Dienstag, 26. Juni 2007

Warum in den USA einfach drauflos gegessen wird

Wie euch ja sicher auch aufgefallen ist, gibt es in den USA nichts, das dem deutschen "Guten Appetit!" entspricht. In der Regel wird einfach drauflos gegessen. Auch das "Enjoy your meal!", das man manchmal sagt, übernimmt nicht die Funktion des "Guten Appetit!", denn man muss nicht darauf warten, muss es nicht sagen und es ist auch kein Problem, wenn man schon losgegessen hat.

Ich erkläre mir das so: Religion war und ist ja in den USA wesentlich bedeutender und die meisten Leute haben vor dem Essen das Vaterunser gesprochen und viele machen das im Familienkreise immer noch. Jene, die das generell nicht machen bzw. im Restaurant essen, haben keinen nichtreligiösen Ersatz für das "Amen!" am Ende des Vaterunser (das in diesem Fall der Startschuß zum Essen ist) gefunden und deshalb wird einfach ungeordnet drauflos gegessen.

Hat jemand eine andere Erklärung?

Wie ist das in anderen Sprachen/Kulturen?

(Ich habe diesen Beitrag auch bei TalkaboutUSA gepostet. Mal sehen, welche Hinweise es dort geben wird.)
 

Montag, 25. Juni 2007

Andere Länder, andere Badehosen

Wer sich als Mann an amerikanischen Stränden und Swimming Pools nicht zum Gespött machen will, sollte die gute alte Badehose zu Hause lassen und sich der amerikanischen Bademode anpassen und knielange trunks (Foto) tragen.

Die kleinen Badehosen werden von den Amerikanern umgangssprachlich speedo genannt (nach dem gleichnamigen Hersteller) und von den meisten Leuten einem Bikini-Unterteil gleichgesetzt und als extrem unmännlich empfunden.

Anmerkung: Die Marke Speedo stellt seit geraumer Zeit auch trunks her. Man sollte daher nicht verwirrt sein, wenn man diese Bezeichnung auch auf langen Badehosen findet.

Nachtrag: Ich habe bei USA-Reise.de auf diesen Beitrag hingewiesen, und damit eine ziemliche Diskussion angefangen. :)
 

10 Verhaltensweisen, an denen man deutsche Touristen in amerikanischen Restaurants erkennt

1. Beginnen beim Betreten des Restaurants sofort zu frieren. Holen Sweatshirts aus dem Auto.

2. Sind von der überschwenglichen Freundlichkeit des Kellners überrascht. Hat der gerade gesagt, wie er heißt?

3. Nippen an dem Leitungswasser, das vor ihnen auf den Tisch gestellt wurde und verziehen das Gesicht.

4. Weisen einander auf die vielen Schwarzen oder Dicken hin und denken, dass niemand Deutsch versteht.

5. Fischen die Eiswürfel aus der Cola. Aber wohin damit?

6. Diskutieren untereinander die Menge ihres Essens. Machen ein Foto davon.

7. Sind genervt, dass der Kellner alle drei Minuten ankommt und fragt, ob man noch was braucht.

8. Fragen: "Where is the toilet?" Kellner stutzt.

9. Rechnen Preise in Euro und dann in D-Mark um.

10. Geben viel zu wenig Trinkgeld und haben das Gefühl, eigentlich zu viel gegeben zu haben.

;-)

Freitag, 22. Juni 2007

Leben in den USA - Pro und Kontra

Was gefällt euch am Leben in den USA am meisten, und was nicht? Was sind die Vor- und Nachteile?

Ich fange mal an:

Pro: Der Optimismus der Amerikaner, zu dem ich ja schon mal etwas geschrieben hatte.

Kontra: Deutlich weniger Urlaubstage.

Jetzt seid ihr dran! Ich bin gespannt.
 

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Donnerstag, 21. Juni 2007

Deutsche Journalisten aufgepasst - hier könnt ihr was lernen ;-)

Jedenfalls diejenigen unter euch, die immer noch von US-Amerikanern schreiben und das Adjektiv US-amerikanische verwenden.

Schreibt von euch eigentlich auch jemand Kanada-Amerikaner und Kanada-amerikanische? Nein, natürlich nicht. Ihr schreibt Kanadier und kanadische.

Also, dann schreibt doch bitte auch Amerikaner und amerikanische. Dass sich dabei auf die USA bezogen wird, ist doch klar.

Mittwoch, 20. Juni 2007

Nichts wie weg aus Bielefeld?

Ich habe mal bei Google Trends nachgeschaut, wo am häufigsten das Wort auswandern gegoogelt wird. Hier sind die Ergebnisse für das laufende Jahr:

1. Bielefeld 2. Ulm 3.Hamburg 4. Düsseldorf 5. München 6. Mainz 7. Stuttgart 8. Hannover 9. Mannheim 10. Frankfurt am Main

Interessant finde ich, dass keine ostdeutsche Stadt dabei ist. Oder sind da schon alle weg? Vielleicht versucht man es ja erst im Westen und wenn das auch nicht so toll ist, wandert man ins Ausland aus?

Was denkt ihr?
 

Dienstag, 19. Juni 2007

Dry Cleaning - Trockenreinigung

Die chemische Reinigung von Textilien heißt in den USA "Dry Cleaning" und der Begriff "Trockenreinigung" wird ja mitunter auch im Deutschen verwendet.

Aber warum eigentlich "Trockenreinigung"? Immerhin werden die Sachen doch auch hier in einer Waschmaschine gewaschen, die allerdings nicht mit Wasser sondern mit flüssigen Chemikalien gefüllt ist. Laut Wikipedia wird der Begriff "trocken" verwendet, "weil die Textilien, anders als bei einer Wäsche im Wasser nicht aufquellen, sondern die Faser ihre Form wie im trockenen Zustand beibehält. Viele Textilien, insbesondere solche, in denen unterschiedliche Stoffarten verarbeitet sind, wie Herrenanzüge, Damenkostüme oder Mäntel, lassen sich nicht mit Wasser oder wässrigen Waschlösungen reinigen, da sie sich hierbei verformen oder ihre Farbe verlieren würden."

Bei HowStuffWorks gibt es ein kurzes Video, das zeigt, wie Dry Cleaning funktioniert.
 

Freitag, 15. Juni 2007

Surfen auf den Großen Seen

Dieses Woche habe ich leider nicht viel Zeit zum Bloggen gehabt. Bei Michigan is Amazing gibt es allerdings einen Beitrag von mir mit dem Titel Surfing the Great Lakes.

Auf den Großen Seen wird, man soll es nicht für möglich halten, hautptsächlich im Herbst und im Winter gesurft.

Dienstag, 12. Juni 2007

Small Towns & Classic Cars

In vielen amerikanischen Kleinstädten gibt es im Sommer Treffen von Besitzern alter Autos, die in den USA "Classic Cars" genannt werden (und nicht "Oldtimer" wie in Deutschland). Die Autos werden in der Regel auf beiden Seiten der gesperrten Main Street aufgereiht und wer sich für die Classic Cars interessiert, kann in der Mitte durchgehen und sich die Schmuckstücke anschauen, so wie in Ypsilanti, Michigan, letzte Woche:

Freitag, 8. Juni 2007

Musik fürs Wochenende: Minor Planets, Leah Diehl, Charlie Slick

Lust auf neue Musik? Dann hört euch mal diese drei Songs an (am besten laut, mit Kopfhörern), die ihr rechts oben auf der jeweiligen MySpace-Seite findet:

"Smokestack" von Minor Planets - die beste unbekannte Band. Ein absoluter Ohrwurm. Und dabei geht es in dem Song um die hohe Arbeitslosigkeit in Michigan.

"Crooked" von Leah Diehl - den Namen sollte man sich merken. Genialer Text, super Mix.

"I know you love this" von Charlie Slick - am falschen Ort, zur falschen Zeit. Zur Zeit der Neuen Deutschen Welle wäre er ein Star gewesen.
 

Donnerstag, 7. Juni 2007

Wasserfälle in Michigan

Im Norden von Michigan gibt es mehr als 300 Wasserfälle, von denen Tahquamenon Falls (Foto) am beeindruckensten ist. Und bevor ich hier alles wiederhole, linke ich einfach zu meinem Beitrag bei Michigan is Amazing: Forget Niagara Falls, visit Tahquamenon Falls!
 

Sarah Silverman - German Cars

Mittwoch, 6. Juni 2007

Die Sache mit den Sachen

In den USA sollte man auf keinen Fall die gleichen Sachen an zwei aufeinander folgenden Tagen zur Arbeit oder zur Schule tragen.

Die Kollegen bzw. Mitschüler könnten sonst denken, dass man es mit der persönlichen Hygiene nicht so genau nimmt.
 

Montag, 4. Juni 2007

Das wurde aber auch Zeit

Ich habe es endlich mal geschafft, eine Blogroll mit lesenswerten Blogs anzulegen (rechts unten). Ist noch recht kurz, wird aber wachsen. (Meldet euch bei mir, falls ich euer Blog übersehen habe.)

Gutes Brot in Amerika

Ein Tipp für alle, die in den USA gutes Brot suchen: Schaut mal, ob es in eurer Stadt einen Genossenschaftsladen (Food Co-op) gibt. Dort wird normalerweise gutes Brot aus kleinen Bäckereien angeboten.
 

Freitag, 1. Juni 2007

Das Bewerben und Arbeiten in den USA und Kanada

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Heute ist Internationaler Kindertag

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