Montag, 26. Dezember 2005

Happy Kwanzaa!

Als Alternative zu Weihnachten feiern manche schwarze Amerikaner vom 26. Dezember bis zum 1. Januar Kwanzaa. Dr. Maulana Karenga von der California State University kreierte Kwanzaa im Jahre 1966. Er kombinierte Aspekte verschiedener afrikanischer Erntedankfeste, unter anderem der Ashanti und der Zulu. Ziel des Kwanzaa-Festes ist die Stärkung der kulturellen Identität der schwarzen Amerikaner. Das Wort Kwanzaa kommt von matunda ya kwanza. Das bedeutet "erste Früchte" auf Suaheli. Jede Familie feiert Kwanzaa auf ihre Weise. Lieder, Tänze, afrikanische Trommeln, Geschichten, Gedichte und traditionelles Essen sind dabei oft Bestandteil des Festes. Kwanzaa dauert sieben Tage. Am siebten Tag werden die zawadi (Geschenke) ausgetauscht.

Samstag, 24. Dezember 2005

Merry Christmas!

Viele Amerikaner schmücken zur Weihnachtszeit ihre Häuser mit unzähligen Lichtern, was besonders in verschneiten Gegenden sehr festlich aussieht. Fahren Sie abends einmal mit dem Auto durch Siedlungen mit Einfamilienhäusern und bewundern Sie den Ideenreichtum, mit dem einige Leute zu Werke gehen!

P.S. Wussten Sie schon, dass der in New York lebende deutsche Auswanderer Heinrich Göbel bereits 25 Jahre vor Edison elektrische Glühlampen herstellte? Mehr dazu...

Freitag, 23. Dezember 2005

Donnerstag, 22. Dezember 2005

Wintergefahren

WinterDie Winter sind in weiten Gebieten der USA wesentlich extremer als in Mitteleuropa. Kälte, Schnee und Stürme sind nicht zu unterschätzende Gefahren. Beim Autofahren ist in dieser Zeit besondere Vorsicht angebracht, besonders wenn es durch dünn besiedelte Gegenden geht. Mehr dazu...

Mittwoch, 21. Dezember 2005

Bibliotheken sind Anlaufstellen für Einwanderer

Amerikanische Stadt- und Gemeindebibliotheken (public libraries) stehen bei Einwanderern hoch im Kurs. Hier haben sie kostenlosen Zugang zu E-Mail und Internet, hier finden sie Materialien zum Englisch lernen (English as a Second Language (ESL) materials), Ratgeber zu Themen wie Einwanderungsrecht, Jobsuche und Bewerbung, sowie viele andere Informationen zum täglichen Leben, wie z. B. die Telefonnummern örtlicher Dienstleister und Steuerformulare.

Stadtbibliothek MinneapolisViele Bibliotheken sind auf größere Einwanderergruppen in ihrem Einzugsgebiet eingestellt und führen Zeitungen, Zeitschriften und Literatur in den entsprechenden Sprachen. So hat z. B. die Stadtbibliothek von Minneapolis Materialien in 177 Sprachen. Die Website der Bibliothek gibt es zum Teil in vier Versionen: Englisch, Spanisch, Somali und Hmoob (Sprache der aus Laos eingewanderten Hmong).

Die meisten Großstadtbibliotheken haben auch aktuelle deutsche Zeitungen und Zeitschriften, wie z. B. Spiegel, Stern und Focus, im Lesesaal ausliegen.

Ganz generell können Einwanderer (und natürlich auch Amerikaner) durch die Nutzung von Bibliotheken viel Geld sparen. Das oft sehr beeindruckende Angebot an Büchern, Zeitungen und Zeitschriften sowie nicht selten auch Videos, DVDs und CDs erübrigt weitgehend die Geldausgabe für derartige Dinge.

Dienstag, 20. Dezember 2005

Warum steht auf den neuen Briefmarken kein Geldbetrag?

Das Porto für einfache Briefe innerhalb der USA wird am 8. Januar um 2 Cent auf 39 Cent angehoben. Neue 39-Cent-Briefmarken gibt es schon jetzt im Handel, allerdings steht der Geldbetrag nicht auf der Briefmarke, sondern nur "First-Class".

Warum ist das so? Wer schon länger in den USA lebt, wird sicher festgestellt haben, dass jedes Mal, wenn das Porto angehoben wird, zuerst eine Briefmarke ohne aufgedruckten Geldbetrag, eine so genannte "nondenominated stamp", herausgegeben wird. Das liegt daran, dass die amerikanische Post schon mit dem Drucken dieser Briefmarken beginnt, wenn noch gar nicht genau feststeht, auf welchen Betrag das Porto angehoben wird. Eine Preiserhöhung muss nämlich von der Post beantragt und von einer Regierungskommission, der Postal Rate Commission, geprüft und genehmigt werden. Wie lange die Antragsbearbeitung dauert, lässt sich nie voraussagen. Sobald die Genehmigung schließlich vorliegt, will die Post die neuen Preise dann so schnell wie möglich einführen. Um darauf vorbereitet zu sein, druckt man die Millionen Briefmarken, die zu diesem Zeitpunkt schnell benötigt werden, schon im Voraus. In der Vergangenheit stand statt des neuen Preises übrigens oft ein Buchstabe auf der Briefmarke.

Einige interessante Statistiken, die veranschaulichen, warum die Briefmarken im Voraus gedruckt werden müssen: Die amerikanische Post befördert jährlich 212 Milliarden Briefe, Werbesendungen, Zeitungen, Zeitschriften und Pakete und stellt diese an 144 Millionen Adressen zu. 7,5 Millionen Kunden besuchen die 37.000 amerikanischen Postämter pro Tag. Der Umsatz der amerikanischen Post beträgt 69 Milliarden Dollar pro Jahr.

Wer noch 37-Cent-Briefmarken hat, kann einfach eine 2-Cent-Briefmarke dazu kleben. Zu diesem Zweck wurde eine Briefmarke aus dem Jahr 2004, die Schmuck der Navajo zeigt, neu aufgelegt.

Montag, 19. Dezember 2005

Lesetipp: Die Auswanderer

Die AuswandererEin lesenswerter Roman über Auswanderer, die 1892, im Jahr der Cholera-Epidemie, in Hamburg zusammentreffen und an Bord des Passagierschiffes Saxonia gehen. Mehr dazu...

Warum schmeckt Coca-Cola in Amerika anders als in Europa?

Der leichte Geschmacksunterschied erklärt sich folgendermaßen: In Europa wird zum Süßen Zucker verwendet und in den USA High Fructose Corn Syrup, was jeweils kostengünstiger ist. Geheimtipp: Coca-Cola mit Zucker kann man in einigen Gebieten der USA während des jüdischen Pessach-Festes (engl. "Passover") finden, da High Fructose Corn Syrup als nicht koscher gilt. Bei den 2-Liter-Flaschen mit Zucker steht "OUP" (Orthodox Union Passover) auf dem Verschluß.

Genossenschaften in den USA

Die USA sind mit 47.000 Genossenschaften eines der genossenschaftsreichsten Länder der Welt. Mehr dazu...

Sonntag, 18. Dezember 2005

Hauskauf in Amerika

Käufer können in den USA kostenlos die Hilfe eines Immobilienmaklers in Anspruch nehmen. Das ist besonders ratsam, wenn man zum ersten Mal eine Immobilie in Amerika kauft, da hier doch so einiges anders ist als zum Beispiel in Deutschland. Mehr zum Thema Hauskauf in den USA

Samstag, 17. Dezember 2005

Lesetipp: Das Viktorianische Internet

Das Internet ist nichts Neues. Bereits vor 150 Jahren war die Welt so vernetzt, dass Informationen in Sekundenschnelle über Kontinente und Ozeane hinweg übertragen wurden. Waren wurden gehandelt, Börsenkurse weitergegeben, Nachrichten über aktuelle Ereignisse verbreitet und persönliche Mitteilungen ausgetauscht. Die Menschen des 19. Jahrhunderts würden wir wahrscheinlich mit unserem "Information Superhighway" nicht sonderlich beeindrucken, einen solchen hatten auch sie schon... Mehr zu diesem Buch bei usabuch.com

Freitag, 16. Dezember 2005

Kreuzfahrt auf den Großen Seen

Mit dem Schiff kann man Nordamerika einmal von einer ganz anderen Seite her kennenlernen und die gigantischen Ausmaße der Großen Seen erleben. Mehr dazu...

Kansas lockt mit kostenlosem Bauland

Wer mit dem Auto durch die im Zentrum der USA gelegenen so genannten Plains States Kansas, Nebraska, North Dakota, South Dakota und Oklahoma fährt, wird schnell erkennen, dass viele Kleinstädte in dieser Region ums Überleben kämpfen. Mehr dazu...

Explosionsgefahr an Tankstellen durch elektrostatische Aufladung

Ein Tipp für Ihre Sicherheit: Während Sie tanken, sollten Sie niemals wieder zurück ins Auto gehen, z. B. um Geld zu holen oder um sich aufzuwärmen. Sie können sich dabei elektrostatisch aufladen. Wenn Sie dann den Zapfhahn wieder anfassen, kann es zu Funkenflug und Explosion kommen. Das passiert zwar nicht oft, kann aber verheerend sein. Sollten Sie doch einmal versehentlich zurück ins Auto gehen, dann ist es ratsam, vor dem Anfassen und Herausnehmen des Zapfhahns ein Stück Metall, z. B. am Auto, anzufassen.

Aus: Alltag in Amerika. Ein praktischer Ratgeber für Neuankömmlinge in den USA.

Eine Diskussion zum Thema Tankstellen-Sicherheit gibt es bei TalkAboutUSA.com.

Montag, 12. Dezember 2005

Landluft macht frei

In letzter Zeit ziehen immer mehr Amerikaner von der Stadt aufs Land, auf der Suche nach einem einfacheren Lebensstil mit weitgehender Eigenversorgung. Mehr dazu...

Freitag, 9. Dezember 2005

Donnerstag, 1. Dezember 2005

Green Card Lotterie

Teilnahmeschluss für die Green Card Lotterie ist der 4. Dezember, 12 Uhr mittags amerikanische Ostküstenzeit. Die Registrierung erfolgt online. Die Teilnahme ist kostenlos. Mehr dazu....