Samstag, 25. August 2007

Wie man den deutschen Akzent schnell los wird

Deutsche Muttersprachler erkennt man in den USA in der Regel ganz schnell daran, wie sie Englisch sprechen: Das "th" klingt oft wie ein "s" oder ein "f", das "w" wie ein "v" und das "r" wird im Rachen produziert und nicht (wie bei den Amerikanern) im Mund.

Wer seinen deutschen Akzent in kürzester Zeit los werden und wie ein Amerikaner klingen möchte, dem kann ich "Lose Your Accent in 28 Days", das aus einem Buch, einer CD-Rom und einer Audio-CD besteht, wärmstens empfehlen, da ich damit in den letzten Wochen selber Riesenfortschritte gemacht habe, was sich bereits positiv auf mein berufliches Weiterkommen ausgewirkt hat.

Das Besondere an "Lose Your Accent in 28 Days" ist die CD-Rom, die in kurzen Videos zeigt, wie die amerikanischen Laute mit dem Mund geformt und ausgesprochen werden. Wenn man das erst einmal gesehen hat, dann kann man ganz schnell diese Laute nachmachen und die entsprechenden Wörter einwandfrei aussprechen. Dann heißt es üben, üben, üben, und nach einigen Tagen spricht man die Laute dann auch automatisch perfekt aus. Im Prinzip muss man sein Gehirn und seinen Mund umprogrammieren, von der bisherigen Lautbildung zur neuen, richtigen. Ich mache das jeden Tag im Auto auf dem Weg zur Arbeit. Zum Beispiel habe ich zwei Wochen lang jeden Morgen Dutzende Worte laut vor mir hergesagt, die mit "w" beginnen, das ich bis dahin wie ein "v" ausgesprochen hatte. (Die Rundung der Lippen spielt da die entscheidende Rolle.) Nach einer Weile habe ich diese Wörter dann auch in Gesprächen ganz automatisch richtig ausgesprochen.

CDs und Kassetten zur Akzentreduzierung haben mir in den vergangenen Jahren nichts gebracht, aber mit "Lose Your Accent in 28 Days" ist mir jetzt echt der Durchbruch gelungen!

Wer schon in den USA lebt, kann das Ganze bei Amazon.com bestellen, wer noch in Deutschland ist, kann sich das von Amazon.de schicken lassen. (Obwohl bei Amazon.de hinter dem Titel nur "Audio-CD" steht, handelt es sich dort ebenfalls um das Komplettpaket aus Buch, CD-Rom und Audio-CD.)

Ich wünsche euch viel Erfolg!
 

Kommentare:

  1. Cool, bin auch gerade wieder am lernen, muss ich mir dieses Buch wohl bestellen.

    Der mit dem W und V habe ich kuerzlich aber umgekehrt festgestellt (bwz erklaert bekommen). Ich neigte eher dazu ein W anstatt ein V zu sprechen. Aufgeflogen ist es als video zum wideo wurde anstatt einem fideo.

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  2. Im Amerikanischen wird der erste Buchstabe in "video" wie das "w" am Anfang des deutschen Wortes "Wasser" ausgesprochen. Die Schneidezaehne beruehren dabei die Unterlippe.

    Das "w" am Anfang von "water", "work", etc. wird jedoch durch runde Lippen erzeugt, die Zaehne beruehren dabei nichts. Der Mund wird rund gemacht wie beim "o".

    Dieser Unterschied war mir jahrelang nicht bewusst gewesen.

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  3. Find ich ja klasse, dass es sowas gibt! :-) Mit der Aussprache hatte ich zum Glück so gut wie nie Probleme. Vielleicht hab ich als kleines Kind schon viel aufgeschnappt als wir noch in den USA gelebt haben. :-) Ich fall in Alabama nur auf, weil ich den southern accent (noch) nicht drauf hab...aber um ehrlich zu sein, den will ich auch garnicht lernen ;-)
    Kennst Du schon den Link in meim Blog mit den verschiedenen amerikanischen Akzenten?
    Freu mich schon, in einer Woche kann ich endlich wieder "richtiges" English hören - in Michigan! *yay*
    Liebe Grüße aus dem Süden.

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  4. Die Hoerbeispiele sind sehr interessant! Die Vielfalt des Englischen ist schon erstaunlich. Und jetzt muessen wir sicher auch bald Spanisch lernen, denn die USA befinden sich ja auf dem Weg zur Zweisprachigkeit.

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  5. Hier unten in Alabama ist Spanish auf jeden Fall sehr wichtig weil wir viele Hispanics hier haben. Auf vielen Lebensmittelpackungen steht alles zweisprachig drauf. Ich mag die Sprache eigentlich garnicht und moecht sie auch nicht wirklich lernen :(

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  6. O je. So was braeuchte ich auf Deutsch. Mein Akzent kann ich selber kaum ausstehen. Aber zu eine Sprecherziehung habe ich mich noch nicht zwingen koennen.

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