Freitag, 29. Dezember 2006

Hunde singen Beatles-Songs

Gibt es etwas Besseres als "Paperback Writer", "She Loves You" oder "Hard Day's Night" gesungen von Hunden? Wohl kaum.

Na ja, vielleicht Stings-Songs von Katzen gejault, aber leider gibt's das noch nicht.

Mittwoch, 27. Dezember 2006

Dienstag, 26. Dezember 2006

Selten so gelacht: Yacht Rock

Episode 1:

Weitere Episoden gibt es hier.

James Brown Interview

In Memoriam:

Happy Kwanzaa!

Statt Weihnachten feiern manche schwarze Amerikaner vom 26. Dezember bis zum 1. Januar Kwanzaa. Dr. Maulana Karenga von der California State University kreierte Kwanzaa im Jahre 1966. Er kombinierte Aspekte verschiedener afrikanischer Erntedankfeste, unter anderem der Ashanti und der Zulu. Ziel des Kwanzaa-Festes ist die Stärkung der kulturellen Identität der schwarzen Amerikaner. Das Wort Kwanzaa kommt von matunda ya kwanza. Das bedeutet "erste Früchte" auf Suaheli. Jede Familie feiert Kwanzaa auf ihre Weise. Lieder, Tänze, afrikanische Trommeln, Geschichten, Gedichte und traditionelles Essen sind dabei oft Bestandteil des Festes. Kwanzaa dauert sieben Tage. Am siebten Tag werden die zawadi (Geschenke) ausgetauscht.

Freitag, 22. Dezember 2006

Alustange statt Weihnachtsbaum

Man will es kaum glauben: 1997 wird in der Fernsehserie Seinfeld der fiktive Feiertag "Festivus" als nichtreligiöse und antimaterialistische Alternative zu Weihnachten begangen und der Weihnachtsbaum durch eine schlichte Alustange ("Festivus Pole") ersetzt. Und jetzt gibt es Berichte, dass eine Firma aus Wisconsin dieses Jahr starke Zuwächse beim Verkauf von "Festivus Poles" verzeichnen konnte und dass die Zahl jener, die dieses merkwürdige Fest am 23. Dezember (hoffentlich mit einer gesunden Portion Humor) feiern, zunimmt. Wer mehr dazu wissen möchte: Bei Wikipedia (wo sonst!) gibt es dazu jede Menge Infos. Also dann: Happy Festivus!

Dienstag, 19. Dezember 2006

Der Optimismus der Amerikaner

Was die Amerikaner meiner Meinung nach am meisten prägt, und worin sie sich von vielen Deutschen unterscheiden, ist ihr tiefverwurzelter Optimismus. Hier spiegelt sich noch immer die Mentalität der Einwanderer wider, die nach Amerika in der Hoffnung auf ein besseres Leben kamen und durch harte Arbeit viele Hindernisse überwanden, um diesen Traum zu verwirklichen. Dieser Optimismus wurde von Generation zu Generation weitergegeben und zeigt sich auch heute noch in allen Bereichen der Gesellschaft und im persönlichen Leben der Amerikaner. Probleme jeglicher Art werden von ihnen meistens in der Überzeugung angegangen, dass sie auf jeden Fall und in absehbarer Zeit bewältigt werden können, wenn man es nur will und hart genug daran arbeitet.
 

Sonntag, 17. Dezember 2006

BH-Größen umrechnen (plus Victoria's Secret und Bob Dylan)

In den USA gibt es andere BH-Größen als in Deutschland. Tabellen zur Umrechnung findet frau hier: Deutsche und amerikanische BH-Größen

Tipp für alle, die gute BHs in kleinen Größen suchen: einen Artikel über die The Little Bra Co. gibt es auf Lera's Affordable Fashion Blog mit Mode-Tipps für Normalverdiener und Perfüm-Rezensionen, z.B. zu Vanilla Flash by Tauerville.

Passend zum Thema: Victoria's Secret Werbespot mit Bob Dylan.

Buchtipp:

Fettnäpfchenführer USA: Mittendurch und Drumherum

"Das Buch ist rundum gelungen. Unterhaltsam und informativ." Zeitzonen.de

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Freitag, 15. Dezember 2006

Meine Lieblingsband: Minor Planets

Eine CD gibt's von Minor Planets aus Detroit noch nicht, aber vier coole Songs zum Anhören, von denen mir "Smokestack" und "Make up and pro lites" am Besten gefallen, gibt es hier.

Montag, 11. Dezember 2006

Freitag, 8. Dezember 2006

Beck's gibt's hier nich!

Nun ja, dieses Video hat nichts mit den USA zu tun, aber ich find's lustig und darum landet es auf meinem Blog:

Mittwoch, 6. Dezember 2006

Fotos von Britney Spears unten ohne

Britney Spears unten ohne - diese Fotos waren doch kein Zufall, oder? Ich denke, dass Britney Spears schlauer ist, als weithin angenommen wird. Dass jeder ihrer Schritte von Fotografen verfolgt wird, weiß sie. Dass ein wildes Image gut ist, das sieht man an Paris Hilton und das wird auch Britney Spears aufgefallen sein. Jetzt ist "Britney Spears" die Nummer Eins bei den Suchbegriffen im Internet. Das Ganze hat also funktioniert und die nächste CD von Britney wird sich wieder gut verkaufen. Alle Achtung, ganz schön clever!

Nachtrag, 8.12.: Jetzt wird die liebe Britney wohl Werbung für Victoria's Secret machen. Hab ich's nicht gesagt? Alles nur PR!

Mittwoch, 29. November 2006

Kein Witz: Geisteskranke wählten bevorzugt Bush

Eine Studie der Southern Connecticut State University scheint jetzt zu belegen, was viele schon lange vermutet haben: Wer Bush wählte, hatte nicht alle Tassen im Schrank. Der Autor der Studie befragte Menschen mit geistigen Problemen während der Wahl 2004, wen sie bevorzugten: George Bush oder seinen Gegenkandidaten John Kerry. Das Ergebnis: Je stärker die Geistesstörung, desto eher handelte es sich um einen Bush-Wähler. (Quelle: New Haven Advocate via Talk About USA )

Freitag, 24. November 2006

Furchterregend und scheu

Die USA haben eine erstaunliche Tiervielfalt. Zu den scheuesten und gefährlichsten Kreaturen gehört die Jackalope:

Sonntag, 19. November 2006

Vorteile und Nachteile von Eigentumswohnungen

Vorteile von Eigentumswohnungen (Condos) gegenüber Einfamilienhäusern: Condos sind in der Regel preiswerter, sind besonders praktisch für Leute, die viel reisen, da man sich weniger Sorgen um Einbrüche machen muss und es auch keinen Rasen zu mähen gibt, und erfordern insgesamt weniger Anstrengungen, was die Instandhaltung betrifft. Zudem gibt es oft einen Swimming Pool, Tennisplätze und einen Fitnessraum.

Nachteile von Condos gegenüber Einfamilienhäusern: Man muss sich an die Regeln der Homeowners' Association halten. Vor dem Kauf sollte man z. B. auf Einschränkungen in Sachen Haustiere (pets) achten, falls man eine Katze oder einen Hund hat. Ferner muss man eine monatliche Instandhaltungsgebühr für die Gemeinschaftsanlagen zahlen, die meistens mehrere Hundert Dollar betragen. Und natürlich hat man in einem condo weniger Privatsphäre und möglicherweise unangenehme Nachbarn.

Weitere Infos zu Condos gibt es hier.

Donnerstag, 16. November 2006

Die USA werden zweisprachig

Als ich neulich einen Karton Cheerios kaufte, war dort ein kleines Kinderbuch beigelegt, das auf Englisch und auf Spanisch die Geschichte einer kleinen Ente erzählte, die nicht einschlafen wollte. Dass dieses Büchlein zweisprachig gedruckt wurde, zeigt wie sehr Spanisch in den USA auf dem Vormarsch ist.

Hispanics, also Leute deren Muttersprache Spanisch ist, machen derzeit den am schnellsten wachsenden Teil der USA-Bevölkerung aus. Derzeit leben mehr als 40 Millionen Hispanics in den USA, das sind rund 15 Prozent der Gesamtbevölkerung und mehr als 35 Prozent der Bevölkerung in Kalifornien und Texas. Berechnungen sagen voraus, dass im Jahr 2050 mehr als 100 Millionen Hispanics in den USA leben werden. Damit wird ein Viertel der amerikanischen Bevölkerung Spanisch als Muttersprache sprechen.

Schon jetzt werden Formulare zunehmend zweisprachig gedruckt und wenn man bei seiner Bank anruft oder Geld am Automaten abhebt, hat man meistens immer die Wahl zwischen Englisch und Spanisch. Die Zahl der Zeitschriften, Radio- und Fernsehsender in spanischer Sprache nimmt ebenfalls stark zu und hin und wieder kann man auch in den englischsprachigen Medien Werbung teilweise auf Spanisch sehen.

Ich glaube, ich werde mich bald mal zu einem Spanisch-Kurs anmelden.

Mittwoch, 15. November 2006

Sexiest Man Alive

People Magazine hat nun schon wieder George Clooney zum "Sexiest Man Alive" gewählt. Irgendwie müssen sie Borat übersehen haben:

Montag, 13. November 2006

Vorsicht: High Fructose Corn Syrup macht dick

Hier in den USA wird in der Lebensmittelherstellung meistens High Fructose Corn Syrup (Maissirup) statt Zucker verwendet, da er kostengünstiger ist. (In Europa ist Zucker billiger.) High Fructose Corn Syrup wird jedoch vom Körper schneller in Fett umgewandelt als Zucker. Ich bin fest davon überzeugt, dass das einer der Hauptgründe ist, warum es so viele übergewichtige Menschen in den USA gibt. Das Zeug ist nämlich in fast allen Getränken und in vielen anderen Lebensmitteln, z. B. oft auch im Brot, drin. Also: Beim Einkauf einmal einen Blick auf die Verpackung werfen und sehen, ob High Fructose Corn Syrup unter den "Ingredients" aufgeführt wird, und generell lieber Wasser statt Cola trinken.

Dienstag, 7. November 2006

Schilderkampf eskaliert am Wahltag

Ich hatte ja neulich schon berichtet, dass in den USA der Wahlkampf nicht auf Plakaten, sondern auf Schildern im Vorgarten geführt wird. Heute morgen haben die verschiedenen Kandidaten noch einmal ihre Truppen mobilisiert und eine Unmenge von Schildern vor den Wahllokalen aufstellen lassen. Dieses Foto habe ich vor der Schule, in der sich mein Wahllokal befindet, gemacht:


Und wer denkt, dass diese Schilder nichts nützen: Ein Schild hat mich bewogen, für einen Kandidaten zu stimmen, dessen politische Ausrichtung ich vorher nicht kannte und der auf dem Wahlschein als Parteiloser aufgeführt wird.

Insgesamt habe ich für Kandidaten von fünf verschiedenen Parteien gestimmt, denn allem Anschein zuwider gibt es in den USA mehr Parteien als nur Democrats und Republicans.

Montag, 6. November 2006

Mittwoch, 1. November 2006

Einwanderer als Gouverneure

Zwei Bundesstaaten, Kalifornien und Michigan, haben derzeit Einwanderer als Gouverneure: Arnold Schwarzenegger und Jennifer Granholm. Beide stehen nächste Woche zur Wiederwahl. Schwarzenegger kommt in Meinungsumfragen auf beachtliche 60 Prozent, nicht zuletzt da er sich in letzter Zeit verstärkt für den Umweltschutz eingesetzt hat. Seine Wiederwahl gilt also als sicher.

Die aus Kanada stammende Granholm muss jedoch hier in Michigan um ihre Wiederwahl bangen, da es ihr nicht gelungen ist, wirklich etwas gegen die hohe Arbeitslosigkeit zu tun. Meiner Meinung nach hätte sie sich aggressiver für die Ansiedlung ausländischer Industrieunternehmen einsetzen müssen. Aber ich werde trotzdem für sie stimmen (Gouverneure werden direkt vom Volk gewählt), denn ihr konservativer Gegenkandidat Dick DeVos meint das in den staatlichen Schulen die Evolutionstheorie durch die Lehre des Intelligent Design (eine Mischung aus Schöpfungslehre und pseudowissenschaftlichem Schwachsinn) ersetzt werden muss und dass Frauen kein Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch haben dürfen. Weder Granholm noch DeVos überzeugen mich als Kandidaten, aber die Trennung von Staat und Kirche ist mir heilig.

Auch einige deutsche Einwanderer waren schon Gouverneure verschiedener US-Bundesstaaten. Ich habe zu diesem Thema vor einiger Zeit einen Artikel geschrieben, den es hier zu lesen gibt.

Dienstag, 24. Oktober 2006

Keine Rauschgefahr durch Hanfsamen

Heute morgen ist mir der Müsli-Karton einer Kollegin aufgefallen, und zwar war das ein Müsli mit Hanfsamen und damit sich niemand über deren Wirkung beunruhigt oder die Polizei ruft, werden die Konsumenten auf der Rückseite des Kartons ausführlich aufgeklärt, dass Hanfsamen ein wertvolles und harmloses Lebensmittel und keine Einstiegsdroge sind.

Freitag, 20. Oktober 2006

Bin gerade nicht da ... Kommt mal im Spirituosenladen gucken

Dieses Schild haben wir diesen Sommer auf Hawaii in einem Hausgeräteladen hängen sehen:


Der Besitzer war wohl gerade dabei, seinen Kummer über das schlecht gehende Geschäft zu betäuben. :)

Donnerstag, 19. Oktober 2006

YouTube-Gründer wurde in der DDR geboren

So schnell kann man mit einer guten Idee reich werden: Letzte Woche wurde die Internet-Firma YouTube für 1,6 Milliarden Dollar von Google gekauft. Beeindruckend, denn YouTube wurde erst im April letzten Jahres von drei jungen Männern in Kalifornien gegründet. Einer von ihnen stammt aus der DDR, aus dem Luftkurort Merseburg. Die faszinierende Geschichte dieser erfolgreichen Auswanderung hat Die Zeit.

Interessant fand ich besonders diese Passage, in der seine Mutter Parallelen zwischen der DDR und den USA beschreibt:

»Hier in den USA ist vieles wie in der DDR«, sagt sie, »so seltsam es klingen mag.« Aufgefallen sei ihr »eine bestimmte Art von Solidarität im Bekanntenkreis, man hilft sich gegenseitig im Alltag«. Die Berufstätigkeit von Frauen war plötzlich wieder, wie damals im Osten, der Normalfall. »Und sogar dieses dauernde Fahnenschwenken der Amerikaner erinnert mich oft an die DDR.«

Mittwoch, 18. Oktober 2006

Wie man sich eine Credit History aufbaut

Wer keine gute Credit History nachweisen kann, bekommt in den USA nicht ohne weiteres oder nur zu hohen Zinsen einen Kredit beim Auto- oder Hauskauf. Noch schlimmer ist es, wenn man überhaupt keine amerikanische Kreditvergangenheit hat. Das ist für die meisten Neuankömmlinge in den USA ein Problem, das mit der Henne und dem Ei vergleichbar ist: Ohne Kredite keine Kreditvergangenheit und ohne Kreditvergangenheit keine Kredite. Wie man sich trotzdem zielstrebig und schnell eine gute Credit History aufbauen kann, erfahrt ihr hier.

Dienstag, 17. Oktober 2006

Wahlkampf im Vorgarten

Wenn in den USA Wahlen anstehen, dann stellen viele Amerikaner in ihren Vorgärten Schilder (engl. "yard signs") mit den Namen der Kandidaten auf, die sie unterstützen.

Neben Personen stehen bei Wahlen in den USA aber in der Regel auch noch mehrere Themen zur Volksabstimmung auf dem Stimmzettel. Da geht es um lokale Fragen, wie die Erhöhung der Grundstücksteuern zur Finanzierung der öffentlichen Schulen bis zu Regelungen, die den gesamten Bundesstaat betreffen. Manche Themen sind wenig umstritten, andere dagegen sehr heftig. Bei letzteren kommen dann wieder die Yard Signs ins Spiel, die entweder zur Unterstützung oder zur Ablehnung eines bestimmten Gesetzesvorschlags (engl. "proposal") aufrufen.

Dieses Foto zeigt rechts ein Yard Sign, dass zur Ablehnung von Proposal 2 aufruft, das die Abschaffung von Affirmative Action in Michigan zum Ziel hat. Affirmative Action ist die Bevorzugung von Minderheiten bei der Zulassung zum Studium an staatlichen Unis als Ausgleich für historische Benachteiligung, die sich z. T. noch immer in einer schlechteren Schulausbildung und schwierigeren Lebensumständen in ärmeren Wohngebieten niederschlägt. Dieses Thema ist seit Jahren extrem umstritten und ist auch schon durch alle gerichtlichen Instanzen gegangen, nachdem ein paar abgelehnte weiße Bewerber die University of Michigan verklagt hatten, da sie sich nun ihrerseits benachteiligt fühlten. Die Uni hat vor Gericht im Großen und Ganzen aber Recht bekommen, daher nun der Versuch auf dem Wege einer Volksabstimmung ein Gesetz gegen Affirmative Action herbei zu führen. Man darf gespannt sein, denn das Ergebnis dieser Abstimmung dürfte knapp ausfallen.

Das Schild links daneben, das zur Amtsenthebung (engl. "impeachment") des Präsidenten aufruft, hat mit den Wahlen in drei Wochen nicht direkt zu tun, da das Präsidentenamt dieses Jahr nicht zur Wahl steht, sondern erst in zwei Jahren neu besetzt wird. Deshalb werden diese Wahlen in der Mitte der vierjährigen Amtszeit des Präsidenten auch "mid-term elections" genannt. Jedoch werden die Abgeordneten des Repräsentantenhauses und ein Drittel der Senatoren neu gewählt und daher könnte in diesen Wahlen das Machtverhältnis im Kongress zugunsten der Demokraten umschlagen, was die Handlungsfähigkeit des republikanischen Präsidenten in den nächsten zwei Jahren stark einschränken würde.

Als ich 1994 gerade mal zwei Monate in den USA gelebt hatte, gelang den Republikanern ein solches Kunststück und die Reformpläne von Bill Clinton, wie z. B. die Einführung einer Krankenversicherung für alle Amerikaner, waren damit auf Eis gelegt. Viele rechnen damit, dass den Demokraten in drei Wochen nun eine ähnliche erdrutschartige Machtverschiebung gelingen wird und die Republikaner die Quittung für den Irak-Krieg und die relativ schlechte Wirtschaftslage bekommen werden.

Montag, 16. Oktober 2006

46 Millionen Amerikaner haben keine Krankenversicherung

Das sind rund 16 Prozent der Bevölkerung. Zwar wird im Ernstfall niemand in der Notaufnahme abgewiesen, jedoch sind Menschen ohne Krankenversicherung in der Vorsorge stark benachteiligt und gehen im Krankheitsfall oft viel zu spät zum Arzt.

Ich kann mich noch gut an meine ersten Jahre in den USA erinnern: Ich hatte damals auch keine Versicherung und mir fiel eine Krone aus und ich hatte nicht genug Geld für eine vernünftige Zahnbehandlung. Das ist schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn man dem Arzt sagen muss, dass man sich die Behandlung oder die Medikamente nicht leisten kann und man dann nur notdürftig versorgt wird. Ziemlich erniedrigend. Dass nicht jeder Mensch in den USA eine Krankenversicherung hat, ist einfach unakzeptabel.

Mehr zum Thema soziale Absicherung in den USA gibt es hier.

Samstag, 14. Oktober 2006

Themenvorschau für die nächsten Wochen

In drei Wochen wird hier in den USA gewählt und dieses werden nun die ersten Wahlen sein, an denen ich als frischgebackener Amerikaner teilnehmen kann. Davon möchte ich euch, liebe Blogleser, berichten. Besonderheiten und Kuriositäten werden dabei nicht zu kurz kommen.

Der zweite Themenschwerpunkt wird eine ganze Reihe von Geldspartipps sein. Das wird von kleinen Beträgen beim Lebensmittelkauf bis zu zehntausenden gesparten Dollar bei der Hausfinanzierung reichen.

Dazwischen wird es natürlich viele kleine Dinge zu berichten geben, die mir im USA-Alltag auffallen. Also schaut öfters mal vorbei und habt viel Spaß beim Lesen!

Freitag, 13. Oktober 2006

Im Norden von Michigan hat es richtig geschneit

Hier in der Umgebung von Detroit hat es ja gestern die ersten Schneeflocken gegeben, aber im Norden von Michigan herrscht schon vorweihnachtliches Wetter. Ich habe mal bei Flickr nach Fotos geschaut und u. a. dieses Bild, das gestern in Houghton aufgenommen wurde, gefunden:

Donnerstag, 12. Oktober 2006

Mitte Oktober und es schneit!

Heute morgen hat es hier im Großraum Detroit die ersten Schneeflocken gegeben. Dieses Foto vom Fleetwood Diner in Ann Arbor habe ich schnell auf dem Weg zur Arbeit gemacht:Die paar Flocken sind nur ein leichter Vorgeschmack auf das, was hier in den nächsten Wochen und Monaten noch vom Himmel kommen wird. Eigentlich ist das Klima in Michigan dem im deutschen Flachland sehr ähnlich, jedoch ist es ein wenig kälter im Winter und es gibt viel mehr Schnee. 'Lake effect snow" ist ein Begriff, der hier im Wetterbericht im wieder fällt, d. h. die kalten Winde, die über die wärmeren Großen Seen streifen, greifen den Wasserdampf vom Verdunsten auf, lassen ihn gefrieren und lagern ihn dann vor allem in Michigan und in New York State als Schnee ab.

Donnerstag, 5. Oktober 2006

Cool Song von Minor Planets

Musik ist natürlich Geschmackssache, aber hört euch mal den Song "Smokestack" von Minor Planets aus Michigan an. Wenn das kein Ohrwurm ist!

Samstag, 30. September 2006

Erfolg in Hollywood: Hans Zimmer

Es gibt wohl kaum einen Deutschen, der in den letzten zwanzig Jahren mehr Erfolg in Hollywood hatte als der Komponist Hans Zimmer, der 1957 in Frankfurt am Main geboren wurde und der heute in Los Angeles lebt. Anfang der 80er Jahre schaffte er als Assistent des englischen Komponisten Stanley Myers den Einstieg in die Filmmusik, nachdem er zuvor in Bands wie Krisma und Ultravox Synthesizer gespielt sowie Werbejingles komponiert hatte. 1989 machte sich Zimmer mit den Filmmusiken für Driving Miss Daisy und Rain Man einen Namen und nur fünf Jahre später bekam er einen Oscar für Lion King. Sechs weitere Oscar-Nominierungen folgten, u.a. für die Musik von Gladiator, die ich besonders gelungen finde. In diesem Jahr konnten wir seine Musik in The Da Vinci Code und in Pirates of the Caribbean 2 hören. Bemerkenswert finde ich, dass Hans Zimmer oft mit Co-Komponisten zusammen arbeitet und so die Ideen junger Talente in seine Arbeit einbringt, so wie auch er es am Anfang seiner Filmmusik-Karriere bei Stanley Myers getan hatte. Und Hans Zimmers Karriere ist sicher noch lange nicht zuende, denn diesen Monat ist er gerade mal 49 Jahre alt geworden. Da können wir in den nächsten Jahren sicher noch eine Menge von ihm erwarten.

P.S. Wusstet ihr schon, dass der Komponist der DDR-Nationalhymne, Hanns Eisler, auch einige Zeit in Kalifornien gelebt und ein Buch mit dem Titel "Über Filmmusik" geschrieben hat?

Donnerstag, 28. September 2006

$15.000 für Stadt-, Schul-, und Vereinsprojekte zu vergeben

Ein Tipp für alle Blog-Leser, die in den USA leben:

Die Marke "Hamburger Helper" vergibt $15.000 pro Monat an Projekte wie Renovierungen von Sportplätzen, Parks, Spielplätzen und an Sportvereine, Chöre, freiwillige Feuerwehren, Schulbibliotheken usw.

Vielleicht gibt es ja ein Projekt in eurer Stadt, das etwas finanzielle Unterstützung gebrauchen kann. Weitere Infos gibt es hier:

www.myhometownhelper.com

Dienstag, 26. September 2006

Komma und Punkt in Zahlen

Was die Schreibung von Komma und Punkt in Zahlen betrifft, sollte man sich diesen Unterschied merken:

Wo im Deutschen ein Komma geschrieben wird, steht im Amerikanischen ein Punkt.

Deutsch: 1,58
Amerikanisch: 1.58 (gesprochen: one point five eight)

Wo im Deutschen ein Punkt steht, wird im Amerikanischen ein Komma geschrieben:

Deutsch: 10.000
Amerikanisch: 10,000

Buchtipp:

Bessersprecher Englisch (US): 150 Redewendungen für ein ausdrucksstarkes Englisch
 



"Der Feinschliff für US-Englisch-Kenntnisse" usa-reisetraum.de

Versandkostenfrei bei Amazon.de, Thalia.de und Buch.de und natürlich auch in eurem Lieblingsbuchladen vor Ort erhältlich

Mittwoch, 20. September 2006

Mein amerikanisches Lieblingsbier

Mein Lieblingsbier in den USA ist das Best Brown Ale aus der kleinen Bell's Brewery in West-Michigan, deren Biere vorwiegend in einigen Staaten rund um die Great Lakes getrunken werden. Das Best Brown Ale ist ein vollmundiges dunkles Herbst- und Winterbier und wer einmal die Chance hat, es zu probieren, sollte das tun. Das Best Brown Ale von Bell's kann mit jedem deutschen Bier mithalten. Apropos: Mein Lieblingsbier in Deutschland ist die Leipziger Gose, die ich übrigens auch schon mal in einer Kneipe in Ohio und in einem Laden in Michigan gefunden habe.

Samstag, 16. September 2006

Hawaii liegt bei Lebenserwartung in den USA vorn

Menschen in Hawaii werden laut einer Studie der Harvard University durchschnittlich 80 Jahre alt. Damit liegt das Inselparadies an der Spitze aller U.S.-Bundesstaaten, gefolgt von Minnesota (Lebenserwartung: 78,8 Jahre), Utah (78,7) und Connecticut (78,7). Abgeschlagen am Ende liegt Washington, D.C. (72,0). Tabelle mit allen Staaten

Samstag, 9. September 2006

Mein Amerika - Dein Amerika

Ich habe dieses Buch noch nicht gelesen, aber die Kurzbeschreibung bei Amazon.de ist schon mal recht vielversprechend: "Seit über zehn Jahren berichten Tom Buhrow und Sabine Stamer aus den Vereinigten Staaten. Sie kennen nicht nur das offizielle, sondern auch das private Amerika mit all seinen Besonderheiten, seinen liebenswerten und skurrilen Seiten, seinen oft heftigen inneren Widersprüchen. Wieso man über die Frage «How are you?» nicht lange nachdenken sollte, weshalb viele Gläubige weite Wege zu ihrer Kirche in Kauf nehmen, warum das Auto für Heranwachsende der wichtigste Ort auf Erden ist und ein Friedhofsbesuch nicht lange dauern muss: Anhand eigener Erlebnisse und Erfahrungen, angereichert mit Hintergrundwissen, Fakten und Zahlen, machen uns die Autoren mit dem heutigen Alltag Amerikas vertraut, mit Sitten und Unsitten, Freiheiten und ungeschriebenen Gesetzen, Politik und Privatleben. Ein kenntnisreiches, originelles und unterhaltsames Porträt des heutigen Amerikas – eines Landes, dessen Entdeckung immer wieder aufs Neue lohnt." Da ich das Buch, wie gesagt, selbst noch nicht in den Händen hatte, habe ich mal im Talk About USA-Forum und bei USA-Reise.de nach Meinungen gefragt.

Sonntag, 3. September 2006

Der 2-Dollar-Schein

2-Dollar-ScheinDen 2-Dollar-Schein, der von 1862 bis 1966 und dann wieder ab 1976 gedruckt wurde, bekommt man nur noch so selten zu Gesicht, dass manche Leute glauben, dass er sich ebenso wie der 500-Dollar-Schein und der 1000-Dollar-Schein gar nicht mehr im Umlauf befindet. Der Schein mit dem Antlitz von Thomas Jefferson macht auch nur etwa ein Prozent aller Dollar-Scheine aus und wird nur selten tatsächlich als Zahlungsmittel genutzt, da ihn viele Leute behalten, sobald sie ihn durch Zufall in die Hände bekommen.

Dass der 2-Dollar-Schein einen wirklichen Seltenheitswert hat, täuscht allerdings. Immerhin sind gegenwärtig mehr als 1,2 Milliarden 2-Dollar-Scheine im Umlauf, jedoch wird mit ihnen nur recht selten bezahlt. Dadurch beträgt die Lebensdauer eines 2-Dollar-Scheines auch sechs Jahre, während ein 1-Dollar-Schein im Durchschnitt nur 18 Monate überlebt.

Falls ihr weitere interessante Dinge über die USA erfahren wollt:

Fettnäpfchenführer USA: Mittendurch und Drumherum

"Das Buch ist rundum gelungen. Unterhaltsam und informativ." Zeitzonen.de

"Ein wertvoller Ratgeber für alle USA Ersttäter." USA-Reise.de

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Donnerstag, 17. August 2006

Mein Lieblingssorbet

Nachdem ich jahrelang Unmengen Eis verschlungen habe und sich das letztendlich doch ein wenig im Bauchumfang und im Cholesterol-Wert niedergeschlagen hat, bin ich nun auf Anraten meiner Freundin auf Sorbet umgestiegen. Nachdem ich ja lange Zeit geglaubt hatte, dass Sorbet nichts anderes als gefrorener und kleingehackter Fruchtsaft ist, bin ich nun völlig überrascht wie gut das doch schmeckt. Besonders die Marke Whole Fruit hat es mir angetan, deren Sorbets sind richtig cremig und schmecken ganz super. Probiert mal das Rasberry-Sorbet - echt klasse! Und kein Cholesterol und viel weniger Kalorien als Eis.

Zahl der Einwanderer steigt auf 35 Millionen

In den USA leben Presseberichten zufolge 35 Millionen Einwanderer. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung ist von 11,1 Prozent im Jahr 2000 auf 12,4 Prozent gestiegen. In Kalifornien sind es sogar 27,2 Prozent. Der Anteil der Bevölkerung mit Spanisch als Muttersprache liegt in den gesamten USA mittlerweile bei 14,5 Prozent.

Montag, 14. August 2006

Eine Gallone Milch und 700 Kundenmeinungen bei Amazon.com

Wie kommt es, dass eine Gallone Tuscan Whole Milk innerhalb von wenigen Tagen 700 Kunden anregt, einen Kommentar bei Amazon.com zu hinterlassen? Wenn man sich die Kundenmeinungen und die Namen ihrer Verfasser einmal genauer anschaut, wird einem klar, dass es sich hier entweder um einen gelungenen Marketingstreich von Amazon handelt, um auf das neue Lebensmittelangebot aufmerksam zu machen oder dass das Ganze ein origineller Zeitvertreib von ein paar schreibwütigen Leuten ist. Oder steckt die Milchlobby dahinter? Wie dem auch sei, lustig ist es auf jeden Fall.

Mittwoch, 9. August 2006

Infos zum Neuanfang in Hawaii

Die Tageszeitung The Honolulu Adviser hat auf ihrer Website Informationen für Neuankömmlinge im Inselparadies zusammengestellt: Der Hawaii Newcomer's Guide enthält u.a. Infos zur Einfuhr von Haustieren, zum Arbeitsmarkt, zu Immobilienpreisen und zum Gesundheitswesen.

Dienstag, 8. August 2006

Stonehenge auf Amerikanisch: "Carhenge"

Was benutzen Amerikaner, wenn sie Stonehenge inmitten der Prärie nachbauen? Alte Autos natürlich. Mehr dazu beim AutoWeblog.

Donnerstag, 20. Juli 2006

Werbung auf Eiern

Der amerikanische Sender CBS hat ein neues Werbemedium gefunden: Eier. Im Rahmen einer Werbekampagne für verschiedene Fernsehserien wird der Sender sein Logo und eine Reihe von Werbebotschaften per Laser auf 35 Millionen Eier eingravieren lassen. Normalerweise wird auf diese Weise nur das Verfallsdatum auf den Eiern vermerkt, die Werbung kommt jetzt einfach dazu. Wirklich clever!

Mittwoch, 19. Juli 2006

Montag, 3. Juli 2006

Unabhängigkeitserklärung zuerst auf Deutsch

Das amerikanische Volk las seine Unabhängigkeitserklärung zuerst in deutscher Sprache. Am 4. Juli 1776 unterschrieb John Hancock, Präsident des in Philadelphia tagenden Kontinentalkongresses, die Declaration of Independence. Am 5. Juli war die deutschsprachige Zeitung Pennsylvanischer Staatsbote die erste amerikanische Zeitung, die davon berichtete. Auch der erste Abdruck der Erklärung für die Bevölkerung erfolgte auf Deutsch, denn obwohl John Dunlap die englische Originalfassung der Unabhängigkeitserklärung am Abend des 4. Juli für die Teilnehmer des Kongresses druckte, war der deutschsprachige Druck von Steiner und Cist am 5. oder 6. Juli in Philadelphia der erste Abdruck für die Bevölkerung. Die Zeitung Pennsylvania Evening Post veröffentlichte den englischen Originaltext erst später am 6. Juli, da es sich um eine Abendzeitung handelte.

Dass Deutsch beinahe die offizielle Sprache der USA wurde, stimmt jedoch nicht. Mehr dazu...

Mittwoch, 28. Juni 2006

Smart ab 2008 auch in den USA zu kaufen

DaimlerChrysler hat heute bekannt gegeben, dass man den Smart ForTwo ab 2008 auch in den USA anbieten werde, und zwar ein neues Modell in drei Ausführungen und hauptsächlich in Großstädten. Die Preise sind noch nicht bekannt.

Mehr dazu bei AutoWeblog.de

Sonntag, 25. Juni 2006

Fast 300 Millionen Menschen leben in den USA

Dieses Jahr wird die U.S.-Bevölkerung die 300 Millionen-Marke überschreiten, berichtet Yahoo.com. Die USA haben derzeit rund 36 Millionen Einwanderer, d.h. jeder achte Mensch in den Vereinigten Staaten wurde in einem anderen Land geboren. Das U.S. Census Bureau hat einen Bevölkerungszähler, der das Anwachsen der Bevölkerung mitverfolgen läßt.

Freitag, 23. Juni 2006

Klinsmann für Amerika

Die amerikanischen Fußballfreunde wünschen sich schon jetzt den in Kalifornien lebenden Jürgen Klinsmann als Nationaltrainer. Die Zeit schrieb dazu:

"Amerikaner zu sein, ist eine Herzensfrage, und ein amerikanisches Herz hat der Jürgen aus Los Angeles allemal: Er ist zupackend und optimistisch, begeisterungsfähig und begeisternd, der Zukunft zugewandt und sieht die Chance in jeder Veränderung statt deren Risiko. Drum lässt er offensiv spielen und fordert von jedem, alles zu geben, bis zur allerletzten Spielsekunde. Mentalität? Gebongt!"

Samstag, 17. Juni 2006

Chicagos Hunde können bald im Restaurant fressen

Mehr als ein Drittel der amerikanischen Haushalte haben einen Hund und trotzdem genießen die Vierbeiner in den USA weniger Privilegien als in Deutschland. So dürfen lediglich Blindenhunde mit in öffentliche Verkehrsmittel, Restaurants und Geschäfte. Aber die Zeiten scheinen sich doch langsam zu ändern. Einem Bericht von ABC News zufolge wird der Stadtrat von Chicago schon bald entscheiden, ob es Restaurants freigestellt werden soll, Hunde zumindest in ihren Freisitzen zu erlauben. Einige Restaurantbetreiber können es kaum erwarten, auch die vierbeinigen Gäste zu bedienen: Cyrano's Bistrot hat dem Bericht zufolge schon eine Speisekarte speziell für Hunde vorbereitet.

Freitag, 19. Mai 2006

Die beliebtesten Baby-Namen in den USA

Girls: Emily, Emma, Madison, Abigail, Olivia, Isabella, Hannah, Samantha, Ava und Ashley.

Boys: Jacob, Michael, Joshua, Matthew, Ethan, Andrew, Daniel, Anthony, Christopher und Joseph.

Quelle: CNN.com

Mittwoch, 10. Mai 2006

Tankstelle in Indiana: Benzin für 0,002 Cents

Ein Autofahrer in Plainfield (Indiana) traute seinen Augen nicht: Die Zapfsäule zeigte als Preis 0,002 Cents pro Gallone (3,785 Liter) an. Weiter...

Dienstag, 9. Mai 2006

Vorbereitung auf die Grippe

Die amerikanische Regierung hat eine Website mit Informationen und Verhaltensregeln für den Fall einer Grippe-Pandemie eingerichtet: PandemicFlu.gov

Sonntag, 7. Mai 2006

War er es oder war er es nicht?

Am 3. April 1936 wurde in New Jersey der deutsche Tischler Bruno Richard Hauptmann, der 1923 illegal in die USA eingewandert war, auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet. Hauptmann soll den erst 20 Monate alten Sohn von Flugpionier Charles Lindbergh entführt und ermordet haben. Seine kriminelle Vergangenheit in Deutschland und verschiedene Indizien, Zeugenaussagen und (zum Teil gefälschte) Beweise sprachen für seine Schuld. Aber war er es wirklich? Mehr dazu bei Wikipedia und beim WDR.

Beratungsstellen für Auswanderer und Auslandstätige

Das Bundesverwaltungsamt hat eine Liste mit den Adressen von Auskunfts- und Beratungsstellen für Auswanderer und Auslandstätige zusammengestellt.

Sonntag, 30. April 2006

Ausgewanderte Schriftstellerin: Cornelia Funke

Seit Mitte 2004 lebt Cornelia Funke mit ihrem Mann und den zwei Kindern in Kalifornien und ist ziemlich glücklich mit der wundersamen Verwandlung einer berühmten deutschen Kinderbuchautorin in Amerikas bekannteste Deutsche. Mehr dazu...

Donnerstag, 27. April 2006

GasBuddy sagt, wo das Benzin am billigsten ist

Auch in den USA wird das Benzin immer teurer und ein Preise vergleichen lohnt sich durchaus. Ein Heer von Freiwilligen trägt daher täglich die aktuellen Preise zahlloser Tankstellen bei GasBuddy.com ein, so dass Autofahrer leicht die preiswertesten Tankstellen in ihrer Umgebung finden können.

Gute Idee: Die aktuellen Benzinpreise im ganzen Land auf einen Blick gibt es auf einer speziellen “Wetterkarte”.

Freitag, 7. April 2006

Altersvorsorge in den USA

Die Social Security Administration führt Buch über das Einkommen und die Abgaben jedes Arbeitnehmers in den USA.

Um sich als späterer Leistungsempfänger zu qualifizieren, muss man mindestens zehn Jahre gearbeitet haben. Die Höhe der Leistungen, die man schließlich gezahlt bekommt, richtet sich danach, wieviel man durch Abzüge vom Gehalt in die Kasse eingezahlt hat, also wie lange man gearbeitet hat und wieviel man dabei verdiente.

Obwohl jeder Amerikaner eine staatliche Rente erhält, ist die finanzielle Eigenvorsorge per 401(k) plan oder Individual Retirement Account (IRA) doch allen zu raten, die im Alter mehr als ein Minimum zum Leben haben wollen.

Ausführliche Informationen dazu gibt es in dem Buch Alltag in Amerika. Ein praktischer Ratgeber für Neuankömmlinge in den USA.

Mittwoch, 5. April 2006

Krankenversicherung für alle in Massachusetts

Massachusetts wird als erster US-Bundesstaat ab 2008 alle Bürger zur Krankenversicherung verpflichten. Wohlhabende werden unter Androhung erheblicher Geldstrafen gezwungen, sich zu versichern. Arme werden kostenlos versichert. Angesichts der 45 Millionen Amerikaner ohne Krankenversicherung wird es auch langsam Zeit, dass Bewegung in diese Frage kommt.

Zum Weiterlesen:
- In Massachusetts, Health Care for All? (BusinessWeek.com)
- Soziale Absicherung in den USA (Auswandern.us)

Montag, 3. April 2006

Die Kraft der 5 Klingen

Klingt wie ein Aprilscherz, ist es aber nicht: Gillette bietet jetzt in den USA einen Nassrasierer mit 5 Klingen an. 5 Klingen? Wenn die Entwicklung so weiter geht, werden Rasierer im Jahr 2100 stolze 14 Klingen haben, hat The Economist errechnet.

Den wahrscheinlich ersten deutschsprachigen Testbericht des 5-Klingen-Rasierers gibt es bei Yet Another Blog. Sehr lesenswert!

Sonntag, 2. April 2006

Sommerzeit

Fast alle amerikanischen Bundesstaaten haben heute die Uhren auf Sommerzeit (Daylight Saving Time) umgestellt. Diese gilt bis zum letzten Sonntag im Oktober. Hawaii sowie die größten Teile von Indiana und Arizona beteiligen sich nicht an der Sommerzeit.

Die genaue Uhrzeit für alle Zeitzonen kann man auf www.time.gov erfahren.

Mittwoch, 29. März 2006

FAZ: Wandern die Eliten wirklich aus?

Das Qualifikationsniveau der Deutschen, die nach Amerika auswandern, steigt stetig, berichtet die FAZ. 1990 hatte gut ein Drittel der Auswanderer einen Fachhochschulabschluß, 2000 war es mehr als die Hälfte. Ungefähr 1000 promovierte Deutsche sind zwischen 1995 und 2000 in die USA gegangen. Jedoch ist anzunehmen, dass viele promovierte “Auswanderer” nur vorübergehend in Amerika leben. Mehr dazu…

Mittwoch, 15. März 2006

Warum viele Amerikaner beim Spurwechsel nicht blinken

Wer in den USA Auto fährt, merkt schnell, dass viele Leute Spurwechsel vornehmen, ohne dies durch Blinken anzuzeigen. Eine Umfrage des Versicherungsunternehmens Response Insurance bestätigt jetzt diese Beobachtung: 57 Prozent der befragten Autofahrer gaben zu, dass sie die Blinker nicht anstellen, wenn sie die Spur wechseln. Und warum nicht? 42 Prozent der Nichtblinker sagen, dass sie dazu keine Zeit haben, 23 Prozent gestehen ein, dass sie zu faul sind, 17 Prozent blinken nicht, weil sie nicht vergessen wollen, den Blinker wieder auszustellen, 12 Prozent sagen, dass sie die Spur so oft wechseln, dass sie sich nicht auch noch um das Blinken kümmern wollen, 11 Prozent finden es einfach nicht wichtig, den geplanten Spurwechsel zu signalisieren, 8 Prozent blinken nicht, weil es die anderen Autofahrer auch nicht machen und 7 Prozent sagen, dass das Autofahren ohne Blinken aufregender ist. (Gefunden bei Leftlane News)

Freitag, 10. März 2006

Amerikaner trinken weniger Cola

Zum ersten Mal in mehr als 20 Jahren ging letztes Jahr der Konsum von soda, also von Brausegetränken, einschl. Cola, in den USA zurück. So fielen die Verkaufszahlen von Coca-Cola Classic um 2 Prozent und von Original Pepsi um mehr als 3 Prozent.
Viele Experten sehen in dem Massenkonsum von soda eine der Hauptursachen für die Gewichtsprobleme vieler Amerikaner. Anders als in Europa werden diese Getränke nicht mit Zucker, sondern mit high fructose corn syrup gesüßt, der vom Körper schneller in Fett umgewandelt wird. Wasser, "Sportgetränke" wie Gatorade und Powerade und Energy Drinks wie Red Bull und Full Throttle konnten dagegen Zugewinne verzeichnen. Mehr dazu auf der Website der New York Times.

Montag, 27. Februar 2006

Samstag, 25. Februar 2006

Deutsche Küstenwache

Bisher haben sich alle, sowohl Deutsche als auch Amerikaner, denen ich einen Link zu diesem Video geschickt habe, kaputt gelacht.




(Gefunden bei YetAnotherBlog.de)

Mittwoch, 22. Februar 2006

Trabi fahren in Amerika

In der Trabi-Zeitung gab es ein Interview mit Eric Allen, der seit 1990 in den USA Trabant fährt und Mitglied im Trabant-Club USA ist. Der Verein hat gegenwärtig 27 Mitglieder und Eric Allen schätzt, dass es in den USA etwa 200 Trabis gibt. Mehr dazu...

Dienstag, 14. Februar 2006

Lieber auswandern als arbeitslos

Beinahe drei Viertel der Deutschen würde laut einer repräsentativen Umfrage lieber im Ausland arbeiten, als auf Arbeitslosengeld oder Hartz IV angewiesen zu sein. Mehr dazu ...

Sonntag, 12. Februar 2006

Mitnahme von Autos in die USA

Wenn nach Amerika auswandern oder zumindest länger als ein Jahr in den USA bleiben möchte und sein Auto mitnehmen will, sollte die strengen Einfuhrbestimmungen beachten. Mehr dazu hier...

Donnerstag, 9. Februar 2006

Diskussionen bei Talk About USA und Auswanderer-Forum zufolge könnte es in den USA schon bald die Möglichkeit geben, acht deutsche Kanäle (einschl. ARD, ZDF und RTL) über einen High-Speed Internetanschluss auf dem heimischen Fernseher zu schauen.

Aktueller Blog-Eintrag: Deutsches Fernsehen in den USA

Dienstag, 7. Februar 2006

Sonntag, 5. Februar 2006

Keine Telegramme mehr

Western Union hat den Telegramm-Service mit dieser kurzen Mitteilung eingestellt:

"Effective January 27, 2006, Western Union will discontinue all Telegram and Commercial Messaging services. We regret any inconvenience this may cause you, and we thank you for your loyal patronage."

Statt dieser plötzlichen Verkündung vollendeter Tatsachen hätte man vielleicht allen, die noch einmal ein Telegramm schicken wollten, die Möglichkeit dazu geben sollen.

Ein tolles Buch zum Thema Telegraph ist "Das Viktorianische Internet"

Montag, 30. Januar 2006

"Neu Amerika" in Österreich

Beim Googeln gefunden: Wem Amerika zu weit ist, der könnte als Alternative einen Urlaub auf der Pferderanch Neu Amerika verbringen.

Samstag, 14. Januar 2006

Good Bye Bayern - Grüß Gott America

Toyota F3RIm Schlossmuseum Aschaffenburg gibt es noch bis 19. März eine Ausstellung zur Auswanderung von Bayern nach Amerika: Good Bye Bayern - Grüß Gott America.
Die Ausstellung beleuchtet die sozialen und wirtschaftlichen Gründe der Auswanderung, Armut, politische Verfolgung, aber auch Abenteuerlust und die Hoffnung auf das große Glück. Schon die Überfahrt nach Amerika war für viele Auswanderer ein lebensgefährliches Unternehmen, und nicht für alle sollte sich der Traum von Wohlstand und Freiheit erfüllen – Knebelverträge, Schuldenfalle und Ausbeutung waren an der Tagesordnung. Wie die Bayern in Amerika ihren Weg gingen, wie sie Kontakt zu alten Heimat hielten und was noch übrig ist von Bayern in Amerika, all dies macht die Ausstellung auf lebendige Weise anschaulich.

Montag, 9. Januar 2006

Detroit Auto Show

Toyota F3RIn Detroit findet zurzeit die North American International Auto Show statt, die zweifellos das wichtigste Ereignis des Jahres in Sachen Autos ist. Berichte dazu gibt es bei AutoWeblog.de.

Sonntag, 8. Januar 2006

Extended Stay Hotels

Eine günstige Alternative zu einem teuren Hotelaufenthalt, z. B. während man eine Wohnung sucht, ist das wochenweise Mieten von möblierten Einraumwohnungen in so genannten extended stay hotels. Das ist zwar teurer als eine richtige Wohnung, aber billiger als ein Hotelzimmer. Zudem hat man so eine eigene Küche. Verzeichnisse derartiger Hotels gibt es u. a. bei extendedstay.com und extendedstaynetwork.com.

Mittwoch, 4. Januar 2006

Autositze in Amerika werden breiter

Nicht nur die Hintern in Amerika werden breiter, sondern auch die Autositze. Verschiedene Autohersteller passen sich der Tatsache an, dass 62 Prozent der Amerikaner im Autofahreralter übergewichtig sind.

Mehr dazu bei AutoWeblog.de