Donnerstag, 26. April 2007

Alle strampeln sich ab, nur Giuliani nicht

Der Vorwahlkampf, also der Kampf um die Nominierung der Präsidentschaftskandidaten der beiden großen Parteien, läuft ja hier in den USA derzeit schon auf Hochtouren und Clinton, Obama und Edwards auf demokratischer Seite und McCain und Romney bei den Konservativen sind pausenlos auf Achse und drängeln sich ins Rampenlicht und vor die Fernsehkameras und besonders McCain sieht schon so erschöpft aus, als würde er jeden Moment zusammenbrechen und dass die Amerikaner einen Mormonen zum Präsidenten wählen, dürfte nicht einmal Romney selbst glauben. Er wird sich wohl eher als Vizepräsident ins Gespräch bringen wollen.

Clinton dürfte wohl bei den Demokraten gewinnen. Sie hat das Partei-Establishment hinter sich und kaum jemand zweifelt, dass sie eine erstklassige Präsidentin sein würde. Obama hat die Jugend auf seiner Seite, aber ihm mangelt es an Erfahrung, so wie Howard Dean vor vier Jahren, für den damals die jungen Demokraten hingabevoll gekämpft hatten und der als erster Kandidat das Internet als wirksame Wahlkampfwaffe für sich entdeckt hatte.

Nur einer macht derzeit so gut wie nichts und führt dennoch in allen Umfragen, sowohl was die Nominierung durch die Republikaner als auch die Präsidentschaftswahlen selbst angeht: Rudy Giuliani, ehemaliger Bürgermeister von New York und Amerikas beliebtester Politiker. Die anderen können sich abstrampeln, ihr Geld ausgeben, ihre Energie verschwenden - Giuliani bleibt unangefochten in Führung. Je weniger er macht und sagt, desto besser. Ihn kennen und mögen die meisten Amerikaner und Schuld am Krieg hat er auch nicht. Vor den Terroristen ist er am 11. September nicht weggelaufen und hat sich nicht wie ein gewisser George W. in Nebraska versteckt. Eigentlich hat er nur seine Arbeit gemacht, aber das wird ihm immer noch hoch angerechnet. Ob er der intelligenten und redegewandten Hilllary Clinton jedoch in den Fernsehduellen kurz vor der Wahl Paroli bieten kann, bleibt abzuwarten.
 

Samstag, 21. April 2007

Gute amerikanische Schokolade

Wer in den USA nach guter Schokolade sucht, sollte einmal nach den Tafeln der Marke Ghirardelli aus Kalifornien Ausschau halten.

Freitag, 20. April 2007

Deutsche sind genauso dick wie Amerikaner

Bier, Fett und Bewegungsmangel machen die Deutschen nach Auskunft von Experten zu den dicksten Bürgern der EU. Sie lägen beim Gewicht gleichauf mit den USA. (Mittelbayerische Zeitung)

Dienstag, 17. April 2007

False Friends

Einige Wörter klingen im Amerikanischen und im Deutschen ähnlich, bedeuten jedoch etwas völlig anderes. Sie werden als false friends bezeichnet. Das bekannteste Beispiel ist sicher das Wort gift, das "Geschenk" bedeutet. Hier einige andere Beispiele:

Das Wort actually wird mit "eigentlich" übersetzt. Das deutsche Wort "aktuell" heißt auf Englisch current.

Eine "Milliarde" ist im Amerikanischen eine billion. Die deutsche "Billion" ist eine trillion.

Das Wort become bedeutet, dass man etwas wird, z. B. I’ll become a teacher. ("Ich werde Lehrer.") Das deutsche Wort "bekommen" wird mit get oder receive übersetzt, z. B.: I get fifty dollars a day. ("Ich bekomme fünfzig Dollar pro Tag.")

Wenn jemand brave ist, dann ist er "tapfer". Ein "braves" Kind ist well-behaved.

Ein chef ist ein "Chefkoch". "Vorgesetzter" heißt im Englischen supervisor oder boss.

Im Deutschen wird das Wort "City" oft im Sinne von "Stadtzentrum" verwendet. Im Amerikanischen wird dieses jedoch als downtown oder city center bezeichnet.

Das englische Wort eventually bedeutet "letztendlich". Das deutsche Wort "eventuell" wird mit possibly übersetzt.

Wenn jemand etwas als gross bezeichnet, dann ist es "ekelhaft".

Ein gymnasium ist eine "Turnhalle". Von der neunten oder zehnten bis zur zwölften Klasse geht man zur high school.

Das Wort handy bedeutet "handwerklich begabt". Ein "Mobiltelefon" ist im Amerikanischen ein cell phone.

Das Wort rent bedeutet "Miete" oder "mieten". Eine "Altersrente" ist eine pension.

"Dusche" heißt auf Englisch shower. Das dem deutschen "Dusche" ähnlich klingende Wort douche bedeutet soviel wie "Unterleibspülung".

Ein warehouse ist ein "Lagerhaus". "Warenhaus/Kaufhaus" wird mit department store übersetzt.

Aus: Alltag in Amerika. Ein praktischer Ratgeber für Neuankömmlinge in den USA.
 

Dienstag, 10. April 2007

Erhitzte Gemüter zum Thema illegale Einwanderer

Bill O'Reilly und Geraldo Rivera diskutieren einen tödlichen Verkehrsunfall, der von einem illegalen Einwanderer verursacht wurde.

Dienstag, 3. April 2007

Der Unterschied zwischen Tax Deduction und Tax Credit

Zwei Begriffe, die im Zusammenhang mit der Steuererklärung in den USA (tax return) immer wieder auftauchen, sind tax deduction und tax credit.

Tax deductions sind Steuervergünstigungen, um die das zu versteuernde Einkommen verringert werden kann.

Tax credits werden dagegen am Ende vom Betrag der zu entrichtenden Steuern abgezogen.

Gibt es diesen Unterschied auch in Deutschland? Welche Begriffe werden dafür verwendet? (Ich bin schon zu lange in den USA und kann mich daran nicht mehr erinnern.)