länder, der Flug ist kostenlos und Rückflüge gibt es nicht. Die USA transportieren so jedes Jahr mehr als 200.000 illegale Einwanderer zurück in ihre Herkunftstländer. ABC News Nightline hat einen interessanten Bericht zu diesem Thema:
All (Illegal Immigrants) Aboard ICE Air
Interessanterweise ist der Service an Bord anscheinend recht gut.

Freitag, 12. Dezember 2008

Sind amerikanische Autos wirklich so schlecht?

Spiegel Online schreibt heute:
Seither baut man in Detroit Geisterautos, oft klapprig und immer gefühlskalt. Wer die Tiefe der Krise verstehen will, sollte selbst eines dieser klobigen GM-Autos fahren.

Ja, das mache ich jeden Tag. Ich habe diesen Sommer einen Chevrolet Impala gekauft und da klappert nichts. Ich habe an dem Auto noch keinen einzigen Mangel gefunden und kann es nur empfehlen!

Donnerstag, 11. Dezember 2008

U-Bahn in New York wird Wagen ohne Sitze haben

Ab Frühjahr 2009 wird man während der Rush Hour kaum noch einen Sitz in der U-Bahn von New York finden. Deren Verwaltung plant, dass dann in ca. der Hälfte der Wagen alle Sitze hochgeklappt und abgeschlossen sein werden, damit mehr Fahrgäste in die Wagen passen. (Quelle)

Wie haltet ihr von dieser Idee?

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Breakfast in America - Was hat sich bei euch geändert?

Esst ihr immer noch Frühstück wie in der alten Heimat oder habt ihr eure Frühstücksgewohnheiten amerikanisiert? Bagels statt Brötchen? Bei mir hat sich das Frühstück mittlerweile auf ein wechselndes Sortiment an Cereals reduziert, von dem ich morgens eine Schale innerhalb von 5 Minuten beim Fernsehen verzehre. Auf dem Weg zur Arbeit hole ich mir dann noch einen Becher Kaffee im Drive Through.

Wie sieht das bei euch aus?

Dienstag, 9. Dezember 2008

Montag, 8. Dezember 2008

Edison war nicht der Erfinder der Glühlampe!

Bei Spiegel Online steht heute:
Damit steht die 1879 von Thomas Edison erfundene Glühlampe in Europa endgültig vor dem Aus.

Die Glühlampe wurde jedoch nicht 1879 von Edison, sondern 1854 von dem deutschen Auswanderer Heinrich Göbel erfunden.

Sonntag, 7. Dezember 2008

Vier neue 1-Cent-Münzen kommen 2009

Seit 1959, dem 150. Geburtstag von Abraham Lincoln, sieht die amerikanische 1-Cent-Münze, der Penny, immer gleich aus: Abraham Lincoln auf der Vorderseite und das Lincoln Memorial auf der Rückseite. Die Vorderseite zeigt Lincoln sogar schon doppelt so lange: 1909 wurde zu dessen 100. Geburtstag zum ersten Mal der Lincoln-Penny in Umlauf gebracht.

Ab 2009 kommt nun etwas Vielfalt in die Welt der kleinen Münze: die Vorderseite bleibt zwar unverändert, die Rückseite wird jedoch mit vier verschiedenen Motiven geschmückt: 1. eine Blockhütte, die Lincolns Kindheit symbolisieren soll, 2. der junge Lincoln beim Lesen während einer Arbeitspause auf einem Baumstamm sitzend, 3. Lincoln vor dem Capitol von Illinois, sowie 4. das halbfertige Capitol in Washington D.C. zu Lincolns Zeit als Präsident.
 

Freitag, 5. Dezember 2008

"Alltag in Amerika" wird versandkostenfrei in die USA geliefert

Ich habe gerade durch einen Hinweis im Germanicans-Forum eine Möglichkeit entdeckt, wie interessierte Leser in den USA meinen Ratgeber für Neuankömmlinge in Amerika versandkostenfrei geliefert bekommen können:

Die Buchhandlung Gerbers liefert es kostenlos in die USA. Es gibt keinen Mindestbestellwert.

Bei Globalbooks.de bekommt man Bücher kostenlos in die USA geliefert, wenn der Bestellwert über 30 Euro liegt. Dort gibt es derzeit eine garantierte Lieferung bis Weihnachten.

Innerhalb von Deutschland kann es natürlich versandkostenfrei bei Amazon bzw. in jedem Buchladen bestellt werden.

Also, wer noch ein Weihnachtsgeschenk sucht...
 

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Deutsche Produkte in den USA - Wo gibt es was?

Ich hatte ja hin und wieder schon darauf hingewiesen, wo es einige deutsche Produkte in den USA zu kaufen gibt:

Kathi's German Gugelhupf bei Cost Plus World Market, wo man auch jede Menge Produkte der Marken Ritter Sport und Haribo bekommen kann.

Milka bei Walgreens, wo es auch Ritter Sport und Merci-Schokoladen gibt, sowie Ferrero Rondnoir und von Sarotti in Deutschland hergestellte Cacao Reserve by Hershey's zum Preis von $2 für zwei Tafeln.

Und Odol kann man in den USAbei Amazon.com kaufen.

Jetzt seid ihr dran: Wo habt ihr deutsche Produkte entdeckt? Empfehlungen für Produkte aus der Schweiz und Österreich sind natürlich auch herzlich willkommen! Ich habe gestern z.B. Toblerone und jede Menge Schokolade von Lindt bei Walgreens gesehen.

Montag, 1. Dezember 2008

Obama könnte ein Auslandschweizer sein

SwissInfo.com berichtet: "Als Barack Obama den Kampf ums Amt des Präsidenten der USA begann, fanden amerikanische Ahnenforscher heraus, dass seine Mutter von einem Freiburger Mann namens Gutknecht abstammte."

Samstag, 29. November 2008

Welche Unterschiede gibt es beim Zahnarzt?

Ich war schon seit 14 Jahren nicht mehr bei einem deutschen Zahnarzt und die Entwicklung ist bestimmt auch dort weiter gegangen. Mich würde trotzdem einmal interessieren, welche Unterschiede zwischen deutschen und amerikanischen Zahnärzten Ihr festgestellt habt?

Mir fallen da die Röntgen-Bilder ein, die mein Zahnarzt hier jedes Jahr macht, und dass es vor jedem Bohren eine Spritze zur örtlichen Betäubung gibt. Oder ist das jetzt in Deutschland auch so?

Freitag, 28. November 2008

Umzug in die USA - Die besten Umzugsfirmen

In einem USA Forum gab es einen Thread zum Thema empfehlenswerte Speditionen für einen Umzug in die USA. Folgende Umzugsfirmen wurden dort gelobt:

Brauns International

Fröde

Hartmann International

Hübner Frachtenkontor

ITO

Welche Umzugsfirma könnt Ihr empfehlen?
 

Donnerstag, 27. November 2008

Stars und Stripes und Streifenhörnchen: Unsere Jahre in Amerika

Gerne lese ich auch, was andere Leute über ihr Leben in den USA schreiben und als ich kürzlich in Deutschland zu Besuch war, fiel mir das Buch Stars und Stripes und Streifenhörnchen des Journalisten Michael Streck, der die letzten sieben Jahre mit seiner Familie in den USA lebte, in die Hände. Das Buch ist ein kurzweiliges Lesevergnügen, da der Autor sein Handwerk versteht und uns an amüsanten Episoden aus dem amerikanischen Alltag teilhaben lässt.
 

Mittwoch, 26. November 2008

Lesetipp: "Vom Ein- und Auswandern und dem Wandern im Schnee"

Amerikaner sind sehr freundliche, hilfsbereite Menschen, aber keinem Amerikaner würde es ohne das Bestehen einer Notsituation einfallen, durch einen Blizzard (einen Schneesturm) spazieren zu gehen. Das könnte nur einem „verrückten Europäer“ einfallen und wird mit einem Kopfschütteln und „You're crazy!“ bedacht.
Ganzen Text lesen...

Montag, 24. November 2008

Happy Thanksgiving!

Thanksgiving wird am vierten Donnerstag im November gefeiert. Dieser Festtag hat seine Wurzeln im Jahre 1621. Während des erstens Winters nach ihrer Landung in Massachusetts verhungerte die Hälfte der Puritaner, die England verlassen hatten, um in Amerika ungehindert ihrer Religion nachgehen zu können. Sie erhielten letztendlich Hilfe von Indianern, die ihnen u. a. zeigten, wie man Mais anbaut. Nach der erfolgreichen Ernte hielten die Puritaner zum Dank ein Festessen ab. Heute ist Thanksgiving ein Familienfest, das noch immer einige der Speisen des Jahres 1621 enthält, nämlich Truthahn (turkey), Preiselbeerensoße (cranberry sauce), Kartoffeln (potatoes) und Kürbiskuchen (pumpkin pie). Viele Vegetarier essen an diesem Tag tofurky. Die meisten Amerikaner nehmen auch den Freitag frei und verbringen so ein langes Wochenende mit ihrer Familie. Da viele Familien verstreut über das ganze Land leben, ist dieses Wochenende eine der Hauptreisezeiten des Jahres.

Freitag, 21. November 2008

Tipp zum Thema Bankkonto

In den USA ist es normalerweise nicht möglich, das Konto zu überziehen. Man sollte deshalb bei seiner Bank nach overdraft protection options fragen. Zum Beispiel kann man vereinbaren, dass beim Überziehen des Girokontos (checking account) automatisch auf das Sparkonto (savings account) bei der gleichen Bank zurückgegriffen wird. Das kostet zwar in der Regel jedes Mal 5 bis 10 Dollar, ist aber auf jeden Fall besser als die ca. 30-Dollar-Strafgebühr, die normalerweise beim Überziehen anfällt.

Sarah Palin Interview mit interessantem Hintergrundgeschehen

Mittwoch, 19. November 2008

Ackerland wird teurer

Hauspreise scheinen sich in den USA im freien Fall zu befinden, die Preise für Ackerland jedoch stiegen im letzten Jahr um 9 Prozent. In Iowa schnellten die Preise sogar um 18 Prozent in die Höhe und in South Dakota um 21 Prozent. In Illinois verdoppelte sich der Preis von Farmland seit 2004. (Quelle: CSMonitor.com)

Dienstag, 18. November 2008

Zur Opel-Diskussion

Jens Berger schreibt auf Spiegelfechter ganz richtig:
GM ist vor allem durch Fehlentscheidungen des Managements der amerikanischen Sparte in Schieflage geraten, aber auch die deutsche Tochter Adam Opel GmbH hatte schwere Zeiten in den 1980ern und 1990ern, in denen die damals noch solvente Konzernmutter aus Detroit tief in die Tasche griff. Wenn der hessische FDP-Landesvorsitzende Jörg-Uwe Hahn GM als „miese Heuschrecke“ bezeichnet, so ist dies Populismus in Reinkultur. Opel gehört seit 1931 komplett dem amerikanischen GM-Konzern und hat vor allem in Krisenzeiten massiv von der großen Mutter profitiert – nun ist die Mutter selbst in einer schweren Krise und die leidlich gesundete Tochter aus Deutschland schaut mit Bangen in eine ungewisse Zukunft.

Und Weissgarnix stellte fest:
In Wahrheit scheint die Adam Opel GmbH seit Jahren von der Finanzierung durch den General Motors-Konzern abhängig gewesen zu sein. Was auch immer eine mögliche Insolvenz an rechtlichen Folgen auslösen könnte: so, dass eine “gesunde Opel” ihre “marode Mutter” General Motors finanziell durchgefüttert hätte, wie sich das die Opel-Belegschaft in Rüsselsheim wohl zusammenzureimen scheint, oder wie auch vereinzelte EU-Kommissare zum Thema verlautbaren lassen, scheint es ja nun überhaupt nicht gewesen zu sein.

Das hebt sich angenehm von den "Keinen Cent nach Amerika"- Angstschreien vieler deutscher Politiker, Journalisten und Blogger ab.

Freitag, 14. November 2008

Zahl der Raucher in den USA sinkt

Die Zahl der Raucher über 18 Jahren ist in den USA im Jahr 2007 auf 19,8 Prozent gesunken. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 20,8 Prozent. Die Zahl der rauchenden Männer lag 2007 bei 22,3 Prozent und die Zahl der rauchenden Frauen bei 17,4 Prozent.

(Quelle: WebMD/CDC)

Mittwoch, 12. November 2008

Genial: Google Grippe-Karte

Die Grippe-Saison steht auch in den USA vor der Tür und bei Google fragte man sich Folgendes: Spiegeln die Google-Suchanfragen zum Thema Grippe und deren Symptome möglicherweise die wirkliche Ausbreitung der Krankheit in den USA wider? Man verglich Regierungsdaten und Suchanfragen aus den Vorjahren und stellte fest, dass man mit bestimmten Suchanfrage-Daten wirklich den Grad der Grippeausbreitung von Bundesstaat zu Bundesstaat und in den ganzen USA darstellen kann.

Das Ergebnis ist Google Flu Trends. Das Besondere: Im Gegensatz zu den Regierungsdaten, die in der Regel immer erst mit ca. zwei Wochen Verspätung veröffentlicht werden, spiegelt die Google-Karte das Maß der Grippe-Ausbreitung in den USA in Echtzeit wider. So kann man sich in den betroffenen Gegenden besser auf die Krankheit einstellen.

Ein Name, den man sich merken sollte: Bobby Jindal

Der erst 37 Jahre alte Bobby Jindal, dessen Eltern aus Indien eingewandert sind und der seit Januar 2008 Gouverneur von Louisiana ist, gilt schon jetzt als Hoffnungsträger der Republikaner bei der nächsten Präsidentschaftswahl im Jahr 2012. Eigentlich heißt er ja Piyush Jindal, aber "Bobby" klingt doch irgendwie amerikanischer. Obwohl das ja eigentlich keine Rolle mehr spielt, man denke nur an Barack Hussein Obama.

Der Vorwahlkampf hat jedenfalls schon begonnen: Potential 2012 presidential candidates already visit Iowa

Dienstag, 11. November 2008

Gute Idee: Haus verlosen statt verkaufen

Der Immobilienmarkt in Michigan liegt am Boden und wer hier derzeit ein Haus verkaufen will, muss viel Geduld haben, auf ein Wunder hoffen und bereit sein, erhebliche finanzielle Verluste einzustecken.

Joe und Penelope VanDevelder in Waterford (Michigan) versuchen seit zwei Jahren ohne Erfolg ihr Haus zu verkaufen. Jetzt verlosen sie es.

Jedes der 2.500 Lose kostet 100 Dollar.


Fernsehbericht zur Verlosung
 

Montag, 10. November 2008

Adopt a pet, a friend for life!

Wer sich in den USA einen Hund oder eine Katze zulegen möchte, sollte, bevor er oder sie im Tiergeschäft oder beim Züchter kauft, erst einmal zum örtlichen Animal Shelter der Humane Society gehen. Dort warten jede Menge Hunde und Katzen jeder Rasse und jeden Alters darauf, neue Besitzer zu finden. Auf der folgenden Website sind viele Tierheime und adoptierbare Tiere verzeichnet: www.petfinder.com

DHL zieht sich aus den USA zurück

"Die Deutsche Post AG streicht fast 15.000 Stellen in den Vereinigten Staaten. Postchef Frank Appel teilte am Montag in Bonn mit, das Express-Geschäft der Sparte DHL innerhalb der USA solle Ende Januar 2009 vollständig eingestellt werden. Appel beendet damit nach fünf Jahren das kostspielige Abenteuer seines Vorgängers Klaus Zumwinkel." (Netzeitung.de)

Schade.

Was sollte Obama zuerst in Angriff nehmen?

Barack Obama wird am 20. Januar einen Scherbenhaufen übernehmen: Die USA führen zwei Kriege, die Beziehungen zu vielen anderen Ländern sind mehr oder weniger gestört, Teile der Wirtschaft (Autoindustrie, Finanzwesen) stehen vor dem Zusammenbruch, 40 Millionen Amerikaner haben keine Krankenversicherung, usw.

Alles wird er nicht auf einmal lösen können. Welchen Problemen sollte er sich eurer Meinung nach zuerst zuwenden?

Wintergefahren

WinterWas bedeuten Begriffe wie Winter storm watch, Winter storm warning und Blizzard warning, mit denen die amerikanischen Medien in der kalten Jahreszeit vor Unwettern warnen, eigentlich genau? Die Antwort und Tipps zum richtigen Verhalten gibt es hier.

Freitag, 7. November 2008

Folge der Wirtschaftskrise: Autokauf wird billiger

Die Zahl der verkauften Autos in den USA war im Oktober im Keller und wer jetzt einen fahrbaren Untersatz kaufen will, kann durch die zahlreichen Anreize der verschiedenen Hersteller erheblich Geld sparen. Bei Yahoo gibt's die Best Car Deals for November.
 

Dienstag, 4. November 2008

Heute wird Geschichte geschrieben

So sieht mein Stimmzettel aus

Wer einmal einen amerikanischen Stimmzettel sehen möchte: Hier ist der heutige Stimmzettel für meinen Wahlbezirk. (PDF-Format)

In der Partisan Section kann man ein Straight Party Ticket wählen, d.h. man kann eine Partei ankreuzen und damit alle Kandidaten dieser Partei, die auf dem Stimmzettel stehen, wählen. Ich nenne das "Demokratie für Faule", denn man sollte sich schon die Arbeit machen, sich ein wenig über die einzelnen Kandidaten zu informieren und nicht einfach nur nach Parteizugehörigkeit wählen.

Auf dem Stimmzettel stehen dann die verschiedenen Kandidaten für das Präsidentenamt (ja, es gibt noch andere Kandidaten als McCain und Obama :), sowie die Kandidaten für den U.S.-Senat und das U.S-Repräsentantenhaus, für das Parlament von Michigan (State Legislature) sowie für die Aufsichtsräte der öffentlichen Universitäten in Michigan. Auf Bezirksebene werden u.a. der Oberstaatsanwalt und der Sheriff gewählt.

Auf der Rückseite stehen die Kandidaten für den Stadtrat und verschiedene Richter zur Wahl. Ferner gibt es einige Volksabstimmungen, u.a. zur teilweisen Legalisierung von Marijuana in Michigan.

Ausschnitt aus dem Stimmzettel:


(Zum Vergrößern bitte auf die Abbildung klicken.)

Montag, 3. November 2008

Starbucks: Free Coffee am Wahltag

Alle, die morgen in den USA wählen gehen, können sich hinterher einen kostenlosen Becher Kaffee bei Starbucks abholen.

Und in meiner Lieblingskneipe gibt es sogar Freibier für alle Wähler.

Samstag, 1. November 2008

Barack Obama: American Stories, American Solutions

Ich war ja erst ein wenig skeptisch als ich hörte, dass Barack Obama einen fast 30 Minuten langen Werbespot auf mehreren Sendern gleichzeitig ausstrahlen lassen wollte. Aber ich muss sagen, das Ganze ist doch sehr gelungen:

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Amische nutzen zunehmend Solarenergie

Amische Haushalte besitzen keinen Anschluss an das Elektrizitätsnetz, aber Solarenergie hält bei ihnen mehr und mehr Einzug, berichtet der Christian Science Monitor in einem interessanten Artikel.

Die Deutsch sprechenden Amischen leben in 26 U.S.-Bundesstaaten in 1200 Siedlungen und betreiben vorwiegend Landwirtschaft. Sie lehnen technischen Fortschritt weitgehend ab. Mehr dazu bei Wikipedia.

Finanzkrise: Leute lesen wieder "Das Kapital"

Diesen Artikel der taz fand ich interessant:

Auf dem blauen Einband steht in goldenen Lettern: Karl Marx. Das Kapital. Erster Band. Das 1.000 Seiten dicke Buch ist in der Reihe der vom Karl Dietz Verlag herausgegeben Marx-Engels- Werke der Klassiker. Ganze 400 Exemplare hat der Verlag im Jahr 2005 verkauft. Anders in diesem Jahr. Am Wochenende meldete der Verlag: "Wir müssen nachdrucken", das Lager sei leer. Weiter...

Mal sehen, ob Marx auch in den USA zum Bestseller wird...

Dienstag, 28. Oktober 2008

Bankgebühren steigen weiter

Einer Untersuchung von Bankrate.com zufolge stiegen ATM-Gebühren in den USA in den letzten 12 Monaten um 13 Prozent auf durchschnittlich $3.43 und die Strafgebühren für bounced checks um 2,5 Prozent auf durchschnittlich $28.95.

Die ATM-Gebühren werden erhoben, wenn man Geld am Automaten (ATM) einer anderen Bank abhebt. Man sollte also immer genung Bargeld am Automaten der eigenen Bank abheben oder die Cash Back-Möglichkeit beim Bezahlen mit der Debit Card nutzen, durch die man sich in der Regel bis zu 40 Dollar an der Supermarktkasse auszahlen lassen kann.

Bounced checks sind Schecks, die das Konto überziehen, was in den USA normalerweise nicht möglich ist. Man sollte deshalb bei seiner Bank nach overdraft protection options fragen. Zum Beispiel kann man vereinbaren, dass beim Überziehen des Girokontos (checking account) automatisch auf das Sparkonto (savings account) bei der gleichen Bank zurückgegriffen wird. Das kostet zwar in der Regel jedes Mal 5 bis 10 Dollar, ist aber auf jeden Fall besser als nahezu 30 Dollar. (Quelle: BusinessWeek)
 

Montag, 13. Oktober 2008

Vortragsreise

Diese und nächste Woche gehe ich auf eine kleine Vortragsreise durch Deutschland.

Es wird Veranstaltungen in München, Heidelberg, Stuttgart und Tübingen geben.

Die genauen Termine, Veranstaltungsorte und -zeiten stehen in der rechten Spalte.

Vielleicht sehen wir uns?

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Wenn das Auto zu groß und das Gehirn zu klein ist


YouParkLikeAnAsshole.com ist eine Website, die den Idioten, die so parken, dass man sein eigenes Auto nicht abstellen kann, den Kampf angesagt hat. (Ich hatte vor ein paar Monaten schon einmal darauf hingewiesen.)

Ich hätte mal einen der "Strafzettel", die man Parkbehinderten unter den Scheibenwischer stecken kann, ausdrucken sollen, denn ich bin vor dem Supermarkt auf ein Paradebeispiel gestoßen, wie dieses Foto belegt.
 

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Religionen in Amerika

In der amerikanischen Verfassung sind sowohl Religionsfreiheit als auch Trennung von Staat und Kirche verankert. Beide Prinzipien überschneiden sich jedoch in vielen Bereichen. So steht z. B. auf amerikanischen Geldscheinen und Münzen "In God We Trust". Mehr dazu bei Auswandern.us...

Ausschnitt 50-Dollar-Schein

Freitag, 3. Oktober 2008

Please Wait To Be Seated

Please Wait To Be SeatedNeuankömmlinge in den USA ignorieren mit Vorliebe die Schilder mit der Aufschrift “Please Wait To Be Seated” (Deutsch: "Bitte warten Sie, bis man Ihnen einen Platz zuweist") in den Eingangszonen der Restaurants und setzen sich einfach an einen freien Tisch.

Aber: “In den meisten Restaurants muss man am Eingang warten, bis ein host bzw. eine hostess erscheint und einen Tisch zuweist.

Wenn alle Tische besetzt sind, wird man auf eine Warteliste eingetragen. Sie können hier Ihren Vornamen oder Nachnamen angeben, je nachdem was für den host oder die hostess einfacher auszusprechen ist. Man erfährt die ungefähre Wartezeit, die oft erstaunlich akkurat ist, und wartet bis sein Name aufgerufen wird. Wenn ein Tisch frei ist, wird man vom host oder von der hostess zu diesem geführt.” (Aus: Alltag in Amerika)

Weitere Fettnäpfchen, in die man in amerikanischen Restaurants treten kann:

  • Gemütlich sitzen bleiben. Sobald man mit dem Essen fertig ist, wird erwartet, dass man seine Rechnung begleicht und den Tisch für die nächsten Gäste freimacht.
  • Nicht genug Trinkgeld zahlen. In den USA sollte man 20% Trinkgeld geben, da dieses mehr als 90 Prozent des Kellner-Lohnes ausmacht. Die Restaurant-Betreiber müssen den Kellnern nur 2,13 Dollar pro Stunde zahlen und die meisten machen das auch.
  • Nach der "Toilet" oder dem "WC" fragen. In den USA wird eine Toilette im Restaurant als "restroom" bezeichnet. Mit "toilet" verbinden die Amerikaner das eigentliche Klobecken, den Begriff WC kennen sie nicht.

Buchtipp:

Jetzt bestellen!Fettnäpfchenführer USA: Mittendurch und Drumherum

"Das Buch ist rundum gelungen. Unterhaltsam und informativ." Zeitzonen.de

"Ein wertvoller Ratgeber für alle USA Ersttäter." USA-Reise.de

Montag, 29. September 2008

Bahnstation Amerika (Sachsen)

Folgendes habe ich beim Rumstöbern in Wikipedia gefunden:

Amerika ist ein Ortsteil der Stadt Penig im Freistaat Sachsen. Seinen Namen bekam er auf Grund des Umstandes, dass sich in der Ortschaft seit 1836 eine Fabrik befand, die für Besucher nur über die Mulde zu erreichen war - zunächst über einige große Steine, später dann über einen Kahn. Man wurde also über den Teich gezogen, dieser Ausdruck war damals schon für die Reise in die Vereinigten Staaten bekannt und so bürgerte sich der Begriff Amerika an der Mulde für die Fabrik und die Umgebung ein. Aber erst 1876 wurde der Güterbahnhof amtlich als Bahnstation Amerika eingetragen.

Seit dem 1. Januar 1994 gehört Amerika mit zur Stadt Penig.

Visited States

Welche Staaten hast du, lieber Blog-Leser, schon besucht?
Hier kannst du dir eine Karte davon erstellen. Einfach die besuchten Staaten ankreuzen und dann auf "Go" klicken. Das Gleiche gibt es auch als Weltkarte.
 

Freitag, 26. September 2008

Deutscher Auswanderer (nicht Edison) erfand die Glühlampe

1848 wanderte der Uhrmacher und Optiker Heinrich Göbel, der 1818 in Springe bei Hannover geboren wurde, nach New York aus. Dort verdiente er mit einer Werkstatt seinen Lebensunterhalt und experimentierte nebenher mit der Erzeugung von elektrischem Licht. 1854 gelang Göbel die Entwicklung der ersten dauerhaft brennenden Glühlampen. Er setzte verkohlte Bambusfasern in als Glaskolben verwendete Kölnischwasserflaschen ein, in denen er wie bei der Herstellung von Barometern mit Hilfe von Quecksilber ein Vakuum erzeugte. Die Stromversorgung erfolgte über Batterien. Göbel beleuchtete u. a. sein Schaufenster mit diesen ersten brauchbaren Glühlampen. Mehr dazu...

Donnerstag, 25. September 2008

Liebe Leser des American Dream Newsletters!

Herzlich willkommen auf diesem Blog! Viel Spaß beim Stöbern, Lesen und Kommentieren.

Die Termine der im Newsletter erwähnten Veranstaltungen stehen in der rechten Spalte.

Und wer den Newsletter noch nicht kennt: Ich lese ihn seit Jahren und finde ihn jedes Mal außerordentlich informativ! Man kann ihn auf der Website der Visa- und GreenCard-Beratung "The American Dream" kostenlos bestellen.

Vielleicht sehen wir uns ja im Oktober in München, Heidelberg, Stuttgart oder Tübingen...
 

Dienstag, 23. September 2008

Top 10 Sprachen in den USA

In den USA werden 311 Sprachen gesprochen. 162 sind Sprachen amerikanischer Ureinwohner, 149 sind Sprachen von Einwanderern. Hier sind die 10 meist gesprochenen Sprachen und der jeweilige Bevölkerungsanteil (Stand: 2000), der sie spricht:

English 82.10%
Spanish 10.71%
French 0.61%
Mandarin 0.57%
German 0.52%
Tagalog 0.46%
Vietnamese 0.38%
Italian 0.38%
Korean 0.34%
Russian 0.26%

Quelle: Languages Spoken in the U.S.

Zum Weiterlesen:
- Deutsch als USA-Amtssprache?
- Deutsche Dialekte in den USA
- Die USA werden zweisprachig
 

Termine der Fernsehdebatten zwischen Obama und McCain

Hier sind die Termine der Wahldebatten zwischen Barack Obama und John McCain sowie zwischen Joe Biden und Sarah Palin. Los geht's jeweils um 9 pm, Eastern Time.

26. September: Obama - McCain, Schwerpunkt Außenpolitik
2. October: Biden - Palin
7. October: Obama - McCain, Town Hall Format
15. October: Obama - McCain, Schwerpunkt Innenpolitik

Mittwoch, 10. September 2008

What Chocolate Are You?

Die ersten 1.000 Leute, die den kurzen What Chocolate Are You? - Quiz ausfüllen, bekommen einen Coupon für Ferrero-Schokolade. Allerdings muss man in den USA wohnen, um teilnehmen zu können.

Freitag, 5. September 2008

Welche Kosten kommen auf Neuankömmlinge in den USA zu?

An dieser Stelle möchte ich einmal zusammentragen, welche Kosten in der Regel auf Neuankömmlinge in den USA zukommen.
Ich fange mal mit einigen Punkten an und freue mich auf eure Kommentare und Ergänzungen.

- die ersten Monatsmieten (meiner Meinung nach sollte man genug Geld für mindestens drei Monatsmieten vorrätig haben) sowie die Mietkaution
- Kautionen für Telefon, Internet und Strom/Gas sowie die diesbezüglichen ersten Monatsrechnungen
- Lebensmittel
- Auto (Anschaffung, Versicherung, Benzin, eventuelle Reparaturkosten)
- Möbel und Hausrat (im Falle einer Neuanschaffung)
- Fernseher und andere Elektrogeräte
 

Freitag, 29. August 2008

Immobilien: Kaufen oder mieten?

Wer nicht mindestens 20 Prozent des Immobilienpreises als down payment aufbringen kann und zudem ausreichend Ersparnisse hat, um bei Verlust des Arbeitsplatzes die monatlichen Ratenzahlungen weiterhin aufzubringen, sollte kein Haus bzw. keine Eigentumswohnung kaufen. Denkt immer daran: Solange man die Immobilie nicht vollständig abgezahlt hat und man aus irgendeinem Grund die monatlichen Ratenzahlungen nicht aufbringen kann, besteht immer die Gefahr, Haus oder Wohnung wieder zu verlieren, im schlimmsten Fall durch Zwangsvollstreckung (foreclosure), so wie es jetzt Hunderttausenden Familien in den USA passiert.

Wer zum ersten Mal ein Haus in den USA kaufen will, macht oft den Fehler, monatliche Miet- und Kreditzahlungen direkt zu vergleichen. Wer z.B. $900 Miete zahlt, glaubt, dass er sich daher auch vergleichbare monatliche Kreditzahlungen ohne Probleme leisten kann.

Diese sind jedoch nur ein Teil der Kosten, die in Wirklichkeit gut 40 Prozent höher sind, denn zu den Ratenzahlungen kommen noch die Grundsteuer (property tax), die in der Regel mehrere Tausend Dollar pro Jahr beträgt, die homeowner's insurance sowie die private mortgage insurance (falls das down payment weniger als 20 Prozent beträgt).

Dazu kommen noch Ausgaben für Reparaturen und Grundstückspflege sowie wahrscheinlich höhere Kosten für Heizung, Strom und Wasser. Bei Eigentumswohnungen kommen auch noch die Gebühren für die home owner association hinzu. Diese zusätzlichen Kosten werden durch Steuervergünstigungen (ein Teil der Zinsen ist tax-deductible) nicht annähernd wettgemacht. Von den zahlreichen closing costs einmal ganz abgesehen.

Das heißt jedoch nicht, dass es durchweg eine schlechte Idee ist, ein Haus in Amerika zu kaufen. Wichtig ist, dass man etwas kauft, das man sich bequem leisten kann und das notfalls auch leicht wieder verkauft werden kann. Eine hohe Anzahlung verringert die monatlichen Raten und spart langfristig eine Menge Geld, da man weniger Zinsen zahlt.

Mittwoch, 27. August 2008

Die amerikanische Version von Wetten Dass..?

Als ich gestern den Fernseher einschaltete, um die Rede von Hillary Clinton auf dem "Parteitag" der Demokraten zu schauen, liefen auf ABC gerade die letzten Minuten einer Sendung, die mir merkwürding vertraut vorkam:



Und richtig, im Kleingedruckten des Abspanns stand dann auch irgendetwas von ZDF. Das Ganze ist allerdings nur Wetten Dass Light.

Dienstag, 26. August 2008

Hauspreise in den USA fallen weiter

In den letzten 12 Monaten sind die Hauspreise in den USA um 15,4 Prozent gefallen. Den extremsten Preisverfall verzeichnete Las Vegas mit 28,6 Prozent, gefolgt von Miami mit 28,3 Prozent und Phoenix mit 27,9 Prozent. (Quelle)

Gut zu wissen: Als Käufer kann man in den USA die kostenlose Hilfe eines Immobilienmaklers in Anspruch nehmen. Mehr dazu hier: Kostenlose Beratung beim Hauskauf in den USA

Eigenwerbung: Mein Buch Alltag in Amerika enthält ein ganz umfangeiches Kapitel zum Thema Hauskauf in den USA, inkl. Finanzierung, Versicherungen, usw.

Auswandern nach Amerika

Nach Amerika auswandern ist laut Zeitungsberichten immer noch beliebt. (14.000 Deutsche zogen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes letztes Jahr in die USA.) Obwohl die Zeitungsüberschriften in der Regel das Wort auswandern enthalten, ist bei solchen Zahlen jedoch nie so richtig klar, wie viele Menschen gezielt dauerhaft auswandern. Wahrscheinlich nicht so viele. Aber ich glaube auch, dass so mancher, der nur vorübergehend in den USA leben wollte, hier doch langfristig hängen bleibt.

Wie war das bei euch, war das Auswandern nach Amerika eine bewusste Entscheidung oder hat sich das dann irgendwie ergeben?

Sonntag, 24. August 2008

Wie habt ihr Probleme beim Neuanfang in den USA überwunden?

Bei einem Umzug in ein anderes Land tun sich ganz automatisch Probleme auf. Welche Probleme habt ihr gehabt und wie habt ihr sie gelöst?

Ich fange mal an: Meine Englischkenntnisse waren anfangs nicht besonders gut. Deshalb habe ich einen English as a Second Language (ESL)-Kurs besucht, mir ein hervorragendes Buch zum Selbststudium gekauft und viel Fernsehen geschaut, was wirklich sehr geholfen hat.

Bin gespannt, welche Probleme ihr überwunden habt! Eure Tipps werden sicher anderen Blog-Lesern helfen.