Dienstag, 25. Dezember 2007

USA-Blog-Post des Jahres gesucht - Jetzt nominieren!

Zum Jahresende mal eine kleine Umfrage, bei der es auch etwas zu gewinnen gibt. (Sowohl für Blog-Autoren als auch für Blog-Leser.)

Also, lieber Leser, liebe Leserin: Hast du auf deinem Blog etwas zum Thema USA geschrieben? Oder kennst du ein Blog, das einen ganz hervorragenden Beitrag zum Thema USA veröffentlicht hat?

Bitte schicke mir bis zum 31. Dezember eine E-Mail mit dem Link zu einem Blog-Beitrag, den du als "USA-Blog-Post des Jahres" nominieren möchtest.

Hier ist die E-Mail-Adresse:
kaiblum -at- yahoo.com
Das -at- vor dem Abschicken bitte durch @ ersetzen.

Wie gesagt, der Beitrag kann von dir selbst stammen oder ein Beitrag sein, den du auf einem Blog gelesen hast und toll fandest.

Wenn ich alle Nominierungen habe, werde ich Anfang Januar die Abstimmung organisieren. Wenn der Blog-Beitrag gewinnt, den du nominiert hast, bekommst du ein kostenloses Exemplar meines Ratgebers Alltag in Amerika. Leben und Arbeiten in den USA. (Wer das Buch schon hat, kann ein anderes, gleichwertiges Buch auswählen.)

Und der Blog-Autor, der seinen Beitrag mit dem Titel "USA-Blog-Post des Jahres" schmücken kann, wird auf jeden Fall eine Menge neue Leser gewinnen und bekommt ebenfalls ein Buch.

Samstag, 22. Dezember 2007

Geburtenrate in den USA stark gestiegen

Die Geburtenrate stieg in den USA zwischen 2005 und 2006 um zwei Prozent und hat den höchsten Wert in 35 Jahren erreicht, berichtet die Tageszeitung Houston Chronicle. Statistisch gesehen bringt eine amerikanische Frau jetzt 2,1 Kinder zur Welt, genug also, um (im Gegensatz zu Europa) die Bevölkerungszahl auch ohne Einwanderer stabil zu halten.

Ebenfalls bemerkenswert: Hispanics bringen überdurchschnittlich viele Kinder zur Welt, nämlich fast drei pro Frau, so dass wir weiterhin auf dem besten Wege zu einer zweisprachigen USA sind.

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Rudy Giuliani schwimmen die Felle davon

Rudy Giuliani galt bis jetzt als Favorit bei den Republikanern, aber seine Strategie, die ersten Vorwahlen in Iowa und New Hampshire zu ignorieren und sich auf seine landesweite Beliebtheit zu verlassen und damit in den nachfolgenden Staaten zu punkten, scheint völlig fehlzuschlagen. Mehr dazu...

Montag, 17. Dezember 2007

Opel Astra ab Januar als "Saturn Astra" zu haben

Den Opel Astra wird es in einigen Wochen auch in den USA zu kaufen geben, und zwar als Saturn Astra. (Saturn gehört ebenso wie Opel zum U.S.-Konzern General Motors.) Preislich geht es bei knapp unter 16.000 Dollar los. Da ich mir bald ein neues Auto kaufen muss, werde ich mir den Astra mal anschauen, zumal er von der Zeitschrift Car & Driver zum sichersten Auto unter 25.000 Dollar gekürt wurde. Mit dem Kauf werde ich wohl bis zum Frühjahr warten, denn hier in Michigan wird im Winter viel Salz gestreut.
 

Samstag, 15. Dezember 2007

Warnung vor Wintergefahren

WinterWas bedeuten Begriffe wie Winter storm watch, Winter storm warning und Blizzard warning, mit denen die amerikanischen Medien in der kalten Jahreszeit vor Unwettern warnen, eigentlich genau? Die Antwort und Tipps zum richtigen Verhalten gibt es hier.

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Beste Creme für rauhe Hände

In der kalten Jahreszeit bekommt man ja leicht rauhe und rissige Hände. Die beste Handcreme, die ich hier in den USA gefunden habe, ist Neutrogena Norwegian Handcreme.

Kommentare bei Blogger

Ich habe gerade gemerkt, dass man, wenn man auf Blogs bei Blogger einen Kommentar schreibt, seinen Namen nicht mehr mit dem eigenen Blog verlinken kann.

Leider hat Blogger (ein Service von Google) die Blogautoren davon nicht informiert und das einfach stillschweigend gemacht.

Ich werde mir jetzt überlegen, zu einer anderen Blogplattform zu wechseln.

Irgendwelche Empfehlungen?

Dienstag, 11. Dezember 2007

Tausende Jobs in den USA für Leute mit Deutschkenntnissen

Ein Kapital, das Einwanderer in den USA haben, ist ihre Muttersprache. So sind z.B. bei Indeed.com derzeit mehr als 5.600 Jobs für Leute mit Deutschkenntnissen gelistet.

Als ich vor beinahe acht Jahren meinen jetzigen Job im PR-Bereich bekam war das übrigens auch in erster Linie wegen meiner deutschen Sprachkenntnisse. (Diese sind heute noch hin und wieder gefragt.)

Also dann, viel Erfolg bei der Jobsuche, beim Bewerben und beim Vorstellungsgespräch in den USA!

Talking Jesus Action Figure ausverkauft

Die sprechende Jesus-Puppe (natürlich Made in China), die es bei Walmart und Target für 15 Dollar zu kaufen gab, und die auf Knopfdruck "I am Jesus. I am the son of God." sagt, ist ausverkauft. Das berichtet die Dallas Morning News.

Da kann man dann nur noch auf den singenden Fisch ausweichen.

Freitag, 7. Dezember 2007

Welches USA-Forum könnt ihr empfehlen?

Wer sich zum Auswandern und Leben in den USA austauschen möchte, dem kann ich diese zwei Foren empfehlen: Talk About USA und Auswanderer-Forum.com. Beide Foren besuche ich schon seit Jahren.

Zum Thema Urlaub in den USA gibt es ebenfalls schon lange zwei sehr gute Foren: USA-Reise.de und USA-Talk.de.

Gibt es ein USA-Forum, das euch ans Herz gewachsen ist? Dann immer her damit!

Montag, 3. Dezember 2007

Englisch testen und Reis spenden

Bei Freerice.com kann man sein Englisch-Vokabular testen, indem man die Definition für ein Wort aus mehreren möglichen Antworten auswählt. Für jede richtige Antwort werden 20 Reiskörner an das United Nations World Food Program gespendet. Finanziert wird das Ganze durch Werbebanner, die mit jeder Antwort eingeblendet werden. Gewinnen tut dabei jeder: Man kann sein Englisch verbessern, Firmen können neue Kunden gewinnen und hungernde Menschen bekommen Reis. Eine tolle Idee, finde ich. (Gefunden bei CSMonitor.com)

Sonntag, 2. Dezember 2007

Die beliebtesten Hundenamen in den USA

1. Max, 2. Molly, 3. Buddy, 4. Bella, 5. Lucy, 6. Maggie, 7. Daisy, 8. Jake, 9. Bailey, 10. Rocky (Quelle: Chicago Tribune)
 

Jede Menge amerikanische Hunde, die ein neues Zuhause suchen, gibt es auf www.petfinder.com.

Die beliebtesten Katzennamen in den USA

1. Max, 2. Chloe, 3. Lucy, 4. Tigger, 5. Tiger, 6. Smokey, 7. Oliver, 8. Bella, 9. Sophie, 10. Princess (Quelle: Chicago Tribune)

Auf www.petfinder.com gibt es auch viele Katzen, die in Tierheimen auf eine neue Familie warten.

Mittwoch, 28. November 2007

Meine Lieblingszeitschrift hat jetzt ein Forum

Das Magazin, die wohl mit Abstand niveauvollste deutsche Zeitschrift, die ich mir natürlich per Auslandsabo hier in die USA kommen lasse, hat jetzt ein Forum auf ihrer Website.

Wird sicher viel Spaß machen, sich mit anderen Lesern über die tollen Magazin-Artikel auszutauschen.

Dienstag, 27. November 2007

Minor Planets in Chicago

Wer am Samstag in Chicago ist, sollte sich zwei tolle Bands nicht entgehen lassen, die um 22 Uhr im Wise Fool's Pub (2270 N Lincoln Ave) spielen:

Minor Planets und Wally Dogger!

Schockkampagne soll Auswanderer bremsen

Das Handelsblatt berichtet:
Die Europäische Union und die Schweiz haben in afrikanischen Ländern eine Abschreckungskampagne im Fernsehen, im Radio und auf Plakaten gestartet mit dem Ziel, die Bewohner dieser Länder vom Auswandern Richtung Europa abzuhalten.

Wie ein Sprecher des Migrationsamtes in Bern dem Handelsblatt bestätigte, ist dazu unter der Regie und auf Anregung des Schweizer Bundesamts für Migration in den vergangenen Monaten ein Werbefilm produziert worden, der derzeit in Kamerun und Nigeria ausgestrahlt wird und möglicherweise demnächst auch im Kongo zu sehen sein wird.

Seine unmissverständlich Botschaft an die Zuschauer lautet: Bleibt zu Hause, denn Europa ist nicht der Kontinent, wo Milch und Honig fließen.

Was für eine Schnappsidee! Die Darstellung der Bundesrepublik im DDR-Fernsehen (Obdachlosigkeit, Arbeitslose, Drogentote) hat damals niemanden davon abgehalten, die Ausreise zu beantragen. Genauso wird es auch mit diesem "Werbefilm" gehen.

Montag, 26. November 2007

US-Wahl 2008: Hillary Clinton ohne Siegeschance?

Hillary Clinton würde zurzeit im direkten Vergleich mit jedem der fünf führenden republikanischen Kandidaten den Kürzeren ziehen. Mehr dazu bei US-Wahl 2008 ...
 

"No Country For Old Men"

No Country For Old Men ist der beste Film, den ich dieses Jahr gesehen habe! Hier ist der Trailer:

Alles an diesem Film ist perfekt: Handlung, Schauspieler, Aufnahmen. Ein Film, der einen auch noch Tage später beschäftigt.

Mittwoch, 21. November 2007

Kann man das wirklich "auswandern" nennen?

Rund 155.000 Bundesbürger sind letztes Jahr nach Angaben des Statistischen Bundesamtes aus Deutschland fortgezogen.

"2006 waren die Schweiz (18.000), die USA (13.800) und Österreich (10.300) die bevorzugten Auswanderer-Ziele." (Quelle: Auswanderung: Immer mehr verlassen das Land)

Meine Frage an euch: Kann man den Umzug in ein Nachbarland, in dem die gleiche Sprache gesprochen wird, wirklich als "Auswanderung" bezeichnen?

Was ich mir unter einer Auswanderung vorstelle, ist das dauerhafte Fortgehen in ein fernes Land, nicht in eines, das nur ein paar Autostunden entfernt liegt. Ein Umzug von München nach Wien oder Bern ist deshalb meiner Meinung nach wirklich nur ein Umzug und keine Auswanderung.

Was denkt ihr?

Dienstag, 20. November 2007

Indianer in den USA

Hier ein paar interessante Zahlen zum Thema Indianer in den USA:

In den USA leben rund 4,5 Millionen Indianer. Das sind 1,5 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Ungefähr 1,3 Millionen Indianer sind jünger als 18.

Cherokee (301.800) und Navajo (296.100) sind die größten Indianerstämme.

Kalifornien (688.500), Oklahoma (397.000) und Arizona (331.200) sind die Staaten mit den meisten Indianern.

In neun Staaten stellen Indianer entweder die größte Bevölkerungsgruppe oder die zahlenmäßig stärkste Minderheit dar, und zwar in Alaska, Arizona, Idaho, Montana, New Mexico, North Dakota, Oklahoma, South Dakota und Wyoming.

56 Prozent der Indianer leben im eigenen Haus.

28 Prozent der Indianer sprechen im Familienkreis nicht Englisch.

168.300 Indianer haben Militärdienst geleistet.

31 Prozent der Indianer haben keine Krankenversicherung.

Quelle: U.S. Census Bureau, Foto: Szene aus dem Film Smoke Signals

Die gefährlichsten Städte in den USA

Die Städte mit der meisten Kriminalität sind: 1. Detroit (Michigan), 2. St. Louis (Missouri), 3. Flint (Michigan), 4. Oakland (California), 5. Camden (New Jersey), 6. Birmingham (Alabama). (Quelle: AHN)

Detroit als Nummer Eins überrascht mich nicht. Ich lebe etwa 45 Minuten von Detroit entfernt und es gibt jeden Tag Nachrichten über Morde und sinnlose Schießereien. Allerdings sind davon nicht alle Stadtteile betroffen. Man muss halt wissen, wo man hinfahren kann und wo nicht.

Freitag, 16. November 2007

Dienstag, 13. November 2007

Paris Hilton hilft betrunkenen Elefanten

Paris Hilton sagt: "The elephants get drunk all the time. It is becoming really dangerous. We need to stop making alcohol available to them."

Das ist wohl die merkwürdigste Meldung des Jahres.

Montag, 12. November 2007

Ferrero Rondnoir

Hat schon mal jemand Ferrero Rondnoir probiert? Gibt es diese Schokoladenkugeln auch in Deutschland? (Bei Google.de bin ich da nicht fündig geworden, vielleicht hat das Produkt in Deutschland einen anderen Namen?)

Freitag, 9. November 2007

Benzinpreise in den USA

Die Benzinpreise in den USA steigen in ungewohnte Höhen. Tausende Freiwillige tragen täglich die aktuellen Preise zahlloser Tankstellen bei GasBuddy.com ein, so dass Autofahrer leicht das preiswerteste Benzin in ihrer Umgebung finden können. Dort gibt es auch diese Benzinpreis-Wetterkarte:



Nachtrag: Rene hat einmal die Benzinpreise in Deutschland und in den USA verglichen:
Derzeit kostet ein Liter Normal (Regular) ca. 1,45 Euro. Umgerechnet ergibt das einen Preis von 8,05 US-Dollar pro Gallone.

Wow. Da kann man sich selbst bei 3 Dollar pro Gallone wirklich nicht beschweren.

Dienstag, 6. November 2007

Noch ein Jahr bis zur Wahl

Heute in einem Jahr wird eine neue Präsidentin gewählt.

Das Wahlergebnis: Clinton/Clarke schlagen ganz knapp Giuliani/McCain.

Wissenswert:
- Warum wird in den USA dienstags gewählt?
- Wann genau finden die Vorwahlen statt?
 

Montag, 5. November 2007

Was vermisst ihr in den USA am meisten?

Bei mir ist die Antwort ganz klar:

Eisbecher und Eiscafes!

Jetzt seid ihr dran.

Brothers & Sisters

Brothers & Sisters ist meiner Meinung nach gegenwärtig die mit Abstand beste Serie im amerikanischen Fernsehen.

Sally Field, Calista Flockhart, Rob Lowe und Rachel Griffiths gehören zum erstaunlichen Darsteller-Ensemble und Themen wie Familienbeziehungen, Wahlkampf, Irak-Krieg und Drogensucht, um nur einige zu nennen, werden niveauvoll und glaubwürdig behandelt. Und dazu gibt es einen Schuss Denver-Clan und eine Prise Humor. Fast würde man denken, dass die Produzenten zuviel auf einmal versuchen, aber irgendwie schaffen sie es, die perfekte Mischung zu finden und jeden Sonntagabend eine Stunde ansprechendes Fernsehen zu präsentieren.

Sonntag, 4. November 2007

Zäpfchen-Frage

Habt ihr schon mal versucht, einem Amerikaner zu erklären, was ein Zäpfchen ist und wie man es einnimmt?

Macht euch auf ungläubige Blicke gefasst. :)
 

Freitag, 2. November 2007

Welches Essen bleibt nicht zwischen den Zähnen stecken?

Wenn man zum ersten Mal mit jemandem essen geht, sollte man sich vielleicht gut überlegen, was man verspeisen will. Es gibt wohl kaum etwas, das unattraktiver ist, als Essensreste zwischen den Zähnen, wie das z.B. leicht bei Hühnchen oder Spinat vorkommen kann.

Zwei Experten bei Yahoo haben Sushi, Tapas, Pasta und Marrokanisch vorgeschlagen. Sehr überzeugend finde ich das nicht. Man denke nur an Sushi-Mundgeruch.

Deshalb frage ich euch: Was würdet ihr essen, um auf Nummer Sicher zu gehen?
 

Montag, 22. Oktober 2007

Kariertes und liniertes Papier

Das war mir, bis ich es auf Martinas Blog (American im Odenwald) gelesen hatte, noch gar nicht so bewußt gewesen, aber es ist tatsächlich so: Während die Deutschen gerne auf kariertem Papier schreiben, verwenden die Amerikaner fast ausschließlich liniertes Papier.

Ich schreibe übrigens am liebsten auf weißem Druckerpapier.

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Andere Länder, andere (eingebildete) Krankheiten

Anders als die Deutschen fürchten sich die Amerikaner nicht vor Zugluft, beklagen keinen schwachen Kreislauf und haben noch nie etwas von Hörsturz gehört. Und zur Kur fahren sie auch nicht, denn diese ist in den USA als Konzept völlig unbekannt.

Dagegen ist die Arzneimittelwerbung allgegenwärtig und vermittelt den Eindruck, dass Acid Reflux Disease, Schlaf- und Potenzstörungen sowie Restless Leg Syndrome Volkskrankheiten sind. Die Medien insgesamt vermitteln ferner den Eindruck, dass jedes zweite Kind entweder autistisch ist oder eine Erdnussallergie hat.

ADD, Depressionen, Asthma, Allergien (besonders gegen Katzen), Nebenhöhlenentzündung ("sinus infection") und Lungenentzündung ("pneumonia") scheinen auch weit verbreitet zu sein. Lebensmittelvergiftungen ("food poisoning") gehören fast zum Alltag. Auffallend viele Leute sind auch "lactose intolerant".

Allerdings scheinen die Amerikaner, anders als die Deutschen, so gut wie nie Blasenentzündungen zu haben. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sie jeden Tag Unmengen Wasser trinken, um der "dehydration" vorzubeugen.

Fallen euch noch weitere Beispiele ein?
 

Fluchen fördert die Arbeitsmoral

Eine Studie hat ergeben, dass Fluchen die Arbeitsmoral und den Teamgeist fördert.

In amerikanischen Büros könnte es daher bald so zugehen:

Freitag, 12. Oktober 2007

Al Gore for President?

Was ist wichtiger: Klimaschutz oder das Präsidentenamt? Wie soll sich Al Gore entscheiden? Diskutiert mit bei "US-Wahl 2008"!

P.S. Entschuldigt bitte, dass ich hier gegenwärtig nicht so viel schreibe. Ich arbeite gerade an der Neufassung von "Alltag in Amerika", die im Januar erscheinen wird. Abgabetermin für das Manuskript ist der 4. November.

Falls ihr das Buch habt und Vorschläge für die neue Ausgabe machen wollt - immer her damit!

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Unterschiede zwischen deutschen und amerikanischen Wohnungen

Zwischen deutschen und amerikanischen Wohnungen gibt es eine ganze Reihe von Unterschieden, z. B. haben amerikanische Wohnungen in der Regel eine Klimaanlage, Fliegengitter vor den Fenstern und Walk-in Closets.

Deutsche Wohnungen haben meistens einen Flur und Wände aus Beton oder Mauersteinen.

Und jetzt seid ihr dran: Welche Unterschiede fallen euch ein? Was sollte man daher beim Wohnung mieten in den USA beachten?
 
Buchtipp: Alltag in Amerika: Leben und Arbeiten in den USA
Jetzt kaufen!
Falls ihr vorhabt, in den USA zu leben, solltet ihr euch gut darauf vorbereiten. Ich lebe seit 22 Jahren in den USA und habe meine Erfahrungen in diesem Buch verarbeitet, das es nun bereits in der 5. aktualisierten und erweiterten Auflage gibt und das schon Tausenden Lesern bei der Vorbereitung und Durchführung dieses großen Schrittes geholfen hat.

"Für alle, die mit dem Gedanken spielen, eine Zeit lang in den USA zu leben, wird das Buch eine nützliche Vorbereitungslektüre und dann vor Ort ein treuer Ratgeber sein." n-tv.de

Versandkostenfrei bei Amazon.de

Montag, 1. Oktober 2007

Nike entwickelt Turnschuh für Indianer

Anscheinend haben Native Americans, die wir umgangssprachlich "Indianer" nennen, breitere Füße als andere Leute und deshalb hat Nike einen speziellen Turnschuh, den Air Native N7, entwickelt.

Es würde mich nicht wundern, wenn dieser Schuh im Volksmund den Namen "Nike Moccasin" bekommt.

Dienstag, 25. September 2007

Sufjan Stevens: For The Widows In Paradise, For The Fatherless In Ypsilanti

Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich ein Sufjan Stevens - Fan bin? Mittlerweile füllt er ja große Säle, aber als vor einigen Jahren sein geniales Album Greetings from Michigan erschien, konnte ich ihn hier in Michigan noch in einem ganz kleinen Club erleben, ohne Band und nur mit Gitarre bzw. Banjo. Dieses Video mit dem Song "For The Widows In Paradise, For The Fatherless In Ypsilanti" von der Michigan-CD erinnert mich an jenes Konzert:



Paradise ist übrigens ein kleiner Ort im Norden von Michigan und Ypsilanti ist mein derzeitiger Wohnort in der Nähe von Detroit, im Südosten von Michigan.

Freitag, 21. September 2007

Im Oktober geht's (richtig) weiter

Wie ihr sicher schon gemerkt habt, mache ich gerade eine Pause vom Bloggen. Ich habe derzeit einfach anderweitig zu viel zu tun. Schaut einfach im Oktober wieder vorbei. Bis dann!

Samstag, 25. August 2007

Wie man den deutschen Akzent schnell los wird

Deutsche Muttersprachler erkennt man in den USA in der Regel ganz schnell daran, wie sie Englisch sprechen: Das "th" klingt oft wie ein "s" oder ein "f", das "w" wie ein "v" und das "r" wird im Rachen produziert und nicht (wie bei den Amerikanern) im Mund.

Wer seinen deutschen Akzent in kürzester Zeit los werden und wie ein Amerikaner klingen möchte, dem kann ich "Lose Your Accent in 28 Days", das aus einem Buch, einer CD-Rom und einer Audio-CD besteht, wärmstens empfehlen, da ich damit in den letzten Wochen selber Riesenfortschritte gemacht habe, was sich bereits positiv auf mein berufliches Weiterkommen ausgewirkt hat.

Das Besondere an "Lose Your Accent in 28 Days" ist die CD-Rom, die in kurzen Videos zeigt, wie die amerikanischen Laute mit dem Mund geformt und ausgesprochen werden. Wenn man das erst einmal gesehen hat, dann kann man ganz schnell diese Laute nachmachen und die entsprechenden Wörter einwandfrei aussprechen. Dann heißt es üben, üben, üben, und nach einigen Tagen spricht man die Laute dann auch automatisch perfekt aus. Im Prinzip muss man sein Gehirn und seinen Mund umprogrammieren, von der bisherigen Lautbildung zur neuen, richtigen. Ich mache das jeden Tag im Auto auf dem Weg zur Arbeit. Zum Beispiel habe ich zwei Wochen lang jeden Morgen Dutzende Worte laut vor mir hergesagt, die mit "w" beginnen, das ich bis dahin wie ein "v" ausgesprochen hatte. (Die Rundung der Lippen spielt da die entscheidende Rolle.) Nach einer Weile habe ich diese Wörter dann auch in Gesprächen ganz automatisch richtig ausgesprochen.

CDs und Kassetten zur Akzentreduzierung haben mir in den vergangenen Jahren nichts gebracht, aber mit "Lose Your Accent in 28 Days" ist mir jetzt echt der Durchbruch gelungen!

Wer schon in den USA lebt, kann das Ganze bei Amazon.com bestellen, wer noch in Deutschland ist, kann sich das von Amazon.de schicken lassen. (Obwohl bei Amazon.de hinter dem Titel nur "Audio-CD" steht, handelt es sich dort ebenfalls um das Komplettpaket aus Buch, CD-Rom und Audio-CD.)

Ich wünsche euch viel Erfolg!
 

Freitag, 17. August 2007

Wahlkampf-Blog

Wer sich für amerikanische Politik interessiert, dem sei das Blog US-Wahl 2008 empfohlen.

Kaum zu glauben, dass die Wahl erst im November 2008 ist! Der Wahlkampf läuft jedenfalls schon auf Hochtouren.

Sieht so aus, als ob Hillary Clinton gewinnen wird. Gut so.

Mittwoch, 15. August 2007

Transatlantischer Ideenwettbewerb

Der Transatlantische Ideenwettbewerb USable der Körber-Stiftung hat zum Ziel, Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu finden. Das Thema des Wettbewerbs 2007 lautet »Empowerment. Menschen stärken«.

Aus der Ausschreibung:

"Sie waren in den USA, leben dort oder arbeiten mit amerikanischen Partnern zusammen. Und Sie haben in den USA ein neues Konzept oder ein innovatives Projekt zum Thema »Empowerment. Menschen stärken« kennengelernt, das es so in Deutschland noch nicht oder nur anders gibt. (...) Wie kann man die Idee auf Deutschland übertragen?"

Für konkrete Projektideen rund um das Rahmenthema vergibt die Körber-Stiftung 25 Ideenpreise in Höhe von je 1.000 Euro und drei Projektpreise à 10.000 Euro.

Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2007.

Dienstag, 14. August 2007

Bibel in Tarnfarben

Jäger, die auch auf dem Hochsitz oder im Gebüsch die Bibel lesen wollen, können auf diese Bibel in Tarnfarben zurück greifen.

Freitag, 10. August 2007

Der Norden von Michigan steht in Flammen

Auf der nördlichen Halbinsel von Michigan, dünn besiedelt und dicht bewaldet, tobt derzeit ein riesiger Waldbrand:


Die Michigan Army National Guard ist mit Hubschraubern bei den Löscharbeiten dabei:


Die Waldbrandgegend ist nur ca. zehn Meilen von den Tahquamenon Falls entfernt.
 

Mittwoch, 8. August 2007

Tornado in Brooklyn

Normalerweise treten Tornados ja eher in den zentraler gelegenen Bundesstaaten der USA auf. Von einem Tornado im Raum New York hatte ich bisher noch nie gehört, aber heute war es wohl in Brooklyn soweit.

Montag, 6. August 2007

Und jetzt sind die Deutschen wieder weg

Rund neun Jahre lang war Chrysler mit Daimler verheiratet. Die große Liebe war es nie. Jetzt ist Chrysler wieder alleinerziehender Single mit drei Kindern (Chrysler, Dodge und Jeep).

Donnerstag, 2. August 2007

Fotos vom Brückeneinsturz in Minneapolis

Im Zeitalter von Flickr, digitalen Kameras und Camera Phones gibt es neben den Bildern der Medien auch zahlreiche Fotos von Augenzeugen.

Das ist schon ein merkwürdiges Gefühl, diese Fotos aus Minneapolis zu sehen, wenn man dort schon war und sowohl über die Brücke gefahren ist und auch unten durch (mit dem Schiff).

Die Verkehrssituation war im rasant wachsenden Minneapolis bisher schon fast unerträglich, jetzt wird sie bis auf Weiteres katastrophal sein.

Hoffentlich lernt man aus den Fehlern. Dass Spiegel Online, das Zentralorgan des Anti-Amerikanismus, kurzerhand 160.000 Straßenbrücken in den USA als einsturzgefährdet erklärt, ist allerdings lächerlich. Demnach müsste hier wohl jeden Tag eine Brücke einstürzen.
 

Mittwoch, 1. August 2007

Leitungswasser in Flaschen

Pepsi musste jetzt zugeben, dass Aquafina nichts anderes als Leitungswasser ist.

Pure Tap Water.

Peinlich.

Nachtrag, 2. August:
Scheint so, als ob Dasani von Coca-Cola ebenfalls gefiltertes Leitungswasser ist. (Quelle: CNN)
 

Mittwoch, 25. Juli 2007

Soft Drinks machen krank - so oder so

Eine neue, umstrittenene Studie hat ergeben, dass der häufige Konsum von Soft Drinks wie Cola und Limonade das Riskio für Herzkrankheiten und Diabetes ganz deutlich erhöhen und dass es dabei keine Rolle spielt, ob man Getränke mit natürlichem oder künstlichem Süßstoff trinkt.

Das überrascht mich gar nicht. Ich hatte ja schon auf diesem Blog hingewiesen, dass in den USA aus Kostengründen High Fructose Corn Syrup statt Zucker verwendet wird und dass dieser Maissyrup vom Körper schneller in Fett umgewandelt wird. Der Süßstoff Aspartame, der sich in den meisten künstlich gesüßten Versionen (z. B. Diet Coke) befindet, verlangsamt seinerseits den Stoffwechsel und macht damit ebenfalls dick. So oder so - von Soft Drinks sollte man lieber die FInger lassen, obwohl das nach jahrelangem Konsumieren fast genauso schwer ist, wie sich das Rauchen abzugewöhnen.
 

Freitag, 20. Juli 2007

Ritter Sport Halbbitter senkt den Blutdruck

Wer jeden Tag ein Häppchen bitterer Schokolade nach dem Abendessen zu sich nimmt, senkt den Blutdruck, ergab eine Studie der Uni Köln, die jetzt im Journal of the American Medical Association veröffentlicht wurde.

"Taubert gab 44 Männern und Frauen zwischen 56 und 73 mit noch normalem oder leicht erhöhtem Blutdruck 18 Wochen lang entweder ein Stück bittere Schokolade (Kakaogehalt 50 Prozent) oder weiße Schokolade. Die enthält zwar Kakaobutter, aber keinen "Wirkstoff" in Form von dunkler Kakaomasse. In der Halbbitter- Gruppe ging der Blutdruck in den nächsten Wochen kontinuierlich zurück, der obere Wert um fast drei, der untere um knapp zwei Punkte. Bei den Essern der weißen Schokolade tat sich nichts. (...) "Wir haben 'Ritter Sport Halbbitter' verwendet", erklärt der Wissenschaftler. "Ein Blöckchen pro Tag." Tagesspiegel

In den amerikanischen Medien findet diese Meldung große Aufmerksamkeit. Ritter Sport gibt es ja hier in den USA fast überall zu kaufen (z. B. bei Trader Joe's und bei Amazon.com) und der Absatz wird jetzt sicher noch gewaltig steigen.

Jede andere dunkle Schokolade geht natürlich auch.
 

Donnerstag, 19. Juli 2007

University of Texas - Studie: “237 Reasons to Have Sex”


"I saw the person naked and could not resist."

"I had not had sex in a long time."

"I was drunk."

Die gesamte Liste
 

Der Rote Baron - Ein deutscher Fliegerheld ist auf amerikanischer Pizza gelandet

In jedem amerikanischen Supermarkt kann man sie finden: tiefgefrorene Red Baron Pizza, benannt nach dem Roten Baron, genauer gesagt Manfred von Richthofen, im Ersten Weltkrieg der deutsche Jagdflieger mit den meisten Luftsiegen.


"Den berühmten Beinamen Der Rote Baron erhielt von Richthofen, der einen Großteil seiner Einsätze in mehr oder weniger rot gestrichenen Flugzeugen flog, erst nach dem Krieg. Er geht auf ein englisches Nachkriegsbuch zurück, das seinen Titel „Freiherr“, den es im Englischen nicht gibt, mit „Baron“ übersetzte. Im Ersten Weltkrieg wurde Richthofen auf französischer Seite „Le Diable Rouge“ (Der rote Teufel) genannt, seine Autobiographie trägt den Titel „Der rote Kampfflieger“." (Wikipedia)

Seit den 70er Jahren verkauft die Schwan Food Company aus Minnesota nun Pizza unter dem Markennamen Red Baron und unterhielt zu Werbezwecken lange Zeit auch eine Fliegerstaffel mit Flugzeugen aus den 40er Jahren.

Und was hat amerikanische Pizza nun mit einem deutschen Jagdflieger aus dem Ersten Weltkrieg zu tun? Ich habe keine Ahnung. Fest steht nur, dass der Rote Baron in Wirklichkeit keinen Schnurrbart hatte.

Montag, 16. Juli 2007

Demokraten liegen bei Spendengeldern weit vorn

Geld spielt im amerikanischen Wahlkampf oft eine entscheidende Rolle. Die Kandidaten sind in der Regel auf Spendengelder aus der Bevölkerung angewiesen, es sei denn sie sind superreich und können den Wahlkampf selber finanzieren. Wieviel Geld die Kandidaten bekommen, spiegelt in der Regel die Stimmung im Wahlvolk wieder und sind ein erstes Anzeichen dafür, ob ein Kandidat überhaupt eine Chance hat. Und so sieht es derzeit aus:

Die acht demokratischen Kandidaten konnten deutlich mehr Spendengelder auf sich vereinen als die zehn republikanischen Kandidaten. Die Demokraten kamen auf mehr als 80 Millionen Dollar, die Republikaner auf weniger als 50 Millionen.

Barack Obama hat im letzten Quartal fast 33 Millionen Dollar an Spendengeldern eingenommen und Hillary Clinton rund 27 Millionen. John Edwards kam auf fast 9 Millionen.

Bei den Republikanern kamen Rudolph Giuliani auf rund 17 Millionen und Mitt Romney auf fast 14 Millionen. John McCain kam auf etwas mehr als 11 Millionen.

Das spiegelt wohl sehr deutlich die Frustration vieler Leute hinsichtlich der verfehlten Politik der Republikaner wieder. Entschieden ist allerdings noch nichts, insbesondere wenn es den führenden republikanischen Kandidaten gelingt, sich von der gegenwärtigen Administration und ihrer Politik zu distanzieren.
 

Beste Wohnorte in den USA

Die Zeitschrift Money stellt jedes Jahr eine Liste der 100 besten Wohnorte in den USA zusammen. Faktoren sind u.a. Arbeitsmarkt, Immobilienpreise, Schulen und saubere Luft.

Nummer 1 ist dieses Jahr Middleton (Wisconsin)

Samstag, 14. Juli 2007

Turducken - Der Superbroiler

Man stelle sich vor: Ein Hähnchen (chicken), entbeint und mit Würstchen gefüllt, wird in eine ebenfalls entbeinte Ente (duck) gestopft, diese dann in einen Truthahn (turkey) und das Ganze für einige Stunden in den Ofen.

Das Resultat ist ein Turducken (Turkey-duck-chicken).

Montag, 9. Juli 2007

Sachen gibt's: Bankräuber verkleidete sich als Baum, sagt Dick Tracy


Am Samstag verübte ein als Baum verkleideter Mann einen Bankraub in Manchester (US-Bundesstaat New Hampshire) in der Hoffnung, dass niemand ihn erkennen würde, sagte Police Captain Dick Tracy (!) der Tageszeitung New Hampshire Union Leader.

Offenbar hatte er sich jedoch nicht genug Zweige an den Körper geklebt, denn er wurde von Fernsehzuschauern auf den Aufnahmen der Überwachungskameras erkannt und angezeigt.

(Gefunden bei: Boing Boing)
 

Neuer Film von Michael Moore ist nur was für Amerikaner

Michael Moore wendet sich in seinem neuen Film Sicko nicht, wie man zum Thema Krankenversicherung in den USA eigentlich vermuten könnte, den 40 Millionen Amerikanern zu, die keine Krankenversicherung haben, denn diese traurige Statistik bedarf nun wirklich keines Kommentars mehr.

Nein, in Sicko geht es vielmehr um Leute, die krankenversichert sind und denen mit fadenscheinigen Begründungen eine angemessene und mitunter lebensrettende Behandlung versagt wird, damit die profitorientierten Krankenversicherer Kosten sparen können.

Dem deutschen Zuschauer bietet sich hier nichts Neues, der Film bestätigt nur die Vorurteile, die man ohnehin schon vom amerikanischen Sozialsystem hatte. Amerikanern und Leuten, die langfristig in den USA leben wollen, liefert Michael Moore jedoch jede Menge Gründe zum Nachdenken und Sorgen machen. Das ist wohl auch der Ziel des Filmes: Die amerikanischen Wähler sollen beunruhigt werden und mehr Druck auf die Politik ausüben, diese absurden Zustände zu ändern.
 

Samstag, 7. Juli 2007

Kann Fred Thompson die Kandidatur von Rudy Giuliani verhindern und gegen Hillary Clinton gewinnen?

Der ehemalige Senator und Schauspieler (Foto), der noch gar nicht offiziell kandidiert, liegt einer CNN-Umfrage zufolge beim republikanischen Wahlvolk bereits bei 21 Prozent. Giuliani hat immer noch 31 Prozent, McCain ist auf 19 Prozent abgerutscht und Romney auf 11 Prozent.

Die meisten Republikaner sind wie Thompson (und anders als Giuliani) Abtreibungsgegner, deshalb hat er durchaus eine Chance, die Kandidatur zu gewinnen. Viele nennen den Erzkonservativen schon "the new Reagan".

McCain scheint dagegen schon das Geld auszugehen. Er musste vor einigen Tagen einen Teil seiner Mitarbeiter entlassen.

Romney hat genug Geld, aber irgendwie kommt er nicht so richtig in Fahrt.

Am Ende wird es wohl einen Zweikampf zwischen Giuliani und Thompson geben. Falls Thompson die Kandidatur bekommt, hat Hillary Clinton erstklassige Aussichten auf den Gesamtsieg, da Thompson mit seiner Haltung in Sachen Abtreibung viele Frauen gegen sich aufbringen wird. Giuliani ist dagegen im politischen Zentrum angesiedelt und könnte viele Wechselwähler auf sich ziehen und dadurch gegen Clinton gewinnen.

Kaum zu glauben, dass die Wahl erst im November 2008 stattfindet. Der Wahlkampf ist jedenfalls schon auf Hochtouren. Ich bin ja mal gespannt, wen die Geisteskranken wählen werden.
 

Freitag, 6. Juli 2007

Himmelsrichtungen in Straßennamen

Es ist generell empfehlenswert, auf die in Straßennamen eingefügten Himmelsrichtungen (N, S, W, E) zu achten, z. B. 2000 W. Main Street, da es möglicherweise auch eine 2000 E. Main Street am anderen Ende der Straße geben könnte.

Donnerstag, 5. Juli 2007

Schon gewußt?

Gestern war ja hier Independence Day und wie sich das für einen richtigen Amerikaner gehört, habe ich mir bei einem BBQ den Bauch vollgeschlagen.

Wußtet ihr eigentlich, dass die amerikanische Unabhängigkeitserklärung zuerst in deutscher Sprache gedruckt worden war?

Dienstag, 3. Juli 2007

Gürteltier

Das Gürteltier ist ein gepanzertes Säugetier, das in seinem Verbreitungsgebiet (Süd- und Mittelamerika sowie südliche USA) Armadillo genannt wird und für uns Europäer sicher eines der interessantesten Tiere ist, dem wir in den USA begegnen können. Ich habe erst einmal ein Gürteltier vom Auto aus gesehen, aber wer im Südwesten der USA lebt, wird ihm sicher schon öfter begegnet sein.

Hier ist ein Video von einem Gürteltier in Texas, das ich bei YouTube gefunden habe:



Weitere Infos zu Gürteltieren gibt es bei Wikipedia
 

Dienstag, 26. Juni 2007

Warum in den USA einfach drauflos gegessen wird

Wie euch ja sicher auch aufgefallen ist, gibt es in den USA nichts, das dem deutschen "Guten Appetit!" entspricht. In der Regel wird einfach drauflos gegessen. Auch das "Enjoy your meal!", das man manchmal sagt, übernimmt nicht die Funktion des "Guten Appetit!", denn man muss nicht darauf warten, muss es nicht sagen und es ist auch kein Problem, wenn man schon losgegessen hat.

Ich erkläre mir das so: Religion war und ist ja in den USA wesentlich bedeutender und die meisten Leute haben vor dem Essen das Vaterunser gesprochen und viele machen das im Familienkreise immer noch. Jene, die das generell nicht machen bzw. im Restaurant essen, haben keinen nichtreligiösen Ersatz für das "Amen!" am Ende des Vaterunser (das in diesem Fall der Startschuß zum Essen ist) gefunden und deshalb wird einfach ungeordnet drauflos gegessen.

Hat jemand eine andere Erklärung?

Wie ist das in anderen Sprachen/Kulturen?

(Ich habe diesen Beitrag auch bei TalkaboutUSA gepostet. Mal sehen, welche Hinweise es dort geben wird.)
 

Montag, 25. Juni 2007

Andere Länder, andere Badehosen

Wer sich als Mann an amerikanischen Stränden und Swimming Pools nicht zum Gespött machen will, sollte die gute alte Badehose zu Hause lassen und sich der amerikanischen Bademode anpassen und knielange trunks (Foto) tragen.

Die kleinen Badehosen werden von den Amerikanern umgangssprachlich speedo genannt (nach dem gleichnamigen Hersteller) und von den meisten Leuten einem Bikini-Unterteil gleichgesetzt und als extrem unmännlich empfunden.

Anmerkung: Die Marke Speedo stellt seit geraumer Zeit auch trunks her. Man sollte daher nicht verwirrt sein, wenn man diese Bezeichnung auch auf langen Badehosen findet.

Nachtrag: Ich habe bei USA-Reise.de auf diesen Beitrag hingewiesen, und damit eine ziemliche Diskussion angefangen. :)