Mittwoch, 25. Juli 2007

Soft Drinks machen krank - so oder so

Eine neue, umstrittenene Studie hat ergeben, dass der häufige Konsum von Soft Drinks wie Cola und Limonade das Riskio für Herzkrankheiten und Diabetes ganz deutlich erhöhen und dass es dabei keine Rolle spielt, ob man Getränke mit natürlichem oder künstlichem Süßstoff trinkt.

Das überrascht mich gar nicht. Ich hatte ja schon auf diesem Blog hingewiesen, dass in den USA aus Kostengründen High Fructose Corn Syrup statt Zucker verwendet wird und dass dieser Maissyrup vom Körper schneller in Fett umgewandelt wird. Der Süßstoff Aspartame, der sich in den meisten künstlich gesüßten Versionen (z. B. Diet Coke) befindet, verlangsamt seinerseits den Stoffwechsel und macht damit ebenfalls dick. So oder so - von Soft Drinks sollte man lieber die FInger lassen, obwohl das nach jahrelangem Konsumieren fast genauso schwer ist, wie sich das Rauchen abzugewöhnen.
 

Freitag, 20. Juli 2007

Ritter Sport Halbbitter senkt den Blutdruck

Wer jeden Tag ein Häppchen bitterer Schokolade nach dem Abendessen zu sich nimmt, senkt den Blutdruck, ergab eine Studie der Uni Köln, die jetzt im Journal of the American Medical Association veröffentlicht wurde.

"Taubert gab 44 Männern und Frauen zwischen 56 und 73 mit noch normalem oder leicht erhöhtem Blutdruck 18 Wochen lang entweder ein Stück bittere Schokolade (Kakaogehalt 50 Prozent) oder weiße Schokolade. Die enthält zwar Kakaobutter, aber keinen "Wirkstoff" in Form von dunkler Kakaomasse. In der Halbbitter- Gruppe ging der Blutdruck in den nächsten Wochen kontinuierlich zurück, der obere Wert um fast drei, der untere um knapp zwei Punkte. Bei den Essern der weißen Schokolade tat sich nichts. (...) "Wir haben 'Ritter Sport Halbbitter' verwendet", erklärt der Wissenschaftler. "Ein Blöckchen pro Tag." Tagesspiegel

In den amerikanischen Medien findet diese Meldung große Aufmerksamkeit. Ritter Sport gibt es ja hier in den USA fast überall zu kaufen (z. B. bei Trader Joe's und bei Amazon.com) und der Absatz wird jetzt sicher noch gewaltig steigen.

Jede andere dunkle Schokolade geht natürlich auch.
 

Donnerstag, 19. Juli 2007

University of Texas - Studie: “237 Reasons to Have Sex”


"I saw the person naked and could not resist."

"I had not had sex in a long time."

"I was drunk."

Die gesamte Liste
 

Der Rote Baron - Ein deutscher Fliegerheld ist auf amerikanischer Pizza gelandet

In jedem amerikanischen Supermarkt kann man sie finden: tiefgefrorene Red Baron Pizza, benannt nach dem Roten Baron, genauer gesagt Manfred von Richthofen, im Ersten Weltkrieg der deutsche Jagdflieger mit den meisten Luftsiegen.


"Den berühmten Beinamen Der Rote Baron erhielt von Richthofen, der einen Großteil seiner Einsätze in mehr oder weniger rot gestrichenen Flugzeugen flog, erst nach dem Krieg. Er geht auf ein englisches Nachkriegsbuch zurück, das seinen Titel „Freiherr“, den es im Englischen nicht gibt, mit „Baron“ übersetzte. Im Ersten Weltkrieg wurde Richthofen auf französischer Seite „Le Diable Rouge“ (Der rote Teufel) genannt, seine Autobiographie trägt den Titel „Der rote Kampfflieger“." (Wikipedia)

Seit den 70er Jahren verkauft die Schwan Food Company aus Minnesota nun Pizza unter dem Markennamen Red Baron und unterhielt zu Werbezwecken lange Zeit auch eine Fliegerstaffel mit Flugzeugen aus den 40er Jahren.

Und was hat amerikanische Pizza nun mit einem deutschen Jagdflieger aus dem Ersten Weltkrieg zu tun? Ich habe keine Ahnung. Fest steht nur, dass der Rote Baron in Wirklichkeit keinen Schnurrbart hatte.

Montag, 16. Juli 2007

Demokraten liegen bei Spendengeldern weit vorn

Geld spielt im amerikanischen Wahlkampf oft eine entscheidende Rolle. Die Kandidaten sind in der Regel auf Spendengelder aus der Bevölkerung angewiesen, es sei denn sie sind superreich und können den Wahlkampf selber finanzieren. Wieviel Geld die Kandidaten bekommen, spiegelt in der Regel die Stimmung im Wahlvolk wieder und sind ein erstes Anzeichen dafür, ob ein Kandidat überhaupt eine Chance hat. Und so sieht es derzeit aus:

Die acht demokratischen Kandidaten konnten deutlich mehr Spendengelder auf sich vereinen als die zehn republikanischen Kandidaten. Die Demokraten kamen auf mehr als 80 Millionen Dollar, die Republikaner auf weniger als 50 Millionen.

Barack Obama hat im letzten Quartal fast 33 Millionen Dollar an Spendengeldern eingenommen und Hillary Clinton rund 27 Millionen. John Edwards kam auf fast 9 Millionen.

Bei den Republikanern kamen Rudolph Giuliani auf rund 17 Millionen und Mitt Romney auf fast 14 Millionen. John McCain kam auf etwas mehr als 11 Millionen.

Das spiegelt wohl sehr deutlich die Frustration vieler Leute hinsichtlich der verfehlten Politik der Republikaner wieder. Entschieden ist allerdings noch nichts, insbesondere wenn es den führenden republikanischen Kandidaten gelingt, sich von der gegenwärtigen Administration und ihrer Politik zu distanzieren.
 

Beste Wohnorte in den USA

Die Zeitschrift Money stellt jedes Jahr eine Liste der 100 besten Wohnorte in den USA zusammen. Faktoren sind u.a. Arbeitsmarkt, Immobilienpreise, Schulen und saubere Luft.

Nummer 1 ist dieses Jahr Middleton (Wisconsin)

Samstag, 14. Juli 2007

Turducken - Der Superbroiler

Man stelle sich vor: Ein Hähnchen (chicken), entbeint und mit Würstchen gefüllt, wird in eine ebenfalls entbeinte Ente (duck) gestopft, diese dann in einen Truthahn (turkey) und das Ganze für einige Stunden in den Ofen.

Das Resultat ist ein Turducken (Turkey-duck-chicken).

Montag, 9. Juli 2007

Sachen gibt's: Bankräuber verkleidete sich als Baum, sagt Dick Tracy


Am Samstag verübte ein als Baum verkleideter Mann einen Bankraub in Manchester (US-Bundesstaat New Hampshire) in der Hoffnung, dass niemand ihn erkennen würde, sagte Police Captain Dick Tracy (!) der Tageszeitung New Hampshire Union Leader.

Offenbar hatte er sich jedoch nicht genug Zweige an den Körper geklebt, denn er wurde von Fernsehzuschauern auf den Aufnahmen der Überwachungskameras erkannt und angezeigt.

(Gefunden bei: Boing Boing)
 

Neuer Film von Michael Moore ist nur was für Amerikaner

Michael Moore wendet sich in seinem neuen Film Sicko nicht, wie man zum Thema Krankenversicherung in den USA eigentlich vermuten könnte, den 40 Millionen Amerikanern zu, die keine Krankenversicherung haben, denn diese traurige Statistik bedarf nun wirklich keines Kommentars mehr.

Nein, in Sicko geht es vielmehr um Leute, die krankenversichert sind und denen mit fadenscheinigen Begründungen eine angemessene und mitunter lebensrettende Behandlung versagt wird, damit die profitorientierten Krankenversicherer Kosten sparen können.

Dem deutschen Zuschauer bietet sich hier nichts Neues, der Film bestätigt nur die Vorurteile, die man ohnehin schon vom amerikanischen Sozialsystem hatte. Amerikanern und Leuten, die langfristig in den USA leben wollen, liefert Michael Moore jedoch jede Menge Gründe zum Nachdenken und Sorgen machen. Das ist wohl auch der Ziel des Filmes: Die amerikanischen Wähler sollen beunruhigt werden und mehr Druck auf die Politik ausüben, diese absurden Zustände zu ändern.
 

Samstag, 7. Juli 2007

Kann Fred Thompson die Kandidatur von Rudy Giuliani verhindern und gegen Hillary Clinton gewinnen?

Der ehemalige Senator und Schauspieler (Foto), der noch gar nicht offiziell kandidiert, liegt einer CNN-Umfrage zufolge beim republikanischen Wahlvolk bereits bei 21 Prozent. Giuliani hat immer noch 31 Prozent, McCain ist auf 19 Prozent abgerutscht und Romney auf 11 Prozent.

Die meisten Republikaner sind wie Thompson (und anders als Giuliani) Abtreibungsgegner, deshalb hat er durchaus eine Chance, die Kandidatur zu gewinnen. Viele nennen den Erzkonservativen schon "the new Reagan".

McCain scheint dagegen schon das Geld auszugehen. Er musste vor einigen Tagen einen Teil seiner Mitarbeiter entlassen.

Romney hat genug Geld, aber irgendwie kommt er nicht so richtig in Fahrt.

Am Ende wird es wohl einen Zweikampf zwischen Giuliani und Thompson geben. Falls Thompson die Kandidatur bekommt, hat Hillary Clinton erstklassige Aussichten auf den Gesamtsieg, da Thompson mit seiner Haltung in Sachen Abtreibung viele Frauen gegen sich aufbringen wird. Giuliani ist dagegen im politischen Zentrum angesiedelt und könnte viele Wechselwähler auf sich ziehen und dadurch gegen Clinton gewinnen.

Kaum zu glauben, dass die Wahl erst im November 2008 stattfindet. Der Wahlkampf ist jedenfalls schon auf Hochtouren. Ich bin ja mal gespannt, wen die Geisteskranken wählen werden.
 

Freitag, 6. Juli 2007

Himmelsrichtungen in Straßennamen

Es ist generell empfehlenswert, auf die in Straßennamen eingefügten Himmelsrichtungen (N, S, W, E) zu achten, z. B. 2000 W. Main Street, da es möglicherweise auch eine 2000 E. Main Street am anderen Ende der Straße geben könnte.

Donnerstag, 5. Juli 2007

Schon gewußt?

Gestern war ja hier Independence Day und wie sich das für einen richtigen Amerikaner gehört, habe ich mir bei einem BBQ den Bauch vollgeschlagen.

Wußtet ihr eigentlich, dass die amerikanische Unabhängigkeitserklärung zuerst in deutscher Sprache gedruckt worden war?

Dienstag, 3. Juli 2007

Gürteltier

Das Gürteltier ist ein gepanzertes Säugetier, das in seinem Verbreitungsgebiet (Süd- und Mittelamerika sowie südliche USA) Armadillo genannt wird und für uns Europäer sicher eines der interessantesten Tiere ist, dem wir in den USA begegnen können. Ich habe erst einmal ein Gürteltier vom Auto aus gesehen, aber wer im Südwesten der USA lebt, wird ihm sicher schon öfter begegnet sein.

Hier ist ein Video von einem Gürteltier in Texas, das ich bei YouTube gefunden habe:



Weitere Infos zu Gürteltieren gibt es bei Wikipedia