Dienstag, 8. Mai 2007

Briefmarken werden teurer

Ab Montag wird man in den USA für einen normalen Brief 41 Cents bezahlen müssen. Die neuen 41-Cent-Briefmarken, auf denen die Liberty Bell abgebildet ist, gibt es schon jetzt zu kaufen, allerdings steht der Geldbetrag nicht auf der Briefmarke, sondern nur "First-Class".

Warum ist das so? Wer schon länger in den USA lebt, wird sicher festgestellt haben, dass jedes Mal, wenn das Porto angehoben wird, zuerst eine Briefmarke ohne aufgedruckten Geldbetrag, eine so genannte "nondenominated stamp", herausgegeben wird. Das liegt daran, dass die amerikanische Post schon mit dem Drucken dieser Briefmarken beginnt, wenn noch gar nicht genau feststeht, auf welchen Betrag das Porto angehoben wird. Eine Preiserhöhung muss nämlich von der Post beantragt und von einer Regierungskommission, der Postal Rate Commission, geprüft und genehmigt werden. Wie lange die Antragsbearbeitung dauert, lässt sich nie voraussagen. Sobald die Genehmigung schließlich vorliegt, will die Post die neuen Preise dann so schnell wie möglich einführen. Um darauf vorbereitet zu sein, druckt man die Millionen Briefmarken, die zu diesem Zeitpunkt schnell benötigt werden, schon im Voraus. Einem Zeitungsbericht zufolge hat die amerikanische Post bereits 5 Milliarden Liberty Bell-Briefmarken drucken lassen.

Wer noch 39-Cent-Briefmarken hat, kann einfach eine 2-Cent-Briefmarke dazu kleben.
 

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