Mittwoch, 30. Mai 2007

Top 10 Städte mit den meisten Radarfallen in den USA

Die Städte mit den meisten Radarfallen in den USA sind:

1. Großraum Detroit, Michigan
2. Colorado Springs, Colorado
3. Houston, Texas
4. Orlando, Florida
5. Nashville, Tennessee
6. Ann Arbor, Michigan
7. Albuquerque, New Mexico
8. Washington, D.C.
9. Denver, Colorado
10. Virginia Beach, Virginia

(Quelle: Speed Trap Exchange)

In den USA wird normalerweise nicht geblitzt, sondern mit einem Handgerät gemessen, und zwar von einem Polizisten, der im Auto sitzt und dann auch gleich hinterherkommt, wenn man zu schnell gefahren ist. Wenn im Rückspiegel das Polizeiauto aufleuchtet, sollte man rechts ranfahren und warten bis der Polizist zum Auto kommt.

Zum Weiterlesen: Wie verhält man sich, wenn man von der Polizei angehalten wird?
 

Dienstag, 29. Mai 2007

Schreibung der Zahlen Eins und Sieben

Eine handschriftliche Eins wird in Amerika als gerader Strich, ohne Aufwärtshaken, geschrieben. Eine wie in Europa geschriebene Eins wird in den USA als Sieben angesehen, da diese ohne Querstrich geschrieben werden kann. Dies kann u.a., und da spreche ich aus Erfahrung, zu Verwechslungen bei der Post führen, wenn z.B. Briefe aus Deutschland handschriftlich adressiert wurden.

Montag, 28. Mai 2007

Memorial Day

Der letzte Montag im Mai, also heute, ist Memorial Day. Dieser Feiertag diente ursprünglich dem Gedenken an die Toten des Bürgerkrieges und anderer Kriege und ist jetzt dem Andenken an alle Verstorbenen gewidmet. Viele Leute haben heute arbeitsfrei und gehen auf den Friedhof, besuchen Verwandte oder haben ein Picknick bzw. Barbecue. Irgendwie ist Memorial Day eine Art Totensonntag, der mit einer gehörigen Portion Nationalstolz begangen wird. Vielerorten, auch in zahllosen kleinen Städten, gibt es eine Memorial Day Parade. Hier zwei Bilder, die ich heute in Ypsilanti (Michigan) aufgenommen habe:


Freitag, 25. Mai 2007

Amerika-Woche bei LIDL - Es leben die Stereotypen!

Bei LIDL ist offenbar gerade "Amerika-Woche" und die Idee ist ja ganz nett, aber nach einem Blick auf das Sortiment kann ich nur sagen, dass keines der aufgeführten 45 Produkte hier in den USA auf meinem Speisezettel steht. Maiskolben aus der Dose? Lustig. Und was soll denn eine Frühstücksecke sein? Und das Cheese & Onion Baguette? Amerikanisch?

Neben den Phantasieprodukten gibt es dann hauptsächlich die stereotypischen Sachen wie Kartoffelchips, Popcorn usw.
Warum nicht mal gutes amerikanisches Bier (ja, das gibt es!), gute amerikanische Schokolade anbieten, etc.? Klar, das sind Sachen, die nicht "typisch amerikanisch" sind, aber die zeigen, dass Leute hier auch ganz normal essen und auch auf diesen Gebieten was drauf haben.

Lustig fand ich die Verpackung der Bagels. (Foto oben) Frage an alle Blog-Leser: Werden die Supermarkt-Bagels in Deutschland immer so verpackt?

Hier in den USA werden die Bagels so angeboten:

Was ist eigentlich ein Douche Bag?

Kurz gesagt: Ein beliebtes amerikanisches Schimpfwort, dem in etwa der deutsche "Kotzbrocken" entsprechen dürfte.

Aber bevor ich darauf weiter eingehe, erst einmal ein Geheimtipp für alle Hundebesitzer: Falls euer Vierbeiner mal von einem Skunk (Stinktier) besprüht wird, helfen douche-Vorrichtungen (Foto) ganz gut, gegen den Gestank vorzugehen, da man mit ihnen eine Essiglösung durch das Fell hindurch direkt auf die Haut auftragen kann, wo sich die "Duftstoffe" oft besonders hartnäckig festsetzen. Man muss allerdings mehrere Packungen kaufen und sich auch die entsprechenden Blicke im Supermarkt gefallen lassen.

Damit kommen wir auch zum eigentlichen Thema: Der Begriff douche bag kommt von douche, was nicht etwa "Dusche" bedeutet (das engl. Wort für "Dusche" ist shower), sondern "Intimspülung" für Frauen.

Als Schimpfwort verwendet, werden mit dem Begriff allerdings fast ausschließlich Männer bedacht, und zwar so richtig unangenehme Typen, die jedoch denken, dass sie total cool sind.

Man kann sowohl die kurze als auch die lange Version verwenden:

He's such a douche! oder What a douche bag!

Zur besseren Veranschauung hier ein Video mit dem Titel "Douche Bag Dance", das ich bei YouTube gefunden habe:

Buchtipp:

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"Der Feinschliff für US-Englisch-Kenntnisse" usa-reisetraum.de

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Donnerstag, 24. Mai 2007

Taxis in New York werden umweltfreundlicher

Alle 13.000 Yellow Cabs in New York sollen in den nächsten fünf Jahren durch Hybridfahrzeuge ersetzt werden, verkündete Bürgermeister Michael Bloomberg. Der Benzinverbrauch soll dadurch halbiert werden. Dadurch wird nicht nur der Schadstoffausstoß deutlich gesenkt, sondern die Betreiber sparen auch noch ca. 10.000 Dollar pro Jahr und Fahrzeug an Benzinkosten.

Hybrids haben neben einem Benzinmotor auch einen Elektroantrieb, der beim An- und Langsamfahren zum Einsatz kommt. Die elektrische Energie wird beim Bremsen gewonnen und in Batterien gespeichert. Bei der Verkehrsdichte in New York macht der Einsatz dieser Technologie wirklich Sinn.
 

Mittwoch, 23. Mai 2007

Deo ohne Aluminium kann beim Abnehmen helfen

Vor ein paar Tagen habe ich in einem Buch gelesen, dass die meisten Deos in den USA, und wohl auch in Deutschland, Aluminium enthalten und dieses kann den Stoffwechsel stören und sich damit negativ auf das Gewicht auswirken.

Wer abnehmen möchte, sollte daher u. a. zu einem Deo ohne Aluminium wechseln. Hier in den USA kann ich die Aluminum-Free Deodorants der Marke Queen Heleneempfehlen. Habe mir diese Woche einen Deoroller dieser Marke gekauft und bin damit sehr zufrieden. Und abgenommen habe ich auch, obwohl das wahrscheinlich doch nicht nur am Deo gelegen hat. :)
 

Dienstag, 22. Mai 2007

Hollywood gehen so richtig die Ideen aus

Es ist schon schlimm genug, dass beinahe jeder Film, der diesen Sommer hier in den USA ins Kino kommt, eine Fortsetzung ist:

Shrek 3, Spider-Man 3, Pirates of the Caribbean 3, Oceans (1)3, Bourne Ultimatum (3), Die Hard 4 usw.

Da man offensichtlich keine eigenen neuen Ideen hat, macht man mit No Reservations auch gleich noch eine Hollywood-Kopie von Bella Martha, nur dass statt Martina Gedeck jetzt Catherine Zeta-Jones kocht, und zwar in New York. Ansonsten sind die Filme beinahe identisch und basieren beide auf dem Drehbuch von Sandra Nettelbeck.

Montag, 21. Mai 2007

Klobrille ist nicht gleich Klobrille

In den USA gibt es zwei Standard-Typen bei den Klobrillen:

Regular/Round (normal/rund - ca. 16 1/2 inches lang)
Elongated (gestreckt - ca. 18 1/2 inches lang)

Vor dem Kauf einer neuen Klobrille sollte man sich also die heimische Toilette genau anschauen, um festzustellen, welches Format in Frage kommt.

Und dann gibt es da ja noch die Klobrillen öffentlicher Toiletten, die vorne eine kleine Lücke haben. (Diese "open front seats" gibt es ebenfalls in der runden und in der gestreckten Form.) Es gibt verschiedene Theorien für die Existenz dieser Sitze mit Lücke, z. B. dass sie das Draufpinkeln reduzieren und hygienischer sind, Materialkosten bei der Herstellung sparen und leichter sauber gemacht werden können. Während der Grund ungeklärt ist, beruht die Verbreitung der "open front seats" auf Bauvorschriften, welche vielerorts die Verwendung dieser Klobrillen in öffentlichen Toiletten vorschreiben.
 

Freitag, 18. Mai 2007

Wenn das der Erich noch erlebt hätte: Völkerverständigung durch Ansichtskarten!

Habt ihr schon vom Postcard Crossing Project gehört? Da kann man jemandem irgendwo auf der Welt eine Ansichtskarte schicken und dann bekommt man auch von irgendwo eine Karte zugesandt. Die Adressen werden per Zufallsgenerator vergeben. 500.000 Karten sind so schon kreuz und quer über die Welt geschickt worden.

Eine gute Idee in Sachen Völkerverständigung. Ist das auch der Grund, warum auf der Website oben rechts eine DDR-Briefmarke zu sehen ist? Denn Völkerverständigung wurde ja bei uns damals immer ganz groß geschrieben.

Nachtrag (ein paar Stunden später): Mittlerweile ist die DDR-Briefmarke wieder verschwunden. Ganz so wie unser kleines Land...

Das Postcard Crossing Project ist eine gute Idee, oder was denkt ihr?

Dienstag, 15. Mai 2007

Dirk Nowitzki als Wertvollster Spieler der NBA ausgezeichnet

Der deutsche Basketballspieler Dirk Nowitzki von den Dallas Mavericks hat als erster Europäer den Titel "Most Valuable Player" der NBA erhalten. Der 2,13 m große Nowitzki, der erst als Dreizehnjähriger am Würzburger Röntgen-Gymnasium zum Basketball fand, ist derzeit der einzige Deutsche in der US-Profiliga NBA, in die er 1998 wechselte.
 

Dienstag, 8. Mai 2007

Briefmarken werden teurer

Ab Montag wird man in den USA für einen normalen Brief 41 Cents bezahlen müssen. Die neuen 41-Cent-Briefmarken, auf denen die Liberty Bell abgebildet ist, gibt es schon jetzt zu kaufen, allerdings steht der Geldbetrag nicht auf der Briefmarke, sondern nur "First-Class".

Warum ist das so? Wer schon länger in den USA lebt, wird sicher festgestellt haben, dass jedes Mal, wenn das Porto angehoben wird, zuerst eine Briefmarke ohne aufgedruckten Geldbetrag, eine so genannte "nondenominated stamp", herausgegeben wird. Das liegt daran, dass die amerikanische Post schon mit dem Drucken dieser Briefmarken beginnt, wenn noch gar nicht genau feststeht, auf welchen Betrag das Porto angehoben wird. Eine Preiserhöhung muss nämlich von der Post beantragt und von einer Regierungskommission, der Postal Rate Commission, geprüft und genehmigt werden. Wie lange die Antragsbearbeitung dauert, lässt sich nie voraussagen. Sobald die Genehmigung schließlich vorliegt, will die Post die neuen Preise dann so schnell wie möglich einführen. Um darauf vorbereitet zu sein, druckt man die Millionen Briefmarken, die zu diesem Zeitpunkt schnell benötigt werden, schon im Voraus. Einem Zeitungsbericht zufolge hat die amerikanische Post bereits 5 Milliarden Liberty Bell-Briefmarken drucken lassen.

Wer noch 39-Cent-Briefmarken hat, kann einfach eine 2-Cent-Briefmarke dazu kleben.
 

Montag, 7. Mai 2007

Wie ich die Wirtschaftskrise in Michigan lösen würde

1. Lossagung von den USA
2. Kanada beitreten
3. Selbstvermarktung als "Canada's Florida"

Hat jemand eine bessere Idee?

Welche Farbe hat diese Couch?

A software problem is to blame for a packing slip on a couch that read "nigger-brown," according to a manager at the Chinese computer company that provided the translation.

(Quelle: Toronto Star)
 

Freitag, 4. Mai 2007

Kleinstadt in North Dakota preiswert zu haben

Wer sich gerne eine Stadt kaufen möchte, um Bürgermeister oder Sheriff spielen zu können, sollte sich am Samstag nach Sibley in North Dakota aufmachen. Die kleine Stadt, komplett mit Tanzschuppen, Cafe, Motel, Waschsalon, Campingplatz, und Apartments wird so um die $500.000 kosten. Beim gegenwärtigen Euro-Kurs ist das ein Schnäppchen.
 

Dienstag, 1. Mai 2007

Erst Hundefutter, jetzt Hühnchen?

Nachdem hier in den USA in den letzten Wochen mehr als 100 Marken Hunde- und Katzenfutter aus den Regalen genommen werden mussten, kommt jetzt schon der nächste Lebensmittelskandal auf uns zu: Offensichtlich wurden Zehntausende Hühner mit Abfallprodukten aus der Hunde- und Katzenfutterproduktion gefüttert, die den gleichen Inhaltsstoff (Wheat Gluten aus China) enthielten, der schon zum Tod zahlreicher Hunde und Katzen geführt hatte. (Quelle: USA Today)
 

Amtrak-Website jetzt auch auf Deutsch

Die Website der amerikanischen Eisenbahngesellschaft Amtrak gibt es jetzt nach Englisch und Spanisch auch in einer deutschen Version: deutsch.amtrak.com