Mittwoch, 12. Oktober 2005

Happy Halloween!

Die Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November markierte im keltischen Kalender das Ende des Jahres und auch den Wechsel von der warmen in die kalte, dunkle Jahreszeit. Die Kelten zündeten an diesem Abend große Feuer an, um böse Geister zu vertreiben. Zu dem Namen Halloween kam es erst viele Jahrhunderte später, nachdem die katholische Kirche am 1. November Allerheiligen zu feiern begann, auf Englisch All Saints Day oder All Hallows genannt. Da der 31. Oktober der Abend vor Allerheiligen ist (All Hallows Eve), entstand der Name Halloween.

Im 19. Jahrhundert brachten irische Immigranten dann die Halloween-Tradition nach Amerika, wo es heute in erster Linie ein Fest der Kinder ist. Typisch für Halloween ist das Schnitzen von Fratzen in ausgehöhlte Kürbisse, die dann mit einer Kerze von innen erleuchtet vors Haus gestellt werden. Diese Kürbislampen werden Jack-O-Lantern genannt. Die Legende berichtet von einem Mann namens Jack, der vor langer Zeit dazu verdammt wurde, nach seinem Tod durch die Dunkelheit zu wandern. Seine einzige Lichtquelle war eine Flamme in einer Rübe. Statt Rüben verwendet man heute Kürbisse, die sich besser aushöhlen und gestalten lassen.

Wenn am Abend des 31. Oktobers die Dunkelheit hereinbricht, ziehen die Kinder, in furchteinflößende oder lustige Kostüme gekleidet, in ihrer Nachbarschaft von Tür zu Tür. Mit dem Ausruf „Trick or Treat!“ bitten sie um eine Gabe in Form von Süßigkeiten (treat). Sollten die Nachbarn nicht bereit sein, etwas zu geben, droht ihnen ein Streich (trick).

Wieder zu Hause, schlagen sich die Kinder dann, zur Sorge ihrer Eltern, die Bäuche mit den ergatterten Zuckerwaren voll.

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