Donnerstag, 21. Juni 2007

Deutsche Journalisten aufgepasst - hier könnt ihr was lernen ;-)

Jedenfalls diejenigen unter euch, die immer noch von US-Amerikanern schreiben und das Adjektiv US-amerikanische verwenden.

Schreibt von euch eigentlich auch jemand Kanada-Amerikaner und Kanada-amerikanische? Nein, natürlich nicht. Ihr schreibt Kanadier und kanadische.

Also, dann schreibt doch bitte auch Amerikaner und amerikanische. Dass sich dabei auf die USA bezogen wird, ist doch klar.

Kommentare:

  1. >USA=Amerika
    Das wird der Geografielehrer aber nicht gern sehen. Land und Kontinent miteinander vermischen... eingebürgert hat es sich ja, aber richtig ist es nicht.

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  2. wollte ich auch gerade schreiben, aber da war wohl schon einer vor mir schlau ;) ich kenne mehrere suedamerikaner die sich auf den schlips getreten fuehlen, wenn US-amerikaner ihr land grosskotzig "amerkia" nennen. amerika ist der kontinent.

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  3. @Steffi: Gern doch immer wieder ;)

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  4. Ich sehe das auch so wie renes und steffi: US-Amerikaner und US-amerikanische ist schon richtig. Es schliesst misverständnisse aus.

    :-)

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  5. Argelbargel17.07.07, 20:12

    Hmmm... Scot verlinkt zwar hier hin, aber irgenwie fehlt der Trackback. Da verlinke ich doch gleich mal manuell: Eine Meinung zu dem Begriff amerikanisch.

    Vielleicht bin ich ja einfach nicht "pc" genug, aber ich find Scots Meinung einleuchtend ;-)

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  6. Danke fuer den Link! Ich freue mich, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine dastehe.

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  7. Ich halte die Argumentation, auch auf der verlinkten Seite im vorletzten Kommentar, für nicht schlüssig. Amerika ist nun mal kein Staat.

    Die Vereinigten Staaten von Amerika haben "Amerika" als TEIL des Namens. Daher ist US-Amerikaner auch kein Pleonasmus (USA-Amerikaner wäre einer, wie PIN-Nummer), sondern eine genaue Spezifikation. Unter "Amerikaner" verstehe zumindest ich im allgemeinen Sprachgebrauch sehr wohl auch den Mexikaner oder Kanadier. (Südamerikaner zugegeben eher nicht, aber dennoch wäre das sachlich genauso richtig.)

    Und nur weil es im englischen Sprachraum so ist, fange ich jetzt nicht auch noch an von "den Amerikas" zu sprechen.

    Ich benutze gelegentlich analog auch "EU-Europäer/in", weil Europa nicht identisch mit dem nach ihm benannten Staatenbund ist. Und würden Frankreich und Belgien zu einer "Republik Europa" fusionieren (das zuerst gedachte Beispiel Deutschland und Österreich verwarf ich aus historischen Gründen *g*), würde ich sie dennoch nicht einfach "Europäer" nennen.

    Nicht zuletzt: Die US-Amerikaner sind eine Minderheit unter den Amerikanern. Es ist nicht nur missverständlich, sondern einfach anmaßend und zumindest unbewusst beeinflussend. Amerika besteht zum Glück nicht nur aus dem Land der Klimaanlagen und des Kapitalismus :)

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  8. Wenn mann ein bisschen Geographie kennt ist gibt's keine Verwirrung. Nordamerika ist eine Kontinent. Suedamerkia ist eine Kontinenet. Amerika ist ein Land.

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  9. Wenn mann ein bisschen Geographie kennt ist gibt's keine Verwirrung. Nordamerika ist eine Kontinent. Suedamerkia ist eine Kontinenet. Amerika ist ein Land.

    Wenn man ein bisschen Geographie kennt, dann weiss man, dass Nord- und Suedamerika zusammen "Amerika" genannt werden, somit ist Amerika nicht ein Land, sondern ein Kontinent, genauer ein Doppelkontinent, und ein Land heisst auch Amerika.

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  10. Darf ich nach der korrekten Bezeichnung für Südafrika fragen, wenn die USA sich nicht Amerika nennen dürfen?

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  11. deutsche gründlichkeit: da haben diese moralisch überlegenen schlauberger mal wieder gelegenheit gehabt auf biegen und brechen zu zeigen, dass der 'us-amerikaner' eben doch immer der arrogante ami ist, der gleich den gesamten kontinent sich verbal einverleibt

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  12. Dieser Quark kommt mir nicht in die Tüte. Ich halte diesen Begriff für einen Auswuchs der "Nachrichtensprache", wie auch zB: diesen Jahres, aufoktroyieren, zusammenaddieren, zeitnah, nichtsdestotrotz usw. Nur unter der Folter wäre ich bereit, US-Amerikaner zu sagen :-P

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  13. Das Problem ist nur, daß den jungen Leuten in Schule, Studium und den Medien beigebracht wird, US-amerikanisch zu sagen. Nach einer Weile, und ReneS, Steffi und Eric zeigen dies deutlich, sind die so Gleichgeschalteten nicht mehr in der Lage, zu abstrahieren bzw. zu verstehen, daß auch etwas nicht ganz Korrektes korrekt sein kann.
    Derselbe Neusprech ist zu finden im Begriff "Studierende". So wie das scheinbar politisch korrektere Wort "Auszubildende" vor vielleicht 30 Jahren den traditionellen Lehrling verdrängt hat, ersetzen heute Sprachpanscher, zu denen auch, oder gerade, willige Lehrer und Professoren gehören, jahrelang eingeführte Begriffe (Student) gegen Kunstwörter.
    Es ist eine Schande.

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  14. "US-Amerikaner" ist der größte Blödsinn den ich je gehört hab. Ich denke einige Leute, die einfach etwas antiamerikanisch eingestellt sind, haben ein Problem damit. Die ganze Welt scheint dieses Problem aber nicht zu haben. Warum sagt man eigentlich nicht "US-Nordamerikaner"???

    Es ist die gleiche Argumentation. Nordamerika ist in einigen Lehrbüchern ein eigener Kontinent...
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kontinent

    Think about

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  15. den Deutschen ist einfach nicht zu helfen. Machen sich mit ihrer engstirnigen Besserwisserei zum Narren, aber beharren trotzig darauf Recht zu haben..ein Volk von Oberlehrern und Korinthenkackern.

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