Mittwoch, 29. November 2006

Kein Witz: Geisteskranke wählten bevorzugt Bush

Eine Studie der Southern Connecticut State University scheint jetzt zu belegen, was viele schon lange vermutet haben: Wer Bush wählte, hatte nicht alle Tassen im Schrank. Der Autor der Studie befragte Menschen mit geistigen Problemen während der Wahl 2004, wen sie bevorzugten: George Bush oder seinen Gegenkandidaten John Kerry. Das Ergebnis: Je stärker die Geistesstörung, desto eher handelte es sich um einen Bush-Wähler. (Quelle: New Haven Advocate via Talk About USA )

Freitag, 24. November 2006

Furchterregend und scheu

Die USA haben eine erstaunliche Tiervielfalt. Zu den scheuesten und gefährlichsten Kreaturen gehört die Jackalope:

Sonntag, 19. November 2006

Vorteile und Nachteile von Eigentumswohnungen

Vorteile von Eigentumswohnungen (Condos) gegenüber Einfamilienhäusern: Condos sind in der Regel preiswerter, sind besonders praktisch für Leute, die viel reisen, da man sich weniger Sorgen um Einbrüche machen muss und es auch keinen Rasen zu mähen gibt, und erfordern insgesamt weniger Anstrengungen, was die Instandhaltung betrifft. Zudem gibt es oft einen Swimming Pool, Tennisplätze und einen Fitnessraum.

Nachteile von Condos gegenüber Einfamilienhäusern: Man muss sich an die Regeln der Homeowners' Association halten. Vor dem Kauf sollte man z. B. auf Einschränkungen in Sachen Haustiere (pets) achten, falls man eine Katze oder einen Hund hat. Ferner muss man eine monatliche Instandhaltungsgebühr für die Gemeinschaftsanlagen zahlen, die meistens mehrere Hundert Dollar betragen. Und natürlich hat man in einem condo weniger Privatsphäre und möglicherweise unangenehme Nachbarn.

Weitere Infos zu Condos gibt es hier.

Donnerstag, 16. November 2006

Die USA werden zweisprachig

Als ich neulich einen Karton Cheerios kaufte, war dort ein kleines Kinderbuch beigelegt, das auf Englisch und auf Spanisch die Geschichte einer kleinen Ente erzählte, die nicht einschlafen wollte. Dass dieses Büchlein zweisprachig gedruckt wurde, zeigt wie sehr Spanisch in den USA auf dem Vormarsch ist.

Hispanics, also Leute deren Muttersprache Spanisch ist, machen derzeit den am schnellsten wachsenden Teil der USA-Bevölkerung aus. Derzeit leben mehr als 40 Millionen Hispanics in den USA, das sind rund 15 Prozent der Gesamtbevölkerung und mehr als 35 Prozent der Bevölkerung in Kalifornien und Texas. Berechnungen sagen voraus, dass im Jahr 2050 mehr als 100 Millionen Hispanics in den USA leben werden. Damit wird ein Viertel der amerikanischen Bevölkerung Spanisch als Muttersprache sprechen.

Schon jetzt werden Formulare zunehmend zweisprachig gedruckt und wenn man bei seiner Bank anruft oder Geld am Automaten abhebt, hat man meistens immer die Wahl zwischen Englisch und Spanisch. Die Zahl der Zeitschriften, Radio- und Fernsehsender in spanischer Sprache nimmt ebenfalls stark zu und hin und wieder kann man auch in den englischsprachigen Medien Werbung teilweise auf Spanisch sehen.

Ich glaube, ich werde mich bald mal zu einem Spanisch-Kurs anmelden.

Mittwoch, 15. November 2006

Sexiest Man Alive

People Magazine hat nun schon wieder George Clooney zum "Sexiest Man Alive" gewählt. Irgendwie müssen sie Borat übersehen haben:

Montag, 13. November 2006

Vorsicht: High Fructose Corn Syrup macht dick

Hier in den USA wird in der Lebensmittelherstellung meistens High Fructose Corn Syrup (Maissirup) statt Zucker verwendet, da er kostengünstiger ist. (In Europa ist Zucker billiger.) High Fructose Corn Syrup wird jedoch vom Körper schneller in Fett umgewandelt als Zucker. Ich bin fest davon überzeugt, dass das einer der Hauptgründe ist, warum es so viele übergewichtige Menschen in den USA gibt. Das Zeug ist nämlich in fast allen Getränken und in vielen anderen Lebensmitteln, z. B. oft auch im Brot, drin. Also: Beim Einkauf einmal einen Blick auf die Verpackung werfen und sehen, ob High Fructose Corn Syrup unter den "Ingredients" aufgeführt wird, und generell lieber Wasser statt Cola trinken.

Dienstag, 7. November 2006

Schilderkampf eskaliert am Wahltag

Ich hatte ja neulich schon berichtet, dass in den USA der Wahlkampf nicht auf Plakaten, sondern auf Schildern im Vorgarten geführt wird. Heute morgen haben die verschiedenen Kandidaten noch einmal ihre Truppen mobilisiert und eine Unmenge von Schildern vor den Wahllokalen aufstellen lassen. Dieses Foto habe ich vor der Schule, in der sich mein Wahllokal befindet, gemacht:


Und wer denkt, dass diese Schilder nichts nützen: Ein Schild hat mich bewogen, für einen Kandidaten zu stimmen, dessen politische Ausrichtung ich vorher nicht kannte und der auf dem Wahlschein als Parteiloser aufgeführt wird.

Insgesamt habe ich für Kandidaten von fünf verschiedenen Parteien gestimmt, denn allem Anschein zuwider gibt es in den USA mehr Parteien als nur Democrats und Republicans.

Montag, 6. November 2006

Mittwoch, 1. November 2006

Einwanderer als Gouverneure

Zwei Bundesstaaten, Kalifornien und Michigan, haben derzeit Einwanderer als Gouverneure: Arnold Schwarzenegger und Jennifer Granholm. Beide stehen nächste Woche zur Wiederwahl. Schwarzenegger kommt in Meinungsumfragen auf beachtliche 60 Prozent, nicht zuletzt da er sich in letzter Zeit verstärkt für den Umweltschutz eingesetzt hat. Seine Wiederwahl gilt also als sicher.

Die aus Kanada stammende Granholm muss jedoch hier in Michigan um ihre Wiederwahl bangen, da es ihr nicht gelungen ist, wirklich etwas gegen die hohe Arbeitslosigkeit zu tun. Meiner Meinung nach hätte sie sich aggressiver für die Ansiedlung ausländischer Industrieunternehmen einsetzen müssen. Aber ich werde trotzdem für sie stimmen (Gouverneure werden direkt vom Volk gewählt), denn ihr konservativer Gegenkandidat Dick DeVos meint das in den staatlichen Schulen die Evolutionstheorie durch die Lehre des Intelligent Design (eine Mischung aus Schöpfungslehre und pseudowissenschaftlichem Schwachsinn) ersetzt werden muss und dass Frauen kein Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch haben dürfen. Weder Granholm noch DeVos überzeugen mich als Kandidaten, aber die Trennung von Staat und Kirche ist mir heilig.

Auch einige deutsche Einwanderer waren schon Gouverneure verschiedener US-Bundesstaaten. Ich habe zu diesem Thema vor einiger Zeit einen Artikel geschrieben, den es hier zu lesen gibt.