Montag, 9. Juli 2007

Neuer Film von Michael Moore ist nur was für Amerikaner

Michael Moore wendet sich in seinem neuen Film Sicko nicht, wie man zum Thema Krankenversicherung in den USA eigentlich vermuten könnte, den 40 Millionen Amerikanern zu, die keine Krankenversicherung haben, denn diese traurige Statistik bedarf nun wirklich keines Kommentars mehr.

Nein, in Sicko geht es vielmehr um Leute, die krankenversichert sind und denen mit fadenscheinigen Begründungen eine angemessene und mitunter lebensrettende Behandlung versagt wird, damit die profitorientierten Krankenversicherer Kosten sparen können.

Dem deutschen Zuschauer bietet sich hier nichts Neues, der Film bestätigt nur die Vorurteile, die man ohnehin schon vom amerikanischen Sozialsystem hatte. Amerikanern und Leuten, die langfristig in den USA leben wollen, liefert Michael Moore jedoch jede Menge Gründe zum Nachdenken und Sorgen machen. Das ist wohl auch der Ziel des Filmes: Die amerikanischen Wähler sollen beunruhigt werden und mehr Druck auf die Politik ausüben, diese absurden Zustände zu ändern.
 

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