Mittwoch, 28. Februar 2007

Mein erstes amerikanisches Auto

Ich habe mich heute an mein erstes Auto erinnert, das ich hier in Amerika hatte und mit dem ich Mitte der 90er Jahre in South Dakota den Führerschein gemacht habe: ein Buick Riviera, Baujahr 1994, der am Ende mehr als 200.000 Meilen auf dem Buckel hatte und der mich selbst im schlimmsten Schneesturm nicht im Stich gelassen hatte. (Das Foto ist von Wikipedia, mein Riviera war etwas dunkler, sah aber ansonsten genauso aus.)

Freitag, 16. Februar 2007

Jones Soda jetzt mit Zucker

High Fructose Corn Syrup macht dick und leider ist das Zeug in fast allen Getränken und in vielen anderen Lebensmitteln in den USA. (In Europa wird der dort billigere Zucker verwendet, der nicht so schnell dick macht.) Auch die Diet-Versionen sind nicht zu empfehlen, da das zum Süßen verwendete Aspartam ebenfalls langfristig gesundheitsschädlich ist und zudem den Stoffwechsel verlangsamt und so am Ende auch dick macht.

Deshalb freue ich mich, dass der Hersteller Jones Soda seit 1. Januar seine Produkte von High Fructose Corn Syrup auf Zucker umgestellt hat. Die Produktionskosten sind dadurch um 5 Prozent gestiegen, aber ich hoffe, dass sich diese Entscheidung zum Wohle der Verbraucher von diesen auch belohnt wird. Ich werde jedenfalls ab jetzt Jones Soda statt Coke oder Pepsi kaufen.

Montag, 12. Februar 2007

Sprechende Klosteine warnen vor Trunkenheit am Steuer

"Hey there, big guy. Having a few drinks?" sagt eine weibliche Stimme, die aus dem Urinal kommt, "It's time to call a cab or ask a sober friend for a ride home."

Der Staat New Mexico hat sich etwas Neues im Kampf gegen Trunkenheit am Steuer ausgedacht: Sprechende Klosteine (die auf Englisch übrigens die unappetitliche Bezeichnung "urinal cakes" tragen), erinnern den Autofahrer beim letzten Pinkeln vor dem Losfahren daran, dass er doch lieber ein Taxi nehmen oder einen nüchternen Freund fahren lassen sollte.

Die neue Dollarmünze, die niemand so richtig will

Diese Woche wird eine neue 1-Dollar-Münze in Umlauf gebracht, die das Antlitz von George Washington trägt. Alle drei Monate wird es dann eine weitere neue Münze mit einem anderen Präsidenten geben. John Adams, Thomas Jefferson und James Madison gesellen sich daher im Verlaufe des Jahres zu Washington.

Außer als Sammelobjekt für Numismatiker, Kinder und Touristen sowie als Wechselgeld am Briefmarkenautomaten werden die neuen 1-Dollar-Münzen wohl kaum in Erscheinung treten, denn die Amerikaner mögen ihre 1-Dollar-Scheine und finden die Münzen eher nervend.

Sonntag, 11. Februar 2007

Brown Cow Vollkornjoghurt

Heute habe ich hier in den USA zum ersten Mal Vollkornjoghurt entdeckt. Die Marke Brown Cow, deren Produkte es u.a. bei Whole Foods zu kaufen gibt, hat diese vier Vollkornjoghurt-Sorten auf den Markt gebracht:

Apple Cinnamon & Grains
Blueberry & Grains
Raspberry Pear & Grains
Summer Fruits & Grains

Ich habe heute Raspberry Pear & Grains gegessen und war damit recht zufrieden. Nicht ganz so gut wie deutscher Vollkornjoghurt, aber ein Anfang ist damit immerhin gemacht.

Donnerstag, 8. Februar 2007

Die billigsten Autos in den USA

Eine aktuelle Liste mit den derzeit preiswertesten Neuwagen sowie eine Reihe von Tipps zum Autokauf in den USA gibt es hier.

Das Foto zeigt den Chevrolet Colorado, den es ab $13,910 gibt.

Coole Idee: Eisklettern an Getreidesilos in Iowa

Iowa ist Flach- und Farmland pur, weit und breit kein Berg zu sehen. Aber Minustemperaturen gibt es dort reichlich. Wie verbindet man, was man nicht hat, mit dem, wovon man reichlich hat? Man besprüht zwanzig Meter hohe Getreidesilos so lange mit Wasser, bis sich eine zehn Zentimeter dicke Eisschicht gebildet hat und lädt dann die Öffentlichkeit zum Eisklettern ein. Als Erster hat das Don Briggs, Sportlehrer an der University of Northern Iowa, vor einigen Jahren auf der Farm eines Freundes 125 Meilen nordöstlich von Des Moines gemacht und mittlerweile verwandeln auch andere Farmer ihre Silos in eisige Kletterwände.

20 Dollar, die dein Leben retten können

Carbon monoxide (Kohlenstoffmonoxid) ist ein farb-, geruch- und geschmackloses sowie giftiges Gas. Tausende Menschen in den USA landen jedes Jahr mit carbon monoxide poisoning in der Notaufnahme und Hunderte sterben. Die Ursache ist zumeist eine defekte Gasheizung, die unbemerkt das carbon monoxide produziert. Deshalb sollte jedes Haus und jede Wohnung neben einem Rauchmelder (smoke detector) auch einen carbon monoxide detector haben, den es ab ca. 20 Dollar im Baumarkt zu kaufen gibt. Carbon monoxide detectors werden entweder per Batterie betrieben oder dauerhaft in die Steckdose gesteckt (Foto).

Barack Obama will sich das Rauchen abgewöhnen

Obwohl er nur wenige Zigaretten am Tag raucht, will sich der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama das Laster nun ganz abgewöhnen, zum Einen, weil er das seiner Frau Michelle versprochen hat, und zum Anderen, weil das Rauchen in den USA ziemlich verpönt ist und es daher seinem Ansehen schaden könnte, denn Obama ist schon jetzt ein Vorbild für viele Kinder und Jugendliche und dieser Verantwortung will er sich nicht entziehen. Hoffentlich hat er Erfolg, denn ganz einfach ist das ja ohnehin nicht und so ein Wahlkampf ist noch zusätzlich extrem stressig. Quelle: ABC News

Die beliebtesten Hunderassen in den USA

Die beliebtesten Hunderassen in den USA waren im letzten Jahr laut American Kennel Club:

1. Labrador Retriever
2. Yorkshire Terrier
3. German Shepherd Dog
4. Golden Retriever
5. Beagle
6. Dachshund
7. Boxer
8. Poodle
9. Shih Tzu
10. Miniature Schnauzer

Wer sich in den USA einen Hund (oder eine Katze) zulegen möchte, sollte, bevor man im Tiergeschäft oder beim Züchter kauft, erst einmal zum örtlichen Animal Shelter der Humane Society gehen. Dort warten jede Menge Vierbeiner jeder Rasse und jeden Alters darauf, neue Besitzer zu finden. Auf der folgenden Website sind viele Tierheime und adoptierbare Tiere verzeichnet: www.petfinder.com

Heiratsantrag per Werbespot im Fernsehen

Randy Fishkin hat seiner Freundin Geraldine einen Heiratsantrag übers Fernsehen gemacht, indem er einen Werbespot gekauft hat, der während ihrer Lieblingsserie Veronica Mars gezeigt wurde:



Hat die überraschte Geraldine "Ja!" gesagt? Ihre Reaktion könnt ihr hier sehen:

Montag, 5. Februar 2007

Schere, Stein, Papier - Budweiser Super Bowl Werbespot

Ein Grund, warum sich viele Amerikaner das Super Bowl - Spiel im Fernsehen anschauen, sind die neuen und zumeist sehr lustigen Werbespots, die zu diesem Anlass zum ersten Mal im Fernsehen gezeigt werden. Budweiser hat sich diesmal des Rock, Paper, Scissors -Spieles angenommen:

Weitere sehenswerte Super Bowl - Werbespots gibt es hier.

Sonntag, 4. Februar 2007

Die kleine Hauptstadt in der Prärie

Am Ufer des Missouri, mitten in der Prärie, befindet sich South Dakotas zentral und isoliert gelegene Hauptstadt Pierre, in der ich vor ein paar Jahren mal einen Sommer verbracht hatte. Zum Artikel

Samstag, 3. Februar 2007

Bauhaus in Amerika

Nach der Schließung vom Bauhaus 1932 in Dessau (und endgültig 1933 in Berlin) emigrierten viele Bauhausmeister in die USA. Besonders Chicago und New York wurden zu bevorzugten Wirkungsstätten dieser Künstler und Architekten. Zum Artikel

Donnerstag, 1. Februar 2007

Gegen den Anti-Amerikanismus der deutschen Medien

Dem in den deutschen Medien weit verbreiteten dummen Anti-Amerikanismus, der oft Vorurteilen und Unkenntnis entspringt, hat Davids Medienkritik den Kampf angesagt. Eine tolle, wichtige, lesenswerte Website!

Hollywood-Träume in Detroit

Detroit's Ruinen sind zweifellos die perfekte Kulisse für apokalyptische Filme und Fernsehserien. Da muss nichts aufwendig gebaut werden, die Auswahl an gespenstischen Orten ist groß. Ein enthusiastisches Team um die Detroiter Filmemacher und Produzenten Jamie Sonderman, Ed Gardiner und Connie Mangilin filmt daher zurzeit in der "Motor City" eine Science Fiction Serie mit dem Titel InZerO, die Buffy The Vampire Slayer und Firefly-Fans gefallen könnte.

150 Leute machen bei dem Projekt mit, alle unbezahlt. Zehn Episoden und ein Pilot-Film wurden bereits gedreht, mit einem Budget von nur $1,000 per Episode. Gezeigt wurden die Episoden bisher nur im Kino der Vorstadt Royal Oak, immer vor ausverkauftem Haus. Obwohl es bereits erste Anfragen aus Hollywood gab und es InZerO eines Tages auch im Fernsehen geben könnte, steht der Spaß am Filmen, an der kreativen Zusammenarbeit und am Lernen derzeit im Vordergrund. So wie der Traum, in Detroit eine Filmindustrie aufzubauen.

Mehr dazu in einem lesenswerten Artikel bei metromode, einem neuen Online-Magazin für den Großraum Detroit.